Der Gipfel der Hochstapler steht wieder vor der Tür

Auch in 2026 soll die Tegernsee-Sause der hochstapelnden Weimer Media Group an drei Tagen stattfinden - allen Skandalen zum Trotz. Aus der Vergangenheit hat man gelernt: keine Ankündigung von Sprechern mehr, keine lange Wand für Sponsoren. Abschottung nach außen im Vorfeld. Ob's hilft?

picture alliance/dpa | Angelika Warmuth

Fast schon aus dem Fokus der Aufmerksamkeit gerückt ist, was Ende diesen Monats wieder am Tegernsee stattfinden soll: der Ludwig-Erhard-Gipfel. Vom 28. bis 30. April will sich dort erneut jenes Milieu versammeln, das sich über Jahre als wirtschaftspolitische Elite inszenierte und inzwischen vor allem mit einem ganzen Bündel von Affären, Aufdeckungen und Rückzugsmanövern verbunden ist. Was früher als Bühne von Einfluss und Wichtigkeit vermarktet wurde, wirkt heute wie das Treffen einer Blase, die sich ihren alten Glanz selbst weitererzählt, obwohl das Gebäude ringsum längst eingestürzt ist.

Enthüllungen von Urheberrechts-Verstößen

Denn es geht hier nicht um einen isolierten Schönheitsfehler, nicht um eine kleine Ungenauigkeit in der Außendarstellung, nicht um einen missverständlichen Werbesatz. Die Weimer Media Group steht seit Monaten im Zentrum einer Kette von Enthüllungen, die sich sauber zu einem Muster fügen. Da ist der von Alexander Wallasch aufgedeckte schwere Urheberrechtsverstoß-Komplex rund um das Weimersche Produkt ‚The European‘, wo Texte ohne Zustimmung übernommen und als Beiträge eines aufgeblasenen Autorennetzwerks präsentiert wurden, wo viele Personen gar nichts von ihrem Glück ihrer unfreiwilligen Autorenschaft wussten. Da sind Unterlassungserklärungen, strafrechtliche Vorermittlungen und hektische Bereinigung von Inhalten, nachdem neue Medien den Vorgang Stück für Stück offengelegt hatten. Da sind die nachträglich korrigierten Bilanzzahlen, die den Verdacht erhärten, dass auch auf der wirtschaftlichen Seite nicht alles so solide war, wie es verkauft wurde.

Dazu kommt das, was man nur als Potemkinsches Mediendorf der Familie Weimer bezeichnen kann. Über Jahre wurden Produkte, Reichweiten, Beteiligungen und Partnerschaften in einer Weise systematisch aufgeblasen und aufgetürmt, die bei näherer Betrachtung immer kleiner, dünner, fragwürdiger und brüchiger wurde. Das vorgetäuschte Bild einer relevanten, kraftvollen Mediengruppe lebte ersichtlich von Selbstbeglaubigung, von reihum in den eigenen kleinen Produkten gestreuten Renommierkulissen und von eingewürzten großen Namen, die konkret den Eindruck erwecken sollten, hier habe es jemand mit einem publizistischen Kraftzentrum zu tun. In Wahrheit eine Konstruktion aus Etiketten, Logos und Behauptungen, die mit der tatsächlichen publizistischen Wucht herzlich wenig zu tun hatte.

