Ein Blackout kommt bestimmt – Wie man sich darauf vorbereiten kann

Inzwischen ist nicht zu übersehen, dass die „Energiewende“ nicht wie geplant funktionieren kann. Es wächst die Gefahr von Stromausfällen bis hin zum Blackout des gesamten europäischen Stromnetzes. Steffen Meltzer benennt konkrete Gefahren für Privathaushalte und gibt Tipps zur Vorsorge – mit vier Schwerpunkten.

IMAGO / Christian Ohde

Aufgrund der immer unsicherer werdenden Energieversorgung steigt in Deutschland die Möglichkeit eines Blackouts. Besonders anfällig ist dabei die „Kritische Infrastruktur“ (zum Beispiel Wasser- und Energiewerke), die bei Unruhen zusätzlich durch Anschläge schwer geschädigt werden kann. Selbst Innenministerin Faeser regt eine Bevorratung an. Leidtragende werden neben der Wirtschaft vor allem die privaten Haushalte sein.

Was ein Blackout für Privathaushalte bedeutet

Bei einem Stromausfall können zum Beispiel Strommasten umgeknickt sein, ein Trafohäuschen ist abgebrannt oder bei Bauarbeiten wurde ein Kabel beschädigt; das führt zu lokalen Störungen bzw. Stromausfällen. Bei einem Blackout fällt die zentrale Steuerung/Energieerzeugung vollständig aus. Die Kraftwerke trennen sich automatisch vom Netz, wenn eine Frequenz unter- oder überschritten wird. Bei einem sogenannten Brownout trennen die Erzeuger ganze Regionen, große Städte oder Bundesländer vom Energienetz, um das gesamte Stromnetz am Leben zu erhalten. Die Infrastruktur bricht in diesen Bereichen zusammen. Umfangreiche Informationen und Hintergründe erfährt man im Videovortrag von Dipl.-Ing. Robert Jungnischke, auf den ich mich bei einigen meiner Ausführungen beziehe.

Ein Blackout bedeutet für Privathaushalte, dass die Wasser- und Abwasserversorgung ausfällt, da die notwendigen Pumpen Strom benötigen. Das gilt auch für die Heizung: Öl- und Gasheizungen funktionieren bei fehlendem Strom nicht mehr. Das betrifft ebenfalls die meisten (mit dem zentralen Stromnetz verbundenen) Solaranlagen, ebenso Internet und Telefon. Persönliche und geschäftliche Daten sind bei Stromausfall nicht mehr abrufbar. Die Kommunikation mit der Außenwelt wird unmöglich oder erschwert.

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Es folgt der Zusammenbruch des Gesundheitssystems, inklusive der Apotheken; nach spätestens 72 Stunden werden Intensivpatienten von den lebenserhaltenden Geräten abgeschaltet, da die Reserven der Notstromaggregate erschöpft sind. Polizei, Feuerwehr, medizinische Rettungsdienste sind unerreichbar, sie sind selbst Betroffene. Eine weitere Gefahr: In großen Städten sind durchschnittlich fünf Tage nötig, um alle Menschen aus den Aufzügen zu befreien. Bankensysteme fallen aus, Geldabheben am Automaten ist nicht mehr möglich, Kreditkarten sind nicht mehr einsetzbar. Sie sollten deshalb über Bargeld oder mögliche Tauschmittel verfügen.

Supermärkte und Tankstellen sind geschlossen. Wie viel Treibstoff haben Sie gegenwärtig im Tank? Züge, der Fern- und Nahverkehr fallen komplett aus. Flughäfen haben ein eigenes System, sodass Flugzeuge weiter fliegen könnten, nur ist es schwierig, bis dorthin vorzudringen. Die Bürger müssen von den Vorräten leben, die sie zu Hause aufbewahren. Durchschnittlich haben die Haushalte für drei Tage Vorräte zu Hause, benötigt werden Reserven für zwei Wochen.

