Jobcenter-Alarm: Anzahl langzeitarbeitsloser Flüchtlinge explodiert

CDU, SPD und Grüne verkaufen Einwanderung als Wirtschaftsrettung. Die harte Realität: Der Sozialstaat wurde von der Politik zum Raubzug und Missbrauch für Zuwanderer geöffnet. Jeder dritte Langzeitarbeitslose ist ohne deutschen Pass, ein plus von 400 Prozent in 10 Jahren.

picture alliance / SULUPRESS.DE, J. Stratenschulte - Collage: TE

Welche Art von Einwanderung hatte Deutschland in den letzten Jahren? Die Antwort ist sicher vielgestaltig. Eines aber scheint klar: Durch die in weiten Teilen unberechtigte Asylzuwanderung hat das Land eine erhebliche Last auf sich genommen. Tichys Einblick hat früh darauf hingewiesen. Nun bestätigen immer mehr öffentlich werdende Zahlen diesen Befund. Vorweggenommenes Fazit: Die Asylzuwanderung dringt allmählich immer tiefer ins deutsche Sozialsystem vor und transformiert es.

Die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage des AfD-Bundestagsabgeordneten Jan Feser bringt es an den Tag: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat die Millionengrenze überschritten. Zum Stichtag im November 2025 waren 1.042.517 Personen langzeitarbeitslos. Langzeitarbeitslos bedeutet, dass ein Leistungsbezieher seit mindestens einem Jahr keine Arbeit mehr hat. 55 Prozent haben aber sogar seit zwei Jahren keine Stelle mehr. Fast 19 Prozent haben seit mehr als fünf Jahren keine Arbeit mehr, 3,8 Prozent seit zehn Jahren und länger.

Und nun kommt der erwartete Knüller: Von allen diesen Langzeitarbeitslosen hat inzwischen jeder Dritte keinen deutschen Pass, erhält aber dauerhaft Leistungen nach dem Bürgergeld-Gesetz. Auch das Wachstum der Langzeitarbeitslosen spielt sich vor allem im Bereich der Nicht-Deutschen ab: Der Ausländeranteil bei den Langzeitarbeitslosen hat sich seit 2014 nahezu verdoppelt.

Besonders stark zugenommen hat die Zahl der langzeitarbeitslosen Bürgergeldbezieher aus Asylherkunftsländern, die in zehn Jahren von 19.053 (2014) auf 92.244 (2024) anwuchs – ein Wachstum um rund 400 Prozent, fast eine Verfünffachung. Beinahe jeder zehnte Langzeitarbeitslose stammt damit aus Ländern wie Syrien, Afghanistan, dem Irak usw.

Nur 5,7 Prozent der Langzeitarbeitslosen verfügen über eine besonders arbeitsmarktrelevante Ausbildung in einem „Engpassberuf“, so die Bild. Nur ein Drittel darf als „Fachkraft“, „Spezialist“ oder „Experte“ gelten. Wen wundert’s. Darum sind sie ja so lange arbeitslos, was aber nicht gegen schrittweise Nachqualifizierung spräche, die eben verpflichtend sein müsste. 60 Prozent verfügen allerdings über gar keinen Berufsabschluss, fast ein Viertel (23 Prozent) über keinen Schulabschluss.

Missbrauch ist an der Tagesordnung: Vorfahren mit SUV

Finanziell schlagen die Langzeitarbeitslosen mit knapp 9,9 Milliarden Euro zu Buche, wovon 3,3 Milliarden an ausländische Bezieher gingen – damit ist nur das Bürgergeld gemeint. Anscheinend war die Bundesregierung nicht einmal in der Lage, das Wohngeld in diese Zahl mit einzurechnen, dabei wird es ebenso vom Staat direkt ausgezahlt, aber unter der Kuratel eines anderen Ministeriums, das macht offenbar das Rechnen schwer. Daneben fehlen die Ausgaben aus dem Gesundheitssystem (jeder Bürgergeldbezieher ist krankenversichert wie zahlende Kassenmitglieder auch) und die Lücken in der Rentenkasse, die erst in vielen Jahren erkennbar und spürbar werden.

