Weshalb sich Staatsökonomen nun auf den Substanzraub verlegen

DIW-Präsident Marcel Fratzscher erneuert seine Forderung nach der Einführung einer Vermögensteuer. Ungerecht ginge es im Lande zu, so der Ökonom in einem Gastbeitrag für die Zeit. In Wahrheit geht es den Staatsangestellten darum, ihre Pfründe auf Kosten Dritter abzusichern.

IMAGO / Horst Galuschka

Nur wenige fiskalpolitische Instrumente wirken so verheerend wie Substanzsteuern. Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Grundsteuer und Co. rauben vor allen Dingen der Mittelschicht bereits mehrfach besteuerte Substanz. Sie gefährden den Bestand von Unternehmen. Sie sind im höchsten Maße antizivilisatorisch, da sie in die Familienplanung intervenieren, die über mehrere Generationen reichen soll.

Dies gilt zumindest in bürgerlichen, aufstrebenden und zivilisierten Gesellschaften.

Für Sozialisten, Etatisten und Staatsangestellte bieten Substanzsteuern ideales Ressentiment-Kapital, das sich aktivieren lässt, wenn Not am Mann ist, wenn die Staatsfinanzen wieder in die Miesen abgerutscht sind und man es wieder einmal übertrieben hat mit der Politik des Füllhorns zum Stimmenkauf. Unsere Demokratie hat eben ihren Preis.

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Einer der hartnäckigsten Proponenten dieser Politik mit der antizivilisatorischen Keule ist der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. In einem Gastbeitrag für die Zeit erneuerte der Staatsökonom seine Forderung nach der Einführung einer Vermögensteuer. Für Fratzscher ist die Sache dabei längst ausgemacht: Eine höhere Besteuerung großer Vermögen sei für Deutschland nicht nur logisch, sondern – wie er selbst schreibt – „unausweichlich“.

Abgesehen hat er es auf Superreiche – das klingt super simpel und es klingt auch super nach Fratzscher. Es klingt aus dem Mund eines vom Steuerzahler finanzierten „Top-Ökonomen“, der es besser wissen müsste, regelrecht niederschmetternd: Vermögende halten in der Regel keine großen Kassenbestände. Ihr Vermögen bildet sich in Unternehmen, Unternehmensbeteiligungen, Aktienportfolios oder Investitionen anderer Art. Es ist das aktive Kapital, auf dem der gesamte Wirtschaftsprozess aufsetzt und auf das es Fratzscher abgesehen hat.

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Blicken wir zur Einordnung von Fratzschers Umverteilungsforderung auf die Staatsquote. Der deutsche Staat fordert inzwischen 52,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung für sich – die vom privaten Sektor erbrachten Bürokratieleistungen sind da noch gar nicht mit einkalkuliert. Das Haushaltsdefizit wird im kommenden Jahr – rechnet man das kommunale Defizit, das Sondervermögen korrekterweise hinzu – um über fünf Prozent wachsen. Klingbeil, Merz und Co. prassen mit dem Steuergeld und erhöhen die Bundesausgaben um etwa sechs Prozent. Das ist kein seriöser Umgang mit öffentlichen Geldern, das ist Neronismus.

Individuen wie Marcel Fratzscher würden also, ohne mit der Wimper zu zucken, die Generationsplanungen – denn es geht letzten Endes auch um die obere Mittelschicht bei diesem fiskalpolitischen Angriff – opfern, um den Aufbau der Staatsökonomie, der Klimapolitik, des Ukraine-Krieges und der sinnlosen, hochkorrupten Entwicklungshilfe immer weiter zu finanzieren. Man muss es so deutlich sagen: Wer die Substanz der Wirtschaft, die sich in den Händen der Mittelschicht befindet, ins Visier nimmt, mag kurzfristig eine reiche Ernte einfahren, wird aber in der Zukunft leer ausgehen.

