TE-exklusiv: Wie Entschädigungen für alte Zwangsarbeiter bei jungen NGOs landen

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ war einmal sinnvoll. Doch Angela Merkels berüchtigte Busenfreundin Annette Schavan hat aus dem Entschädigungsfonds für NS-Opfer eine Kriegskasse für linke Projekte gemacht.

picture alliance / Zumapress, Sachelle Babbar / ZB, Sascha Steinach, dpa, Maurizio Gambarini – TE Collage

Es gibt keine überlebenden NS-Zwangsarbeiter mehr. Alle Menschen, die dieses Schicksal hatten, sind inzwischen tot. Aber immer noch gibt es eine milliardenschwere Stiftung für sie.

Für Menschen, die es nicht mehr gibt.

Im Jahr 2006 hat die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) die letzte Wiedergutmachungszahlung geleistet. Bis dahin hatte sie – seit ihrer Gründung im Jahr 2000 – rund 4,4 Milliarden Euro an mehr als 1,6 Millionen ehemalige Zwangsarbeiter in nahezu 100 Ländern ausbezahlt. Schon damals waren die Empfänger meist hochbetagt. Viele starben kurz nach Erhalt der Entschädigung.

Es war ein spätes, aber wichtiges Signal der Anerkennung ihrer Leiden.

Wie es anfing – und was daraus geworden ist

Bei ihrer Gründung hatte die EVZ einen klaren moralischen und politischen Auftrag: Deutschland wollte die überlebenden Zwangsarbeiter der NS-Zeit finanziell entschädigen. Zuvor gab es deshalb über Jahrzehnte Zögern, Streit und Gerichtsprozesse. Erst zum Ende des 20. Jahrhunderts kam Bewegung in die Sache – nicht zuletzt wegen Sammelklagen in den USA gegen deutsche Unternehmen.

Das Ergebnis war ein historischer Kompromiss. Der deutsche Staat und die deutsche Wirtschaft stellten gemeinsam insgesamt zehn Milliarden D-Mark bereit. Eine Stiftung sollte dieses Geld an ehemalige Zwangsarbeiter verteilen: Das war die EVZ.

Der damalige Vorstandsvorsitzende der Daimler-Benz AG, Edzard Reuter, der wichtigste Initiator auf Seiten der deutschen Wirtschaft, begründete das Projekt so: Es gehe darum, „den Opfern der nationalsozialistischen Zwangsarbeit ein Zeichen der Anerkennung ihres Leidens zu geben“ sowie um eine „materielle Geste der Verantwortung“.

Die Idee war historisch begründet und konkret. Die Umsetzung nicht.

Mit Abschluss der Zahlungen war der zentrale Zweck der Stiftung erfüllt. Doch wie so oft in Deutschland, haben temporäre Institutionen oft ein ewiges Leben.

Die Stiftung wurde nicht etwa geordnet abgewickelt, sondern fand einen neuen, völlig anderen Daseinszweck. Aus dem Entschädigungsfonds für frühere NS-Zwangsarbeiter wurde eine große Hilfskasse für diverse Projekte. Fast immer linke Projekte, versteht sich – mit Millionenbudgets, Förderprogrammen und einem weitverzweigten NGO-Netzwerk.

Das Kleingedruckte

Möglich macht das ein kleiner Absatz, den weitsichtige linke Aktivisten in die Rechtsgrundlage geschmuggelt hatten. Im „Gesetz zur Errichtung einer Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ heißt es zum Stiftungszweck (§ 2 EVZStiftG):

(1) Zweck der Stiftung ist es, über Partnerorganisationen Finanzmittel zur Gewährung von Leistungen an ehemalige Zwangsarbeiter und von anderem Unrecht aus der Zeit des Nationalsozialismus Betroffene bereitzustellen.

So weit, so gut. Doch nur einen Absatz weiter heißt es dann:

(2) Innerhalb der Stiftung wird ein Fonds „Erinnerung und Zukunft“ gebildet. Seine dauerhafte Aufgabe besteht darin, vor allem mit den Erträgen aus den ihm zugewiesenen Stiftungsmitteln Projekte zu fördern, die der Völkerverständigung, den Interessen von Überlebenden des nationalsozialistischen Regimes, dem Jugendaustausch, der sozialen Gerechtigkeit, der Erinnerung an die Bedrohung durch totalitäre Systeme und Gewaltherrschaft und der internationalen Zusammenarbeit auf humanitärem Gebiet dienen. Im Gedenken an und zu Ehren derjenigen Opfer nationalsozialistischen Unrechts, die nicht überlebt haben, soll er auch Projekte im Interesse ihrer Erben fördern.

