Blackbox KW 33 – Das große Flaschendrehen bei der SPD

Die Genossen im Sommerhaus der Stars. Lady KaKa träumt von einer eigenen SPD, Frank-Walter macht Wahlkampf und Merkel stellt sich ein miserables Zeugnis aus.

Wir zählen Tag 46 der SPD-Chefwahl (wenn wir uns nicht irren), und bislang sind im Willy-Brandt-Haus der Stars – nach vorherigem Flaschendrehen – folgende Paare eingezogen: Michael & Christina, Simone & Alexander, Karl „die Fliege“ & Nina, sowie – nicht als Pärchen – Robert & Hans. (Kennen Sie alle nicht, die „Stars“? Das sagen die Zuschauer über die RTL-Promis auch immer.) Neu begrüßt wurden in dieser Woche das Comic-Pärchen Ralf Rotzig und Oma Gesine, Boris (von der Doris) ohne Doris, dafür mit Petra und – unter Vorbehalt – Olaf, die schwarze (?) Null. Warum unter Vorbehalt? Einerseits hat Scholz stets wissen lassen „Ich will nicht Parteivorsitzender werden“ und wir braven Staatsbürger neigen dazu, unserem Finanzminister zu glauben. Außerdem müsste er erst noch eine Frau mit Linksdrall (oder Kevin?) finden. Zudem lasen wir, dass die Herren Heiko, Hubertus und Olaf bei Heiko zuhause die Kandidatur ausgeheckt haben, was den Verdacht einer Schnapsidee nahelegt.

♦ Mögen sich Historiker später darüber streiten, wer nun wirklich für den Untergang der SPD verantwortlich war – einige werden Schröder nennen, andere die zahlreichen Simpel, Tropfe und Nulpen nach ihm aufzählen, andere sogar Angela Dorothea Merkel eine Mitschuld geben – wir behaupten, Robert und Annalena haben der SPD den Todesstoß versetzt.

Denn offensichtlich hat das grüne Traumpaar auf Manu & Malu (und Thorsten) emotional so verheerend gewirkt wie der Film „Pretty Woman“ auf einen Einfaltspinsel, der aufgrund dieser romantischen Komödie seine Frau fürs Leben auf dem Straßenstrich sucht.

♦ Bei dem Schaden, den ihr beleidigter Abgang verursachte, wundert uns nun auch nicht mehr, warum Andrea Nahles nur noch in Begleitung von drei Bodyguards ihren Bauernhof verlässt. Warum aber muss für die Wacht am Leib der Steuerzahler aufkommen und nicht das Wirtschaftsimperium SPD? Es scheint sich bei der Bedrohungslage doch um eine innerparteiliche Angelegenheit zu handeln.

♦ Da die Spezialdemokraten erst einmal ihre Angelegenheiten regeln müssen, bleibt keine Zeit für den Wahlkampf in Brandenburg und Sachsen. Daher sprang Frank-Walter, der Spalter, ein mit dem Hinweis, dass doch die friedlichen Revolutionäre von 1989 „einen Weg nach vorn, in ein offenes Europa und nicht Nationalismus und Abgrenzung“ gesucht hätten – mithin einen Weg direktemang in das Programm der SPD. So hatte jedenfalls Frank-Walter das Deutschland-Fahnenmeer und die „Wir sind das Volk“-Sprechchöre von 1989 verstanden. Wie er Fragen darauf beantwortet, dass seine Partei längst wieder mit den Kommunisten koaliert und sogar mit einer grünen SED im Bund liebäugelt, wissen wir nicht, die Fragen hat leider niemand gestellt.

Weil der SPD-Ausweis des Genossen Präsidenten „ruht“ und er „neutral“ sein muss, übersetzte die regierungsnahe Presse den eigentlichen Sinn und Zweck von Frank-Walters Rede: Die Warnung vor den Belzebuben von der AfD.

♦ Um aus dem Malheur der spezialdemokratischen Regierungsfreunde keinen ungerechten Vorteil zu ziehen, leitete Annegret KaKa, sportlich fair, schnell die Demontage der CDU ein. Alles, was männlich, bürgerlich-konservativ und noch halbwegs normal ist, soll die Partei verlassen. In ihrem etwas wirren Merkeldeutsch klang das so:

„Es gibt aus gutem Grund hohe Hürden, jemanden aus einer Partei auszuschließen. Aber ich sehe bei Herrn Maaßen keine Haltung, die ihn mit der CDU noch wirklich verbindet.“ Denn „die CDU ist auch eine Partei, die von einer gemeinsamen bürgerlich-konservativen Haltung getragen wird.“ Auch.