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Zudem sei noch erwähnt: Die wirklich Reichen sind mobil. Sie können den Räuberbanden des Fiskus entkommen. Am Ende zahlen immer Arbeitnehmer, Mittelschicht und kleine Unternehmer die Zeche für Staatswirtschaft und Parteien-Parasitismus. Dass Marcel Fratzscher als steuerfinanzierter Staatsökonom kein Interesse daran hat, die Ursachen der Schwäche der deutschen Ökonomie zu diskutieren, ist beinahe schon verständlich. Der Griff ins Portemonnaie der anderen ist definitiv der einfachere Weg, als eine lästige ordnungspolitische Debatte zu führen.

Fratschers wundervolle Verteilungstheorien fallen wie ein Soufflé in sich zusammen, sobald man nach der Erzeugung von Wohlstand fragt. Kein Wort davon, dass der gigantische Staatsapparat dazu geführt hat, dass in Deutschland nicht mehr investiert wird. Keine Debatte über die Klimapolitik oder die katastrophale Zerstörung der Energieversorgung. Für Ökonomen vom Schlage des DIW-Mannes handelt es sich bei der Ökonomie um einen eindimensionalen Prozess und keinen hochkomplexen Vorgang einzelwirtschaftlicher Entscheidungen.

Gehen wir davon aus, dass das Recht auf Privateigentum zu den zivilisatorischen Stützpfeilern zählt, Motor der Prosperität ist und der demokratischen Absicherung vor einem übergriffigen Staat dient, muss man Fratzscher als einen absoluten Zerstörer empfinden. In seinem Gastbeitrag schreibt er, dass Vermögensungleichheit zur „Aushöhlung der Demokratie“ führe. Denn Geld bedeute schließlich Macht.

Das ist scharfsinnig beobachtet vom Meisterökonomen – ein hoher Einkommensstrom ist auch Ausweis besonderer Leistungsfähigkeit und sollte in einer offenen Gesellschaft von niemandem infrage gestellt werden. Fratzscher betreibt unentwegt eine Rhetorik der Scheinkonzessionen. Ein überbordendes Staatswesen sei schlecht, genauso wie eine zu hohe Steuerbelastung. Daraufhin folgt unmittelbar eine Einschränkung, das klassische Aber: das Fratzscher-Aber. Es sei schlechter, Arbeit zu besteuern als anwachsende Vermögen, so Fratzscher.

Dass der Staat das Problem sein könnte, der mit seiner Tätigkeit die Privatwirtschaft verdrängt, knappe Ressourcen bindet und immer größere Steuermittel für sich beansprucht, lässt Fratzscher großzügig unter den Tisch des Staatsökonomen fallen. Geradezu revolutionär wäre es, würde Fratzscher eines Tages auf den sogenannten Cantillon-Effekt stoßen. Dieses schon vor über 200 Jahren vom Ökonomen Richard Cantillon erforschte Phänomen beschreibt, dass künstlich geschaffenes Geld diejenigen begünstigt, die es zuerst in ihre Finger bekommen.

Unser Fiat-Geldsystem ist ein systematischer Vermögenstransferapparat, der allerdings wenig mit der auf Leistung fußenden Vermögensverteilung freier Märkte zu tun hat. Wäre Marcel Fratzscher tatsächlich an einer Gerechtigkeitsdebatte interessiert, müsste er sich für ein stabiles Geldsystem starkmachen, das die Kaufkraft zerstörende, vom Staat initiierte Inflation eliminiert. Er müsste sich dafür einsetzen, die Menschen von überbordenden Abgabenlasten zu befreien. Kurz gesagt, er müsste von seinem Etatismus vollständig abrücken. Dass er in seinem publizistischen Furor die Institution des Privateigentums beschädigt, wird ihm nicht bewusst sein oder es ist ihm schlichtweg egal.

