Brüssel zieht die finanzielle Repressionsschlinge enger. Ab 2027 erschwert die EU ihren Bürgern den Zugang zu Konten außerhalb ihres Machtbereichs. Hinter technokratischen Formeln wächst eine totalitäre Finanzarchitektur, die Kapital bindet und den Zugriff auf privates Vermögen vorbereitet. In Brüssel weiß man, dass hier alles zusammenbricht.
IMAGO
Ab dem 11. Januar 2027 droht EU-Bürgern mit Auslandskonten Ungemach. Ab diesem Zeitpunkt soll es Banken aus Drittstaaten wie der Schweiz, Großbritannien, den USA oder auch Singapur untersagt sein, europäischen Bürgern sogenannte Kernbankdienstleistungen anzubieten. Damit sind im Prinzip drei Kernfunktionen gemeint: das klassische Einlagengeschäft, also Giro-, Spar- oder Festgeldkonten, das Kreditgeschäft sowie das Garantiegeschäft. Banken, die diese Dienstleistungen auch künftig EU-Bürgern anbieten wollen, müssen dann eine eigens zugelassene, vollständig beaufsichtigte Zweigstelle in genau dem Mitgliedstaat unterhalten, in dem der Kunde ansässig ist.
Bestandskunden, die zum 11. Juli 2026 ein Auslandskonto führten, können dies auch weiterhin behalten, solange sich die Vertragsgrundlage nicht grundlegend verändert. Hier besteht eine Grauzone, ein Interpretationsspielraum der europäischen Behörden, der sicherlich in Zukunft genutzt werden wird, um auch diese Kunden innerhalb des EU-Mauerwerks zurückzubewegen.
Ein typischer EU-Euphemismus, der darauf verweist, dass es im Kern um etwas ganz anderes geht: um zunehmende Kapitalkontrolle. Die von der EU-Kommission intendierte Reterritorialisierung von Bankkonten und damit auch von Kundeneinlagen fügt sich in das große Bild einer neuen Finanzmarktarchitektur. Viel war zuletzt die Rede von einer Bankenunion, einem gemeinsamen Regelwerk für die Institute und den Kreditmarkt, was letzten Endes vor allem der Vertiefung der Kapitalpools zur Staatsfinanzierung dienen dürfte.
EU-Kommission und Europäische Zentralbank wirken gemeinsam mit den nationalen Gesetzgebern auf Maßnahmen hin, die Liquiditätsposition des EU-Bankensektors zu stärken. Das wird auch nötig sein angesichts weiter steigender Zinsen – ein Trend, der im Ernstfall nicht nur die Staatsfinanzen schwer belasten wird. Auch die Realwirtschaft wird mit steigenden Kreditkosten konfrontiert, was viele Unternehmen nach der langen Niedrigzinsphase möglicherweise nicht überstehen werden.
Wir erleben die Errichtung eines ganzen Bündels neuer Regeln zur Stärkung der Finanzinstitute. Auch die Krypto-Regulierung MiCA fällt in dieses Schema. Volle Transparenz, komplette Regulierung – die Zeit der Versteckspiele vor dem Euro und dem europäischen Fiskus ist in diesem Bereich in der EU endgültig Geschichte.Als große Klammer der Einzelmaßnahmen soll der digitale Euro dienen. Es ist ein technologisch anspruchsvolles, möglicherweise zu anspruchsvolles Projekt: Gemeinsam mit der EZB macht sich die EU daran, auf Basis von Blockchain-Technologie ein digitales Zentralbankgeld, ein CBDC, zu schaffen.
Das wäre die vollständige Kontrolle des Transaktionswesens sämtlicher Wirtschaftseinheiten der Eurozone – eine Machtfülle in den Händen der EZB, die längst dem politischen Gefüge Brüssels untergeordnet operiert. Jede einzelne dieser beschriebenen Maßnahmen kann im Ernstfall wie eine Kapitalverkehrsschranke wirken. Das Kapital der Europäer wäre dann in der EU gefangen, sollte es zu einer schweren Finanz- und Staatsschuldenkrise kommen.
Für Bankkunden beginnt de facto das Ende der internationalen Diversifikationsmöglichkeiten. Die Sicherung von Ersparnissen außerhalb eines zunehmend volatilen und hoch verschuldeten Finanz- und Währungssystems wird für viele dann unmöglich sein – es entsteht eine Art Neo-Bretton-Woods, ein klassischer Kontrollrahmen, wie ihn überschuldete Staaten, wie mittlerweile auch die EU-Staatengruppe, in der Vergangenheit immer wieder angewendet haben, um sich letzten Endes den Zugriff auf das private Vermögen der Bürger zu sichern.
Schließlich weist die Strategie der EU-Kommission eindeutig auf dieses Ziel hin: Blickt man ohne die rosarote EU-Brille auf die fiskalische Entwicklung in Paris, Madrid, Rom oder inzwischen auch Berlin, werden aus Sicht der Politik Zwangsmaßnahmen zur Kapitalkontrolle und zur Stabilisierung des Euro unvermeidlich sein.




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na da war ich doch mal richtig schlau und habe offensichtlich zu Recht der EU / EZB misstraut.
Aber eigentlich ist es seit Einführung des €, der Griechenlandrettung, whatever it takes, scheitert der € scheitert Europa für jeden der es wissen wollte und nicht mit dem Dummbeutel der Ignoranz und politischer Hörigkeit gepudert war, klar wie der ganze Irrsinn enden muss.
Der € ist schon lange gescheitert und jetzt zahlen alle die an das große „Friedensprojekt“ geglaubt haben den Preis.
Die Rechnung kommt immer und wird gerade präsentiert 🫣