„Kranke Kinder“ aus Gaza aufnehmen, das forderten deutsche Bürgermeister im letzten Jahr. In Hamburg zeigt sich, was krank auch bedeuten kann. Der 15-jährige Omar A. hat einen 13-Jährigen zum Schwerbeschädigten gestochen. Laut seiner Mutter ist er traumatisiert. Doch das ist keine Entschuldigung.
picture alliance/dpa | Daniel Bockwoldt
Inzwischen sind Messer an deutschen Schulen keine Seltenheit mehr. Das weiß man spätestens, seit Lehrer von Bedrohungssituationen berichten. In Hamburg gibt es nun binnen weniger Wochen zwei Vorfälle, die das Phänomen ins Rampenlicht rücken. Vor wenigen Tagen löste ein Schüler mit einem Messer einen Polizeieinsatz an der Stadtteilschule Lurup aus und konnte im Einkaufszentrum Lurup von Polizisten überwältigt werden.
Nur wenige Wochen zuvor hatte es im nahen Groß Flottbek einen Vorfall mit weitaus schwererem Verlauf gegeben. Einen engeren Zusammenhang zwischen den beiden Fällen gibt es nicht. Sie zeigen schlicht, wie sich die Bedrohungslagen an deutschen Schulen häufen.
An der Stadtteilschule Groß Flottbek wurde ein 13-Jähriger Ende März so schwer verletzt, dass er reanimiert werden musste, worauf die Notoperation und das Koma folgten. Ein Messerstich war ins Herz, ein anderer in die Leber des 13-Jährigen gegangen. Außerdem wurde ein wichtiger Nerv verletzt, zeitweise gelangte nicht genug Blut ins Hirn: Der Schwerverletzte könnte vielleicht nie wieder selbständig atmen und sprechen, so Bild. Er könnte zum lebenslangen Pflegefall werden.
Der Ausgangspunkt? Ein schwerer Streit mit schlimmen Beleidigungen auf dem Schulgelände, wobei nicht klar ist, wer sie geäußert hat. Der Täter? Ein 15-Jähriger namens Omar A. Der Vorname des Jugendlichen konnte in diesem Fall veröffentlicht werden. In anderen Fällen geizen deutsche Staatsanwaltschaften sogar bei 20- und 25-Jährigen mit dem Vornamen, angeblich um Persönlichkeitsrechte des Täters zu wahren.
Gegen Omar A. wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Offen bleibt noch, ob man das Geschehen als Totschlag oder Mord werten wird. Daneben wurde ein zweiter 15-Jähriger, offenbar ein Syrer, festgenommen und am selben Tag wieder freigelassen. Der Verdacht gegen ihn habe sich nicht erhärtet. Während Omar A. das Messer zog und zustach, standen mehrere Jugendliche daneben und griffen nicht ein. Waren auch Erwachsene oder gar Lehrer anwesend? Das bleibt unklar.
Die Mutter des Angreifers, Gihan A., berichtet, dass die Familie aus dem Gazastreifen „geflohen“ sei und ihr Sohn Omar A. „traumatisiert und in Behandlung“ sei. Vielleicht sind das die „kranken Kinder“, die man in Deutschland immer wieder im Rahmen von Resettlement-Programmen aufnehmen will. Krank im Kopf, man muss es so hart sagen, und sie werden dennoch nach Deutschland und an deutsche Schulen gelassen.
Grüner OB forderte mehr Aufnahmen „kranker Kinder“
Aber an dieser Stelle muss auch gesagt werden, dass eine solche Krankheit überhaupt keine Entschuldigung für ein solches am Ende vielleicht todbringendes Verhalten ist. Die Bundesrepublik hat nach der Aufnahme von mehreren Millionen „Flüchtlingen“ teils aus Kriegsgebieten zweifellos eine gewaltige Last angehäuft. Sollen nun alle jene „traumatisierten“ Personen, von denen ja auch er BKA-Chef Holger Münch bei der Vorstellung der Kriminalstatistik sprach, nun alle unter öffentliche Kuratel stellen, muss man ihnen Psychiater zuweisen und auf Besserung hoffen? Die öffentliche Rhetorik und die vielen Freisprüche wegen mangelnder Schuldfähigkeit legen so etwas nahe.