♦ Immer wieder tun sich unsere Richter schwer, die neuesten Forschungen unserer Elite-Universitäten zu begreifen oder zu akzeptieren. So verschob in Berlin Verwaltungsrichter Jens Tegtmeier (verwandt mit dem großartigen Komiker „Adolf Tegtmeier“?) die Entscheidung über die Frage, ob ein Mädchen einen Anspruch darauf hat, in einem Knabenchor mit zu singen, ängstlich in die nächsthöhere Instanz. Und das, obwohl doch „die Annahme, dass Geschlecht eine soziale Konstruktion ist, in weiten Teilen der Frauen- und Geschlechterforschung als eine Art Minimalkonsens gelten kann“ und damit bewiesen ist.

♦ Natürlich soll bei uns auch das Religiöse nicht zu kurz kommen! Greta, die Jungfrau von Schölefrö, hat sich nun, wie geweissagt, auf den Seeweg nach Amerika begeben. Und schon hören wir Pharisäer rufen, Greta hätte besser den Flieger genommen, wenn sie der Umwelt einen Gefallen tun wollte. Schließlich müssen etwa fünf Mitarbeiter extra in die USA geflogen werden, um die Yacht zurück nach Europa zu segeln. Ach, ihr unverbesserlichen Beckmesser! Es geht Greta und ihren Managern doch nicht darum, CO2 zu sparen, sondern einen Film von der Reise zu drehen und in die Kinos zu bringen. Passend zum Nobelpreis.

♦ Na geht doch. Endlich bringt VW das Auto zum Klimawandel. Name: T-Roc. SUV, Entertainment-Konsole, fesche Felgen. Und Cabrio (wegen der zu erwartenden Erderwärmung). Bravo, Diess! Aber, unter uns, das Gretamodell auf dem Werbefoto ist vielleicht ein bisschen too much …

♦ Wichtiger Aufruf an ältere Damen! Wenn Sie sich vor 30 oder 40 Jahren von mächtigen Männern (Star-Tenor, SPD-Vorsitzender, Gewerkschaftsboss, Tanzlehrer, Filmproduzent, etc.) belästigt fühlten, (denken Sie ruhig noch mal in aller Ruhe nach!) dann melden Sie sich umgehend bei der „Zeit“, dem „Spiegel“, der SZ oder der „Frankfurter Rundschau“! Wie? Natürlich auch anonym.

♦ Was wir zu Bill Clinton in Öl, lasziv aufs Sofa drapiert in Hillarys Kleid, in der Villa vom „zwielichtigen“, verschiedenen Jeffrey Epstein sagen? Gar nichts. So viel verstehen wir auch nicht von Moderner Kunst. Wir sind ja nicht aus Sachsen (kleiner Überleitungsscherz auf den nächsten Punkt)

♦ Wieder einmal führt Sachsen das Bildungsranking in Deutschland an (trotz SPD-Regierungsbeteiligung). Die rote Laterne trägt erwartungsgemäß Berlin, obwohl, wie „Experten“ anmerken, das Zahlenverhältnis Schüler-Lehrer in Berlin gut, an Gymnasien sogar am besten sei. Da haben die wohl die Aushilfskellner, Sozialarbeiter, Hausmeister, Tanz- und Trommellehrer und die Security mitgezählt …

♦ Und nochmal Sachsen. Merke, Wanderer, kommst du nach Chemnitz, hinter Hitlergrüßern steckt oftmals ein waschechter Antifant …

♦ Angela Dorothea Merkel stellte sich ihr Zeugnis schon mal selber aus, wovon wir allerdings in ihrem eigenen Interesse eher abraten würden. So antwortete Merkel auf die Frage, was dereinst in Schulbüchern über sie stehen solle: „Sie hat sich bemüht.“ Hmm. „War stets bemüht“ heißt auf Arbeitszeugnisdeutsch: Ungenügend. Oder ist das bei Merkel schon Selbsterkenntnis?

♦ Umfangreichste Berichterstattung unserer Weltpresse über Krawalle in Hongkong, wo der Staat „Schläger auf Demonstranten loslässt“. Wie muss man sich das vorstellen? Wie die Antifa bei uns?

