ARD – Hart aber fair – Die Flut in Deutschland – Nur…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Presseclub – Deutschland, einig Einwandererland – Sind wir bereit für mehr…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Phoenix – Internationaler Frühschoppen – Kontinent ohne Zukunft? Europa in der…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

ZDF – maybrit illner – Albtraum Energiewende – Böses Erwachen für…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Phoenix – Unter den Linden – Die neue Geschlechterdebatte – 04.02.2013 (Moderation:…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Phoenix – Unter den Linden – Überschuldet in die Rezession, Wohlstand adé?…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Presseclub – 22.04.2012 – Erst Griechenland, jetzt Spanien. Neue Gefahr für…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Hart aber Fair – 12.03.2012 – Strom, Gas, Benzin immer teurer…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Phoenix – Unter den Linden – 19.9.2011 – Berlin hat gewählt…

VON Roland Tichy | Mo, 21. Juli 2014

Wenn schon Wirtschaft, dann bitte nur reguliert, gezähmt, sozial und ökologisch; gerne auch feministisch. Wie weich geht Wirtschaft?

Deutschland erlebt ein Sommermärchen – und das geht so: Weltmeister im Fußball, im  Export, Europameister in Beschäftigung und Wachstum. Aus dem perfekten Teamspiel der ebenso freundlichen wie effizienten Fußballmannschaft schließen weltweit  Kommentatoren auf „Made in Germany“ und das deutsche Modell: Endlich sind wir Vorbild. Innenpolitisch fehlen Zank und Zwist: Wenn die Kanzlerin im Public Viewing auf  den Riesenfernsehwänden erscheint, klatschen die Menschen Applaus. SPD und CDU bilden eine Wohlfühl-Union, die in den ersten Monaten mehr Sozialleistungen verfügt hat als seit den Siebzigerjahren; selbst das bisschen Opposition ist manierlich und fordert allenfalls mehr von demselben.

VON Roland Tichy | Sa, 19. Juli 2014

Mit Jean-Claude Juncker kriegen wir nun doch die Sparausgabe eines Europapräsidenten. Wann kommt ein Euro-Fußballteam?

Geht es nach den Regeln, die für das Direktorium der Europäischen Zentralbank gelten, dann würden alle Länder Spieler in die Nationalmannschaft entsenden, auch Fußballzwerge wie Zypern und Malta. Damit die Euro-Mannschaft nicht zu groß wird und der Länderproporz erhalten bleibt, müssten alle Nationalmannschaften, auch die Torschützen aus Deutschland, alle fünf Monate pausieren. Über die Aufstellung würden die Staats- und Regierungschefs entscheiden; vermutlich nach einer Nachtsitzung käme als Kompromiss für den holländischen Tormann der Kapitän aus Luxemburg – oder doch ein Pole?

VON Roland Tichy | Sa, 12. Juli 2014

Deutschland geht es so gut wie nie zuvor. Das ist der ideale Zeitpunkt für echte Reformen. Leider fehlen Führung und Reformwille.

Auch ohne den letzten Fußballerfolg: Deutschland erlebt ein Sommermärchen. Die Arbeitslosigkeit auf Tiefststand, die Beschäftigung spiegelbildlich ganz oben. Auch wenn es SPD und Gewerkschaften bestreiten: Die Zahl der prekären Beschäftigungen schrumpft, es sind neue Normalarbeitsverhältnisse, die entstehen. Löhne und Gehälter steigen. Selbst der gefürchtete Blackout durch die Energiewende ist bisher ausgeblieben. Die Deutschen treten gerne kosmopolitisch auf, lieben Europa, die Demokratie, ihr Land und ihr Wohlergehen.

VON Roland Tichy | Sa, 5. Juli 2014

Die Bundeswehr ist kein normaler Konzern. Solches Gerede der Verteidigungsministerin beweist nur, dass sie eine Fehlbesetzung ist.

Man braucht nie in einem Leopard-Panzer eingesperrt gewesen zu sein, in Afghanistan unter Feuer gelegen zu haben oder im Kampfjet die Grenze physischer Belastbarkeit austesten, um zu wissen: Die Bundeswehr ist gerade kein „weltweit agierender Konzern mit eigener Logistik, Reederei, Airline und Klinikverbund“, wie Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen seit Wochen landauf, landab repetiert. Denn Konzerne schaffen Werte oder vernichten sie gelegentlich auch. Aber Konzerne töten nicht. Konzernchefs schicken ihre Mitarbeiter nicht ins Gefecht, wo sie fallen können.

VON Roland Tichy | Sa, 28. Juni 2014

Ein Gespenst geht um in Deutschland – grummelnder Antikapitalismus und die Furcht, alle Lebensbereiche würden ökonomisiert.

Von dem zu früh verstorbenen Feuilletonisten Frank Schirrmacher stammt die Formel vom „Primat des Ökonomischen“, das Deutschland beherrsche. Seither ist ein gepflegter Antikapitalismus en vogue; gewarnt wird vor dem „Durchmarsch der Marktradikalen“ und ihrem „Versuch, wirklich alle Lebensbereiche ökonomisch zu verwerten“. Es ist die bekannte Melodie, seit Karl Marx und Friedrich Engels im Kommunistischen Manifest schrieben, dass dieser Kapitalismus „kein anderes Band zwischen Mensch und Mensch übrig lasse als das nackte Interesse, als die gefühllose ,bare Zahlung‘“.

