Nach dem Skandal um KI-Sequenzen und veraltete Aufnahmen in einem „aktuellen Nachrichtenbeitrag“ ruft das ZDF seine New-York-Korrespondentin zurück. Die wahren Schuldigen bleiben verschont – und das System auch.
picture alliance/dpa | H. Albert - Screenprint via X - Collage: TE
Nicola Albrecht berichtet nicht mehr für das Zweite Deutsche Fernsehen aus New York. Wegen „schwerer Verstöße gegen ZDF-Richtlinien und journalistische Standards“ hat die Anstalt ihre Korrespondentin mit sofortiger Wirkung abberufen.
Es ist die erste personelle Konsequenz nach dem Mega-Skandal um gefälschte Nachrichten im Zweiten. Albrecht hatte sich die angebliche Angst von Kindern vor Festnahmen der US-Einwanderungsbehörde ICE als Thema vorgenommen.
Eine erste Version ihres Beitrags lief vor einer Woche im „Mittagsmagazin“ und war nach ZDF-Angaben „nicht zu beanstanden“. Für das „Heute Journal“ zwei Tage später wurde der Beitrag – aus nach wie vor ungeklärten Gründen – dann aber verändert. Jetzt enthielt er auch zwei Videoszenen aus dem Internet.
Das fiel auf. Nicht dem ZDF, wohlgemerkt, aber Zuschauern. Zunächst teilte die Anstalt daraufhin mit, dass tatsächlich KI-generierte Bilder verwendet wurden. Die nach den Sender-internen KI-Regeln vorgeschriebene Kennzeichnung habe man „aus technischen Gründen“ versäumt. Selbst das wurde nicht transparent korrigiert: Erst wurde die Sendung kommentarlos gelöscht – und dann mit leichten Korrekturen ebenso kommentarlos wieder in die Mediathek gestellt.
Erst später räumte die Anstalt viel weiter reichende Fehler ein, nämlich auch die Verwendung von uralten Archivbildern als aktuelles Material.
Dann machte man sich wortreich an die Schadensbegrenzung. Erst bat die stellvertretende Chefredakteurin Anne Gellinek für die „handwerklichen Fehler“ um Entschuldigung. Dann erklärte Chefredakteurin Bettina Schausten, der Sender erarbeite jetzt einen Maßnahmenkatalog, „um mit aller Konsequenz sicherzustellen, dass die hohen journalistischen Standards, denen wir verpflichtet sind, jederzeit und uneingeschränkt eingehalten werden“. Offenbar gab es so etwas bisher nicht, man wundert sich.
Jetzt wird also die Korrespondentin Nicola Albrecht abberufen. Damit schiebt man ihr die Alleinschuld in die Schuhe.
Das alles ist Ablenkung. In Wahrheit geht es darum, ein System zu schützen – genauer: eine journalistische Un-Kultur, an deren Spitze Dunja Hayali steht. Ihr Bruder im Geiste, Gabor Halasz aus dem ARD-Hauptstadtstudio, zeigt deutlich, was das Ziel der ganzen Übung ist.
Jetzt schiebt die Anstalt nach: „Auch von der ‚heute journal‘-Redaktion wurden die Prüf- und Verifikationsverfahren nicht wie vorgesehen angewendet“, heißt es nun aus Mainz. Die Moderatorin Dunja Hayali habe aber von den handwerklichen Fehlern im Beitrag nichts gewusst. Nein, wirklich, ganz bestimmt nicht.
Der Journalist Thorsten Alsleben hat in elf Jahren beim ZDF hunderte Beiträge für das „Heute-Journal“ gemacht. Er weiß, wie das Tagesgeschäft aussieht: Außer bei absolut brandaktuellen Beiträgen sollen alle Sendeelemente mindestens eine halbe Stunde vor Ausstrahlung fertig vorliegen. Dann nimmt der Schlussredakteur sie ab, manchmal werden sie dann auch noch leicht verändert.
Die Moderatorin soll möglichst jeden Beitrag vor der Sendung persönlich ansehen, um zu prüfen, dass ihre Moderationen inhaltlich auch wirklich passen. Bis vor wenigen Jahren hatten die Moderatoren ein Veto-Recht: Sie konnten es ablehnen, dass bestimmte Beiträge in „ihrer“ Sendung gezeigt werden.