Der gesunde Mensch ist in der Lage, gegebenenfalls mehrere Wochen ohne feste Nahrung auszukommen. Je nach Gesundheitszustand, Alter und emotionalem Überlebenswillen gibt es da eine große Spannbreite. Aber irgendetwas Essbares lässt sich in unseren Breitengraden meistens noch auftreiben. Deshalb werde ich auf diesen Punkt nicht weiter eingehen.

1) Wasser/Trinkwasser

Das Wichtigste ist die Trinkwasserversorgung. Da auch die Klospülung ausfällt und viele den Blackout nicht erkennen und nur mit einem Stromausfall rechnen, kann das dazu führen, dass wertvolles Trinkwasser für die Toilettenspülung verbraucht wird.

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Im Durchschnitt kann ein Mensch drei Tage bis maximal eine Woche ohne Trinken auskommen. Es sind Ausnahmefälle bis zu zehn Tagen bekannt. Wie lange Überleben ohne Wasser möglich ist, ist jedoch sehr individuell. Das hängt vor allem von den eigenen Aktivitäten, der psychischen Verfassung und der Umgebung ab. Personen, die sich wenig bewegen, nicht schwitzen, wenig Stress entwickeln, Wasser in nur kleinen Schlucken trinken, wenig essen (Verdauung benötigt Flüssigkeit), verbrauchen weniger Wasser. Das wird bei einem Blackout jedoch auf die Wenigsten zutreffen. Denn es heißt, aktiv zu sein, um zu überleben. Das ist besonders im Winter der Fall. Die empfohlene Wassermenge pro Tag von 1,5 bis 2 Liter kann sich dann schnell als zu gering erweisen.

Ich werde keine konkrete Literzahl angeben, mit der man sich bevorraten sollte. Der Bedarf ist sehr individuell, außerdem hat nicht jeder die Möglichkeit, ausreichend Wasser zu bunkern. Wo ein Wille ist, ist jedoch ein Weg. Es ist empfehlenswert, Wasserfilter oder Wasserreinigungstabletten (es gibt ein großes und preiswertes Angebot) anzuschaffen. Diese reinigen Wasser von schädlichen biologischen Belastungen. Das Wasser sollte keinesfalls chemisch verseucht sein. So kann beispielsweise auch ein voller Wassertank, der längere Zeit steht, für Trinkwasser nutzbar gemacht werden.

2) Wärme

Ein Ausfall der Heizung im Winter kann lebensbedrohlich sein. Ölradiatoren, die gegenwärtig besonders gefragt sind, können nicht mehr benutzt werden, wenn kein Strom vorhanden ist. Das gesamte Haus kühlt dann aus, selbst die inneren Wände können in der Folge mit Raureif bedeckt sein. Ziehen Sie die Vorhänge zu, lassen Sie die Jalousien herunter, um die Auskühlung zu verzögern. Sie sollten sich auf einen Aufenthaltsraum beschränken. Decken und Schlafsäcke sind in vielen Haushalten vorhanden. Selbst Kerzen und Teelichter können einen Raum etwas wärmen. Bevorraten Sie sich damit.

Besitzen Sie ein Eigenheim und haben ausreichend Platz, besteht die Möglichkeit sich einen Benzin- oder Diesel-Notstromgenerator anzuschaffen. Nicht zu vergessen wäre dabei, sich mit genügend Treibstoff einzudecken. Mit einem externen Stromerzeuger ist es möglich, eine separate Heizung zu betreiben. Auch hier gibt es ein breites Angebot. Und auch nicht zu vergessen: Wenn der Strom erstmal ausfällt, ist es zum Kauf zu spät, da kein Internet vorhanden ist.

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Diese Geräte dürfen natürlich nie in geschlossenen Räumen betrieben werden. Für den kleinen Bedarf gibt es verschiedene Möglichkeiten vorzubeugen. Wer in der Stadt und in einem Mehrfamilienhaus wohnt, kann sich zum Beispiel einen Ethanol-Tischkamin besorgen. Diese Geräte sind recht preiswert zu bekommen. Auch hier gilt es, sich mit ausreichend Ethanol für wenigstens 14 Tage einzudecken. Außerdem muss ab und an für eine Belüftung des Raums gesorgt werden, da die offene Flamme Sauerstoff verbraucht. Denken Sie an die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung, der jedes Jahr viele Menschen zum Opfer fallen.

