Am 5. März 2026 klingelt die Polizei bei TE-Autor Josef Kraus: Wer über einen Flüchtlingslobbyisten im BR-Rundfunkrat schreibt, bekommt morgens die Staatsmacht ins Haus. Ein abgelehnter, später geduldeter Asylbewerber nutzt das Strafrecht als Keule gegen Berichterstattung zu seiner Person. Polizei und Staatsanwaltschaft haben in Deutschland ja sonst nichts zu tun.
picture alliance / ZUMAPRESS.com, IMAGO - Collage: TE
Es ist bei weitem nicht nur etwas in eigener Sache: Am 24. September 2025 hatte ich auf TE über einen abgelehnten, schließlich geduldeten Asylbewerber geschrieben, der seit acht Jahren im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks sitzt und nicht nur dort Lobby-Politik in Sachen Zuwanderung, Asyl usw. betreibt.
Weil sich der Rundfunkrat namens Hamado Dipama durch diesen TE-Beitrag diskriminiert, diffamiert oder ähnliches fühlt, erstattete er Anzeige. Am 5. März 2026, ca. 9.15 Uhr, wurde ich schließlich von zwei Polizisten besucht. Die beiden (ein freundlicher junger Mann und eine ebenso freundliche junge Frau) fragten mich nach meiner Identität und ob ich der Autor des TE-Beitrages vom 24. September 2025 sei. Ich bejahte beides, gab aber keine weitere Stellungnahme ab. Die beiden Polzisten protokollierten meine Befragung mit Uhrzeit, den Text ihres Befragungsauftrages bekam ich nicht zu Gesicht. Erfahren habe ich nur das Aktenzeichen. Über Akteneinsicht durch einen Anwalt kann ich in Erfahrung bringen, was die Staatsanwaltschaft genau wissen will und was mir Herr Dipama vorhält.
Beim freundlichen Auseinandergehen fragte ich die Polizisten rhetorisch mit dem Zusatz „Sie können ja nicht darauf antworten“: „Haben Staatsanwaltschaften und Polizei in Deutschland denn nichts anderes zu tun?“ Eine Antwort erwartete ich nicht, versucht sie allenfalls an den Gesichtern der beiden abzulesen. Zurück im Haus erinnerte ich (Josef K.) mich an den ersten Satz von Frank Kafkas Roman „Der Prozeß“: „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.“ Nun, so weit kam es natürlich nicht. Aber irgendwie fror mein Schmunzeln doch etwas ein.
Hier noch einmal die Kernaussagen des TE-Textes vom 24. September 2025
Unter dem Titel „Abgelehnter Asylbewerber als Strippenzieher seit acht Jahren im BR-Rundfunkrat“ hatte ich unter anderem geschrieben: Im Jahr 2002 „muss“ der damals 28-jährige Hamado Dipama seine Heimat im westafrikanischen Burkina Faso verlassen. Er fliegt nach Frankreich, wird dort als Asylbewerber aber abgelehnt, mag Frankreich wegen seiner Kolonialgeschichte ohnehin nicht, fährt nach Deutschland weiter und kommt in München an. Auch hier wird sein Asylantrag abgelehnt, aber er bekommt 2014 ein unbefristetes Aufenthaltsrecht.
Exakt ab Merkels Grenzöffnung 2015 wird er von den Öffentlich-Rechtlichen zur Ikone aufgebaut. Der Deutschlandfunk fabriziert am 31. August 2015 ein Portrait zu Dipama und lässt ihn ausführlich zu Wort kommen: „Als ich in Paris angekommen war, habe ich ein Taxi genommen, habe den Taxifahrer einfach gefragt: Zu welchem Bahnhof können Sie mich bringen, dass ich außerhalb Frankreichs fahren kann? Ich hatte auch Deutschland nicht im Kopf, mir war einfach wichtig, außerhalb Frankreichs – und der erste Zug war nach München.“ Zwischenkommentar des DLF: „Er hätte nicht gedacht, dass Asylsuchende in Deutschland so viele Hürden zu nehmen haben.“ Dipama weiter: „Ich hätte gerne zum Beispiel mein Studium abschließen wollen, aber das war alles nicht möglich mit meinem Stadium als geduldeter Mensch, ich durfte nicht mal einen Deutschkurs besuchen, ich habe es mir selber beigebracht.“
2015 begann Dipamas Karriere. Ab 1. Mai 2017 sitzt Dipama im 50-köpfigen Rundfunkrat (RR) des Bayerischen Rundfunks. Von sich gibt er auf der BR-Website preis: „Ausbildung bzw. Berufstätigkeit in BWL / Solar-Technik / Antirassismus- und Antidiskriminierungsberater“; “Mobility Service des Flughafens München / Aicher Ambulanz Union“; vertritt die „AGABY – Arbeitsgemeinschaft der Ausländer- Migranten und Integrationsbeiräte Bayern“; ist „Vorstandvorsitzender des Netzwerks Rassismus- und diskriminierungsfreies Bayern e.V.“ und „Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats“.