TE hat beim ZDF angefragt, ob das heute noch so ist; innerhalb der gesetzten Frist kam keine Antwort.
Noch vor der Ausstrahlung müssen die Namenseinblendungen – sogenannte „Bauchbinden“ – angefertigt werden. Und für die Rechts- und Lizenzabteilung muss für jeden Beitrag sekundengenau vermerkt werden, welches Fremdmaterial von welcher Quelle gegebenenfalls verwendet wurde.
Kurz: So ein Beitrag geht durch viele Hände und wird von sehr vielen Menschen gesehen, bevor er gesendet wird.
Profi Alsleben widerspricht deshalb den offiziellen ZDF-Verlautbarungen:
„Alles das spricht dagegen, dass hier eine Kette von versehentlichen Fehlern passiert ist. Vieles spricht für Absicht.“
Mindestens spricht alles für ein monumentales Systemversagen.
Dabei geht es natürlich auch um die Korrespondentin. Wie kommt eine angebliche Journalistin überhaupt auf die Idee, KI-Fake-Bilder und veraltetes Archivmaterial in einen aktuellen Nachrichtenbeitrag einzuschneiden – und auch noch ohne Kennzeichnung? Aber es geht natürlich auch um die Mitarbeiter in Mainz, die KI-Fake-Bilder und veraltetes Archivmaterial einfach durchlaufen lassen.
In einem funktionierenden Laden wäre so etwas erst gar nie passiert. In einem halbwegs funktionierenden Laden wären zumindest die Chefredakteurin und die stellvertretende Chefredakteurin – die in Personalunion auch Nachrichtenchefin ist – unverzüglich zurückgetreten.
In einem verrotteten Laden sucht man ein Bäuerinnenopfer.
Nun ist es, bei aller Liebe, um Nicola Albrecht nicht wirklich schade. Als Leiterin des ZDF-Studios in Tel Aviv war sie verantwortlich für die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Fernsehtechniker Ahmed Abu Mutair, der schon seit 2014 in den Sozialen Medien öffentlich mit der Terrorgruppe Hamas sympathisierte und später als Hamas-Mitglied enttarnt wurde.
Damals wollte das ZDF volle zwölf Jahre lang nicht bemerkt haben, dass es einen Terroristen auf seiner Gehaltsliste führt. Jetzt will das ZDF nicht bemerkt haben, dass es einen gleichzeitig gefälschten und veralteten Bericht gezeigt hat.
Man könnte den Eindruck gewinnen, dass das ZDF selbst das Problem ist.



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Schon länger diesen Sender von der Programmliste gelöscht. So wie viele andere. BR, 3Sat und Arte reichen aus.
Ich will mich inhaltlich gar nicht mehr mit denen wie dem gesamten örr auseinandersetzen. Mir geht es nur noch um Beitragsforderungen, die aus verschiedensten Gründen, auch aus diesem, strittig sind, und von vielen Haushalten vor Gerichten in Deutschland „beklagt“ werden. Strittige Forderungen können aber weder angemahnt noch durch „Festsetzungsbescheide“ eingetrieben werden. . . Hayali ist mir übrigens nicht erst seit folgendem Auftritt ein Graus – und wird schon öfter bei „Unausgewogenheiten“ aufs Trapez gestellt. Hier haut sie René Aust, AfD, voll auf die 12 – die Anerkennungsquote bei Asyl liegt bei 0.7% – und sie will ihn dafür öffentlich-rechtlich fertig… Mehr
Damit dürften wohl weiter Stimmen zur AfD gehen. Kurz von den Wahlen, läuft der Wahlkampf aller Parteien für die AfD auf Hochtouren. ZDF Affäre, Zwangspropagandaabgabe hoch, ein lächerlicher Parteitag, der in allen Kommentaren, auch in den woken Medien, zerrissen wird, es läuft.
Bei der AFD gibt es schon wieder Sekt.
Es waren vor allem die Journalisten on Nius und Apollo News, die den Betrug vom ZDF am Zuschauer aufgedeckt haben. Das sollte TE hier auch erwähnen.
Nach dem letzten Kenntnisstand ist auch das eine Lüge vom ZDF.