Das ist eine Art Generalvollmacht zur Förderung von allem. Und davon wird ausgiebig Gebrauch gemacht.

Geldregen für linke Aktivisten

Heute, 20 Jahre nach dem Ende aller Entschädigungszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter, finanziert die EVZ alle möglichen Projekte aus Bereichen wie „Demokratiebildung“, „Antidiskriminierung“, „Zivilgesellschaft“, „Migration“ oder „digitale Erinnerungskultur“.

Ein Blick in die Förderlisten zeigt, wie weit sich die Stiftung inzwischen von ihrem Gründungszweck entfernt hat.

Die EVZ unterstützt überraschenderweise etwa Programme wie

  • LGBTIQ-Rechte in Europa stärken,
  • Selbstorganisationen von Rom:nja in der Ukraine stärken.

In einem anderen Programm werden „junge Menschen aktiv und diversitätssensibel in die Gestaltung erinnerungskultureller Projekte einbezogen“.

Auch als Reisebüro betätigt sich die EVZ. Ein Programm will „den internationalen Jugendaustausch zwischen Deutschland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft“ stärken.

Ebenfalls gefördert werden „internationale Jugendbildungsprojekte aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Ukraine sowie belarussische Exilstrukturen“.

Alles mit den Milliarden, die Edzard Reuter und unsere Politiker damals mit der „Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter“ gerechtfertigt hatten.

AGABY und der abgelehnte Flüchtling im BR-Rundfunkrat

Ein besonders irritierendes Beispiel ist die Förderung für den Verein „AGABY – Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns“.

Dieser Club versteht sich als politisches Netzwerk von Migrantenvertretungen und tritt regelmäßig mit integrations- und migrationspolitischen Forderungen in Erscheinung. Als „Antirassismus- und Antidiskriminierungsbeauftragter“ (Originaltitel) fungiert Hamado Dipama.

Der 52-Jährige aus Burkina Faso gehört sicher zu den dubiosesten Aktivisten des Landes. Sein Asylantrag in Deutschland wurde einst zwar krachend abgelehnt, trotzdem durfte er – wie so viele – bei uns bleiben.

Und er machte in der staatsfinanzierten, also staatsabhängigen „Zivilgesellschaft“ Karriere. Er ist (unter anderem) Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats und sitzt sogar im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks (BR).

Allerdings hat er gewisse Schwierigkeiten damit, wenn er in seinen öffentlichen Tätigkeiten öffentlich kritisiert wird. Das war in Burkina Faso vermutlich eher nicht üblich. Dem geschätzten TE-Kollegen Josef Kraus hetzte der feine Herr Dipama jüngst die Polizei auf den Hals.

Jedenfalls, die AGABY mit ihrem Dipama bekommt selbstverständlich auch Geld von der EVZ. Auf der AGABY-Webseite zum Projekt „Couragiert gegen Antisemitismus – Stärkung des Zusammenhalts in der (post)migrantischen Gesellschaft“ steht ausdrücklich, das Projekt werde „im Cluster ‚Handeln gegen Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus‘ der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) durchgeführt“. Weiter unten heißt es zudem wörtlich: „Das Projekt wird finanziell gefördert von“ – daneben erscheint das EVZ-Logo.

Warum fördert eine Stiftung, die einst gegründet wurde, um Opfer der NS-Zeit zu entschädigen, heute Projekte eines migrationspolitischen Lobbyverbands?

Keine Transparenz – und Russland ist schuld

Vielleicht deshalb stellt die Stiftung große Sichtblenden um ihr Finanzgebaren auf.

In riesiger Fettschrift feiert die EVZ die eigene „Transparenz“ auf ihrer Internetseite. Sobald man einen genaueren Blick hinter diese Werbebotschaft wirft, wird es plötzlich arg luftig.

Zwar kann man den Finanzbericht abrufen, zuletzt den für 2024. Doch da steht gar Merkwürdiges. Er listet nur 14 Projekte mit jeweils angegebener Fördersumme auf – und auch das nur beispielhaft. Die Gesamtsumme der Förderungen dieser 14 angegebenen Projekte beläuft sich auf gerade einmal knapp drei Millionen Euro. Derselbe Geschäftsbericht jubelt vorher darüber, dass die EVZ im Kalenderjahr 2024 aus dem Stiftungsvermögen 146 Projekte mit 8,8 Millionen Euro gefördert habe. Und weiter: „Hinzu kommen von der Stiftung EVZ bewilligte Projekte aus Drittmitteln im Umfang von über 17 Millionen Euro.“

Die EVZ hat im Jahr 2024 also mindestens 147 Projekte mit insgesamt mindestens 25,8 Millionen Euro gefördert. Doch nur über drei Millionen Euro legt sie in ihrem Finanzbericht Rechenschaft ab.

