Innenministerin fordert auf, Notvorräte anzulegen

Wie sich die Zeiten ändern: Noch vor Kurzem galt, wer Notvorräte anlegte, als Fall für den Verfassungsschutz – als „Prepper“, der dem Staat misstraut und das Schlimmste fürchtet. Jetzt fordert Innenministerin Nancy Faeser zum Preppern auf.

IMAGO / Jochen Tack

Wenn dramatische Entwicklungen eintreten können, dann ist jeder klug beraten, sich reichlich mit Vorräten einzudecken. Denn dann steht die Versorgung der Bevölkerung auf tönernen Füßen und kann nicht mehr garantiert werden. Das Leben und unsere Gesellschaft werden nie frei von Katastrophenrisiken sein können. Ein Blick in die Geschichte reicht völlig aus, um das festzustellen.

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Der Krieg in der Ukraine zeigt uns allen auf, wie schnell Katastrophen entstehen und bleiben. Putins Kriegskasse ist prall gefüllt und die Staatsverschuldung Russlands im Vergleich mit westlichen Ländern sehr gering. Das lässt auf einen langen Atem schließen, zumal sich Deutschland betreffs der Erdgas- und Energieversorgung in eine schwierige politische und ökonomische Abhängigkeit selbst hineinmanövriert hat. Drohte bereits vor dem Ukrainekonflikt eine Überlastung des Stromnetzes, ist in der gegenwärtigen Lage erst recht Gefahr im Verzug. Da die Rufe nach einem direkten Eingreifen der Nato immer lauter werden, können wir alle sehr viel schneller mit Stromausfällen und Versorgungsengpässen betroffen werden, wie wir uns das vielleicht vorstellen möchten.

Gut hat es also der, der sich auf einen Ausfall der Wärme- und Stromversorgung vorbereitet hat. Der Handel hält für jeden eine Reihe von Produkten bereit, aus denen jeder nach seiner individuellen Wohnlage und seinen persönlichen Befindlichkeiten auswählen kann. Es besteht eine große Angebotsbreite, angefangen von einem einfachen Ethanol-Tischofen bis zu verschiedenen Notstromaggregaten.

Auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt Ratschläge für das Verhalten in Katastrophenfällen heraus. Überschwemmungen, Erdbeben, Ausfall der Strom- und Wasserversorgung, Pandemien, weltweite Finanzkrisen mit enormen wirtschaftlichen Folgen wie Mangelversorgung, anfangs begrenzte Konflikte, die aus dem Ruder laufen, und anderweitige Unruhen können das globale und regionale Gleichgewicht schnell ins Wanken bringen.

Was Sie in einer solchen Extremsituation brauchen und wie Sie sich richtig verhalten

Bankschalter sind dann geschlossen, Geldautomaten gesperrt, Handynetze sind zusammengebrochen. Die Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind über Notruf nicht erreichbar, das Internet funktioniert nicht. Die Kliniken haben Notstromaggregate für maximal 14 Tage. Danach werden Intensivpatienten von den angeschlossenen Computern abgeschaltet. Überleben wird dann zur Glückssache. Die Supermärkte sind leer gekauft oder geplündert.

Diese Dinge sollten Sie für den Fall der Fälle bereithalten:

  • 14 Liter Wasser je Woche pro Person
  • Kerzen und Teelichter, Streichhölzer, Feuerzeuge
  • Spirituskocher zur Essenszubereitung
  • Wasservorrat für die Hygiene (Wanne befüllen, Plastikkanister benutzen, in denen beispielsweise einmal destilliertes Wasser war)
  • Batterien
  • Notfall-Radio mit Kurbel
  • Taschenlampe
  • Decken
  • Hygieneartikel wie Toilettenpapier, Seifen, Zahnpasta, Waschmittel, Müllbeutel, Zellstofftaschentücher
  • Erste-Hilfe-Set mit Schmerzmitteln, fiebersenkenden Wirkstoffen, Aspirin, Fieberthermometer, Hautdesinfektionsmittel, Mittel gegen Durchfall
  • Kaliumiodid „Lanmacher“ 65 mg-Tabletten bei Radioaktivität (Beipackzettel beachten, bzw. vorher informieren, für was und wen erforderlich!)
  • Desinfektionsmittel für Gegenstände
  • Atemschutzmasken, passgenaue (!) FFP2 oder -3-Masken sollen Schutz vor gefährlicher Virusinfektion bieten
  • einklappbares Messer nach Möglichkeit mit Glasbrecher, Dosenöffner
  • Schutzhandschuhe
  • Nähzeug
  • Aluminiumfolie
  • Mappe für Dokumente und Brustbeutel
  • Bargeld für zwei Wochen
  • Medikamentenvorrat für vier Wochen
  • Trinkwasservorrat (je Person mindestens 1,5 Liter pro Tag)
  • Feuerlöscher
  • Lebensmittel, die auch ohne Kühlung gelagert werden können: Fisch- und Wurstkonserven (ca. 2 kg/Person); Nudeln und andere Hartweizenprodukte, Haferflocken, Büchsenbrot, Reis, Zwieback, Knäckebrot, Kartoffeln (ca. 4,6 kg/Person); Gemüse im Glas oder in der Dose wie Mais, saure Gurken, Rotkohl, Sauerkraut, Erbsen und Bohnen (ca. 5,5 kg/Person); Marmelade, Honig, Schokolade etc.; Fette/Öle, Salz, Pfeffer

Müssen Sie die Flucht ergreifen, dann packen Sie in einen großen Rucksack Folgendes zusammen bzw. legen folgende Kleidung an:

  • warme und regendichte Kleidung
  • massives Schuhwerk, ebenfalls wasserdicht
  • Kopfbedeckung
  • Hose mit mehreren verschließbaren Taschen
  • massiver Gürtel mit einem Innenfach für Bargeld und die ganz wichtigen Dokumente (Personalausweis, Geldkarten), an dem folgende Dinge befestigt werden:
  • Sägemesser, einklappbar
  • Feuerzeug
  • kleine Taschenlampe mit mindestens 100 Lumen, Ersatzbatterien
  • Karabinerhaken
  • Kompass
  • Wasserflasche
  • Abwehrspray (nur dann, wenn Sie damit umgehen können und über entsprechende Kenntnisse verfügen, unbedingt auf das Verfallsdatum achten)
  • Kugelschreiber
  • Kubotan (Kurzstock) als Abwehrwaffe
  • Glasbrecher

Außerdem sind einzupacken: Zweimal Unterwäsche und Socken, Decke, Schlafsack, Weltempfänger, Sturmstreichhölzer, Handschuhe, Erste-Hilfe-Set, Essen und Trinken für drei Tage, Medikamente für 14 Tage, Nähzeug, Strick, Brustbeutel für Geld und Dokumente, Besteck, Kohletabletten, Zahnpasta, Seife, Rasierzeug, Handtuch, Angelschnur, wasserdichte Dokumententasche, eine Rolle Toilettenpapier, Taschentücher, kleiner Spiegel, Schreibzeug inkl. Bleistift mit Spitzer, Teelichter, Kunststofftüten verschiedener Größe.

Organisieren Sie sich eine Landkarte, denn das Navigationssystem Ihres Handys könnte nicht mehr funktionieren. Das Wichtigste packen Sie im Rucksack nach oben (zum Beispiel Erste-Hilfe-Set), das Schwerste nahe am Rücken. Der Rucksack muss eng am Träger anliegen, benutzen Sie außerdem einen Hüftgurt. Sie müssen damit rechnen, dass Sie sich von diesem Gepäckstück schnell trennen müssen, wenn Sie verfolgt, bedrängt oder bedroht werden. Deshalb tragen Sie Wertgegenstände prinzipiell am Körper, ebenso wie den Sicherheitsgürtel.


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Kommentare ( 123 )

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123 Comments
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pcn
1 Monat her

Mit Panikmache hat die Regierung ja keine Nachhilfe nötig. Die haben die ja schon mit Corona geübt. Für eine Regierung aber sehr dürftig, weil sie weiter nichts kann wie Panik. Das ist das wirklich Beängstigende.