Partner ziehen sich zurück

Das zeigte sich besonders deutlich bei den sogenannten Medienpartnern. Die FAZ stellte klar, dass eine solche Partnerschaft in der behaupteten Form nicht bestanden habe. Das Logo des Economist verschwand nach TE-Anfrage still von den Seiten des Ludwig Erhard Gipfels (Stand 16.4.26 wird der ‚Economist‘ von ‚The European‘ immer noch als Kooperationspartner aufgeführt – auch, wenn der ‚Economist‘ selbst nicht erklären kann, worin diese Kooperation nun genau besteht). Auch CNBC wurde entfernt. Genau darin liegt der Kern der Weimer-Methode: sich mit fremdem Renommee aufladen, bis die Namensgeber entsschieden widersprechen. Nicht Relevanz erzeugte hier Reputation, sondern geliehene Reputation sollte Relevanz simulieren. Das brave, langweile Klassik Radio rührt wieder einmal eifrig die Werbetrommel für den diesjährigen Gipfel, nachdem man sich 2025 beeilte, die „Medienpartnerschaft“ im Auge des Skandals herunterzudampfen. Auf TE-Nachfrage Ende Oktober 2025 erklärte ein Sprecher von Klassik Radio: „Es besteht mit der Weimer Media Group eine Partnerschaft zum Austausch von Medialeistungen im marktüblichen Rahmen, im Wesentlichen in Form von Radio- und Printwerbung. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen bestehender Vereinbarungen.“ Klassisches Barter-Geschäft, vermutlich mit deutlich höherem Nutzen für Weimer, da Klassik Radio wohl täglich mehr Zuhörer hat als die Weimer Media Produkte Leser.

Spätestens mit den bekannt gewordenen Sponsoren- und Leistungspaketen nach Recherchen des Journalisten Daniel Gräber platzte auch die verkaufte Aura der diskreten Staatsnähe. Was am Tegernsee jahrelang als gepflegte Vernetzung, vertraulicher Austausch und exklusive Kulisse verkauft wurde, erwies sich bei näherem Hinsehen als ein recht ordinäres Geschäftsmodell der politischen Nähe mit einem Preisschild, das die Weimer Media Group schamlos vermarktete. Das sogenannte „Montblanc-Paket“ und andere hochpreisige Angebote standen exemplarisch für ein System, in dem Zugang, Atmosphäre und das Versprechen auf Nähe zu Entscheidern in klingende Münze übersetzt werden sollten. Genau dort zerfiel die Legende vom ordnungspolitischen Forum vollends. Übrig blieb der Eindruck eines ausgebombten Hochstapler-Formats, das nicht von inhaltlicher Autorität lebte, sondern von der Vermarktung eines Milieus, in dem Politik, Wirtschaft und gesellschaftliches Prestige möglichst gewinnbringend zusammengeschoben wurden. Dass die hochstapelnden Amigos Weimer und Merz diesen Kern der Kritik bis heute als Kampagne abtut, macht die Sache nicht kleiner, sondern nur noch schamloser.

Selbst Bayern mit Markus Söder, das diesen Betrieb über Jahre zuprostend mittrug, ist auf Abstand gegangen. Nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung flossen zwischen 2022 und 2025 rund 700.000 Euro aus bayerischen Steuerzahlertöpfen an den Ludwig-Erhard-Gipfel und damit in die Taschen der Weimer Media Group; auf Fotos und in der politischen Kulisse standen Markus Söder und andere Spitzenvertreter des Landes lange sichtbar an Weimers Seite. Umso deutlicher ist die heutige Leere. Auf der aktuellen Gipfel-Seite ist von der alten Pracht staatlicher und halbstaatlicher Unterstützer kaum noch etwas übrig; als markanter bayerischer Akteur bleibt vor allem noch die vbw sichtbar, deren Geschäftsführer Bertram Brossardt dem Gipfel weiterhin öffentlich Reverenz erweist. Das ist die neue Wirklichkeit des Tegernsees: Die große politische Rückendeckung hat Risse bekommen, das Milieu zieht sich zurück, aber ein trauriger Rest des alten Amigo-Systems hält dem Format weiter die Treue. Obwohl: vielleicht wissen die noch gar nichts von ihrem Glück, dort aufgeführt zu sein…

