Neue Bürgergeld-Zahlen zeigen den Ist-Zustand der Sozialpolitik: Fast jeder zweite Bürgergeld-Empfänger hat keinen deutschen Pass. Migranten und Flüchtlinge erhielten allein 2025 21,7 Milliarden Euro Steuergeld.
picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress
Nach aktuellen Daten der Bundesagentur für Arbeit, die nun auch von Focus ausgewertet wurden, bezogen im Dezember 2025 insgesamt 5.186.020 Menschen Bürgergeld. Davon hatten 2.425.280 eine ausländische Staatsangehörigkeit – das entspricht 46,8 Prozent. Oder anders gesagt: Nahezu jeder zweite Leistungsbezieher ist kein Deutscher.
Die Zahl der deutschen Empfänger liegt bei 2.760.690 Personen, was 53,2 Prozent entspricht. Damit hat sich das Verhältnis im Vergleich zu den Vorjahren weiter in Richtung einer nahezu gleichen Verteilung verschoben. Noch 2024 lag der Anteil der Ausländer bei 48 Prozent – inzwischen ist er nur leicht gesunken, bleibt aber auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.
Trotz eines Rückgangs der Gesamtzahl der Empfänger um 235.500 Personen binnen eines Jahres bleibt die finanzielle Belastung nahezu unverändert: 46,6 Milliarden Euro gab der Staat 2025 für das Bürgergeld aus, also kaum weniger als im Jahr zuvor. Davon entfielen 24,9 Milliarden Euro auf deutsche Staatsbürger und 21,7 Milliarden Euro auf ausländische Empfänger.
660.508 Ukrainer beziehen noch immer Bürgergeld
Die größte Gruppe der Sozialgeld-Empfänger stellen weiterhin Flüchtlinge aus der Ukraine: 660.508 Menschen aus dem von Russland angegriffenen Land beziehen Bürgergeld. Dahinter folgen Syrien mit 444.136 Empfängern und Afghanistan mit 198.714.
Weitere große Gruppen stammen aus der Türkei (186.249), vom Westbalkan (106.829), sowie aus EU-Staaten wie Bulgarien (103.310), Rumänien (77.136) und Polen (48.335). Hinzu kommen Bürgergeld-Empfänger aus dem Irak (85.908), aus Serbien (44.732) und Italien (40.805).
Diese Zahlen seien das Resultat mehrerer Krisenjahre, wird dazu von den Behörden erklärt. Doch sie werfen auch grundsätzliche Fragen auf: Wie belastbar ist das System langfristig? Und wie lässt sich soziale Absicherung mit Integrations- und Arbeitsmarktpolitik in Einklang bringen?
Erste Gegenmaßnahmen
Die Politik hat auf die besorgniserregende Entwicklung nun reagiert, seit November 2025 gilt: Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 eingereist sind, erhalten kein Bürgergeld mehr. Stattdessen greifen niedrigere Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, etwa 455 Euro monatlich für Alleinstehende, gegenüber 563 Euro Bürgergeld.
Und ab 1. Juli 2026 wird das Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung ersetzt, mit deutlich strengeren Regeln. Wer sich nicht ausreichend um Arbeit bemüht, Bewerbungen unterlässt oder Maßnahmen zur Weiterbildung abbricht, muss künftig mit härteren Sanktionen rechnen.


