Der Bundeskanzler feiert ein vermeintliches Mini-Wachstum als Trendwende. Doch in der Realwirtschaft sind die Risse im Fundament nicht mehr zu übersehen. Nun warnt das deutsche Handwerk vor dem nächsten Tiefpunkt der Dauerrezession.
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Eskapismus hat seine gute und seine schlechte Seite. Auf persönlicher Ebene kann die Flucht vor der Realität eine Zeit lang wie Balsam auf einer geschundenen Seele wirken. Bei der Ausübung eines öffentlichen Amtes, sagen wir: dem des Bundeskanzlers, hat die Abkopplung von der realen Welt allerdings fatale Folgen – wenigstens für die leidgeplagten Regierten im Land.
Gut 350.000 Jobs in der Privatwirtschaft, größtenteils in der Industrie, sind in einem Jahr verloren gegangen. Der Kanzler feiert in der ersten Woche nach seiner Sommerfrische ein mickriges Scheinwachstum – nahezu unberührt von der Tatsache, dass sich die Neuverschuldung gerade verdoppelt hat. Sein Wachstum von etwa einem Prozent beruht dabei ausschließlich auf dem statistischen Effekt schuldenfinanzierter Staatsnachfrage.
Eine Inflation in Höhe von drei Prozent zersägt die Kaufkraft der Bürger, diese halten krampfhaft ihr Geld zusammen, und wie zum Beweis meldete das Gastgewerbe einen realen Umsatzverlust von über 5 Prozent im ersten Halbjahr. Und in dieses Horrorszenario platzt nun die Nachricht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), der zum Wochenende von einer katastrophalen Umfrage berichtet.
Dittrich befürchtet gar, der deutsche Verbraucher könne sich den klassischen Handwerkertermin nicht mehr leisten – mit Blick auf die katastrophale ökonomische Lage, die steigenden Abgaben, Inflation und Arbeitslosigkeit, liegt er damit gar nicht einmal so falsch. Eine schuldentrunkene Berliner Politikerkaste deutet die Zerstörung der Zukunft einer ganzen Generation zu Wahlkampfzwecken in einen wirtschaftspolitischen Triumph um. Denn es ist unbestritten: Die Realwirtschaft befindet sich im freien Fall. Tag für Tag werden etwa 1.000 Jobs in der deutschen Wirtschaft gestrichen. Wer das politisch ignoriert, handelt nicht nur grob fahrlässig – er stellt sich ethisch auf die Seite manischer Ideologen und der Zerstörer dieser Gesellschaft.
Ganz gleich, ob Industrie, Handwerk oder die völlig am Boden liegende Bauwirtschaft – in Deutschland sehen Investoren und Unternehmer einen Abwicklungsstandort, keinen Hort der Zukunft. Die Nettoinvestitionsquote dürfte folgerichtig noch immer knapp im negativen Bereich pendeln – die deutsche Wirtschaft fährt nach Abzug der Abschreibungen auf Verschleiß, Kapazitäten werden nicht mehr ausgebaut.
Für den Bundeskanzler dürften diese Beobachtungen Märchenerzählungen der Miesmacher sein, der Nörgler und ewig Gestrigen, wie er sie nennt.
Sicherlich, ökonometrisches Zahlenwerk ist spröde, bedarf oft langwieriger Erklärungen und Geduld beim Zuhörer – Geduld, die man im Bundeskanzleramt wohl nur aufbringt, wenn die Zahlen rosig klingen.
In dieser schlechtesten aller Welten, in der die vom Klima und von manischer Klimapolitik zerriebene Industrie ums Überleben kämpft, bleibt einem Mann wie Friedrich Merz tatsächlich nur noch der Eskapismus in eine politische Scheinwelt. Umgeben von der schrumpfenden Zahl willfähriger Paladine seiner Partei, beschränkt sich der Bundeskanzler darauf, aus dem mickrigen Resultat seines gigantischen Schuldenhammers einen medialen Popanz aufzublasen. Doch wer soll auf diese Camouflage noch hereinfallen?
Friedrich Merz’ fortwährende Wählertäuschung, marktwirtschaftliche Reformen anzudeuten, Schulden abbauen zu wollen, bloß um das exakte Gegenteil umzusetzen, könnte seinem gebrochenen Blick auf die Welt geschuldet sein. Noch vor wenigen Monaten dekretierte der Kanzler, die Steuerlast in Deutschland für die Unternehmen sei zu hoch. Das müsse sich ändern. Zugleich versprach er, die Körperschaftsteuer Schritt für Schritt von 15 auf zehn Prozent abzusenken. Selbstverständlich wird es niemals zu Steuersenkungen kommen, zu weit fortgeschritten ist die Erosion fiskalpolitischer Stabilität – Finanzminister Klingbeil plant im kommenden Jahr einen Staatsausgabenaufwuchs von mindestens fünf Prozent. Kriegswirtschaft hat Priorität, Bürgerinteressen müssen hintanstehen.
Sie erinnern sich? Merz ist der Mann der Bierdeckel-Steuerreform, der bürokratischen Entschlackung und der Marktwirtschaft. So lautete einst die Legende vom großgewachsenen Sauerländer, der in seinem gegenwärtigen Amt zu einem Klima-Apokalyptiker zusammengeschrumpft ist. Heute bleibt vom marktwirtschaftlichen Reformer vor allem der Mann, der mit gigantischen Schuldenprogrammen Wachstum organisiert und anschließend das statistische Ergebnis als Wirtschaftswende verkauft.
Neu ist die klimaapokalyptische Rhetorik, die sich Merz während seiner dreiwöchigen Sommerfrische ausgeheckt hat und die nun seine passiv-aggressive Rhetorik, sein Stilköfferchen aus Larmoyanz und Bürgerschelte, substanziell erweitern soll.