Weitere Möglichkeiten sind Petroleumöfen (bitte auf GS-Zertifizierung und Kipp-Sicherung achten). Wer an einigen Körperstellen besonders empfindlich ist, kann sich ein selbst erhitzendes Wärmekissen oder wiederverwendbare Thermopads nutzbar machen. Wenn alle Stränge reißen, kann sich selbst der unbegabte Handwerker einen Teelichtofen zusammenbasteln. Besser als gar nichts.

3) Sicherheit

Mein bescheidener Rat lautet: Machen Sie im Internet oder durch andere Kommunikationsmittel nicht öffentlich, dass Sie gut vorbereitet sind. Das könnte schnell Begehrlichkeiten wecken, die Sie in Nöte bringen können. In der ersten Auflage meines Buchs „Ratgeber Gefahrenabwehr“ (Video zum Inhalt) lesen Sie: Allein 2012 wurden 3025 Personen in ihrer eigenen Wohnung überfallen und ausgeraubt. Diese Zahl wird im Krisenfall geradezu explodieren.

Denken Sie deshalb an Ihre eigene Sicherheit, denn die Polizei ist erstens nicht erreichbar und zweitens mit anderen Aufgaben beschäftigt. Zu Plünderungen von Supermärkten und Geschäften wird es mit Sicherheit kommen. Erinnern Sie sich an den Hurrikan „Katrina“, der 2005 in New Orleans wütete? Trotz Evakuierungen zahlreicher Bewohner und der Ausrufung des Kriegsrechts gab es umfangreiche Plünderungen von Lebensmittel-, Bekleidungs- und Schmuckgeschäften.

Sendung 30.09.2021
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Wir werden im Fall des Falles beobachten müssen, wie dünn das Eis der Hochmoral und „Zivilgesellschaft“ bei vielen Zeitgenossen ist und wie schnell es bricht. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Natürlich wird auch das Gegenteil der Fall sein, denn Not schweißt zusammen. Es wäre jedoch naiv zu glauben, dass die Menschheit zusammenrückt. Knappe Ressourcen haben schon immer zu Kriegen und Gewalt geführt.

Es gibt preiswerte Infrarot-Thermometer, mit denen man beheizte Wände sichtbar machen kann, dazu benötigt man nicht einmal eine teure Wärmebildkamera. Dort, wo es warm ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Notvorräte an Trinkwasser und Speisen vorhanden sind. Marodierende Banden, kleine Gruppen und Einzeltäter werden versuchen, Ihnen Ihre mühsam aufgebauten Ressourcen zu entreißen. Sie werden auch nicht vor Tötungen zurückschrecken. Ich will kein Schreckensszenario aufbauen, jedoch sollten Sie diese menschlichen Handlungsalternativen in Ihr Denken mit einbeziehen, ohne deshalb in Angst oder Panik zu geraten. Wer gedanklich und materiell vorbereitet ist, hat größere Überlebenschancen.

Überprüfen Sie noch einmal Ihre Sicherheitsvorkehrungen. Besonders Hausbesitzer sind gefährdet. Der Lichtschacht zum Kellerfenster ist nicht ausreichend gesichert, das betreffende Fenster nicht vergittert? Über ein benachbartes Baumgeäst kann die Veranda erreicht werden? Die Fenster sind nur durch einfache Rollzapfen aus Gusseisen gesichert und leicht aufzuhebeln? Natürlich ist nicht jedem ein teures Sicherheitsglas (DIN1804-2) möglich. Wer es sich leisten kann, sollte sich damit zumindest im Erdgeschoss ausrüsten. Lassen Sie sich von Fachleuten beraten, was Sie tun können. Alarmanlage und andere technische Aufschaltungen werden weitestgehend nutzlos. Entweder sie funktionieren nicht mehr oder sie sind mit einer Notbatterie betrieben, es kommt jedoch keine Polizei. Verbünden Sie sich mit Ihrer Nachbarschaft, vereinbaren Sie Notsignale.

