Reza Pahlavi in Berlin mit roter Sauce überschüttet

Die Verweigerung eines Gespräches mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich. Wer Tomatensauce auf Pahlavi werfen konnte, hätte auch ein Messer oder eine Schusswaffe benutzen können.

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Ein iranischer Demonstrant warf heute in Berlin rote Sauce auf Reza Pahlavi, den Sohn des letzten Schahs des Iran und das einzig bekannte Gesicht des Widerstands gegen das Iran-Regime.

Es hätte auch ein Messer oder eine Kugel gewesen sein können. Ein schwerwiegendes Sicherheitsversagen. Die Verweigerung eines Gesprächs mit Pahlavi durch die Regierung ist eines, für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich.

Im Bundestag traf Pahlavi Armin Laschet als Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses zum Gespräch mit Außenpolitikern aus mehreren Fraktionen. Das Berlin-Treffen knüpfte an ein Gespräch an, das Laschet und Pahlavi am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 geführt hatten. Dort hatten sie vereinbart, den Austausch in Berlin fortzusetzen. Laschet betonte, Pahlavi werde als „bedeutender Vertreter der iranischen Oppositionsbewegung“ empfangen.

Während der heutigen Pressekonferenz nannte Pahlavi die Verweigerung der Bundesregierung „eine Schande“, sich vom Regime in Teheran erpressen zu lassen, und sagte, demokratische Regierungen sollten „mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmlosen sind“.

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Kommentare ( 28 )

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Biskaborn
2 Stunden her

Eine Regierung der absoluten Schande!

Raul Gutmann
1 Stunde her
Antworten an  Biskaborn

Und zwar in JEDER Hinsicht! Außen- und innenpolitisch und anderweitig.
Wie bitte? Wer rief gerade, „die politische wie moralische Position der größeren Partei, welche die Bundesregierung stütze, zeige sich auch in Abgeordneten, die entgegen deutscher Gesetze im Ausland ein Kind kauften, ein Vorgang, der in mehrerer Hinsicht inhuman und eine Schande für das sich christlich nennende Abendland sei“? Wer dem widerspreche mag, nur zu…

Joe X
44 Minuten her

Dieses peinliche Chaos in Berlin steht in einer Reihe mit der unwürdigen Ein- und wieder Aus- und wieder Ein- und wieder Ausladung zur Münchner Sicherheitskonferenz im letzten Jahr. Damals hieß die Außenministerin noch Baerbock, die lieber eine linke, feministische Kurdin als Vertreter der iranischen Exilopposition bei der Konferenz haben wollte. Viel geändert hat sich mit einem neuen Außenminister offensichtlich nicht.

Montesquieu
1 Stunde her

Unter dem Vater hatte der Iran seine beste Zeit (der Iran, nicht Persien). Der Sohn allerdings ist aus nichtreliglösen Gründen sowohl bei dem größten Teil der Iraner als auch der Exiliraner sehr unbeliebt.
Ihn als Gesicht des iranischen Widerstands oder gar als einenden Staatschef in spe zu sehen, war schon immer absurd.
Er hat überhaupt kein politisches Mandat.
Bei persönlichen Angriffen auf AfD Wahlhefer und Politikern regt sich dahingehend hier kaum einer auf.

Last edited 1 Stunde her by Montesquieu
Peter Klaus
1 Stunde her

Für den religiös-fanatischen Moslem, Halsabschneider und Christenhasser aus Syrien gibt’s roten Teppich im Schloss Bellevue – für den sekulär-zivilisierten Gegner eines solchen Regimes nur rote Soße. Typisch Deutschland.

Haba Orwell
47 Minuten her
Antworten an  Peter Klaus

> Gegner eines solchen Regimes

Ich wüsste nicht, Pahlevi würde in Syrien Widerstand gegen AlJolani anführen. Eher möchte er in Iran ähnliche Marionette vom westlichen Gnaden wie AlJolani werden, vermutlich mit ähnlichem Agieren.

Haeretiker
1 Stunde her

“ … für seine Sicherheit nicht zu sorgen, das ist unverzeihlich.“

Für die Sicherheit deutscher Bürge nicht zu sorgen, ist verzeihlich?