Dabei sind längst dutzende Fälle von Missbrauch bekannt: Leistungsbezieher fahren mit Luxus-SUVs vor. Andere tauchen ab – und beziehen auch noch im Ausland ihre Sätze. Wieder andere bleiben mutmaßlich in ihrer Wohnung und nehmen Termine nicht wahr. Manche Jobcenter versuchen dann nach verstrichener Wartezeit einen Hausbesuch. Hinzu kommen aggressive „Kunden“, die den Mitarbeitern drohen – und oft kein Deutsch verstehen. Manchmal gibt es Hausverbote, wie nachzulesen ist: „Nachdem ihm der Sachbearbeiter mitteilte, dass die begehrte Heizkostenbeihilfe nicht bewilligt werde, reagierte der Mann zunächst verbal aggressiv. In der weiteren Eskalation warf er ein Telefon in Richtung des Mitarbeiters, beschädigte dessen Ausstattung und verrückte gewaltsam den Schreibtisch.“

Da ist es kein Wunder, wenn sich Jobcenter-Mitarbeiter teils vor den „Kunden“ fürchten. Zum anderen gibt es sicher viele Kanäle der „Kollaboration“, die teilweise auch mafiöse Ausmaße angenommen hat, wie die Affäre um unberechtigte Einbürgerungen in vielen Kommunen zeigte. Zum „organisierten Betrug im Einbürgerungsverfahren“ beantragte im Dezember die AfD-Fraktion eine Debatte im Bundestag.

Sozialbedürftigkeit verfestigt sich über die Jahre

Jan Feser, der stellvertretender arbeitsmarktpolitischer Sprecher seiner Fraktion ist, spricht von einem „Offenbarungseid“. Die neuen Zahlen der Bundesregierung zur Langzeitarbeitslosigkeit legten „schonungslos offen, was SPD, Grüne und Linke seit Jahren verdrängen: Massenmigration und eine ideologisch fehlgeleitete Arbeitsmarktpolitik sind zentrale Treiber von Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland.“ Das Bürgergeld habe die Situation nicht verbessert, sondern „zementiert“.

Nun könnte man sagen, die langzeitarbeitslosen Ausländer haben noch „Nachholbedarf“. Denn insgesamt ist schon jeder zweite Bürgergeldempfänger Ausländer. Dabei liegt der allgemeine Ausländeranteil im Land bei 15 Prozent. Doch der Arbeitslosenanteil liegt bei vielen Herkunftsländern um die 50 Prozent. Fast jeder zehnte Bürgergeldbezieher ist Syrer (mehr als 500.000). Geschlagen wird das nur von den Ukrainern im Bürgergeld, die 13 Prozent ausmachen (über 700.000 Bezieher). Es folgen Afghanen (~201.000), Türken (~192.000) und der Westbalkan (~112.000), danach Bulgaren (~108.000) und Iraker (~101.000).

Diese Zahlen stammen von Ende 2024. Hinzu kommen die Bürgergeldempfänger mit deutschem Pass und Migrationshintergrund. In manchen Bundesländern haben so drei Viertel der Bürgergeldbezieher Migrationshintergrund. Wenn also ein Drittel der Langzeitarbeitslosen ohne deutschen Pass sind, dann kommen sicher noch einige Prozent eingebürgerte Migranten hinzu. Sicher ist, dass die Sozialbedürftigkeit sich damit langsam in diesen Kreisen verfestigt.

SPD und Grüne machen Stimmung für mehr Wählerimport

Übrigens sehen (auch migrantische) Teile der SPD die geplante Grundsicherung als „Angriff auf die gesamte Bevölkerung“, während auch die grünen-nahe Vorfeldorganisation Campact gegen die Gesetzesänderungen Stimmung macht. Man könnte auch sagen: Zwei links-grüne Parteien verteidigen ihr Wähler-Import-Programm. Letztes Jahr stellten erneut 113.226 Personen einen Erstantrag auf Asyl, hinzu kamen über 50.000 Folgeanträge, mit denen sich Antragsteller bessere Bedingungen auch für den Familiennachzug sichern wollen. Außerdem stellte das Auswärtige Amt immer noch 110.400 Visa für Familiennachzug aus (Vorjahr: 123.675 Visa). Auch hier gab es also nur eine geringe Senkung der Zahlen.

Zudem 1.137 Afghanen wurden eigens aus Islamabad eingeflogen, davon über 500 heimlich über Weihnachten, obwohl Friedrich Merz einst ganz anderes in dieser Sache versprochen oder angedeutet hatte. Weitere 1.093 Personen kamen im Zuge von „Resettlementverfahren“ ins Land. Laut Ausländerzentralregister sind zudem 114.813 Ukrainer im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen. Zusammen also, wie Nius errechnete, eine Zahl von mehr als 340.000 Einreisen unter diversen Titeln wie „Asyl“, „besonders schutzbedürftige Person“, „Familienzusammenführung“. In all diesen Fällen ist von einer überdurchschnittlichen Belastung des hiesigen Sozialstaats auszugehen. „Wir sind ein reiches Land“, werden die Roten und Grünen dazu sagen. Es geht ihnen darum, weiter und mehr von ihren vermeintlichen Wählern zu importieren.