Übrigens: Die Bayerische Staatszeitung hat sich am 27. September 2024 ausführlich mit der Umtriebigkeit eben dieses des Bayerischen Flüchtlingsrats befasst. Danach will der Bayerische Flüchtlingsrat, dass selbst Schwerstkriminelle nach Verbüßung ihrer Strafen im Land bleiben dürfen. In seinen Online-Angeboten finden sich zahlreiche Tipps, wie abgelehnte Asylbewerber im Land bleiben können – etwa durch Atteste oder Kirchenasyl. Auf einer verlinkten Seite wird erläutert, wie sich ein Migrant sogar noch im Abschiebeflieger wehren kann. Darüber hinaus wird auf die Seite des Aktivistennetzwerks „No Border Assembly“ verlinkt. Dort werden anstehende Abschiebeflüge aufgelistet. Der Bayerische Flüchtlingsrat ist es auch, der die Bezahlkarte „menschenfeindlich, diskriminierend“ nennt und, dass sie „gegen die Menschenwürde“ verstoße. Der Bayerische Flüchtlingsrat bietet zudem praktische Hilfe für den Gutscheintausch gegen die Bezahlkarte.
Bei so viel Profilierung des Asylindustrie-Multifunktionärs und Sprechers der Flüchtlingslobby wundert es schon nicht mehr, wenn dieser Aktivist vehement gegen die vormalige, geschasste NDR-Moderatorin Julia Ruhs polterte. Auf „instragram“ verbreitete er: „Bravo an den NDR für diese weitsichtige Entscheidung! 👏🏽 Die Unterwanderung durch Rechte und Neofaschisten in öffentlich-rechtlichen Medien muss gestoppt werden ⛔️. Julia Ruhs vertritt keinerlei journalistische Ethik – Ihre Auftritte lassen eine politische Agenda erkennen: rassistisch, rechts und spaltend. Anstatt journalistisch zu arbeiten, betreibt sie Hetze gegen Geflüchtete, Migrant*innen, die Grünen und die Linke … Dass ausgerechnet Unionspolitiker – allen voran Markus Söder – die NDR-Entscheidung angreifen, zeigt nur eines: Teile der politischen Elite in Deutschland sind unfähig, rechte und faschistische Manöver zu erkennen, die letztlich ihrem eigenen Untergang dienen.“
Bei so viel „zivilgesellschaftlicher“ Profilierung ist es kein Wunder, dass der Mann aus Burkina Faso von linken Parteien hofiert wird. Die Grünen luden ihn in den Bayerischen Landtag ein, die Linke in den Bundestag.
Deutschland im 21. Jahrhundert eben! Und: Wenn eine Annalena Baerbock, ein Robert Habeck, eine Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ein Friedrich Merz und Co. tausende Anzeigen wegen angeblicher Beleidigung absetzen, dann will ein von einer gewissen Lobby in Watte gepackter Asylbewerber nicht dahinter zurückfallen.


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Ein abgelehnter Asylant erstattet Anzeigen, wegen Diskriminierung, der dürfte eigentlich gar nicht mehr in Deutschland sein, finde den Fehler
Das Establishment nimmt doch seine eigenen Gesetze nicht mehr ernst, nur beim Bio wird hingeschaut.
Und Herr Kraus ist ein Beamter im Ruhestand.
Sollte er zu einer Strafe verurteilt werden, wird ihm sein Dienstherr:in ein Disziplinarverfahren an den Hals hängen.
Ab zwei Jahren Strafe ist er seine Pension los und darf Börgergeld beantragen.