Eine Anmerkung zu Waffen: Viele Experten empfehlen eine frei zu erwerbende Armbrust und anderes freiverkäufliches Gerät. Dieses mechanische Gerät mit einem Pfeil dürfen Sie zu Hause besitzen. Ich möchte hierzu keine weiteren speziellen Tipps geben, hiervon finden Sie im Internet genug. Voraussetzung bei jeder Waffe ist immer, man kann damit auch in Hochstresslagen kompetent umgehen und sie rechtlich sauber anwenden. Daran werden viele scheitern. Auch in Krisenzeiten sind die Gesetze nicht außer Kraft gesetzt. Die Androhung einer Waffe kann sich auch ins Gegenteil verkehren und zu einer aus dem Ruder laufenden Eskalation beitragen.

Unzureichende staatliche Risikovorsorge
Blackout – wenn es zum Äußersten kommt
Jeder muss für sich selbst beurteilen, inwiefern er dem gewachsen ist. Pfefferspray sollte dagegen in den eigenen Räumlichkeiten nicht zur Anwendung kommen, denn man wird davon ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Pech kann man haben, wenn die Aggressoren aufgrund ihres Adrenalinausstoßes, Drogen oder Psychopharmaka das Sprühmittel länger vertragen als die Verteidiger. Prinzipiell spreche ich mich nicht dagegen aus, sich Mittel und Waffen für einen Abwehrkampf anzuschaffen und gegebenenfalls einzusetzen. Die damit verbundenen Eigengefahren habe ich versucht anzudeuten. Wenn es um das blanke Überleben im Todes-Duell geht, muss niemand mehr über eine „Rechtslage“, „Angemessenheit“ und Ähnliches nachdenken.

Ein Grundsatz bei der Sicherung des eigenen Heimes lautet: Mechanik geht vor Elektronik! Aus Platzgründen will ich es dabei belassen und hierzu nur einen Gedankenstoß geben.

4) Medikamente

Inzwischen bin ich davon abgerückt, eine Bevorratung für 14 Tage bis zu einem Monat zu empfehlen. Wenn der Strom für längere Zeit ausfällt, werden die Zulieferersysteme mehrere Monate benötigen, um wieder den Normalzustand herzustellen. Davon betroffen sind neben den „Kritischen Infrastrukturen“ auch die in- und ausländischen Transportwege. Aufgrund der Globalisierung wurde die Herstellung lebenswichtiger Güter und Medikamente ins Ausland verlagert. Da wir ein europäisches Stromnetz haben, können außerdem ebenso andere Länder betroffen sein.

Sorgen Sie für sich vor, vor allem bei überlebensnotwendigen Medikamenten. Legen Sie von jeder Packung mit der Zeit eine Reserve zurück, kontrollieren Sie ab und an Ihre Vorräte in Bezug auf das Haltbarkeitsdatum.

Es handelt sich hier lediglich um eine Anregung zur Selbsthilfe. Die Entscheidungen über das Ob und Wie zur Selbstvorsorge liegen selbstverständlich bei jedem Einzelnen. Aber lassen Sie sich auf keinen Fall davon abbringen, Vorsorge für den Fall eines Blackouts zu treffen. Gegenwärtig wird viel in der Richtung agitiert, es würde sich um eines der Lieblingsthemen der „Rechten“ handeln, mit dem Ziel, die Bevölkerung zu verunsichern. Es mag sein, dass es radikale Ränder der Gesellschaft gibt, die sich dessen bedienen. Das kann jedoch kein Grund sein, blauäugig in den kommenden Winter zu gehen. Das Problem sollte jeden Bürger interessieren. Die Gefahrensignale aus Wirtschaft und Politik sind inzwischen unübersehbar. Wohl dem, der vorsorgt.


Steffen Meltzer ist Autor des Buches „Ratgeber Gefahrenabwehr“.

