Fast jeder weiß es und Umfragen belegen es: Wenn man Unannehmlichkeiten vermeiden will, sollte man zu gewissen Themen schweigen. Ein moralischer Totalitätsanspruch wird mit semantischer Macht durchgesetzt.
Auf dem Balkan kündigt sich eine Lage wie im Herbst 2015 an. Die Grenzen sind löchrig und die dortigen Staaten wissen allzu gut, dass sie für die Migranten nur Durchgangsstationen nach Deutschland sind.
Londoner, die wie jeden Wochentag zu ihrer Arbeit wollten, bewarfen, wie LBC berichtete, die Blockierer zuerst mit Sandwichs, dann zogen sie die Aktivisten vom Wagendach des Zuges und verabreichten ihnen Schläge.
Die Plakatkampagne verrät viel darüber, was die regierenden Eliten in Berlin über dieses lästige Volk denken: Alles kleinbürgerliche, kleingeistige Spießer, die nichts kapieren. Aber das Volk schlägt im Netz zurück - mit deutlich mehr Witz als der Regierungspropaganda recht ist.
Die Bauern fühlen sich von Berlin und Brüssel schikaniert, von den Medien schlecht behandelt. Noch gelingt es den CDU-nahen Verbänden, dem Protest die Spitze zu nehmen - aber die Wut wächst von unten.
Grüner mit Öko-Kette listet Hirse aus, weil Bauer falsches Parteibuch hat – ZDF verkauft Grünen-MdB als »Kundin«, die sich vor »AfD-Hirse« ekelt – und wird dabei erwischt, haha! Es ist hochnotpeinlich, ja, aber nicht denen.
Nur wenige sind imstande, eine Schneise durch das alles verschlingende Dickicht der üblen Ideen zu schlagen, die unsere Kultur überwuchert haben. Genau das ist der Grund, warum Leser in aller Welt Roger Scruton schätzen.
Wer gehofft hat, die EU-Wahlen 2019 würden die seit lange kritisierten Defizite der EU auch nur ansatzweise beheben, dürfte sich schwer getäuscht sehen und sollte sich bald auf ein übles Erwachen einstellen, wenn er die Zeichen der Zeit immer noch nicht verstanden hat.
Unter dieser Überschrift erschien in der italienischen Zeitung Il Giornale am 14. Oktober eine Analyse von Andrea Muratore. Er meint mit Europa natürlich nur die EU.
Was einem nicht in den Kram passt, das wird verbannt. Die Kleingeistigkeit hat Einzug in die deutschen Universitäten gehalten. Unter lauten Sprechchören "Alerta Alerta Antifaschista" und "Hau ab"-Rufen verhinderten "Aktivisten" an der Hamburger Uni heute die Vorlesung von Bernd Lucke.
Immer mehr CDU-Mitglieder wollen sich nicht mehr von den Funktionären an der Nase herumführen lassen, sondern selbst entscheiden.
An Maas gerichtet sagte Erdogan bei einem Gespräch mit lokalen Medien: „Ich verliere nicht, du verlierst“ (...) „Du kennst dich auch nicht mit Politik aus. Du würdest nicht so reden, wenn du etwas von Politik verstündest."
Nach der Verkündung der Gefängnisstrafen für die seit zwei Jahren in Untersuchungshaft sitzenden Separatisten muss Pedro Sánchez nun beweisen, wieviel Staatsmann in ihm steckt.
Einfache Schritte gegen Islamismus und Salafismus können eine klare Marschroute vorgeben, damit Deutschland zukünftig wieder verstärkt auf die salafistische Bedrohung reagieren wird.
Der Attentäter von Halle ist tendenziell ein Einzelgänger und hat kaum Bezüge zur rechtsradikalen Szene, so der Verfassungsschutz. Wieder wird die „Gamer-Szene“ unter Verdacht gestellt.
Genial. Brinkhaus interviewt Merkel, Habeck befragt Baerbock, Stegner interviewt Schwan, Teuteberg fragt Lindner, Riexinger interviewt Kipping und Gauland befragt Weidel.
»400 Kettler-Mitarbeiter freigestellt« – eine fast schon »kleine« Meldung. Meinen 600. Essay widme ich unseren Kindheitsträumen und der Zukunft des deutschen Industriestandorts. Ärger ist gar kein Ausdruck!
Wer von seinen Partnern im Stich gelassen wird, sucht sich neue Freunde. So geht es gegenwärtig den syrischen Kurden und den mit ihnen verbündeten arabischen Kräften der Syrian Democratic Forces. Die Weltsicherheitsarchitektur steht vor tektonischen Verwerfungen.
Es lohnt, zu seinem 175. Geburtstag Nietzsche zu lesen, zum Beispiel wenigstens (wieder einmal?) ein paar seiner Aphorismen. Es sind oft topaktuelle Zeitdiagnosen auch für das Jahr 2019.
Die neuen Bundesländer wachsen auf einem Pfad, der dem der DDR aus den fünfziger und sechziger Jahren entspricht; der Aufschwung Ost in den neunziger Jahren glich nur die von Honecker verursachte Wachstumsdelle aus. Der Osten muss aber keine Zwei-Drittel-Ökonomie bleiben, wenn Chancen aufgenommen werden.



























