Der deutsche Staat hat für eine solche Lage wie andere denkbare Krisenfälle nicht vorgesorgt. Der Parteienstaat ist eine Schönwetter-Veranstaltung, die sich wie bei Wind- und Sonnenenergie vom Wetter abhängig gemacht hat. Was um den 31. Oktober herum geschieht, ist eine Lotterie.
picture alliance / abaca | Coust Laurent/ABACA
Zum 31. Oktober 2026 hat „Gen-Z-/Schülerproteste“ („Gen Z regelt“ / „Gen Z steht auf“) laut Organisatoren und Medienberichten in 21 bis 23 Städten zu Aktionen gleichzeitig ab ca. 14 Uhr aufgerufen.
Die Bundeswehr gegen Schülerproteste einsetzen will die Junge Union Berlin-Mitte. Auf Instagram verlangte sie, die Bundeswehr „vorsorglich“ zur Verteidigung der freiheitlichen Ordnung hinzuzuziehen. Die geplanten Demonstrationen für zum 31. Oktober sollen „unterbunden“ werden, damit es zu keinem „Terror wie in Paris“ kommt.
Die Organisatoren betonen den friedlichen Charakter der Proteste (Forderungen für bessere Bildung, bezahlbares Leben, „Klimaschutz“, Ablehnung der Wehrpflicht). Polizei und Behörden bereiten sich bundesweit auf mögliche Einsätze vor, auch mit Blick auf die Gewalt bei ähnlichen Protesten in Frankreich und anderen Ländern. Zusätzlich ist der 31. Oktober der Halloween-Tag, der in vielen deutschen Städten mit Partys, Umzügen und Feiern begangen wird.
Es steht also ein unberechenbarer Mix bevor, da niemand wissen kann, welche Antifagruppen und andere Schwarzvermummten – die „Gen Z Mafia“ eingeschlossen – friedlichen Proteste für ihre ganz unfriedlichen missbrauchen werden. Man muss kein Polizeiexperte sein, um zu wissen, bei Aufmärschen in einer Großstadt werden Polizeikräfte aus mehreren Bundesländern zusammengezogen, weil auch Berlin, Frankfurt oder Hamburg nicht genug Polizei für solche Fälle haben. Stehen aber in 20 Städten solche Lagen bevor, woher soll die nötige Polizei kommen? Die Bundeswehr kommt neben dem Tabu des Einsatzes im Inland schon deshalb nicht infrage, weil sie nicht als Polizei ausgebildet ist.
Anders gesagt: Der deutsche Staat hat für eine solche Lage wie andere denkbare Krisenfälle nicht vorgesorgt. Der Parteienstaat ist eine Schönwetter-Veranstaltung, die sich wie bei Wind- und Sonnenenergie vom Wetter abhängig gemacht hat. Was um den 31. Oktober herum geschieht, ist eine Lotterie. Es kann wenig passieren, aber genau so kann es zur Dunkelflaute der öffentlichen Ordnung und Sicherheit kommen.


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Ein sehr einseitiger Alarmismus, der hier geschürt wird. Es ist schon erstaunlich: Das permanent angewandte Framing dieser Schülerproteste als „Antifa“, „linksextremistisch“ oder „Islamo-Linke“ folgt exakt dem gleichen Muster, wie es während der Corona-Pandemie mit den „Spaziergängern“ gemacht wurde, als man pauschal alle als Rechte und Nazis diffamierte. Damals wurde diese mediale Stigmatisierung in Formaten wie diesem völlig zu Recht scharf kritisiert. Dabei hat die Kriminalisierung und Diffamierung von Jugendprotesten noch nie funktioniert. Die Jugend wird nicht aufgeben – das tat sie weder in den 60er, 70er, 80er noch in den 90er Jahren. Es ist das verfassungsmäßige Recht der jüngeren Generation,… Mehr
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Nach dem Vorlauf
in Frankreich und den ebenso brachialen Folgewirkungen darüber hinaus wohl eher unwahrscheinlich …
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Ich fordeere Wahlrecht wieder ab 21 oder Herabsetzung des vollen Erwacheseben Strafrechtes auf 18. Demonstrationsrecht nur für Erwachsene, die voll Strafmündig und Wahlberechtigt sind.