Aber genau dies ist der Effekt der delegitimierenden Medienarbeit von Etatisten und Sozialisten. Sie zersägen die Säulen, auf denen unsere Zivilisation ruht: das uneingeschränkte Recht auf Privateigentum, Vertrags- und Handlungsfreiheit und in letzter Instanz auf Meinungsfreiheit. Alles dies gehört unmittelbar in denselben gesellschaftlichen Kontext.

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Kommentare ( 65 )

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Pankratius
15 Tage her

Fratschers Institut bekommt seit Jahren Regierungs- und andere öffentliche Gelder. Was mit diesen Geldflüssen passierte, wenn Fratscher kritisch die Regierung sähe – was kaum je vorgekommen ist – können Fratscher und wir uns zwanglos vorstellen. Entsprechend kann man alles das, was Fratscher sagt,vorhersehen, zuordnen und beiseite lassen.

Last edited 15 Tage her by Pankratius
Uwe Jacobs
13 Tage her
Antworten an  Pankratius

Ja. So behandeln wir zuhause unseren Müll.
Soviel zur Qualität der Aussagen dieser Type.

Reinhard Peda
15 Tage her

„In Wahrheit geht es den Staatsangestellten darum, ihre Pfründe auf Kosten Dritter abzusichern.“
Kein Problem, mir geht es darum diesen Personenkreis per Haftung zu enteignen, wozu auch alle weiteren Schadensstifter für die Bevölkerung gehören!

Uwe Jacobs
13 Tage her
Antworten an  Reinhard Peda

Ich stimme Ihnen gerne zu: Gibt es Rechtsgrundlagen, diese Typen endlich zu belangen und zu bestrafen? Was sagt das Strafrecht, das Steuerrecht und die vielen weiteren Gesetze und Bestimmungen dieser Bürokratie? Und vor allem: Wer unterstützt uns Bürger? Die ‚Gewerkschaften‘ und ‚Arbeitgeberverbände‘ können wir vergessen, denn die wollen uns genauso ans Leder wie die Gaukler in Berlin. Darum kuscheln sie auch so gerne mit denen. Ich kann mittlerweile alle verstehen, die diesem Land den Rücken kehren. Abhilfe kommt nur zustande, wenn wir uns aktiv wehren. Dazu gibt es den Artikel 20 Absatz 4: Dieses ‚Widerstandsrecht‘ klingt zwar wie ein Gummiparagraph,… Mehr

moorwald
15 Tage her

Dieser Staat Bundesrepublik Deutschland verdankt seine Legitimation und Akzeptanz sehr weitgehend seiner Funktion als Sozialstaat. Nun zeigt sich daß die Sozialsysteme.im Grunde bereits kollabiert sind Das Versprechen allumfassender Daseinsfürsorge läßt sich länger aufrechterhalten. Die Ursachen sind bekannt: Überdehnung und Ausdehnung auf potentiell alle Armen dieser Welt. Unsere sozialistische Regierung versucht, was Sozialisten immer tun: sie sucht aus allen Ecken noch die letzten Euro zusammenzukehren Da kommen dann so bizarre, unausgegorene Ideen heraus: Selbständige in die Rentenkasse, Besteuerung nicht realisierter Vermögensgewinne, und natürlich eine kräftige Erhöhung der Erbschaftssteuer. Immer also Zugriff auf die Substanz. Daß aus einer Ausweitung der Einnahmeseite später… Mehr

Monostatos
15 Tage her

Im Tierreich gibt es auch Wirte, die für die Ernährung anderer Tierchen sorgen. Mein Eindruck ist, dass die Wirtschaftskompetenz des Lieblingsökonomen der SPD aus diesem Segment stammt. Aus welchem Grund sollen eigentlich die ehrlichen Steuerzahler so jemanden durchfüttern?!?