Logisch wäre freilich eher ein anderer Schritt, in dem irgendwann nach der Einreise die Integrationsfähigkeit der sogenannten „Flüchtlinge“ überprüft wird und ihnen am Ende die Tür gewiesen wird, wenn sie sich nicht mit dem nötigen Eifer an hiesige Sitten und Gebräuche angepasst haben.
Wenn der jeweilige „Fluchtgrund“ nicht ohnehin entweder ausgelaufen oder schlecht erklärt ist, was auch für Personen aus dem Gazastreifen gilt. Denn ihre „Flucht“ vor welchen Kriegshandlungen auch immer musste sie nicht nach Deutschland führen. Aber vielleicht hat die BRD diese Menschen sogar freiwillig aufgenommen. Öffentliche Aufforderungen dazu gab es immer wieder von der politischen Linken. Erst im August forderten mehrere deutsche Städte ausdrücklich die Aufnahme „kranker Kinder“ aus dem Gazastreifen.
Die „Hölle“ – eben noch in Gaza, nun an unseren Schulen
„Wir wollen ein humanitäres Signal, ein humanitäres Zeichen senden und deshalb gerade auch die Schwächsten erreichen“, sagt Belit Onay, der grüne Oberbürgermeister von Hannover, der hier unglaublich viel Kreide auf die leider stark ideologisierten Einwohner des Gazastreifens stäubte. Auch die Städte Bonn und Leipzig wollten dabei sein. Apropos Leipzig: Dort wurde über Ostern ein Busfahrer von einem 13-jährigen Iraker ins Koma geprügelt, nachdem er eine Kindergruppe um Ruhe gebeten hatte.
Zuvor hatte die Ampel-Regierung noch bis Februar 180 staatenlose Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Deutschland über Ägypten eingeflogen, weil die „hauptberechtigten Personen“ zuvor für deutsche Einrichtungen gearbeitet hätten. Es waren die Gaza-Ortskräfte. Auch so sah die deutsche Parteinahme im dortigen Konflikt aus, und auch in diesen Fällen kann man nicht sicher sein, dass die aufgenommen Familien in Deutschland keine Probleme erzeugt haben.
Und auch die CDU war immer wieder dazu bereit. Zuletzt legte Außenminister Wadephul so etwas nahe, als er sich in drastischen Worten („Hölle“) zum Konflikt zwischen Israel und der Hamas einließ und damit auch diese Debatte – so wie die um Syrien – unsinnig emotionalisierte.
Was auf solche Worte folgt, ist in Deutschland regelmäßig eine großzügige Aufnahmepraxis, und so sind auch Außenpolitiker wie Wadephul mitverantwortlich dafür, wenn das Leben in deutschen Städten und der Schulbesuch hierzulande immer mehr einer „Hölle“ ähnelt. Es sind solche Politiker, die für die zivilisatorische Zersetzung des eigenen Landes, von Deutschland, stehen, weil sie zuvor übersahen, welche Terrororganisation etwa im Gazastreifen herrscht, weil sie übrigens mit einer Mehrheit aller Palästinenser gewählt wurde.

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Weder noch!
Es wird sich ein verständnisvoller Staatsanwalt finden, der dem kleinen Omar bescheinigt, in einer strukturelle rassistischen Gesellschaft mehrfach Diskriminierungserfahrungen gemacht haben zu müssen. Damit ist er dann strafunmündig und muss sich, wenn’s hoch kommt und es ihm sein Gemütszustand erlaubt, einmal wöchentlich beim Sozialbetreuer / Schulpsychologen blicken lassen.
Das die Schule die Schlagzahl im Kampf gegen Rechts mindestens verdoppeln wird, versteht sich von selbst. An Pappschilder und Transparenten mit den den Losungen „Free Omar!“, „Nazis raus!“ und „Unsere Schule soll bunter werden!“ wird bestimmt schon emsig gebastelt.