Mikmi
1 Monat her
Antworten an  pcn

Als Bundeskanzler würde ich meine Gurkentruppe einbestellen und fragen: was gedenken sie zu tun, damit die Preise sich normalisieren? Mein Kartellamt würde ich fragen, arbeitet ihr noch, oder gibt es da Preisabsprachen? Und sollte mir einer antworten, das reguliert der Markt schon selber, den würde ich sofort entlassen.

Waldorf
1 Monat her

Allen muß klar sein, daß „preppern“ nur Chancen erhöhen, eine relativ kurze Zeit länger zu leben als jene, die gleich sterben. Ohne Ziel, wo wieder ein halbwegs geregeltes Leben funktionieren kann, ist auch preppern nur der Strohhalm für Ertrinkende. Und das entspricht auch der bisherigen Erfahrung aus Kriegen, die zumindest unsere Großeltern noch erlebt haben. Sie haben ihn offenbar überlebt, sonst gäbe es uns nicht… Unsere sog Zivilisation ist primär Schutzsystem für schwache, die sich weder selbst versorgen noch verteidigen können oder wollen. Bricht dieses System zusammen, ist ein Reboot nicht in wenigen Tagen zu erwarten (wie evtl bei einem… Mehr

Guzzi_Cali_2
1 Monat her
Antworten an  Waldorf

Sie reduzieren das Preppen auf die reine Vorratshaltung. Es geht aber auch um die mentale Stärke, die Einsichten, technisches und handwerkliches Wissen und Können sowie auch technisches Gerät, das länger lebt. Wenn es darum geht, über einen kalten Winter zu kommen, sind 8 Kubikmeter Holz eben deutlich besser als einer. Wer eine solarbetriebene PowerStation hat, der kann sich (vorausgesetzt, es scheint die Sonne) theoretisch endlos mit – eingeschränkten – Mengen Strom versorgen. Wer ein benzingetriebenes Notstromaggregat hat, wird das sicherlich nur dann anschmeißen, wenn er es wirklich braucht. Wer aus dem Vollen schöpfen kann, kann überdies dann zukaufen, wenn es… Mehr

Waldorf
1 Monat her
Antworten an  Guzzi_Cali_2

„Daher ginge mein Rat für Otto-Normi immer dahin, sich einen kleinen, möglichst autarken „Landsitz“ zuzulegen, incl etwas Solarstrom, Brunnen und genug Grundstück, auf dem zb Kartoffeln gepflanzt werden können, Apfelbaum etc“ Vielleicht lesen Sie es noch einmal ganz… Ihre Vorschläge sind alle gut und richtig, einen vorübergehend Stromausfall am Wohnsitz zu überstehen. Sollten Sie aber in der Stadt wohnen und der einzige weit und breit mit Licht sein, dürfte das schnell „die falschen“ einladen… Ich meinte natürlich „längere“ und deutlich gravierendere Systemprobleme als ein paar Tage Stromausfall, der im Normalfall nur lokal begrenzt und innerhalb von Stunden wieder „repariert“ ist,… Mehr

Ante
1 Monat her

Wo wollen die Preppis denn hin? Die BRD ist ein riesiges Volk ohne Raum. Kein Land in Europa ist dichter besiedelt. 83 Millionen Prepper verstecken sich dann untereinander? Das ist kompletter Blödsinn.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Ante

Die Gemengelage hier ist diffuser, als es Ihr tweet abbildet.