♦ Positives liefert bei uns derzeit nur die Statistik. So fand das Wirtschaftsinstitut IW heraus, dass Sie mit 3.440 Euro (Single) und 5.160 Euro (Paar) netto im Monat bereits zur Oberschicht gehören. Bevor Sie sich jetzt freuen: Das heißt nur, dass Sie demnächst besonders geschröpft werden – und die Soli-Steuer dürfen Sie bestimmt weiterzahlen …


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Kommentare ( 76 )

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Hab‘ gerade Stephan Weil (SPD) im „Interview der Woche“ gehört. Muss ich nicht kommentieren. SPD auf gutem Weg, wie Schäuble immer zu sagen pflegte. Sie schafft das. Die schaffen das…die Zahl unter 10.
Merkel braucht dafür etwas länger. Aber wir wissen ja…dass sie das schafft. Die größte Abzocke in der Geschichte Deutschlands – für die komplett verrückteste Lüge CO2 – wird ihr dabei sehr behilflich sein. Und wenn dann noch ein gepflegter Black-Out bundesweit kommt, kurz vor den Wahlen, dann wacht auch der letzte Michel mit Konzentrationsstörungen beim Denken auf und weiß, welcher Hausnummer er irrtümlich anheim gefallen ist.

Selbst im Bericht über den Gedenkgottesdienst wird der Name des ermordeten 8-jährigen Jungen, der unter einen einfahrenden ICE gestoßen wurde, nicht erwähnt. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/nach-frankfurter-gewaltat-trauerfeier-fuer-getoetetem-achtjaehrigen-16338773.html
Im Netz schreibt man, er heißt Oskar.

laut netz hiess er leo

Ich möchte gar nicht wissen, wer oder was da alles verlogen in den vorderen Reihen rumgesessen hat?! Hoffentlich hat Bedford-Dingenskirchen nicht gesprochen!

Leo Stettin.
Möge seine Familie Trost finden und das Kind, wo immer es auch jetzt ist, gut aufgehoben in Geborgenheit sein.
https://twitter.com/hosenkonpf/status/1162819165159329792

Ein unschuldiges Kind, dessen Mörder zur falschen Zeit am falschen Ort durch falsche Politik anwesend sein konnte, um seine grausame Untat zu begehen.
In wessen Verantwortung liegt, dass wir durch von Politik und Medien geschaffene Anonymität uns zugehörigen Toten fern bleiben und wir sie schnell vergessen sollen?

Wie mal Top. Zum Glück war ich bei Pretty Woman schon durch mit dem Kaffee. Das gibt heute trotzdem leider nur 3,5 von 5. Ohne Elfi ist die Blackbox diese Woche, wie Erde ohne Mond, wie Bohner ohne Wachs;

Die SPD kann die Flasche drehen und drehen, am Ende zeigt die Flasche immer auf eine Flasche. Die Flaschen auf die ge- zeigt wird waren sicher einst mit hochprozentigem gefüllt dass von den Genossen getrunken wurde, anders ist deren Realitäts- verweigerung kaum zu erklären. „Es ist immer etwas anderes, ob man eine Haltung, sei es welche immer, wirklich hat, oder ob man vor anderen oder sogar vor sich selber sie zu haben vorgibt“. Hugo von Hofmannsthal Der erste Teil des Aphorismus trifft eher auf Herrn Maaßen zu, mit dem zweiten Teil ist AKK prägnant beschrieben.

Hoffentlich steht in den Geschichtsbüchern über die Alternativlose: „Sie hatte sich bemüht, Deutschland zu vernichten, es ist ihr zum Glück nicht gelungen.“ Wir bräuchten etwas Hilfe zum Glück, wo sind die Männer, die zum Beispiel die ganz legale Möglichkeit des „Konstruktiven Misstrauensvotums“ benutzen, um die späteren Geschichtsbücher dahingehend zu steuern?

„Da haben die [Anm.: Berliner Politik] wohl die Aushilfskellner, Sozialarbeiter, Hausmeister, Tanz- und Trommellehrer und die Security mitgezählt …“ Ja, schon. Nur das die jetzt alle als Que(e)reinsteiger_*Innen unter der Berufsbezeichnung „Lehrer_*In“ laufen und deshalb erheblich mehr verdienen, als zuvor. Die soziale Gerechtigkeit kommt unter den Linksgrünen zwar nicht in Form von Bildung bei den Schülern an (freie Fahrt mit der BVG und freies Essen für Grundschüler reicht). Aber sie vergrößern mit diesem Dummentrick die „Teilhabe“ ihresgleichen, also ihrer proletarisch ungebildeten ** bzw. des Akademikerproletariats. Und von beidem gibt’s in Berlin mehr als genug. Nicht zufällig regiert dort Rot-Rot-Grün, also… Mehr

… und damit das so bleibt, werden die einen jetzt als Lehrer besser bezahlt und die anderen bleiben dumm genug, um die Verantwortlichen weiter zu wählen….