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Kommentare ( 27 )

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Aegnor
1 Stunde her

„Es geht ihnen darum, weiter und mehr von ihren vermeintlichen Wählern zu importieren.“
Nur dass diese vermeintlichen Wähler ihnen die Kehle durchschneiden werden, wenn demnächst kein Geld für sie mehr da ist. Vorher dürfen sie aber noch bisher gepamperten ÖD-/NGO-Klientel erläutern, warum diese zugunsten der „Neuwähler“ verzichten muss, um das vorgenannte Schicksal noch etwas hinauszuzögern.

Mausi
47 Minuten her

„Vorfahren mit SUV“: Davon erzählen Mitarbeiter seit Jahrzehnten. Abstrus ist, wo unserStaat uns gläsern macht und noch machen will und wo er wegschaut. Betrug zu Lasten des Steuerzahlers und Terror – auch auf friedlichen Demos – gehören dazu.

tiptoppinguin
49 Minuten her

Von allen diesen Langzeitarbeitslosen hat inzwischen jeder Dritte keinen deutschen Pass, …“
Fragt sich nur, wie lange das noch so sein wird. Ohne AfD wird die Quote sinken und weiter in Richtung „Paßdeutscher“ verwässert. Mit AfD könnte die Quote vielleicht durch Rückwanderung sinken. Ich würde mich über die gesellschafts-ökonomisch preiswertere Variante freuen.

Dr. Meersteiner
50 Minuten her

Analphabetische Fachkräfte aus Islamien finden keine Arbeit? Kaum zu glauben.

Britsch
54 Minuten her

Wenn man dann noch bedenkt wie Viele davon als 2. Pass den Deutschen praktisch hinterher geworfen bekommen haben um die realen Tatsächen zusätzlich zu verschleiern, zu verfälschen, die Bevölkerung zu täuschen.
Aber so doof wie Diejenigen, die von Anderen leben meinen, sind die Anderen die arbeiten nicht

eschenbach
1 Stunde her

Das übelste Ding in dieser ganzen Geschichte sind die sog.“Duldungen“. Wer es geschickt anfängt, wird lebenslang geduldet und zockt den Sozialstaat genau so lange ab. Und die Dulder; dass sind Sozis, Grüne und Linke. Und wir werden einfach nicht mit denen fertig. Die richten unser Land zugrunde und freuen sich noch drüber!

Ho.mann
1 Stunde her

Es ist genau das, was jeden gesunden Menschenverstand vergewaltigt und jeden Gedanken zur längeren Lebensarbeitszeit derer pervertiert, die das zwangsfinanzieren und mit unglaublicher Verhöhnung durch asozial agierende Politikdarsteller ertragen müssen.

Derweil glauben die dafür verantwortlichen Volkstreter wohl noch immer, dass sie diesen Wahnsinn auch auf Dauer hinter ihrer Brandmauer noch weiter festigen und konsequenzlos ausbauen können.

Klaus D
1 Stunde her

Der Sozialstaat wurde von der Politik zum Raubzug und Missbrauch für Zuwanderer geöffnet….und warum? Der wähler wollte das nicht wenn ich mir anschaue wo das problem seinen anfang genommen hat. Selbst die politik (CDU CSU SPD FDP) wollte das nicht bzw was dagegen tun – wir erinnern uns*. Schaut man sich die zuwanderung an die ja nach dem krieg erst eingesetzt hat ist auffällig das das in wellen kam und immer war es zu einer zeit wo die CDU an der macht war kanzler/in gestellt hat**. Die erste welle ist noch nachvollziehbar weil wir einen wirtschaftsaufschwung hatten aber keine arbeiter.… Mehr

Wilhelm Roepke
1 Stunde her

So eine Überraschung. Leute ohne Deutschkenntnisse, ohne Berufsausbildung, ohne Schulabschluss in ihrem Heimatland, ohne Studium, ohne Motivation, aber mit viel Kriegserfahrung haben Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das konnte keiner voraussehen…

Autour
1 Stunde her

Na sowas… wer hätte das gedacht?
Und ich dachte wir brauchen die Millionen an Raketenwissenschaftlern…
Aber kein Problem die Politclowns arbeiten schon mit Hochdruck an dem Problem! Denn man deutscht die alle ein! Ruck zuck sind es nur noch deutsche Langzeitarbeitslose Problem gelöst!

Verzeihtnix
2 Stunden her

Wie kann das sein, wo es doch den Fachkräftemangel gibt?
Ist es möglich, dass Flüchtlinge gar keine Fachkräfte sind?
Zahlen denn die Flüchtlinge meine Rente, auch wenn sie langzeitarbeitslos sind?
Sind etwa Zweifel an den Aussagen unserer rot-grün-schwarzen Politiker angebracht?
Darf man überhaupt noch Zweifel äußern, oder ist das schon strafbar?

Last edited 2 Stunden her by Verzeihtnix