bfwied
15 Tage her

Im Osten gab es den „Wissenschaftlichen Sozialismus“, das war der Vorreiter für Verbrämung jeden Unsinns mit dem Begriff „Die Wissenschaft“, s. auch „Gender-Wissenschaft“ mit weiß der Teufel wie vielen Geschlechtern!!!!! Gleichgültig, wohin man schaut, Politik des Energiedesasters, der zügellosen widerrechtlichen Einwanderung von völlig beliebigen Leuten aus aller Welt, der Familienzerstörung auf allen Ebenen – finanziell, ideologisch, Verachtung des Mannes (grundsätzlich toxisch), überbordender Feminismus – des Klimawahns, der auch die Anpassung an die vorgeblich befürchteten klimatischen Zustände verwehrt, des bewussten Degrowth – durch Finanzpolitik, Bürokratie, Erbschaftsverunmöglichung etc. (wozu soll man denn noch etwas erschaffen, einen Betrieb oder ein Haus?) -, in… Mehr

GermanMichel
13 Tage her
Antworten an  bfwied

Die DDR Fachbücher waren spitze!
Da gab es ein Einleitungskapitel mit Partei und Lenin etc, und vielleicht noch ein Schlusskapitel zur Schönheit des Sozialismus.

Dazwischen erstklassige sachliche Information in sauberen verständlichen Deutsch, null Ideologie.

Im Westen hingegen ist jeder einzelne Satz Ideologie, Sprachverhunzung, Verdummung. Und Lüge (zB ständig die Physikerinnen vor WW I referenzieren, obwohl damals auf allen Fotos 99,9% rauschbärtige Männer waren).

bfwied
13 Tage her
Antworten an  GermanMichel

Ja, stimmt, die Fachliteratur – für meine Naturwissenschaften – waren hervorragend. Ich kaufte mir in meinem Studium etliche DDR-Fachbücher, exzellent gemacht, ausführlich, gut geschrieben. Die meinte ich nicht.
Ich meinte die Erhebung des Sozialismus zur Wissenschaft. Die Geisteswissenschaften, wie Soziologie, sind gestaltet und geprägt vom Sozialismus, waren es in der DDR und sind es heute in sehr weiten Teilen immer noch. Der Sozialismus ist doch keine Wissenschaft, er ist eine Ideologie, ein Glaube, er ist nirgendwo erfolgreich gewesen, bis heute, außer bei der Ermordung von weit über 100 Mio. Menschen während der aggressiven Verbreitung, aber das ist Zynismus pur.

GermanMichel
13 Tage her
Antworten an  bfwied

Da gilt aber schon These, Anti-These, Synthese. Heute gilt der Sozialismus als ganz böse, weil irgendwie die Ideologie der Parasiten und durchgeknallten. Wir haben aber vergessen, dass bis vor 250 Jahren oder so die 90% Armen nichts waren, rechtlos, Sklaven. Und da war dann der Sozialismus ein großer Fortschritt. Der achso tolle Kapitalismus entwickelt sich ja auch zwangsläufig hin zu Konzentration aller Macht und Reichtum in wenigen Händen, die dann sofort dafür sorgen dass für sie Sozialismus gilt – private Gewinne, sozialisierte Verluste – und für alle anderen Raubtierkapitalismus. Wäre außerdem mal sehr interessant zu sehen wie Sozialismus ohne US… Mehr

bfwied
12 Tage her
Antworten an  GermanMichel

Dahinter steckt sicher viel WAhres, aber ohne Kapitalismus gibt es keinen Fortschritt, das haben wir ja im Ostblock gesehen. Die Chinesen erkannten das und ließen ein schönes Stück Kapitalismus zu, was aber nicht heißt, dass China heute kein totalitärer Staat wäre, in dem ich nicht leben möchte. L. Erhard hat, um die Linken zu beruhigen, die „Soziale Marktwirtschaft“ erfunden, Kapitalismus mit weitgesteckten Grenzen. In den 60er-70er-J. betrug das Verhältnis vom niedrigsten Arbeiterlohn zum höchsten Einkommen zunächst um 1:20, heute hat sich das verändert, 1:81 bis max. etwa 1:300. Wenn das Verhältnis durch Abzockerei erniedrigt wird, dann gerät das System der… Mehr

xweertz
15 Tage her

Nicht Ökonom, sondern Ökognom trifft es perfekt. Was ein kleingeistiges und armseliges Würstchen. Man sollte diese ganzen Versager einfach ignorieren und links liegen lassen.