VON Roland Tichy | Sa, 21. Juni 2014

Der Austritt Großbritanniens aus der EU würde der Insel schaden. Am verheerendsten wären jedoch die Folgen für Deutschland.
Europa setzt sich mit brutaler Waffengewalt und einem blutrünstigen Geheimdienst gegen seine Feinde zur Wehr: gegen gottesfürchtige „Christianisten“, in den Sahara-Kolonien gegen Afrikaner, die die Solarparks sprengen, und gegen brutale Britskis, die die Loslösung Großbritanniens von der EU herbeibomben. Jenes Europa, das Tom Hillenbrand in seinem Zukunftsroman „Drohnenland“ beschreibt, hat nichts mit dem europäischen Idealbild von Friede, Freude, Eierkuchen zu tun. Wie jede echte Literatur kommt Hillenbrand einer verborgenen Wahrheit nahe: Die Briten werden längst als Feinde Europas betrachtet, der Konflikt zwischen der Insel und dem Kontinent wird zurSchicksalsfrage des vereinten Europas.

VON Roland Tichy | Sa, 14. Juni 2014

In diesen Tagen werden die großen Reformen der SPD-dominierten Bundesregierung Gesetz – und im Herbst kommt die nächste Runde.

Eine große Koalition kann halt flott Gesetze machen; keine lästigen Debatten, keine Sorge um Mehrheiten; die Herde ist groß genug, um sogar das eine oder andere schwarze Schaf aus dem Wirtschaftsflügel zu ertragen – da darf der eine oder andere sogar frech dagegen stimmen und wird doch wieder großmütig im wohlig warmen Pferch der Mehrheit aufgenommen. Praktisch auch, dass die Opposition aus Linken und Grünen nicht nur argumentativ schwach ist, sondern auch brav auf GroKo-Linie liegt: Sie werfen artig mit Wattebällchen, weil sie ja doch nichts anderes wollen als die große sozialdemokratische Koalition, nur etwas mehr von dem angerührten Brei sozialer Wohltaten wäre nett.

VON Roland Tichy | Fr, 6. Juni 2014

Donald Duck hofft, dass es Geld regnet – plumps: Da ist es. Ist er jetzt reich? Nein. Denn Onkel Dagobert will jetzt die Million fürs Hühner-Ei.

Wenn es Geld auf Entenhausen regnet, wird keiner reich – nur die Preise steigen. Dieser Comic zeigt: Carl Barks, der Autor, verstand schon 1950 von Ökonomie mindestens so viel wie heute die Geldhüter der Zentralbanken. Die träumen auch davon, dass sie Geld regnen lassen: Vom Helikopter Dollar abwerfen wollte Ben Bernanke, Ex-Chef der US-Fed. EZB-Präsident Mario Draghi will Geld mit der „Dicken Bertha“ verballern, dem Monstergeschütz, das Paris und das Warschauer Ghetto beschoss und jetzt Euro über die Welt verstreuen soll; später reduzierte er seine Geldkriegsrhetorik auf „Bazooka“.

VON Roland Tichy | Sa, 31. Mai 2014

Was schafft Inflation? Wie wird die Währung weich? Die Europäische Zentralbank sucht nach neuen Wunderwaffen für den Euro-Sieg.

Die neueste Zauberformel des Geldmagiers Mario Draghi heißt „negativer Zinssatz“. Vereinfacht: Wer zukünftig Geld spart oder anlegt, wird nicht mehr mit Zinsen belohnt, sondern mit einer Strafgebühr, dem negativen Zinssatz, abkassiert. Bei solchem Teufelswerk braucht man schon einen starken Zaubertrank, der die Menschen zum Mitmachen verführt. Denn freiwillig trägt niemand sein Erspartes zur Bank, damit es dort weniger wird. 

VON Roland Tichy | Sa, 24. Mai 2014

Wer zahlt für das Ende des Atomzeitalters in Deutschland? Werden wieder Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert?

Am Anfang stand die Utopie – es ist „die Hoffnung dieser Zeit, dass der Mensch im atomaren Zeitalter sein Leben erleichtern, von Sorgen befreien und Wohlstand für alle schaffen kann“. Die ganz großen Wörter sind die Einleitung zum Godesberger Programm der SPD von 1959. Mit der Utopie vom helfenden Atom verabschiedete sich die SPD gleichzeitig von einer anderen Zukunftshoffnung – der des Sozialismus. So wurde die SPD regierungsfähig, und es begann der Umbau Deutschlands zum Atomstaat.

VON Roland Tichy | Sa, 17. Mai 2014

Die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandel stocken. Die Deutschen fürchten die Freiheit, obwohl sie gewinnen könnten.

Am Hähnchen haben sich schon Männer die Zähne ausgebissen, deren Namen wir heute ehrfürchtig im Geschichtsbuch lesen. Konrad Adenauer, Charles de Gaulle und John F. Kennedy – Männer, die weder die Sowjets, die Nazis oder den Mann im Mond fürchteten, scheiterten an Hühnern, tiefgekühlten Schenkeln, Flügeln und Brüsten; genauer gesagt: an der Frage, ob und wie diese ohne Zollschranken tiefgekühlt den Atlantik überqueren dürfen.

VON Roland Tichy | Sa, 10. Mai 2014