Ich weiß nicht, ob mein Kommentar hier passend ist, aber vor ein paar Tagen wurde ein junger Italiener vom Landgericht Hagen/NRW zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und 80 Sozialstunden verurteilt.
Sein Verbrechen: Er hatte dem Jungen Filipp S. einen Schlag gegen den Kopf versetzt. Filipp S. starb wenige Tage später.
https://www.focus.de/panorama/filipp-16-totgepruegelt-ein-jahr-bewaehrung-fuer-angeklagten_4b5083cb-50d0-439c-bcb3-ed8a542a51ad.html
Wie gesichert ist bei der Meldung „Italiener“?
Das ist ja heutzutage auch nicht so schlimm, Frau Müller wurde zu 80.000€ Geldstrafe wegen einer Handbewegung, die das Gericht als Hitlergruß interpretiert hat, verurteilt. Wenn dagegen dauernd brutale Gewalttäter mit Bewährungsstrafen davon kommen, wird mir schlecht.
Das mit dem „Börgergeld“ ist rechtlich falsch.
Wenn einem Beamten die Pension aberkannt wird (egal ob durch Urteil oder Disziplinarurteil), wird der ehemalige Beamte in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.
Der Dienstherr muss für die gesamte Dienstzeit die Rentenbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) an die Deutsche Rentenversicherung nachzahlen.
Der Dienstherr ist verpflichtet, die Nachversicherung sofort nach Rechtskraft des Urteils einzuleiten.
Der ehemalige Beamte muss dafür normalerweise nicht einmal selbst kämpfen – das ist ein automatischer Verwaltungsvorgang.
Der ehemalige Dienstherr wir sich daher vor einem Disziplinarverfahren hüten.
Könnte es sein, dass Deutschland weniger ein Problem mit Rassismus als mit Fremdenüberhöhung hat?
Man fasst es einfach nicht mehr.
Herr H. D. hatte schon vor mehr als zwanzig Jahren schnell begriffen, wer ihm behilflich sein würde und wird. Auf dieser Fahrkarte wird er weiter fahren.
Schon doll was man sich in seinem eigenen Land so alles bieten lassen muss.
Eigentlich bin ich absolut sprachlos. Da glaubt ein Mensch sich nicht respektiert von der hiesigen Politik. Kein Deutscher würde es schaffen einen solchen Status zu schaffen, wie der Mann aus Burkina- Faso hier bei uns. Angesichts dieser Tatsache glaube ich nicht, dass wir jemals wieder in die Spur kommen. Wenn sich das potenziert, gibt es kein Halten mehr, denn es findet sich niemand, der dieser Entwicklung Einhalt gebietet. Es mag vielleicht Leute geben, die der Entwicklung sanierend gegenüberstehen, aber ob sie Erfolg haben ist nicht belegt.
Wahrlich, ein Rechtsstaat, der jjegliche Kritik an Zuwanderen, selbst wenn sie Illegale sind, unter Strafe stellt.
Es ist doch eher rassistisch, wenn die eingeborenen Deutschen in diesem Fall immer pauschal als rassistisch gelten und die Wohnung umgepflügt bekommen!
Für die Asyllobby gibt es nichts schlimmeres als eine Abschiebung eines Illegalen!
Im Windschatten des einschlägigen Rechtssystems springen sie uns an den Hals. So wie andere auf den Zug der Demokratie aufspringen und böse werden, wenn man sie drinnen nach dem Fahrschein fragt. Die sind alle schlauer als wir.
Es gelten nur Gesetze die passen und die anderen, die nicht passen, werden passend gemacht, es ist schon Anarchie und fast alle machen mit. Man könnte eigentlich alle Gesetze streichen, wenn man sie eh nicht anwenden möchte.
Lieber Herr Kraus, ich habe ihr Buch über die Wohlstandsverwahrlosung und die Dekadenz schon 2 x gelesen !!!! Es war zu erwarten, dass diese Leute Sie angreifen. Es ist eine Bodenlose Frechheit wenn Sie von einem Menschen angezeigt werden der von den links- woken wahrscheinlich bald in die bayrische Landesregierung gehievt wird. Bitte setzen Sie sich zur Wehr, Markus Krall hat es vorgemacht im Fall Saskia Esken..Die Welt ändert sich gerade gewaltig ob die wollen oder nicht. Unsere Dekadenten haben es noch nicht begriffen.
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