Brutaler Angriff im Regionalzug: Afghane und alkoholisierter Begleiter schlagen auf Fahrgäste ein

Brutale Gewalt im Regionalexpress zwischen zwei Münchner Bahnhöfen: Ein Afghane und sein alkoholisierter Begleiter sollen in der Nacht zu Mittwoch zwei Fahrgäste attackiert haben. Einer landet mit mehreren Gesichtsbrüchen im Krankenhaus.

picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Ein 20-jähriger Afghane soll unvermittelt einen 18-jährigen Deutschen angegriffen und auf ihn eingeschlagen haben. Als dessen 32-jähriger Begleiter schlichten wollte, wurde auch er attackiert. Beide wurden verletzt. Im Krankenhaus wurden bei einem mehrere Knochenbrüche im Gesicht diagnostiziert. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach Angaben der Bundespolizei soll ein 20-jähriger Afghane im Regionalexpress RE 5 unvermittelt auf einen 18-jährigen Deutschen eingeschlagen haben. Zuvor hatte der mutmaßliche Angreifer einige Sitzreihen entfernt von dem jungen Mann und dessen 32 Jahre altem Begleiter gesessen. Warum der Afghane plötzlich gewalttätig geworden sein soll, ist bisher ungeklärt.

Als ein 32-Jährige versucht haben soll, die Auseinandersetzung zu schlichten, soll ihm der 20-jährige Afghane mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Auch der 36-jährige Begleiter des mutmaßlichen Angreifers soll den 18-Jährigen attackiert haben.

Die Folgen dieser erheblichen Gewalttat sind erheblich. Der 18-Jährige erleidet eine Platzwunde unterhalb der linken Augenbraue und eine Verletzung an der Oberlippe. Noch schwerer trifft es seinen 32-jährigen Begleiter. Sein linkes Auge ist stark geschwollen, sein Sehvermögen verschlechtert sich. Im Krankenhaus stellen Ärzte schließlich mehrere Knochenbrüche im Gesicht fest.

Zeugen alarmierten die Polizei, die am Münchner Ostbahnhof alle vier Beteiligten antraf. Bei dem Atemalkoholtest kam heraus, dass der 20-jährige Afghane keinen Alkohol getrunken hatte. Sein 36-jähriger Begleiter dagegen wies einen Alkoholwert von 1,6 Promille auf.

Noch sind nicht alle Umstände der Gewalttat geklärt. Insbesondere sucht die Bundespolizei nach Reisenden, die den Angriff beobachtet oder selbst versucht haben, die Auseinandersetzung zu schlichten.

In Deutschland ist die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln immer gefährlicher. Erst am Samstag wurde eine Frau in der Münchner U-Bahn von einem Messerstecher schwer verletzt.

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Kommentare ( 1 )

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Dundee
52 Minuten her

Alkoholverbot auf Bahnhöfen haben wir schon. Nutze nix, wie man sieht. Kommt jetzt ein Afghanenverbot auf Bahnhöfen?
Ich denke das würde mehr nützen als das Alkoholverbot.