Raul Gutmann
1 Stunde her

Bei dem Stand von 11 Kommentaren zeigt sich in fürchterlicher Weise die sozialistische, antiamerikanische Durchdrungenheit der „deutschen“ Gesellschaft als auch ihre historische Ahnungslosigkeit, angesichts der völlig inadäquaten Vergleiche zwischen der Schah-Herrschaft und dem ab 1979 nahezu massenmörderischen Treiben der irdischen Vertreter des Propheten.

Haba Orwell
50 Minuten her
Antworten an  Raul Gutmann

Die übliche absurde Hasbara-Leier. Es geht kaum amerikanischer und konservativer als Paul Craig Roberts, Ex-Regierungsmitglied unter Reagan: >>>“Versteht Iran, mit wem Iran verhandelt und worüber? – Paul Craig Roberts„<<< > „… Nachdem die muslimische Welt gesehen hatte, wie Washington drei der „sieben Länder in fünf Jahren“ für Israel zerstörte, warum kann die iranische Regierung nicht begreifen, dass Iran das vierte ist, das zerstört wird, während die Türkei, der Libanon und Saudi-Arabien auf ihren Zug warten?  … Wenn die iranische Regierung diese grundlegende Tatsache nicht begreifen kann, dann „wird die Türkei der nächste Iran sein“, wie der ehemalige israelische Premierminister Bennet… Mehr

Michael Palusch
1 Stunde her

Was will der Mann hier? Offizieller Gast der Regierung ist er ja wohl nicht -Warum auch?- und das er in Deutschland nicht nur Freunde hat, dürfte er auch wissen. Sich dann aber auch noch als Stimme der Stimmlosen zu inszenieren, ist für jemand, der seit Jahrzehnten im Ausland lebt, gelinde gesagt kühn. Es sei denn, man versteht unter den Stimmlosen amerikanische und britische Ölkonzerne, die nur darauf warten, sich endlich die Schätze des Iran unter den Nagel reißen zu können. PS : Die Mullahs und ihr Religionszinnober sind mir unheimlich und zutiefst zuwider, aber ich respektiere es, wenn sich Leute… Mehr

Fulbert
1 Stunde her

Werden mal wieder diejenigen empfangen und hofiert, die Deutschland vornehmlich beschimpfen? Hat er keinen dicken Scheck überreicht bekommen? Und was gehen die Deutschen eigentlich die persönlichen Ambitionen dieses Herrn im Vergleich zu den nationalen Interessen an?Aber bei einer derartigen Regierung verwundert es nicht, dass jeder noch so windige Typ sich alles ohne Widerrede heraus nehmen kann, wie schon die an Unverschämtheit nicht zu überbietenden Äußerungen des Ukrainers Melnyk vor nicht allzu langer Zeit gezeigt haben.

AlNamrood
1 Stunde her

Wenn ich Beef mit Moslems habe, oder vielmehr die mit mir, ist der wirklich letzte Ort an dem ich mich aufhalten würde Deutschland.

bkkopp
2 Stunden her

Das Sicherheitsversagen für die Person Pahlavi ist in der Tat unverzeihlich und sehr bedauerlich. Politisch ist nicht bekannt, dass Pahlavi viel Unterstützung im Iran hätte um eine aussichtsreiche Exilregierung zu organisieren. Seine positive Aussage zum israelisch-amerikanischen Krieg gegen das Land ( 13,000 Bombeneinsätze, tausende zivile Ziele zerbombt, mindestens 3000-4000 Tote ) um am Ende nichts Besseres zustande zu bringen als das JCPOA vor 10 Jahren, ist keine Empfehlung. Einen Volksaufstand gegen das Regime kann er offenbar nicht organiseren. Er möchte im Schutze „amerikanischer Panzer“ in Teheran einziehen. Trotzdem könnte man ihn im AA anhören und auf Minsterebene mit ihm nicht-öffentlich… Mehr

Kraichgau
2 Stunden her

nunja, der „Schah“ von Persien,also Papa,hat auch ziemlich rüde regiert im Iran vor 1979….seine „Jubelperser“ haben damals gut hingelangt und im eigenen Land noch fester.
Und der Sohn? Stellt sich auf die Seite Israels im Krieg gegen das eigene Volk.
Da ist etwas Tomatensauce doch gar nicht schlimm,selbst Kohl hat mehr einstecken müssen…