Wäre es in Klassen mit mehr als 90 % Migrantenanteil nicht aus Kostengründen sinnvoll, gleich einen Klassensatz an Messern mit entsprechender Rabattierung zu bestellen? Das wäre, da jeder über das gleiche Modell verfügt, auch zur Vereinheitlich der Ausgangsbedingungen pädagogisch wertvoll.
Nicht Städte und Politik haben es befördert, die Mehrheit der Wähler wollte es genau so! Insbesondere in Hamburg.
Nicht einmal die Kinder kann dieser Staat mehr schützen. Aber diejenigen, die ihn als failed state bezeichnen werden von diesem Staat unter dem Fantasiewort „Delegitimierer“ verfolgt. Jedes m.E. Unrechtssystem findet irgendwann sein Ende.
Warum haben eigentlich die Opfer dieser Gewaltimporte keinerlei humanitäre Beachtung verdient?
Eigentlich hätte im Europa der Nachkriegszeit ein Hauen und Stechen sondergleichen herrschen müssen, da Millionen Menschen vom 2. Weltkrieg traumatisiert waren. Wer beispielsweise die Dauerbombardements der deutschen Städte überlebt hatte, wäre danach Gefahr gelaufen, von einem anderen Traumatisierten abgestochen zu werden. Was aber nicht der Fall war.
Sollte Deutschland jemals wieder eine vernünftige Regierung bekommen, wäre es deren Aufgabe, daß aus der Zeit gefallene Asylrecht abzuschaffen. Die unmittelbar angrenzenden Nachbarländer kann man gerne davon ausnehmen. Gleiches gilt für die GFK.
Diese einst gut gemeinten Ideen wurden mittlerweile völlig von der bitteren Realität verbrannt.
Leipzig ist bei jeder Idiotie dabei. Stolz darauf, eine linksgrüne Insel im blauen Meer Sachsen zu sein, schreien die Allesversteher lauthals „wir haben Platz, wir haben Platz“. Zur Information: Leipzig ist eine der Städte, in denen die Mieten in den letzten 10 Jahren mit am stärksten gestiegen sind. Aber für einen Satz „kranker Kinder“ sowie auch für angeblich gesunde Neubürger gilt das alles nicht. Von diesen ultraaggressiven „kranken Kindern“ ins Koma geprügelte Busfahrer werden einfach mal als Kollateralschaden abgehakt. Danke, Herr Bürgermeister!
Leipzig ist so eine Stadt in die Berliner und solche die Berlin geistig nahestehen gezogen sind nachdem Berlin selbst dann doch zu siffig wurde.
Es war meiner Erinnerung nach die Leipziger Uni, in der die Professoren sich umbenannten in „Professorin“. Die haben sich toll gefühlt bei der Vergewaltigung der Sprache, die dadurch unverständlich und dumm geworden ist. Leipzig ist schlicht eine sehr dunkelrote Stadt, die haben von der DDR, dem Sozialismus offensichtlich zu wenig abbekommen bzw. lagen dösend in der sozialistischen Hängematte.
Was wird mittelfristig geschehen: die berühmte deutsche Allgemeinbildung der Jugend, im ernestinischem Gotha 1642 erfunden (alle Kinder inkl. der Mädchenwerden zusammen beschult! Das erste Mal in der Welt war das so und wirklich komplett umgesetzt!) bricht nach bald 400 Jahren zusammen, und das nicht, weil das Volk nun zu dumm dafür wurde, sondern weil Wüstenbewohner ohne Allgemeinkultur- Sinn hier en masse nach absolutistischen Merkel und Co- Einladungen auftauchten und unsere Verwaltungsbeamten, die sich anmaßend Regierung nennen, sie aus Gründen des Phlegmas (Fr. 14 Uhr Feierabend) nicht wieder loszuwerden wissen. Es wird nicht lange dauern, dass alle diejenigen, die es sich… Mehr
Traumatisiert? Die Mutter des Täters weiß doch vermutlich nicht mal, was das ist.
Diese ,,Diagnose“ riecht sehr stark nach irgendeinem interessensgeleitenden NGO-Berater….
„In Hamburg zeigt sich, was krank auch bedeuten kann.“
In München auch:
http://www.youtube.com/shorts/rWXpvACiDoM