Der Mensch wird immer teurer

Der Mensch ist eben lieb und teuer!

Der Mensch ist hierzulande zu einem Kostenfaktor geworden, der die Zukunft belastet. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen systembedingt ins überhöht alimentierte Pensionärsleben, und die aktiven Generationen haben sich das Kinderkriegen abgewöhnt und dazu auch noch grün-alternative Ideologien geliefert, weshalb Kinder uncool wären, nicht Not tun, nerven und die eigene Karriere störten. Die Volkswirtschaft wird also latent und wachsend, jeden Tag aufs Neue in Bezug auf ihren unmittelbar startklaren, topausgebildeten Nachwuchs unterversorgt. Auch das steigert den Kostenfaktor Mensch weiter nach oben. Volkswirtschaft und Demographie sind dynamische Entwicklungen. Wenn jedes Jahr aufs Neue der qualifizierte Berufsnachwuchs fehlt, dann fehlen automatisch die Leistungsträger des nächsten und des übernächsten Jahrganges usw. In allen Altersstufen fehlen bei langanhaltender Entwicklungen dieser Art die Leistungsträger und sie fehlen dann flächendeckend in der gesamten Volkswirtschaft.

Da es viele Regionen auf der Welt gibt, in nah und fern, wo die Menschen schlechtere Arbeits-und Lebensbedingungen haben als hierzulande, scheint es eine Win-win-Situation zu sein, „Humankapital“ gleichsam zu „importieren“. Allerdings: Ob man den schwächeren Volkswirtschaften deren Leistungsträger abwirbt oder ob die Verlierer und die Vergessenen und die Unterversorgten, die die Herkunftsländer gerne ziehen lassen, hierher kommen, macht volkswirtschaftlich einen Unterschied wie Tag und Nacht. Der Jungakademiker, weltoffen, sprachgewandt und auf westlichen Leistungswillen eingestimmt, kann sofort seinen volkswirtschaftlichen Nutzbeitrag leisten. Die vielköpfige Familie, die aus Armut verständlicherweise hierher kommt, ist volkswirtschaftlich gesehen, ein Faktor, der die Kosten enorm erhöht, ohne einen Beitrag leisten zu können. Deswegen redet die derzeitige Regierung Merkel wie alle Vorgängerregierungen gern von einer Steuerung der Zuwanderung, will sagen, von Selektion, um das unschöne Wort so hart auszusprechen, wie es ist. Greencardmodelle sind, nicht allzu offen ausgesprochen, der Favorit: Die Guten ins Körbchen.

Die Reibungsverluste einer ungekonnten Integrationspolitik sind gigantisch
Eine chaotische Integrationspolitik, die oft gar nicht mehr auf Integration setzt und die viel zu sehr glühenden Ideologen überlassen wird, bringt volkswirtschaftlich gesehen mehr Kosten als Nutzen. Eine erfolgsorientierte Einwanderungspolitik ist daher derzeit der einzige Schlüssel die Pfründe der satt gefressenen Deutschen in die Zukunft hinüber zu retten. Um die Kosten des Menschen auf die Schultern vieler produktiv arbeitender Menschen zu verteilen, braucht es also eine Einwanderungspolitik, die keine Reibungsverluste produziert und die auf die volkswirtschaftlichen Notwendigkeiten abgestimmt ist.

Der Mensch wird rapide immer teurer. Die Zeit läuft davon und die Regierung ergeht sich in Aktionismus und Populismen und jeder sieht kurzfristig nur auf sein Amt und seinen Ruhm und sein Scherflein. Die Reibungsverluste einer ungekonnten Integrationspolitik sind gigantisch und langfristig – und sie werden in der Öffentlichkeit wie nicht existent behandelt.

Die Kosten des Menschen im Westen oder sein Verbrauch sind zu hoch und haben ein zu hohes Anspruchsniveau erzeugt. Die wachsende Weltbevölkerung, gerade auch in den ärmsten Ländern wird mehr Teilung des Weltbruttosozialproduktes nach sich ziehen. Da müssen sich die gleichsam zu teuren Menschen in der Bundesrepublik und im Westen gewaltig etwas einfallen lassen und deutlich rationaler an die Gestaltung der Gesellschaft und auch deutlich rationaler an die Aufrechterhaltung der Bevölkerungszahlen durch Zuzug von außen herangehen. Auch ein Schrumpfungsprozess der Gesellschaft darf kein Denktabu sein, zumal die Produktivität laufend steigt.

Das rechtmäßig angewandte Asylrecht bleibt angesichts der hier diskutierten Opportunitätsüberlegungen naturgemäß außen vor: Asyl geht immer. Und die Asylkosten sind entsprechend gleichermaßen naturgesetzliche Kosten.

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Kommentare ( 21 )

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