Brinkhaus interviewt Merkel: Auf ins Zeitalter nach GEZ (Rundfunksteuer)

Genial. Brinkhaus interviewt Merkel, Habeck befragt Baerbock, Stegner interviewt Schwan, Teuteberg fragt Lindner, Riexinger interviewt Kipping und Gauland befragt Weidel.

Screenprint: Twitter/ CDU/CSU-Bundetagsfraktion

Genial. Brinkhaus interviewt Merkel, Habeck befragt Baerbock, Stegner interviewt Schwan, Teuteberg fragt Lindner, Riexinger interviewt Kipping und Gauland befragt Weidel. Claus Kleber geht in Pension zusammen mit Will, Slomka, Illner, Plasberg, Maischberger und so weiter. Die passenden Namen für die Presse bitte selbst einsetzen.

Das Dutzend Berufspolitiker, das in Wahrheit allein bestimmt, vorbei an Grundgesetz und jedem Recht, präsentiert sich selbst in Hör- und Sehfunk, auf Papier und elektronisch – das ist dann Pressefreiheit im Zeitalter nach GEZ. Wahlen braucht es auch keine mehr nach GEZ.

Wo das Dutzend Berufspolitiker darüber bestimmt, wer gewählt werden kann, können nicht nur die Kosten der Medienapparate gespart werden, sondern auch der ganze Wahl- und Wahlkampf-Zirkus. Das jetzt agierende Dutzend kann sich doch einfach selbst ergänzen.

Die Reaktionen ließen dann auch nicht lange auf sich warten:

An diesem Szenenaufbau fehlte aber noch irgendwas. Was war es noch? Ich komme gleich drauf. Ach ja: Demnächst die beiden Farne bitte nicht vergessen.

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Kommentare ( 81 )

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81 Comments
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F. Hoffmann
1 Jahr her

Dick und Doof, die Neuauflage?

Anstaltsdirektor
1 Jahr her

Die Liste kann man erweitern: Krenz interviewt Honecker, Berija interviewt Stalin, Lotte interviewt Walter, Dillinger interviewt Al Capone, Le duc to interviewt Ho tschi min, Baby Doc interviewt Papa Doc, Toto Riina interviewt Andreotti, Julius Streicher interviewt Ilja Ehrenburg, Merz interviewt Strauss- Kahn, Karl Valentin interviewt Liesl Karlstadt….

Oblongfitzoblong
1 Jahr her

Demokratie Schnulli! Vielleicht sollten wir die Demokratie abschaffen, um sie zu schützen!?

Mertens
1 Jahr her

Ich habe ehrlich versucht, es mir anzusehen. Ehrlich, wirklich wahr, der Wille war da, aber es ging einfach nicht. Bei der ersten Anwort von AM bzgl eines geplanten Abendessens war schon Schluß. Mir kam da meins nämlich direkt hoch!

Mertens
1 Jahr her

Auf jeden Fall keiner, der anschließend Karriere gemacht hat!

StefanB
1 Jahr her

Politik als sich selbst inszenierende Dauer-PR-Veranstaltung. Eigentlich brauchen wir dann auch nur noch eine Zeitung: die Kommunisten-Lektüre „Neues Deutschland“.

IJ
1 Jahr her

Brinkhaus interviewt Merkel … das ist einfach nur noch grotesk-absurdes Theater, grotesker und absurder als Samuel Becketts Warten auf Godot – allerdings mit dem Unterschied, dass man nicht einfach aufstehen und den Saal verlassen und wegen der miesen Performance an der Theaterkasse den Eintrittspreis zurückverlangen kann.

Armin Reichert
1 Jahr her

Ich sehe da keinen Unterschied zu „Anne Will im Einzelgespräch mit Angela Merkel“.

Gerro Medicus
1 Jahr her

Frau Merkel, das genau sind die schrecklichen Bilder, die Sie uns nicht zumuten sollten.

Sonny
1 Jahr her

Hat das Interview wenigstens im 15,7 Millionen teuren, neuen „News-Room“ der Tagesschau stattgefunden? Oder wofür wird sonst noch so unser GEZ-Geld verpulvert?