Und trotzdem geht der in der Außendarstellung arg gerupfte Gipfel weiter. Bei der Weimer Media Group hat man offenbar dazugelernt, jedenfalls oberflächlich. Keine überbordenden Aufmärsche politischer Namen mehr. Keine Speaker, die Weimers Umfeld lange gerne gesucht haben und mit denen sich die Weimers nach außen so gerne geschmückt haben. Keine protzigen Tafeln mit angeblichen oder halb angeblichen Medienpartnern und Unterstützern. Mehr kontrollierte Schadensbegrenzung. Niemand der neuen Medien oder einer doch sehr gewachsenen Phalanx an neuerdings in der Sache kritische Leitmedien kann im Vorfeld die Speaker oder Kooperationspartner anschreiben und fragen, wie man sich das ganz genau vorstellt, in einem derart belasteten Hochstapler-Umfeld aufzutreten, seinen Namen dafür herzugeben etc. Das Programm wirkt vorsichtiger, defensiver, glatter. Die große Show wurde zusammengestrichen. Ob aus Vorsicht oder aus einem Geheimnis darum, welche unverbesserlich schamlosen Akteure da noch auftauchen werden, wird man sehen.

An der Grenze zur Parodie ihrer selbst

Hier kippt der neue Auftritt ins Lächerliche. Ausgerechnet in diesem Umfeld soll nun unter anderem ein Panel stattfinden mit dem Titel: „Zwischen Fake und Fakten: Wie gelingt es Medien, ihre Glaubwürdigkeit, Demokratierelevanz und Mediennutzer zu behalten?“ Man muss sich diesen Satz auf der Zunge zergehen lassen. Ein Gipfel aus dem Umfeld einer Mediengruppe, die mit Urheberrechtsverstößen, Bilanzkorrekturen, erfundenen oder bestrittenen Partnerschaften und publizistischer Aufblähung in Verruf steht, veranstaltet einen Stuhlkreis über Glaubwürdigkeit und verlorene Mediennutzer (die es in der eigens dargestellten Größe ohnehin nicht hatte). Diese Szene hätte ein Satiriker kaum boshafter beschreiben können.

Es ist genau dieser Ton der Dreistigkeit, der den gesamten Vorgang inzwischen so abstoßend macht. Mit dem Rücken an der Wand geht der „Finance Summit – powered by BÖRSE am Sonntag“ zum „Networken“ ins Rennen. Es ist ein schönes Symbol dafür, dass man im Hause Weimer einfach nicht anders kann als hochstapeln. Ein aufgeblasenes Weimer-Produkt „powered“ das andere aufgeblasene Weimer-Produkt. Die eigene Welt beglaubigt sich weiter selbst. Ein Titel von sehr überschaubarer Durchschlagskraft (auch die Zahlen des Newsletters werden seit Jahren offen in Frage gestellt) wird zur hochgejazzten Kraftquelle eines weiteren Formats erklärt. Dieses Kreislaufsystem der gegenseitigen Aufladung war immer schon Teil des Problems. Jetzt springt es jedem umso mehr ins Auge.

Aushängeschild Merz selbst massiv demoliert

Dabei ist längst auch das politische Umfeld beschädigt, das diesem Gipfel früher seine Strahlkraft verlieh. Friedrich Merz, dessen Nähe zum Tegernsee und zu den Weimers über Jahre Teil des Nimbus war, steht heute selbst so schwach da, dass seine Nähe kaum noch als Auszeichnung durchgeht. Der unbeliebteste Kanzler Deutschlands, der Kanzler der zweiten Wahl, der unbeliebteste Politiker der Welt laut einer jüngeren Umfrage, mit Umfragewerten in immer neuen Abwärtsbewegungen, und sein Umfeld taugen kaum mehr als Prestigeverstärker. Wer sich noch an Merz heftet, heftet sich an einen Mann, dessen politisches Kapital komplett abgeschmolzen ist. Auch deshalb ist die Nähe zu den Amigo-Weimers heute weniger wert als je zuvor. Sie riecht nicht mehr nach Aufstieg, sondern nach Filz, Verdrängung und Resteverwertung.