 

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Kommentare ( 153 )

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153 Comments
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Niklas
1 Monat her

Am ALLERWICHTIGSTEN: Information. Denn wenn auf einmal das Licht ausgeht, wissen Sie erstmal gar nicht, ob ein Bagger eine Leitung erwischt hat oder ob der große Blackout nun wirklich da ist. Fernsehen und Internet funktionieren nicht mehr, Telefon und Handy auch nicht. Es ist deshalb wichtig, Zugang zu einem Radio zu haben – immer und jederzeit. Das kann das Autoradio sein, ein im Smartphone eingebautes (inzwischen selten) oder ein billiges Taschenradio am Arbeitsplatz. Micro-Radios in der Größe eines 5DM-Stückes für die Hosen-, Akten-, oder Handtasche gibt es auch. Desweiteren muss man im Vornehinein planen und vereinbaren: „Mutter, Vater – wenn… Mehr

Renz
1 Monat her

Von den Problemen der Kleinwohnungen und Rentner mal abgesehen, stimme ich zu. Bei Kleinwohnungen hilft der Raum unter dem Tisch, Bett oder auf dem Schrank. Vor jedem freien Fenster kann man Kisten stapeln und selbst hinter und neben dem Klo ist Platz für Dosen und Flaschen. Zur Glock 38: Es gibt eine Homepage für freies Schusswaffenrecht. Noch hat man Zeit in einem dieser Länder fündig zu werden. Manchmal ist ein Nachweis nötig , dass man im Land einen Wohnsitz hat. Aber das lässt sich leicht recherchieren.

Donostia
1 Monat her

Es ist schon befremdlich, dass wir uns tatsächlich über ein solches Thema unterhalten müssen. Und das alles nur weil irgendwelche Dummen meinen sie müssten die Welt vor CO2 retten und dem Klima huldigen. Komischerweise haben diese Thema nur die Länder im Woken Westen. Alle andere wirtschaften weiter wie gehabt und bauen ihren Wohlstand zu Ungunsten des Westen aus. Und unsere Politiker haben als einzige Maßnahme Sparen und Notfallreserven anlegen im Thema. Die sind gewählt worden, so hab ich wenigstens gedacht, dass genau diese Zustände nicht eintreten. Auf die Vorschläge die sie jetzt machen, da kommt doch jeder Hilfsschüler alleine drauf.… Mehr

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Nein, schön ist der ganz bestimmt nicht! Das Aggressionspotential in diesem Land ist sehr groß, und das insbesondere von linker und Einwandererseite. Wenn die Araber etc. frieren, dann werden die nicht fackeln. 20.000 Messerstechereien im letzten Jahr, so zu lesen in Berichten von der Polizei, zeigen doch, wie wenig die uns Weißen achten, s. auch die grüne Atamann, die sich erlaubt, uns, die sie aufgenommen und gebildet haben, als Kartoffeln zu bezeichnen. Von ihnen kann man kaum Freundlichkeit erwarten. Wer vorsorgt, muss großes Glück haben, um seine Vorsorge erleben zu können. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei uns auch… Mehr

Niklas
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Nach dem Blackout werden die Grünen kreischen, dass das alles die Schuld von Merkel sei, die die Energiewende verschleppt habe! Wenn man nur mehr Windmühlen und Solaranlagen gebaut hätte, wäre das nie passiert!

Und wissen sie was? Die Leute werden ihnen das glauben. Warum? Weil sich die Menschen sonst eingestehen müssten, dass Sie die Katastrophe durch ihre grünen Träumereien mit verursacht haben. Das werden sie nicht tun.

„Wir müssen jetzt noch mehr Windräder bauen, dann passiert sowas nie wieder!!! WAS, Du bist dagegen?!? Willst Du etwa wieder einen Blackout mit tausenden Toten?!?!“