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Sind das sicher 5.186.020 Menschen, die Bürgergeld bekommen – oder eben 5.186.020 „Antragsteller“ mit entsprechendem Anhang? Und wie ist das bei den 2.425.280 Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit? Lässt sich das anfragen, wie viele Personen es sind, die von uns tatsächlich „ausgehalten“ werden? . „Noch 2024 lag der Anteil der Ausländer bei 48 Prozent – inzwischen ist er nur leicht gesunken, bleibt aber auf einem außergewöhnlich hohen Niveau.“ Ja. Es werden ja beständig welche eingebürgert – was die Anteile verschiebt. . Hier die erklecklichen Erhöhungen des Bürgergelds zum 1.1.2024, zu dem Miete, Krankenversicherung, Heizung und Elektrizität in voller Höhe, aber auch… Mehr
Es scheint ja weiter niemanden im Regenbogenland kunterbunt zu interessieren. Es geht ja dabei nicht nur ums Bürgergeld allgemein. Hinter dieser Zahl steht die kostenfreie Kranken- und Pflegeversicherung, Steuerfreiheit (außer der MwSt), kostenloses Wohnen, Essen und Heizen sowie vieles in der Infrastruktur, für das Arbeitnehmer je nach Einkommen bezahlen müssen. Es ist nahezu pervers, dass die Deutschen den Zerfall ihrer Infrastruktur, miese Kitas incl. des nachfolgenden Schulunterrichts, Wegfall der eigenen Leistungen, wie z.B. Mitversicherung in der KV des Ehegatten, hohe Zuzahlung bei Zahnbehandlungen und der extreme Anstieg der Energiekosten, Benzinpreise, aushalten. Ja, die deutsche arbeitende Bevölkerung ist leidensfähig und duldsam,… Mehr
Der neue Terminus „Grundsicherung“ ist nur ein Umetikettierung. TE hat doch mehrfach darüber berichtet. Warum werden hier die links-grünen Märchen unkritisch wiedergekäut? Der Stichtag für die Ukrainer wird wohl kaum vor Gericht standhalten, es sei denn diejenigen, die vorher kamen, werden den später Ankommenden gleichgestellt. Davon ist wohl kaum auszugehen, denn die Sozis werden das mit Sicherheit verhindern. Es wird sich gar nichts ändern. Man wird auch in Zukunft die Mehrheit der naiven Untertanen mit Pseudolösungen sedieren. Das rot-grüne Bankrottkartell will nur an der Macht bleiben, das Land und seine Bürger spielen keine Rolle.
Mit 21 Milliarden mehr für im Säckel für die deutsche Industrie, Mittelstand, Landwirte, Alten- und Pflegeheime, Schulen, Infrastruktur und Krankenversorgung hätten die deutschen Bürger heute ein wahrhaft besseres Leben.
Aber das interessiert unsere Regierungen der letzten Jahre einen Sch…Dreck. Die betrifft das ja auch nicht, die bestimmen ihre Gehalt und die Erhöhung desselben selbst. Ja, wunderbar, was wir uns da pausenlos zur eigenen Existenzvernichtung „herbeiwählen“, oder?
Gestern Morgen 06:40 in der S3 Richtung Stuttgarter Flughafen. 2 Abteile besetzt durch lautstarke, bunt gekleidetet „russisch“ sprechende Frauen mit dicken Rollkoffern – offensichtlich geflüchtete ukrainische Romas auf dem Weg zum Flixbus zwecks Heimaturlaub. Um welche Arbeit sollen diese sich denn zum Kuckuck bemühen oder welche Weiterbildung absolvieren? Diese arbeiten schon seit 30 Generationen nicht (das ist deren Leit-Kultur) und die Ukrainer sind heil froh, dass sie endlich weg sind und jemandem anderen auf der Tasche liegen.
Das ist viel Geld. Doch die Ukraine bekommt noch erheblich mehr ! Wieso eigentlich? Ukraine ist kein deutsches Bundesland. Ist nicht in der EU. Nicht in der Nato. Gleichzeitig ist die Ukraine eines der korruptesten Länder auf Erden. Das lässt den Schluss zu, dass unsere Politiker zwar Geld in die Ukraine zahlen, dieses Geld dann aber von dort aus auf private Konten (Kaimaninseln) dieser Politiker teilweise „zurück“ fließt. Gegenwärtig ist Selensky schon wieder zum Händchenhalten bei Merz. Wieso eigentlich? Selenskys Krieg mit Russland ist offensichtlich vorbei. Oder wieso hat Selensky freie militärische Kapazitäten, die er den USA zur Unterstützung anbietet.… Mehr
Und im Hintergrund baut sich bereits die nächste, aus meiner Sicht dann finale Katastrophe auf. Alle „Zuwanderer“, die überwiegend im Niedriglohnbereich arbeiten, erwerben nur Rentenanwartschaften, die im Alter für die Sozialhilfe und die Kranken- und Pflegekassen tödlich sind. Bei Rentenanwartschaften von unter 1.000 € kann jeder selbst die Zahlungen an die Kranken- und Pflegekassen ausrechnen. In 10 – 20 Jahren wird das richtig interessant.
> Ukrainer, die nach dem 1. April 2025 eingereist sind, erhalten kein Bürgergeld mehr. Stattdessen greifen niedrigere Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, etwa 455 Euro monatlich für Alleinstehende, gegenüber 563 Euro Bürgergeld.
Oder all das komplett streichen – aber auch die Waffenlieferungen an die Banderas.
Im übrigen, bin ich der Meinung, dass die Asylindustrie zerstört werden muss.
Und die Schlafschafe bekommen für zwei Monate den Kraftstoffpreis um 17ct gesenkt, leider ist nicht mehr drin.
Merke: Geld kann man nur einmal ausgeben