Es dürfte nicht die Absicht von Nikolaus Blome, Pendler zwischen Bild und Spiegel, sein, die EU als Einrichtung zu beschreiben, die sich an ihre vertraglich selbst festgelegten Regeln nicht hält. Das hat Blome aber in einem durchaus erhellenden Abtausch unter Journalisten zutreffend getan:
Auf den Einwand von Philip Plickert, FAZ, dass Italien eine Verantwortung dafür trage, „dass es schon vor Corona so hoch verschuldet und „wachstumsschwach war“, antwortete Blome:
Worauf Jan Schäfer, Focus, die Abkehr der EU von ihren Grundlagen kritisierte. Doch dazu hatte Blome schon zwei Stunden vorher mit Merkels für alle kitzligen Lebenslagen abschließend erklärendem Satz – jetzt ist sie halt da – alles gesagt.
— Nikolaus Blome (@NikolausBlome) July 21, 2020