Dafür stehen eine Gesine Schwan und ein Ralf Stegner. : Für einen absehbaren revolutionären atavistischen Umbruch des ungebremsten „WEITER SO!“ Besonders die staatlich verordneten offenen Scheunentore für Jedermann aus aller Welt mit Voll-Rundum-Alimentierung (Bei dem sogar noch etwas für die Daheimgebliebenen übrig bleibt!). Immer dem irrsinnigen Credo nach: Kein Mensch ist illegal! Und das trotz der exponential ansteigenden Animosität und Aversion der wachsenden Anzahl von Deutschen gegenüber den immer mehr zur Qual und Last werdenden bildungsfernen „Flüchtlingen“, die mit ihrer sattsam bekannten archaischen islamischen Tribal-Gesellschafts-Kultur (Vermüllung, Verwahrlosung, High Crime (Drugs), Raub, Mord, Vergewaltigung) in unsäglicher Manier den öffentlichen Raum dominieren… Mehr
„Zum Schluss richtet Hofmann den Blick auf Deutschland und seine Einwanderungspolitik. Die Vorstellung, dass das Grundgesetz über dem Wort Allahs stünde, könne „bei einem gläubigen Muslim nur Kopfschütteln hervorrufen“. Die Idee eines Euro-Islam sei „für meine arabischen Patienten lächerlich oder bestenfalls abwegig. Ein bisschen Unterwerfung geht genauso wenig wie ein bisschen schwanger.“ Vielmehr sei das Überlegenheitsgefühl ein „unverzichtbarer Bestandteil des Islams“. Es sei „unvermeidbar“, dass sich in Deutschland die Strukturen „in Richtung Gottesstaat verändern“ werden, „wenn der Islam einmal Mehrheitskonsens ist“. Der Psychologe mahnt, man möge sich keinen Illusionen über die Machbarkeit von Integration hingeben, „wo dies schlichte Realitätsverleugnung bedeutet.… Mehr

Ich hab mir gleich die unvergessliche Trapattoni Rede nochmal angeschaut, als ich die Überschrift gelesen hatte. „Diese Spieler sind hohl, wie eine Flasche leer.“

Willy-Brandt-Haus der Stars? Ist es nicht eher das Dschungelcamp? Wo doch einige der Kandidaten wohl etliche Kröten schlucken müssen?

„Aus dem Soli wird eine „Reichensteuer für mittlere Einkommen““ https://www.welt.de/wirtschaft/article198686627/Solidaritaetszuschlag-Neue-Reichensteuer-fuer-mittlere-Einkommen.html Familien sollten genau überlegen, wer sie wirklich schröpft. Die Rentner/Innen sind es nicht. Zum Bildungsranking: „Der „Bildungsmonitor“ bewertet die Bildungssysteme der Bundesländer – aus einer wirtschaftlichen Perspektive. Der deutsche Lehrerverband verkündet, man gebe auf das Ranking „noch weniger als auf das von Pisa“.“ https://www.spiegel.de/karriere/lehrerverband-kritisiert-bildungsmonitor-2019-a-1282199.html Es wird soviel Geld in die Bildung gesteckt und dann soll nicht nach wirtschaftlichen Perspektiven beurteilt werden? Hong Kong: „PROTESTE IN HONGKONG „Warum lässt uns Deutschland allein?““ https://www.welt.de/politik/ausland/article198718427/Proteste-in-Hongkong-Warum-laesst-uns-Deutschland-allein.html jetzt ist mir klar, dass wieder irgendeine NGO hinter den Protesten steckt. Nirgends haben NGOs soviel Einfluss wie… Mehr

Deutschland kann sich ja nicht einmal selbst helfen.
„Seehofer „redet“ von Abschiebungen für syrische Heimaturlauber“ titelt die Welt.
Und beim kurzen „Geplänkel“ wird es auch, wie bisher bei allem, was auffällig wird, bleiben. Die von uns hier fürstlich all inclusive Alimentierten machen also Urlaub von „der Front“ in dem Land, aus dem sie angeblich „fliehen mussten“ und weiter nicht gelitten sind.
Wohl gerne auch mehrfach.
Einfach, weil sie es können.