Everhard
1 Monat her

Alles ein bisschen sehr aufwändig. Ich lebe allein zu Miete. Wasser? 2 bis 3 Sixpacks 1,5 Literflaschen sind immer im Haus. Das reicht für 1-2 Wochen. Und ja. Bei Stromausfall die Badewanne vollmachen. Aber erst dann 🙂 Ansonsten: Nudel und etwas Tomtensoße o.ä. ist immer da, außerdem muss der Kühlschrank sowieso schnell leergegessen werden. Ein Stromaggregat müsste nämlich erweitert werden (um eine Autobatterie samt Ladegerät und Wechselrichter), damit der Kühlschrank überhaupt ansprngt. Der zieht nämlich beim Start mehr Leistung, als handelsübliche Notstromaggregate haben. Dann lohnen die Kosten aber nicht mehr. Ansonsten: Ein kleiner Campingkocher mit ein paar Gaskartuschen. Das reicht… Mehr

alter weisser Mann
1 Monat her
Antworten an  Everhard

Wenn Sie das noch um ein oder zwei Dutzend Konserven und ein paar Päckchen Haferflocken sowie eine Packen Kerzen/Teelichte erweitern und ansonsten einen vernünftig ausgestatteten Haushalt haben, dann sind Sie für eine städtische Mietwhnung schon fast dort, wo man sinnvollerweise sein kann. Die Wohnungstüt vielleicht noch etwas besser sichern.

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Everhard

Ein Notstromaggregat, welches noch nicht einmal mit einem anlaufenden Kühlschrank klar kommt, fällt wohl eher in die Kategorie Kinderspielzeug. Handelsübliche Aggregat haben Minimum 1,5 – 2 kW Leistung und das reicht locker für einen Kühlschrank

Thorsten
1 Monat her

Ein Blackout wird nicht für längere Zeit eintreten, da vermutlich nicht wenige Firmen danch die Produktion nicht wieder aufnehmen und somit der Stromverbrauch entscheidend sinkt. Die Langzeitschäden sind natürlich eine Katastrophe.
Das eigentliche Problem ist eher die Sicherheitslage, man und besonders „frau“ können sich kaum noch auf die Straße wagen sollten. Bei einem Angriff ist es meistens das Beste sein Hab und Gut zu geben, als in einem Kampf verletzt oder noch schlimmer zu werden. Denn ärztliche Hilfe wird es schwer geben.

Regenpfeifer
1 Monat her
Antworten an  Thorsten

Wohl wahr. Als der Wirbelsturm „Katrina“ 2005 die Infrastruktur in New Orleans zusammenbrechen ließ, verwandelte sich die einst friedliche Millionenstadt innerhalb von 48h in eine Hölle, in der es zu Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden kam. Erst der Einsatz der Nationalgarde und der 82.Luftlandedivision konnte nach über einer Woche wieder Recht und Ordnung herstellen.

DELO
1 Monat her

Dieses Szenario wäre in der alten Bundesrepublik, also vor der ostdeutschen Merkeldiktatur, unvorstellbar gewesen. Unfassbar, daß eine solche Frau, die Deutschland wissentlich ruiniert hat, ungestraft hier ihre Pension genießen kann.

Peterson82
1 Monat her
Antworten an  DELO

die Anzahl der Stromausfälle ist seit Jahren rückläufig. Bislang sind das alles theoretische Hirngespinste die auf keiner realen Datenlage basieren. Regeleingriffe bedeutet nur dass das Netz flexibler wird. Ein Umstand den man mit schnell reagierenden Kraftwerken schon längst hätte anpassen können. Aber man glaubt ja immer noch daran dass die großen AKW und Kohle-Meiler das beste ist statt moderne dezentrale Kraftwerke mit Schwarzstart-Fähigkeit und/oder Batteriepufferung wie es Australien derzeit praktiziert.

Gruger1
1 Monat her
Antworten an  Peterson82

Machen Sie sich über die Reidispatch Massnahmen im Deutschen Stromnetz kundig. Jedes Jahr ein neuer Rekord. Scheint mir nicht in Richtung stabile Stromversorgung zu gehen sondern das genau Gegenteil.

Last edited 1 Monat her by Gruger1
Mike76
1 Monat her
Antworten an  Peterson82

Sie schreiben wie jemand, der keine Ahnung hat. Jedes große Kohlekraftwerk in Deutschland hat mindestens EIN Gaskraftwerk zur Sicherstellung der Schwarzstartfähigkeit direkt am Platz.
Kraftwerke sind bereits dezentral organisiert, aber durch einen Leitungsverbundnetz intelligent miteinander gekoppelt.