Renz
1 Monat her
Antworten an  Ante

Von den 80 Millionen können 20 Millionen wandern. BENELUX und die Northern countries können uns kaum aufhalten. Kleinstaaten wie Lichtenstein….was wollen die schon tun. Und vergessen wir nicht – wir haben in den Depots der BW massenhaft Waffen und Munition. Auch mit einem alten G3 ist man bestens versorgt. Und die Stadt ist besser als man hier so liest. Hier gibt es alles. Krankenhäuser, Medikamente, Ärzte, Handwerker, und Freunde, Familie und Verwandte. Das alles hat man auf dem Dorf nicht. Dort ist man höchstens ein Reingschmeckter. Und auf nem Dorf gibt es kaum etwas. Das Dorf ist in allem für… Mehr

Dr. Friedrich Walter
1 Monat her

Bei der Aufzählung der Dinge für die Flucht vermisse ich Loriots „Dramatische Werke“, die er selbst im Vorwort als unverzichtbaren Bestandteil des „kultivierten Fluchtgepäcks“ bezeichnete. Wenn man all die aufgezählten Dinge mitnehmen würde, müßte jedes Kind einen Leiterwagen ziehen können. Meine Mutter und Großmutter erzählten, wie es bei ihnen in Schlesien zuging. Die Polen standen plötzlich im Haus und sagten nur: „Zehn Minuten, zwanzig Kilo“. Das war`s. Dann ging es los (die Männer und Brüder waren noch an der Front) mit einem Säugling in Richtung Westen. Die mitgenommenen Dinge waren schnell aufgebraucht, ab dann mußte improvisiert werden. Manchmal gab es… Mehr

Physis
1 Monat her

Na super.
Es funktioniert zwar (momentan noch) nicht, aber in meinem Supermarkt kommt z.Zt. immer wieder die Durchsage, dass alles für den „Nachschub“ getan wird, aber trotzdem wird darum gebeten, nur in „haushaltsüblichen“ Mengen ein zu kaufen…!
Was, wenn jetzt der große Run auf die Supermärkte erfolgt?
Stellen die dann Soldaten an die Regale?

Innere Unruhe
1 Monat her
Antworten an  Physis

Dann gehen Sie halt drei Mal hin. Sozialismuserfahrene gehen im Familienverband einkaufen und jeder holt sich die „haushaltsübliche“ Menge. Dann passt es auch wieder.
Viel spannender wäre die Frage, wo man die ganzen Vorräte in einer Dreizimmerwohnung bei vier Personen lagern soll….

Julischka
1 Monat her
Antworten an  Physis

Nein keine Soldaten, die Securitymänner Mustafa und Ali aus der Muckibude. Daß die das besonders gut machen haben sie ja kürzlich bewiesen als man in Läden nur mit Maske, Abstand und höchstens zu zweit rein durfte! Das nennt man dann außerdem Integration!

Andres
1 Monat her
Antworten an  Julischka

Wenns wirklich eng wird, werden Mustafa und Ali vermutlich auch zuerst ihre Großfamilien mit den Restbeständen des Supermarkts versorgen

TR
1 Monat her

Als typisches Landei sehe ich das relativ gelassen, Ein echter Notfall wäre vor allem ein urbaner Ausleseprozess. Da habe ich meine Zweifel wie woke Grüne den auf längere Dauer überstehen. Die haben in der großen Mehrzahl niemals richtig gearbeitet, das Gehirn ist vor allem auf Staatsknete geeicht und nicht auf einen echten Konflikt ums Dasein. Wie lange die wohl im interkulturellen Berlin überleben?

Bernd W.
1 Monat her
Antworten an  TR

Interessanter Punkt. Da wäre man ja fast geneigt, sich einen kernigen, länger anhaltenden Ausnahmezustand herbeizuwünschen; von wegen „survival of the fittest“ und so. Solide Bewaffnung wäre dann allen Landeiern dennoch dringend anzuraten. Alles natürlich nur rein hypothetisch, schließlich sind wir ja Menschen mit Empathie und Vernunft😉…

Guzzi_Cali_2
1 Monat her
Antworten an  TR

Wie ich in einem andern Post schon schrieb, sagte mir ein THWler ganz trocken: Wenn in ganz Berlin für 3 Tage der Strom weg ist, ist dort nicht unruhe, sondern Krieg. Ich muß mich mental stark zur Ordnung rufen, dieser Vorstellung einen gewissen Charme abzugewinnen.

jorgos48
1 Monat her

Es wird jetzt schon gehamstert, Klopapier, Speiseöl und Mehl. Und jetzt kommt unsere tolle Innenministerin und fordert alle auf sich auf einen kommenden (Atom?) Krieg und Massenflucht vorzubereiten. Was haben wir nur für eine Polit”Elite” ?

