Gibt die CDU die Wahl verloren?

Wie sollen das die Wähler in Hessen verstehen? Dass sie nur Spielball der Parteifunktionäre sind? Und der zweite Zwischenstand der TE-Wahlwette zur Landtagswahl Hessen.

Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

AKK – CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer – muss ein strategisches Genie sein oder das Gegenteil, wenn sie ein paar Tage vor der Wahl in Hessen laut WELT online in Frankfurt sagt:

„Sollte diese Regierung jetzt auseinanderbrechen, wird es auf Neuwahlen hinauslaufen.“ WON weiter: „Angesichts des Höhenflugs der Grünen in den Umfragen hätte die Partei bei einem Bruch der Koalition ein Interesse daran, eine Neuwahl mit herbeizuführen, um gestärkt etwa in eine Jamaika-Koalition zu gehen.”

Oha. Dass „die Partei”, also die CDU, „bei einem Bruch der Koalition ein Interesse daran, eine Neuwahl mit herbeizuführen”, bedeutet, dass sie sich mit wem in diese Richtung abgesprochen hat? „Um gestärkt etwa in eine Jamaika-Koalition zu gehen“, bedeutet mit Grünen und FDP?

Hier der zweite Zwischenstand unserer Leser-Wahlwette:


Wahlwette Hessen:

Wer über alle genannten Parteien hinweg am nächsten an den Ergebnissen landet, gewinnt.

Ihre Wetten nehmen wir ab sofort entgegen.

Annahmeschluss ist der Wahlsonntag (28.10.2018 ) um 16:30 Uhr. Das Wettergebnis wird am Wahlsonntag um 17.45 Uhr veröffentlicht.

Auf die Gewinner wartet:

1. Platz: eine Flasche Champagner von Tante Mizzi
2. Platz: zwei Bücher aus dem Shop nach Wahl
3. Platz: ein Buch aus dem Shop nach Wahl

++ Abstimmung geschlossen ++
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Kommentare ( 68 )

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Die CDU unterscheidet sich doch gar nicht von den Grünen, Linken oder der Spd. Das sind alles linke Parteien mit dem gleichen Programm. Schuldenunion, noch mehr Europa, offene Grenzen, hohe Steuern, Abschaffung des Sozialstaates durch offene Grenzen und Kriminalitätsförderung. Dazu null Konzepte für die Zukunft, was vergessen? Ach ja, Minirenten für Arbeitnehmer und Sonderrenten für Politiker.

AKK spielt sich schon als Nachfolgerin von Merkel warm. Die Drohung geht gegen die SPD, und ist als „Spiel am Abgrund“ sehr gefährlich. Die SPD könnte auch zum Ergebnis kommen, dass Regieren so nicht geht.

Und dann gäbe es wirklich Neuwahlen. Mal sehen, was in Hessen rauskommt…

Liebe Hessen, die ihr morgen wählen geht. Bevor ihr euer Kreuz macht, denkt bitte daran, für was die Parteien stehen. So gibt es beispielsweise eine Partei, die Kohlekraftwerke stilllegen will, aber nicht dafür sorgt, dass der Strom von Norden nach Süden transportiert werden kann. Eine andere, die aufgrund der Familienzusammenführung neue Problemfälle importieren will. Eine weitere hätte gerne, dass Frankreichs Ostgrenze bis nach Polen reicht, oder Deutschland zu einem großen Rübenacker wird. Eine andere hätte gerne, dass Unternehmer und Erben so wenig Steuern zahlen sollen, wie möglich. Und dann gibt es noch eine Partei, welche noch mehr Sozialausgaben per Gießkanne… Mehr

SPD und CDU lebten in dem Irrglauben, dass die Oeffentlich-Rechtlichen schon dafuer sorgen wuerden, dass der Irrsinn, den beiden Parteien produzieren nicht zu offensichtlich wird.

So kann man sich taeuschen.