Gut, dann schauen wir woanders nach. Auf der Internetseite gibt es einen „Projektfinder“, der uns wissen lässt: „Hier finden Sie alle von der Stiftung EVZ geförderten Projekte seit 2010.“ Wir freuen uns. Zu früh gefreut. Denn gleich unter diesem Satz findet sich der Hinweis:

„Der Projektfinder der Stiftung EVZ ist derzeit nicht verfügbar. Er wird Anfang 2026 wieder online gehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.“

Wir haben Mitte März. Auch bei großzügigster Auslegung ist „Anfang 2026“ lange vorbei.

Das kann ja nicht sein, denkt sich der Journalist. Und der Leser denkt es sich vermutlich auch. Der Laden ist zur Hälfte mit Geld des deutschen Steuerzahlers gegründet worden. Da muss die Öffentlichkeit doch wissen dürfen, wofür die vielen Millionen ausgegeben werden. Also schreiben wir die Stiftung direkt an und bitten nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) um eine vollständige Auflistung der 2024 geförderten Projekte nebst detailliert zugeordneten Fördersummen.

Es gibt drei Reaktionen. Vor allem die dritte ist ein echter Hammer.

Erstens – der Hinweis im Internet wird geändert. Im Projektfinder lassen sich zwar immer noch keinerlei Projekte finden. Aber statt „Anfang 2026“ steht da jetzt „ab April 2026“. Wohlgemerkt: nicht „im April“, sondern „ab April“. Vielleicht also auch erst viel später. Hahaha.

Zweitens – die EVZ lässt uns wissen, dass sie die angeforderte Projektliste „in einer Frist von einem Monat“ vorlegen werde. Vielleicht. Im Fußball nennt man so etwas wohl Zeitspiel.

Denn die Daten hat die Stiftung natürlich längst vollständig und detailliert und aufbereitet, sonst hätte sie noch nicht einmal diesen nichtssagenden Finanzbericht 2024 erstellen können. Ganz abgesehen von den Informationen, die das Finanzamt, der Bundesrechnungshof und das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV) als gesetzliche Aufsicht verlangen.

In jedem Millionenbetrieb braucht es für die von uns angeforderte Liste genau einen Knopfdruck. Für diesen Knopfdruck will sich die EVZ einen Monat Zeit lassen.

Drittens – die Stiftung kündigt an, nur eine gekürzte Fassung der Projektliste freizugeben. Für die Öffentlichkeit bestehe „kein Anspruch auf Informationszugang, wenn das Bekanntwerden der Information die öffentliche Sicherheit gefährden kann. Die öffentliche Sicherheit umfasst insbesondere die Unversehrtheit von Leben, Gesundheit und Freiheit von Individuen.“

Und dann kommt der Hammer:

„Spätestens mit der Einstufung der Stiftung EVZ als ‚unerwünschte Organisation‘ durch die Russische Föderation im Jahr 2025 sowie dynamische politische Lagen in einigen unserer Zielländer ist leider für Teile unser Projektpartner gerade eine solche konkrete Gefahr zu bejahen. Die (…) Projektinformationen werden wir daher um die von der konkreten Gefahr betroffenen Projekte reduzieren.“

Eine Multi-Millionen-Euro-Stiftung, die nur dank deutscher Steuergelder überhaupt existiert, verweigert also mindestens teilweise Rechenschaft darüber, wofür sie ihr Geld ausgibt.

Und schuld soll Putin sein. Das kann man sich echt nicht ausdenken.

Die Dame ganz oben

Das alles passt zur Kuratoriumsvorsitzenden: Die heißt Annette Schavan.

Die 70-Jährige war mal Bundesbildungsministerin und über viele Jahre engste Vertraute von Angela Merkel. Wegen „vorsätzlicher Täuschung durch Plagiat“ musste sie 2013 erst ihren Doktortitel und dann ihr Ministeramt zurückgeben.

Seither vertreibt sie sich die Zeit als eine zentrale Figur der deutschen Erinnerungspolitik. Unter ihrer Führung versteht sich die EVZ zunehmend als Akteur im globalen Kampf für Demokratie und Menschenrechte. Das führt zwangsläufig und direkt zu der Frage:

Warum gibt es diese Stiftung überhaupt noch?