Scheinbar gibt es immer noch einige völlig schmerzbefreite Personen, die dieses Umfeld suchen. Einige, weil sie glauben, dass die Teilnahme an so einer Veranstaltung trotz allem noch immer irgendwo nützt. Trotz Plagiatsaffäre, trotz Bilanzkorrekturen, trotz der offengelegten Mechanik aus Sponsorenpaketen, Staatsgeld, all den bisher nach außen hin wirksamen gekappten Verbindungen wie von Söder und von Bayern und der nicht abreißenden schlechten Presse. Darin steckt das Denken einer Kaste, die glaubt, sie könne sich über jede Zumutung hinwegsetzen, solange Bühne, Buffet und zumindest noch ein zehntel des bisherigen Beziehungsnetzes noch stehen. So kaputt muss man erstmal sein.

Diese Leute wissen längst, was öffentlich bekannt ist. Sie kennen die Aufdeckungen. Sie kennen die Kritik. Sie wissen, dass freie Medien und daraufhin dann die gesammelte Medienlandschaft dieses Landes – von ZDF über Spiegel, über ZEIT und SZ, FAZ und ARD – dieses ganze System aus Selbstvermarktung, politischer Nähe und publizistischer Kulisse freigelegt haben. Und ihre Antwort lautet dennoch: Wir besuchen die Weimers dieses Jahr wieder, gute Idee. Vielleicht etwas kleiner, etwas stiller, etwas geschickter. Aber wir machen weiter. Genau darin liegt der Mittelfinger an Öffentlichkeit und Wähler.

Gipfel der Hochstapler und Blender

Man muss niemandem individuell unlautere Motive unterstellen, um festzustellen, dass die Teilnehmer dieses Systems jedenfalls bereit sind, den Eindruck zu erzeugen, sie profitierten politisch, gesellschaftlich oder geschäftlich von dieser Maschine weiter mit. Schon die demonstrative Nähe reicht aus, um den Skandal nicht kleiner, sondern größer zu machen.

Der Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 ist deshalb kein normales Konferenzereignis. Er ist ein Schaufenster der Verdrängung. Ein komplett beschädigter Betrieb, der so tut, als reiche eine entschlackte Außendarstellung, um die hochskandalöse Vergangenheit zu übertünchen. Es zeigt auch sehr genau mit wem man es bei den Weimers zu tun hat.

Eine Bühne für Leute, die noch einmal alles mitnehmen wollen, bevor die Musik ganz ausgeht. Und ein Symbol für die Verrohung eines politischen Milieus, dem jedes Gefühl dafür abhandengekommen ist, wann ein Punkt erreicht ist, an dem man eben nicht weitermacht. Dass sich für 2026 öffentlich noch ntv und AUDI dort mit ihren Logos abbilden, ist in diesem Zusammenhang tatsächlich phänomenal. Das beschädigt beide Marken noch einmal deutlich mehr.

Ob am Ende wieder genügend bekannte Namen kommen, wird man sehen. Einige wird es sicher dorthin ziehen. Solche Kreise lösen sich nie auf einen Schlag auf. Sie zerfallen langsam. Sie halten sich selbst mit Ritualen, Gewohnheiten und Restbindungen zusammen. Genau deshalb lohnt der Blick auf den Tegernsee. Es steht zu erwarten, dass man erfahren wird, wer da in Limousinen vorfährt. Der diesjährige Gipfel steht unter einem ganz besonderen medialen Interesse.  Nicht weil dort noch echte Macht konzentriert wäre. Sondern weil sich dort zeigt, wie eine abgehalfterte Blase auf ihren eigenen Niedergang reagiert: nicht mit Einsicht, sondern mit Trotz. Nicht mit Scham, sondern mit Programmheft. Nicht mit Konsequenzen, sondern mit dem nächsten Gipfel der Hochstapler.