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Peterson82

Glauben ist vor allem bei den grünen Energiewende- und E-Auto-Fanatikern weit verbreitet, Fachleute hingegen beschäftigen sich mit Zahlen und Fakten und die belegen eindeutig, dass unsere Stromversorgung immer fragiler wird.
Mit Leuten die unsere Stromversorgung als gesichert und stabiler den je ansehen ist eine technische Diskussion in der Regel komplett sinnlos.

Last edited 1 Monat her by Michael M.
Axel Fachtan
1 Monat her
Antworten an  Peterson82

Was auch immer Australien derzeit praktiziert.
Eine Gasumlage gibt es da nicht.
Und dort glaubt auch keiner daran, dass man Strom im Netz speichern kann.
Atomkraft haben die nicht. Aber 72 Prozent der Stromproduktion kommen aus fossiler Energie (!). Rund drei Viertel des Stroms wird aus Kohle Gas und Öl gewonnen. Die haben anscheinend reichlich davon. So reichlich, dass sie keine Atomkraft brauchen.
https://www.laenderdaten.info/Australien/Australien/energiehaushalt.php

alter weisser Mann
1 Monat her
Antworten an  DELO

Ostdeutsche Merkeldiktatur …lass mal gut sein, Wessi, die 68er und die Grünen sind Eure Kinder.

NochNicht2022
1 Monat her

Es fehlt noch ein Typ: Bei Stromausfall sofort die Badewanne voll Wasser laufen lassen. – Vielleicht fällt anderen TE-Lesern Weiteres pragmatisch ein.

Maunzz
1 Monat her
Antworten an  NochNicht2022

Die Tipps mit der Badewanne hier sind amateurhaft. Wenn Stromausfall rennen alle schnell nach Hause und wollen die Wannen vollaufen lassen. Das ist dasselbe Prinzip, wie bei Hamsterkäufen zur Lockdownzeit bei Nudeln, Konserven und Klopapier. Wichtig ist, dass die Bürger der Politik Beine machen, dass diese aus Deutschland kein Dritteweltland machen. Regierungen in Deutschland vereidigen sich u.a., dass sie Schaden vom Land abhalten bzw. keinen Schaden produzieren/beschliessen.

Renz
1 Monat her
Antworten an  Maunzz

Ich frage mich, wer da gerade zu Hause ist, wenn der Strom ausfällt. Bei der Rückkehr oder nach dem Nickerchen ist es aus mit Badewanne volllaufen zu lassen. Besser sind diese 10 Liter Folienbehälter für Wasser. Beides Behälter und Wasser extrem preiswert und in Kartons sind sie stapelbar. Wichtig an alle: lasst Euch IMPFEN; gegen Tetanus und alles was älter ist als 10 Jahre. Und kauft Antibiotika – Breitband – , mehr als Corona hat mich eine HNO Bakterie fertig gemacht. Ein Arzt, Apotheker oder ein Pfleger kann sicherlich die besten Antibiotika gegen die am häufigsten auftretenden bakteriellen Probleme nennen.… Mehr

NochNicht2022
1 Monat her
Antworten an  Maunzz

„Sofort“ heißt „sofort“, d.h. in den ersten 10 oder 20 Sekunden. Das geht natürlich nur, wenn man zu Hause ist und schließt wortseitig ein „erst nach Hause fahren“ usw. aus. „Hamsterkäufe“ sind im Gegensatz dazu niemals „Sofort-Käufe“, sondern finden dann statt, wenn man das nächste Mal zum Einkaufen geht oder fährt: Da vergehen immer Stunden. Also: „Stunden“ schließen ein „sofort“ aus.

Hieronymus Bosch
1 Monat her

Bei uns steht aktuell die Müllabfuhr vor dem Blackout! Kisten und Kartons stehen seit über einer Woche unabgeholt auf der Straße. In dieser Woche bleiben die Gelben Säcke stehen. Der Müllentsorger hat Personalprobleme! Könnten nicht Hartz IV-Empfänger oder die Masse der Zugewanderten ausnahmsweise diese Lücke füllen und sich für die reichlich fließenden Transferleistungen erkenntlich zeigen! Keine Spur; eher ersticken wir im Müll!