Deutschland hat auch so schon ein viel zu dichtes Netz von staatlichen Förderprogrammen für Demokratie, für politische Bildung und für die „Zivilgesellschaft“. Überhaupt ist das ein Widerspruch in sich: Eine Zivilgesellschaft, die von staatlichen Mitteln abhängt, ist ja keine.

Die politische Projektförderung ist längst eine eigene Industrie.

Die EVZ fügt diesem teuren System lediglich eine weitere Förderebene hinzu – mit dem Unterschied, dass ihre moralische Legitimation aus der historischen Verantwortung gegenüber Zwangsarbeitern stammt. Diese Legitimation wird heute für ganz andere Zwecke genutzt.

Edzard Reuter und die anderen Initiatoren der Stiftung dachten nicht an eine Dauereinrichtung für politische Förderung. Reuter sprach damals von einer „Geste“, die helfen solle, ein dunkles Kapitel der Geschichte abzuschließen. Das Ziel war ein einmaliger Akt historischer Wiedergutmachung.

Die EVZ war als Instrument dafür gedacht, nicht als permanenter Geldautomat für linke Aktivisten.

Der Fluch der guten Tat

Förderprogramme erschaffen immer auch egoistische Begehrlichkeiten. NGOs, Projektträger und Netzwerke entwickeln ein natürliches Eigeninteresse an einer Fortsetzung der Förderung. Jedes Subventionssystem neigt dazu, sich selbst zu erhalten.

Die EVZ ist dafür ein Lehrbuchbeispiel.

Jahr für Jahr werden neue Programme aufgelegt, Förderlinien erweitert, internationale Partnerschaften aufgebaut. Der ursprüngliche ideelle Zweck – Entschädigung von NS-Zwangsarbeitern – ist längst in den Hintergrund getreten. Genauer: Er ist weg. Stattdessen werden unter dem Deckmantel einer „Erinnerungspolitik“ teure Projekte zu aktuellen politischen Themen alimentiert.

Doch wenn der Staat Projekte gegen Antisemitismus, für Demokratie oder gegen Hass im Netz fördern will – dann soll er das offen über den Haushalt tun. All das gehört in die demokratische Budgetdebatte des Bundestages. Es gehört nicht in eine Stiftung, die ihre Existenz dem (zu Recht) schlechten Gewissen gegenüber NS-Opfern verdankt.

Vielleicht wäre es an der Zeit, die ursprüngliche Idee von Edzard Reuter wieder ernst zu nehmen und die Stiftung heute, nach erfüllter Aufgabe, würdig aufzulösen – statt für sie immer weiter immer neue politische Betätigungsfelder zu suchen.

Manchmal besteht Verantwortung darin, etwas zu beenden.

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Kommentare ( 17 )

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Michael Theren
1 Stunde her

«Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu „Ungleichgewichten“ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.»
unbelegtes Zitat – beschreibt jedenfalls die dt. Politik

Last edited 1 Stunde her by Michael Theren
Minusmann
1 Stunde her

Annette Schavan… gern hätte man diesen Namen für immer vergessen, aber nun muss Tichy’s ihn wieder aus der Versenkung holen. Und dann auch noch in Verbindung mit einer dieser unappetitlichen Geschichten über die dreiste Abziehermentalität der notorischen Akteure UnsererDemokratie. Aber was soll man von den alten Buddys einer Angela Merkel anderes erwarten? Alles was recht ist: die Szene hat ein Spinnennetz von dubiosen Vereinen und NGO’s und Stiftungen über Deutschland gelegt, man ist beispielhaft vernetzt, man spielt sich die Bälle zu, und Hunderttausende von Schmarotzern und Nichtstuern finden, auf Steuerkosten, ein einträgliches Auskommen. Shit – links müsste man sein…

Marcel Seiler
1 Stunde her

Das ist ein Problem jeglicher Bürokratie: Wenn die Aufgabe einer Institution sich erledigt hat, schafft sie sich nicht ab, sondern reklamiert für sich neue, „wichtige“ Zwecke, auch wenn diese eine reine Verschwendung darstellen. Oder sie ergeht sich in Selbstbeschäftigung, wo ein Großteil der Mittel für „Untersuchungen“ oder zur Erarbeitung von „Richtlinien“ usw. draufgeht.

So hat auch die Erkenntnis, dass Entwicklungshilfe vielfach NICHTS bringt, nicht zur Einschränkung von Entwicklungshilfe geführt.