Die bekannten Verdächtigen werden massiv intervenieren, um ihre ungeschönten Ziele für jedermann sichtbar zu machen. Das weitere Potential derjenigen, die sich abgehängt fühlen oder die in religiöser Verblendung und Machtdenken verhaftet sind, wird einer starken Sogwirkung folgen – so wie es in Mailand, Paris und Brüssel bereits durchexeziert wurde. Es ist mit großer Gewißheit davon auszugehen, daß radikale Trittbrettfahrer bereits eifrig Pläne und Verabredungen austauschen; für sie gibt es offenbar keine willkommenere Beschäftigung als Krawall, Gewalt und Chaos zu erzeugen. Besonders kritisch wird dieser Aspekt zu werten sein, wenn sich hierbei überwiegend Personen hervortun, die das Gastrecht mißbrauchen und der… Mehr
Die überwältigende Mehrheit der Bürger dieses Landes hat immer und immer wieder, frei und geheim, die „UnsereDemokratie“-Parteien und damit die Nichtvorsorge von Allem begeistert gewählt. „Wen die Götter Strafen wollen, dem erhöhren sie seine Gebete.“
In Frankreich war ein alter Bekannter aktiv: ww.ninefornews.nl „zeven organisaties een geldschieter: de Soros connectie“
Meine Einschätzung: Wenn es zu diesen „Protesten“ kommt, profitiert davon die Linkspartei. Weil sie sich als Vorkämpferin profilieren kann. Sollte es auch zu den entsprechenden Ausschreitungen wie in Frankreich kommen, profitiert zusätzlich die AfD davon.
Vielleicht wird es weniger oder auch gar keine Plünderungen und Brandschatzungen wie in Frankreich geben. Aber Autos und Mülltonnen brennen, Extremisten setzen Pyrotechnik und Steine gegen Polizen ein, Beamte werden verletzt, Feuerwehr und Rettungsdienst angegriffen, antisemitische, propalästinensische Demos allenorts. Also wie Silvester auf der Berliner Sonnenallee, nur bundesweit.
Am Montag stellen sich dann Politiker und Journos hin und sagen, dass es insgesamt ruhig abgelaufen sei, die Polizei aber in sich gehen müsste, ob sie die „friedlich Demonstrierenden“ nicht doch provoziert hätte.
Die drei Schülerchen bei den jeweiligen Demos sind doch nur Namensgeber. Hier geht es eher um eine Auseinandersetzung, wer in Deutschland auf den Straßen das Gewaltmonopol hat, die Landespolizei oder der Mob/die Gangs/die Banden. Wenn die Polizei „einmal von der Leine gelassen wird“,dann ist der Spuk schnell vorbei. Ob die politischen Leiter dafür die „Exxx in der Hose“haben, wage ich zu bezweifeln.Von der Justiz erwarte ich abschließend auch nicht viel, eigentlich gar nichts. Die Deeskalationstaktik ist doch, wie es jeder sehen kann, total in die Hose gegangen. Auf jeden Fall ist zurzeit die „wehrhafte Demokratie “ in der Gefahr. Von… Mehr
Hier stimmt einiges nicht….schon bei den Corona-Spaziergängen war die föderal aufgestellte deutsche Polizei aufgrund der dezentralen massenhaften Einzelaktionen heillos überfordert. Der deutsche Staat kann einzelne Grossveranstaltungen absichern,aber mehrere oder viele gleichzeitig konnte er NOCH NIE wuppen und könnte auch kein anderer Staat,da es nur einige begrenzte Einsatzhundertschaften pro Bundesland gibt.
Genau darauf zielen ja die Muselmanen in Frankreich ab,denn eine Überforderung ergibt sich aufgrund der dezentralen Aktionen von selbst