Denn so wurde berichtet, der Beitrag aus den USA wurde zuvor im Mittagsmagazin ohne KI und ohne die Szene von 2022 gesendet, wo ein Jugendlicher wegen des Verdachts auf die Vorbereitung zu einem Amoklauf abgeführt wird.
Der vergammelte Fisch stinkt vom Kopf her am schlimmsten!
Warum überhaupt diese Reaktion seitens des ZDFs? Sie ist ja quasi überraschend gekommen. Normalerweise hätte es die „war bloß eine Panne“-Entschuldigung getan. Meine Vermutung: Die Trump-Regierung hätte auf diese Verleumdungskampagne mit Rausschmiß des ganzen ZDF-Staubs reagiert. Dem wollte man zuvorkommen. Dies impliziert: Es war kein Bauernopfer.
Es betrifft eine Regierungsorganisation der USA, die durch den örr diffamiert wurde. . Auf 10 Milliarden US$ lautet die Klage Trumps gegen die BBC wegen gesendeter Fehlschneidungen seiner Rede am 6. Januar 2021, die zur Fehlinterpretation einlud, dass der POTUS die Menschen zum Sturm aufs Kapitol aufgerufen hätte. Auch das hier wird nicht auf sich beruhen bleiben – und man hofft, dass zusätzlich zum Beitragsstopp auch noch solches selbst herbei gerufenes „Unglück“ den örr mit voller Wucht treffen wird. Es reicht. . CBS kostete das 16 Millionen US$, weil sie ein Interview mit Kamala Harris im Wahlkampf nur fragmentiert und… Mehr
Nicola Albrecht wird in Deutschland sehr, sehr weich landen. Albrecht hat Himmler, Gellinek, Hayali und selbst das ZDF in der Hand. Albrecht kann die Lügengeschichte jeden Tag hochgehen lassen, denn in jedem Fall hat sie nur geliefert, worauf Hayali heiss war, die nächste Ladung Hass und Hetze gegen den US-Präsidenten. Die Lügengeschichte ist denn auch in keiner Weise glaubhaft. Denn selbst wenn ICE eine Mutter vor ihrem Kind verhaftet hätte, wären die Umstände zu prüfen gewesen. Zudem hätte geprüft werden müssen, ob es sich um einen Einzelfall handelt, der die pauschalen Verurteilungen von Hayali in keiner Weise rechtfertigt. Dies war… Mehr
In den USA berichten sie offiziell über solche Fälle, in die Kinder von illegal anwesenden Personen involviert sind, auf Anfragen so: The mother chose to take her child into custody with her. The mother chose to enter and remain in the country illegally. The mother chose not to take $2,600 and free flight home. https://x.com/DHSgov/status/2024142197461791089 . Hier ein Kind als Opfer eines Illegalen, der mit seinem Truck einen Unfall baute: https://x.com/DHSgov/status/2024868039351574908 . There are countless Americans whose lives and families were shattered because an illegal immigrant — who should never have been in our country — was allowed to stay and… Mehr
Es ist doch auch üblich in Dokomentationen bei Bedarf Hilfsmaterial einzusetzen . Nachgestellte Szenen etc. zur besseren Verdeutlichung beim wertvollen Zuschauer. Man will von allen verstanden werden und wie ein ehemaliger BW-Feldwebel von seiner Kompanie zu sagen pflegte ;.. ich sage es jetzt nochmal für Dumme und Soldaten !
Auf den ersten Blick dachte ich , Frau Hajali wäre das Bauernopfer geworden .
Verantwortlich ist die abberufene promovierte Fr. N. Albrecht. Wer immer das Material vor Ausstrahlung gesehen hat, ist in der Regel nicht befugt, in die Arbeit der Korrespondentin einzugreifen; oder wenn, dann wurde die Chance genutzt, Fr. N. Albrecht zu schaden.
Man tut ja nachgerade so, als sei die „Korrespondentin“ telefonisch wie auf anderen Wegen für Nachfragen gar nicht zu erreichen gewesen?
Und wenn andere erkannten, dass man KI generierte Clips sendet – weshalb nicht die Profis in Mainz?
Alles Lug&Trug?
Oder noch anders – wer glaubt, dass sich das zdf tatsächlich nur im mainstream informierte und alternative Fakten der Administration außer Acht ließe – bevor es uns derart „besendet“?