Auf Einsichtsfähigkeit der Betroffenen kann man keinesfalls rechnen.

Last edited 1 Stunde her by Marcel Seiler
Kassandra
2 Stunden her

Ganz egal, wo solche wirken – sie wirken uns zu Lasten.
Und nie verschwinden solche ganz aus dem Politikbetrieb – auch, wenn man über Jahre nicht von Ihnen hört.
Wo wirkt sie zudem? https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Schavan#Leben

Klaus D
2 Stunden her

Stiftung ohne Daseinszweck….sicher! Wer porfitiert denn von dem was diese stiftung heute macht? Wer ist denn der „kopf“ dieser stiftung? Ich sage nicht das das so ist aber wenn man sieht wer da mitbestimmt* geht bei mir die lobby-alarm-glocke an. Warum = **. *Kuratorium Das Kuratorium beschließt alle grundsätzlichen Fragen, die zum Aufgabenbereich der Stiftung EVZ gehören. Es entscheidet über die Schwerpunkte der Förderung und Aktivitäten der Stiftung und erlässt Richtlinien für die Verwendung der Mittel. Das Kuratorium der Stiftung EVZ ist international besetzt: Die derzeit 25 Mitglieder werden für vier Jahre u. a. vom Deutschen Bundestag und Bundesrat, der deutschen… Mehr

Emsfranke
2 Stunden her

Ist es denn nicht wunderbar, wenn die Steuerzahlergemeinschaft immer und immer wieder feststellen darf, wie milde und nachsichtig unsere politische Klasse mit Demokratieaufnäher am Revers mit der Unfähigkeit von Politikern aus dem Parteinest umgeht, wissenschaftlich fundierte Elaborate (z.B. plagiierte Promotionen), die sie im „stillen Kämmerlein“ höchst „selbst“ verfasst haben wollen, so dezent zu platzieren, dass ihr Wissenschaftsbetrug nicht offengelegt werden kann. Auch dies stellt einen deutlichen Hinweis her, wie dumm die alle geworden sind. Die Belohnung für dümmliches Versagen ist trotz aller Verfehlungen, nahezu in jedem der inzwischen auffällig häufigen Fälle, ein nahrhafter Platz am Trog wenig durchsichtiger und fett… Mehr

Last edited 2 Stunden her by Emsfranke
tiptoppinguin
2 Stunden her

Die Steigerung von „schlecht gemacht“ ist „gut gemeint“, doch Hauptsache die Deutschen haben das Geld nicht. Diese ganze „Wohlfahrtsindustrie“ sollte zerschlagen und abgewickelt werden, genauso wie der europäische Subventions-Unsinn. Danach kann man sehen wo es tatsächlich Verwerfungen gibt und Abhilfe schaffen. Ich wünschte, wir hätten einen deutschen Milei!

Lizzard04
2 Stunden her

Nun, prima, jetzt kenne ich zumindest einen weiteren Grund, warum ich als Deutscher mehr und länger arbeiten soll (Merz). All diese Nichtsnutze, die deutsches Steuergeld unter staatlicher Aufsicht veruntreuen, wollen schließlich weiter unser Geld verpassen! Also warum nicht auch Dahergelaufene aus Burkina-Faso oder sonst woher subventionieren! Es steht nur sinnbildlich für das, was die selbsternannte, politische Elite aus diesem Land zum Schaden der eigenen Bürger gemacht hat!

Last edited 2 Stunden her by Lizzard04
Fieselsteinchen
2 Stunden her

Ohne Worte! Deutschland ist Beuteland und zwar von und für, juristisch raffiniert-vorausschauend (!), damit eindeutig kriminell, Politiker und ihre Speichellecker gemacht!

Budgie
2 Stunden her

Wen wunderts?
Die Politiker der CDU und aller anderen Kartellparteien, waren und sind folgsame Rekruten von Habermas, dem Modernisierer des Stalinismus. Da ist überhaupt kein konservatives und traditionelles Gedankengut mehr vorhanden. Als erstklassige Opportunisten trifft hier das Sprichwort „Nur die dümmsten Kälber suchen sich ihren Schlachter selber“ zu. Ich denke, die CDU würde sogar dem eigenen Verbot zustimmen wenn Merz nur einen Tag länger Kanzler sein dürfte. Wer solche Dinge wie im Artikel beschrieben zustimmt und grünen Wahnsinn in die Verfassung (GG) schreiben lässt, dem ist nicht mehr zu helfen. Der hat fertig, für immer.