Last edited 15 Tage her by xweertz
Uwe Jacobs
13 Tage her
Antworten an  xweertz

Und auf jeden Fall nicht mehr mit dem Geld der Steuerzahler durchfüttern.
Das kann Wunder wirken.

xweertz
13 Tage her
Antworten an  Uwe Jacobs

Exakt. Habe ich vergessen zu erwähnen. Dankeschön!

thinkSelf
15 Tage her

Nachdem ja insbesondere die Vermögenden und der „gehobene Mittelstand“ schon immer Quelle und Träger des woke-grün-linken Kommunismus (genau wie seiner historischen Varianten) waren und sind, sehe ich keinerlei Problem darin die jetzt auch für die Folgen bluten zu lassen. Das Schicksal ist in der Regel immer wieder erstaunlich gerecht.
Und bevor jetzt irgendwer mit dem Argument kommt, das das doch auch mir schadet: Erstens tut es das eh und zweitens ist es mir das durchaus wert. Ein bisschen Rache und Schadenfreude zähle ich durchaus zu den positiven Emotionen.

RiverHH
15 Tage her

Wieso wird dieser Scharlatan ständig als “Ökonom“ bezeichnet. Das ist ein Nichtskönner. Alles, wirklich alles was der heraustrompetet trifft nie ein. Ich würde diese Fachkraft nicht mal zum Milch holen losschicken. Hetzt gegen jeden wirtschaftlichen Sachverstand und lebt auf unsere Kosten. Hat der überhaupt auch nur eine Minute sinnvolle Arbeit geleistet?!?

Last edited 15 Tage her by RiverHH
Kassandra
15 Tage her
Antworten an  RiverHH

Für seine Auftraggeber ist der Mann mehr als sinnvoll – und hilfreich, ihre Ziele zu erreichen. Wir Merz und sein Kabinett, wahrscheinlich alle Kabinette seit Merkel ja auch.

Leroy
15 Tage her

Wenn man eine Flachzange wie Fratze-scher zum „Top-Ökonomen macht, dann ist die Wirtschaft am Ende.
Der hat noch nicht einmal 50 Cent seines Eigenkapitals riskieren müssen
um an den Schweinetrog zu gelangen, und will anderen, die täglich ihre Existenz einsetzen, die Welt erkläre. Ich kann nur kotzen wenn ich diesen SPD-Pauli sehe.

Last edited 15 Tage her by Leroy
Anglesachse
15 Tage her

ich empfehle mal Fratzscher,s Biographie bei Wiki nachzulesen…reiner Bankenfritze mit Plattmacher-Menthalität auf intern.Parkett. Seine Ambitionen zielen (unerwähnt) auch auf die eigenständige Bauernschaft, deren Land als Immobilien fiskal verrechnet und in die Erbschaft (Generationfolge) einfliessen. Da kommen ruckzuck ein paar „Milliönchen“ zusammen, die der Jungbauer versteuern muss und damit ruiniert wird, wie auch der mittelständischen Erbfolge. Ich nenne so ein Vorgang „Semi-Verstaatlichung“ zugunsten der Gross-Industrie. Diese ist auch für Grossbanken als Kredinehmer lukrativer, da sie schnell politisch als „unendbehrlich“ gelten und subventioniert werden können. Übrigens vermisse ich bei seinem „Titel“ den wichtigen akad. Zusatz“habil.“ Es ist also NUR eine „Stellen-Professur“, kann… Mehr