Karsten Paulsen
1 Monat her

Für die Trinkwasseraufbereitung empfehle ich Chlordioxid, das verwende ich seit Jahren fürs Campen. Chlordioxid wird in der Schiffahrt und der Armee zur Trinkwasseraufbereitung verwendet. Im Handel in kleineren Portionen u.a. unter dem Namen Biostream Travel zu finden. 50ml reichen, um 500l Trinkwasser zu entkeimen.

Last edited 1 Monat her by Karsten Paulsen
Peterson82
1 Monat her
Antworten an  Karsten Paulsen

so etwas nimmt man in einer Notlage und krempelt den Magen komplett um. Sowas nimmt man nicht einfach leichtfertig sondern dann wenn man zu verdursten droht. Wir leben hier in Deutschland. Gehen sie einfach an einen normalen See und halten dort eine Tasse rein. Wahrscheinlichkeit dass sie das besser vertragen als eine chlorierte Chemiebrühe ist ungleich größer.

Last edited 1 Monat her by Peterson82
Karsten Paulsen
1 Monat her
Antworten an  Peterson82

Moin Peterson,
bitte informieren Sie sich, gerne auf der Webseite von Biostream. Chlordioxid hat erst einmal nichts mit üblichen Chlor zu tun, wie sie es offenbarannehmen, Sie essen ja auch Natriumchlorid? Chlordioxid zerfällt in der Magensäure in harmlose Bestandteile. Wie ich bereits beschrieben habe ist Chlordioxid seit Jahrzehnten in der Schiffahrt und beim Militär zur Desinfektion der Trinkwasseranlagen im Einsatz, eine Zugabe von CDL in das Trinkwasser ist vom Gesetzgeber erlaubt.

Last edited 1 Monat her by Karsten Paulsen
Siggi
1 Monat her

Wer die Gemengelage in Deutschland seriös bewertet, wird schon wissen, was im Falle eines Blackouts in den Städten passieren wird. Das gewisse Klientel wird sich plündernd und brandschatzend bedienen. Allerdings wird das dann nicht im kleinen Rahmen passieren, sondern extrem. In Frankfurt konnte man bei der Party- und Eventgemeinde sehen, Wie sich diese Gruppendynamik binnen Minuten entwickelt. Die Anonymität der Masse und die Unterlegenheit der Ordnungskräfte wird schwarmlos ausgenutzt werden. Wie so etwas abläuft, konnte man schon häufig in den USA bei einem Blackout beobachten. Natürlich darf diese Thema nicht erwähnt werden, noch diskutiert, weil man keine Lösungen hat. Dieser… Mehr

Last edited 1 Monat her by Siggi
Hieronymus Bosch
1 Monat her
Antworten an  Siggi

Ja, man will regierungsseitig das Wort „Plünderung“ nicht in den Mund nehmen! Die Szenarien ausgeraubter Supermärkte und messerbewehrter Schutzsuchender will man als rechte Verschwörung titulieren, da man ja den Klimaschutz und nicht den Schutz der eigenen Bevölkerung präferiert. Im Grunde fehlt nur noch der Generalstreik, dann ist die Anarchie perfekt!

Renz
1 Monat her
Antworten an  Siggi

Mein Bauch sagt mir, dass diese Plünderer sich Geschäfte aussuchen und dann erst die Villen und zuletzt wenn überhaupt die Mietshäuser. Da sind zu viele Betroffene zu dicht beisammen. Da fällt mir gerade ein, dass Fußballfans gerne Rot zeigen. Bengalos erzeugen Aufmerksamkeit – und das braucht lichtscheues Gesindel so sehr wie der Teufel das Weihwasser. Und ähnliches Zeug kann man gezielt verschießen. An der Küste hat das jeder in seinem Boot. Das ist waffenscheinfrei.