Zum Abschluss noch eine Zahl für den Meister der Verdrängungskunst: Bei einer Staatsquote von über 50 Prozent und einer Neuverschuldung, die in diesem Jahr die 4-Prozent-Marke überschreiten wird – kalkuliert man seine Bilanztricks und die kommunalen Schulden mit ein –, schrumpft die reale Ökonomie um etwa drei Prozent.
Das ist der wahre Zustand der deutschen Wirtschaft, 15 Jahre nach dem von Angela Merkel dekretierten Aus der Kernenergie und dem Abschied von republikanischer Kultur sowie der finalen Exekution der sozialen Marktwirtschaft durch Katastrophenkanzler Friedrich Merz.





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Merz schafft es nicht das was Merkel und Scholz angerichtet haben zu reparieren.
Merz ist nicht die Ursache der Misere, er ist nur deren inkompetenter Verwalter.
„Die größten Sorgen macht mir, dass die Investitionen in den Betrieben nicht anspringen“, warnt Dittrich. Wer investiert denn freiwillig am toxischsten Wirtschaftsstandort der EU?“. Das ist mal eine Aussage, die der Realität in Deutschland stand hält. Selbst habe ich zur Corona Zeit als Risikovorsorge investiert, aber leider nicht mit Merz, Klingbeil und deren Schergen (frei nach dem Sheriff von Nottingham heute: Black Rock) gerechnet …. Investitionen werden jetzt vom Steuerprüfer abgesegnet, Argumente zwecklos, Klage dauert 10 Jahre … also nur noch 30% absetzbar = höherer Gewinn und Steuernachzahlung …, die dann im großen Ausgabenpott für Illegale Migranten, Ukraine, China E-Autos… Mehr
Nur mal so nebenbei.
100000 nicht vollstreckte Haftbefehle. Das sind rund 1,5 Mal so viele wie wir überhaupt Haftplätze haben, die schon vollständig belegt sind.
Wie geht das zusammen?
Nun ja….wenn man Millionen Fremde ins Land lässt ohne Chance die Infrastruktur anzugleichen passiert so etwas.
Danke für den Fingerzeig.
Die Grünen arbeiten sogar noch dagegen. In Berlin wurde vor Jahren das marode Haus 1 abgerissen. Ein dringend benötigter Neubau, wurde bisher erfolgreich von den Grünen verhindert.
Aber eine Rentnergang ohne ernste Absichten jahrelang in U-Haft halten. Das interessiert niemanden, obwohl das kaum mit dem geltenden Gesetz zu vereinbaren ist.
Mehmet Scholl war sehr weise…oder?
Frage: Was kostet ein Knastplatz jeden Monat? Nehmen wir mal das wären 3000€. Das macht im Monat 30.000.0000€, also pro Jahr 360 Mio. Wer soll das bezahlen? Also läßt man sie ungeschoren. Es doch ausreichend Majestätsbeleidigern und Armbrustrollatorenstaatsstreichern den Prozess zu machen.
Täglich frage ich mich mehr, ob der Lügenfriedrich überhaupt noch Herr seiner Sinne ist. Die Wirtschaft wandert ab, Arbeitsplätze werden im großen Stil abgebaut oder ins Ausland verlagert, aber unsere Wirtschaft wächst? Solch einen Mist zu labern würde ich mich schämen.Aber ich habe halt nur eine erfolgreich abgeschlossene Berufs- und Meisterausbildung.
Realwirtschaft, was soll das. Habe jetzt irgendwo gelesen dass Trump das Öl Venezuelas als Geschenk bezeichnet mit dem die Rohstoffreserven Amerikas wieder aufgefüllt werden sollen. Geht doch, nur nicht so zögerlich.
Vor den Wahlen muss man das sagen, damit diejenigen, die noch tief schlafen nicht aufwachen.
Ich meine, dass Merz eigentlich gar nicht mehr in Deutschland ist, er lebt in einer anderen Dimension und kommt mal ab und an in unsere Dimension, weiß aber nicht, was hier los ist und ist dann total beleidigt, wenn ihn ein Familienvater und eine Krankenschwester aufklären wollen.
Es geht stets nach oben auf der Beliebtheitsskala (wenn man diese um 180° wendet). BItte weiter so!
Merz ist Volljurist und hat von Wirtschaft so viel Ahnung wie eine Spinne von der Textilherstellung. Die CDU/CSU hat die Wirtschaft und dieses Land zerstört, und sich selbst die Taschen voll gemacht. Dort sitzen die Täter von gestern und heute.
Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand!
Volljurist. Die Prüfungen hat er gerade so bestanden, wie das Abi.
Die CDU mit Merz auf dem Weg zur Kleinpartei im Block. Kann man sie dabei noch aufhalten? Soll man sie überhaupt dabei aufhalten? Jeder Tag länger Merz zahlt auf das Konto der AfD ein. Aktuell geht es „nur“ um die LTW in S.Anhalt und M.Pommern. Aber 2027 wird sich die Erosion der CDU noch wesentlich verschärfen. Dann gilt das Motto: Die Ratten verlassen das sinkende Schiff.
Im Staatsfunk wird verlautet, das DIW käme zu dem Ergebnis, die ausländischen Investitionen hätten sich zu 2025 um 50% gesteigert. Das berühmte Pfeifen im Walde…
Herr Dr. Krall nennt das Fratzschers Flatulenzen.
Das könnten stimmen.
Allerdings kaufen ausländische Investoren heruntergewirtschaftete deutsche Unternehmen.
Ich denke das wurde eingespeist.