Jetzt sind MSM vergruen-bloedet und ploetzlich ist da die AfD und schon fliegt ihnen der ganze Mist um die Ohren.

KKK hält den Hinweise auf Neuwahlen (wie andere die Warnung vor RRG bzw GRR ^^ ) für ein an die Hessen-Wähler gerichtetes Argument, am Sonntag doch bitte in die Arme CDU zurückzukehren.
Glaube ich …

Korrekt. Auf „WO“ lese ich gerade so einen Schmarrn von „AKK“

„Potentielle AfD-Wähler warnte sie davor, mit ihrer Stimmabgabe mal kräftig „auf den Tisch zu klopfen“ weil dies die Chancen für eine Mehrheit von Grünen, SPD und Linkspartei erhöhe:“

Also in meiner Mathematik ist sowas unmöglich, daß man durch eine Stimme für die AfD die Chancen von „RRG“ erhöht, egal was und ob man vorher gewählt hat.

Außerdem: Ob nun R2G oder Merkel-Union mit Grünen oder gar Linkspartei: Wo ist der Unterschied?

Für die CDU könnte es böse ausgehen. Was aber gerechtfertigt wäre. Schwarz hat nicht viele Optionen: * GroKo wird nicht gehen, sofern das reichen würde – außer die SPD will den Suizid beschleunigen * Bleibt die CDU unter 30% (und alles deutet darauf hin), reicht es wohl auch nicht für schwarz-grün. Oder aber die Grünen sind so stark, daß sich denen andere Optionen – mit einem grünen MP – bieten. Grün-rot-rot oder grün-rot-gelb. Es gibt eigentlich nur eine Konstellation, die Bouffier im Amt halten kann: Es reicht nicht für irgendwas rot-rot-grün bzw- grün-rot-gelb-maßiges. Mein Wunschergebnis: CDU und sPD mit 23stelligen… Mehr

Frau **-Karrenbauer ist die logische Fortsetzung (als Quotenfrau) von Mutti Merkel. Ich kann bei ihr (wie auch der CDU) keinen inhaltlichen/programmatischen Kompass (mehr) erkennen. Da hilft auch der neue Fraktionsvorsitzende (bis zum Beweis des Gegenteils) nicht.
Dagegen hilft nur ein Absturz der CDU auf 10+x%. Die Arbeiten ja so konsequent und erfolgreich daran, wie die SPD. Die konnte bereits Erfolg ihrer Bemühungen melden (aus Bayer, einstelliges Ergebnis).
Eine Partei ohne Rückgrat und Kompass hat es nicht anders verdient.
Wenn ich Frau Krampf-K. sehe, muss ich immer an folgendes Bild denken:

http://imgsrc.allposters.com/img/print/posters/his-master-s-voice_a-G-10689662-0.jpg

Einzige Änderung his->her.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ?

Weder CDU noch SPD können eigentlich an Neuwahlen ein Interesse haben. Allerdings wird in der SPD nach der Hessenwahl das Gequengele der Klein-Kevins nach Beendigung der Groko wieder losgehen, mit völlig unrealistischen Vorstellungen. In der CDU mag es Wünsche nach einer Jamaikakoalition ohne Merkel geben, die mag AKK auch für sich heimlich hegen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre Äußerungen ohne Genehmigung Merkels getan hat, man hat da wohl in irgendeiner Weise auf die Hessenwahl geschielt. Merkel ist angezählt, aber zäh und intrigengestählt. Die FDP würde ja gerne wollen, hat aber berechtigte Angst vor dem letalen Ende.… Mehr

Entspricht die Wahlwette annährend der Realität? Wenn ja, dann ist Land unter. Rund 65% für die Stalinisten, Leninisten und Maoisten.

Kramp-Karrenbauer droht der SPD mit Neuwahlen, weil die SPD zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit Neuwahlen extrem geschwächt würde. Die Botschaft ist: Weiter mit Merkel. Dann kommt der Absturz später.