Last edited 1 Monat her by jorgos48
Andres
1 Monat her
Antworten an  jorgos48

Im günstigsten Fall abgebrochene Studenten der Geschwätzschaften. In manchen Fällen noch nicht mal das (z.B. Fester: Wurde von den Ungeimpften an ihrem Studium gehindert, ohne dass sie jemals eingeschrieben war).

Berliner Type
1 Monat her

Wer flüchten will braucht ein Auto, ein Auto braucht Sprit, Handelsüblicher Diesel lässt sich nur 3monate Lägern, danach flockt der Bioanteil aus. Mal von der Logistik abgesehen 100l Diesel zu Lägern, dürfen sie nur 20l mitführen in D.
Also selbst die Flucht würde bereits von EU Beamten verhindert du den alltäglichen Irrsinn

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Berliner Type

Ich glaube nicht, dass sie in solchen Zeiten auf Uniformierte jeglicher Couleur treffen werden. Es könnte allerdings sein, dass strategisch wichtige Kreuzungen von Menschen besetzt sind, die in anderen Zungen reden.

Andres
1 Monat her
Antworten an  Berliner Type

Das mit dem Diesel trifft nicht zu. Der ist nach eigener Erfahrung auch nach mehr als einem Jahr noch brauchbar.
Wer über eine Ölheizung verfügt ist darüber hinaus deutlich im Vorteil. Ob dieser Vorteil auch mit den extrem hochgepuschten und mit 47 Filtern und Rückführungssystemen ausgestatteten heutigen Mikromotoren genutzt werden kann, ist mir allerdings nicht bekannt.

Berliner Type
1 Monat her
Antworten an  Andres

Wenn ihr Auto vor 1980 gebaut wurde, können sie gerne Heizöl reinkippen, in einen Modernen Diesel würde ich das nicht machen.
Das Problem ist der Biodiesel Anteil, löst sich leicht Google wie Länge EU Diesel haltbar ist.
Am besten man fragt mal den Hersteller bzw. die Vertriebsorganisation.
Ist ja nicht schlimmes bei wenn man ausgeflockten Diesel in den Tank kippt, ich würde das niemand raten oder übernehmen sie die Haftung?

Homer J. Simpson
1 Monat her

Wenn man das so liest, dann ist der Weltuntergang nahe – und das im „besten Deutschland, dass wir jemals hatten“ ! Ich leg mir jetzt ein armierfähigen Unimog zu (gibt ja mittlerweile genug „Militär Vehikel Händler“), der immer vollgetankt und einsatzbereit dasteht. Mit Wohnkabine hinten drauf, Konserven und Vorräten, Solaranlage, Frischwasser usw. Da kann die Apokalypse dann kommen. Ziel: gen Süden nach Spanien und dann via Fähre nach Südamerika, Afrika oder Osten nach Russland… Hauptsache weg aus diesem Irrenhaus!

fatherted
1 Monat her

Flucht? Wohin denn? Und vor allem…vor was? Vor den Russen? Vor der Atombombe? Vor dem Blackout? Vor Unruhen und Plünderungen die ein Blackout nach sich zieht? Fragen über Fragen…keine Antworten….nur „Abgeschreibsel“ von offiziellen Seiten…enttäuschend. Was nutzen alten Leuten mit Rollator Rucksack und Landkarten. Landkarten brauchen wir nicht…wir hocken ja nicht in der Kanadischen Wildnis….Deutschland ist mit Straßen durchzogen…..voll mit Wegweisern (oder werden die aus taktischen Gründen am abgesägt?). Wie hier schon angeführt…wird wohl die persönliche Hygiene….sprich der Toilettengang zum obersten Problem werden….weil dringend und jeder ist betroffen. Ohne Spülwasser….wird die Schüssel schnell voll. Den Kot in Säcken sammeln ist wohl… Mehr