Und immer ist der Name Ludwig Erhard dabei. Der kann sich nicht mehr dagegen wehren. Als Wirtschaftsminister steht er für das Wirtschaftswunder; als Kanzler für ein erfolgreiches Deutschland. Friedrich Merz und seine Umgebung wären ihm sichtlich lästig und geradezu fremdartig. Mit denen hätte er nichts zu schaffen haben, geschweige denn mit Merz auf einer Bühne stehen wollen. Denn Erhard wurde vom damaligen Koalitionspartner FDP als Kanzler gekippt, weil er sich einer Schuldenaufnahme widersetzte, die man heute als Griff in die Portokasse wahrnehmen würde. Mit der Politik von Merz, der im Bereich Energie und Automobil die Marktwirtschaft abgeschafft und durch staatliche Vorgaben und Subventionen ersetzt hat, würde er abrechnen. Erhard hat Israel diplomatisch anerkannt und liebte Whiskey aus Tennessee. Ludwig Erhard ist am 5. Mai 1977 gestorben. Sein Altersruhesitz am Tegernsee fiel an einen Zahnarzt, seine gleichnamige Stiftung politisch an die CDU. Erhard wußte schon, warum er als Kanzler der CDU zwar ein Parteibuch in Kauf nahm, aber niemals Beiträge bezahlte. Mit dieser Partei hat er auch posthum nicht mehr viel am Hut. Irgendwie paßt dann doch alles zusammen – „Windbeutel Weimer“ (Zitat Jürgen Kaube, FAZ) nutzt fremde Namen, fremde Federn und fremden Ruf für seinen Familienbetrieb. Das aber gnadenlos.

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Kommentare ( 6 )

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woderm
1 Stunde her

Es ist schon anerkennenswert, wie man sich mit einem kaum besuchten second-hand shop (buchstäblich für gebrauchte Artikel) eine einflussreiche und einträgliche Existenz aufbauen und dann noch das ganze Wichtigkeitspersonal an den Tegernsee locken kann.

Peter Gramm
1 Stunde her

die medialen Schaumschläger haben heute keine Firma mehr sondern eine group und Mutti sitzt zu Hause und zählt das Geld was die group so einspielt.

Budgie
1 Stunde her

Ich denke, der Ludwig Erhard Gipfel war doch schon immer eine Weimer Improvisation der CDU-Filiale und diente offensichtlich als deutsche Imitation des Epstein-Imperiums. Die Zeit wird es richten, Epstein ist weg, in Bälde Weimer und Ludwig Erhard Gipfel weg und zum Schluss: CDU weg.

Retlapsneklow
1 Stunde her

Ich weiß nicht, was es so viel auszusetzen gibt. Einflussreiche Leute müssen sich treffen und miteinander reden. Es muss auch nicht alles bis auf die Unterhosen in die Öffentlichkeit, bevor es spruchreif wird, als ob jeder von außerhalb jede Faser kontrollieren und bestimmen will. Interessant ist erst das Ergebnis des Gedankenaustausches, wenn es öffentlich relevant werden soll.

OJ
1 Stunde her

Hochstapler-Gipfel 3.0, jetzt mit Schutzwall.
Die Weimer-Skandal-Truppe trifft sich 2026 wieder am Tegernsee.
Ohne Sprecher, ohne Sponsoren, dafür mit Vollbremsung bei der Wahrheit. Man hat gelernt, Abschottung hilft vor allem gegen Staatsanwälte und Journalisten.
Aus der Vergangenheit gelernt? Ja, noch dichter mauern, noch tiefer ducken.
Ein Festival der Dreistigkeit, verpackt als Branchentreffen.
Wer hier noch auftaucht, ist nicht Opfer sondern Komplize.
Vorhang auf für die Lernunfähigen des Jahres❗

ceterum censeo
2 Stunden her

Warum sollte der Gipfel (der Unverschämtheit) auch nicht fortgeführt werden? Der Skandal um Weimer ist sozusagen erfolgreich unter Zuhilfenahme des Kleiderständers aus dem Sauerland ausgesessen worden. Niemand wurde zur Rechenschaft gezogen und alle können sich weiterhin unverfroren und reichlich am üppigst gedeckten „Buffet“ bedienen. Was DIESE Regierung auszeichnet, die ja sonst nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe bringt, ist ihre „Mitnehmerqualität“. DAS kann sie…