Kai Wegner klopft sich für sein „Einsatzkonzept“ auf die Schulter, die Berliner GdP spricht von Hinterhalten, Raketen und gezielten Attacken auf Beamte. Hinter der Brandmauer wird das Täterproblem zur Böllerfrage umgelogen – und am Ende kassieren die Gesetzestreuen die Verbote, nicht die Gewalttäter.
picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
Selbstzufrieden blickt Kai Wegner auf die Silvesternacht zurück und lobt sich dafür, dass sein Sicherheitskonzept aufgegangen sei: „Berlin hat eine ruhigere Silvesternacht erlebt als in den vergangenen Jahren – vor allem dank des hervorragenden Einsatzkonzepts der Berliner Polizei und Feuerwehr.“ Man lese genau: nicht dank der großartigen Arbeit der Berliner Einsatzkräfte, sondern Dank des hervorragenden Einsatzkonzepts. Und für dieses Einsatzkonzept ist wer verantwortlich? Natürlich Kai Wegner, himself. Doch der Regierende Bürgermeister vergaß zunächst die Rettungskräfte zu erwähnen, die zudem angegriffen wurden, die er dann etwas später irgendwie dann doch noch miterwähnt. Man fragt sich, wer Rettungskräfte, Sanitäter und Notärzte, angreift, d.h., man fragt es sich nicht, man weiß es ja, auch wenn die Brandmauerparteien es vertuschen.
Die Partei, die nach den Wahlen in diesem Jahr in Berlin den Regierenden Bürgermeister oder wie es dann heißen wird, den Regierenden Bürgermeisternden – und zwar den ersten kommunistischen in ganz Berlin – stellen könnte, geht man von den Wahlumfragen aus, sieht den wahren Schuldigen in den Böllern.
Wie auch bei den berühmten Autos, die in Menschenmengen rasen. Dem „ein Mann“, der angreift und verletzt. Auch hier sind es die klassenfeindlichen, die reaktionären Böller, die Gefahren verursachen, nicht diejenigen, die im direkten Richten Raketen auf Einsatzkräfte und andere Menschen schießen und Böller nach ihnen werfen, sondern Schuld hat der Staat.
Messerscharf urteilt Clara Bünger von der wohl bald wieder in Regierungsverantwortung stehenden SED, die jetzt Die Linke heißt, dass mitverantwortlich die „Wiedereinführung des Wehrdiensts“ oder der „restriktive Umgang mit palästinasolidarischen Demonstrationen“ für die Silvesterunruhen in Berlin sind. Die Linke dürfte bei Lichte gesehen eigentlich der Auffassung sein, dass sich die Wut bei armen Hamas-Sympathisanten entlädt, weil die islamische Landnahme nicht schnell genug vorangeht.
„Viele junge Menschen in Deutschland fühlen sich abgehängt, unverstanden und allein gelassen: Hier muss sich grundlegend etwas ändern“, meint Bünger. Vor der kognitiven Dissonanz flieht Bünger in die totalitäre Dialektik des Klassenkampfes, durch die sie der Realität zu entfliehen trachtet, die nämlich besagt, dass die vermeintlich Abgehängten, vermeintlich Unverstandenen und vermeintlich Alleingelassenen in Gruppen von einem Mann und noch einem Mann und noch einem Mann, von Jugendlichen und von jungen Männern aus dem muslimischen Kulturkreis auftreten und tief verwurzelt sind in ihren Familien, Clans und traditionellen Verhältnissen, dass wir es mit einem Clash of Zivilisation zu tun haben.
Ungewollt zwar und verklausuliert, entschlüpft es Bünger dennoch, wo die Gewalt, wo der Hass auf unsere Kultur, der Hass auf die Aufklärung und auf eine freie Gesellschaft, der Hass auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau herkommen, u.a. von denen, die zu „palästinasolidarischen Demonstrationen“ gehen.
Was Silvester wieder einmal in aller Deutlichkeit zeigte, wie übrigens auch auf jeder „palästinasolidarischen Demonstration“ deutlich wird, dass wir er es mit einem importierten Hass auf unsere Kultur zu tun haben, der vom Steuerzahler mit steigenden Summen alimentiert wird.
Von Notz von der Verbots- und Bevormundungspartei Die Grünen sieht natürlich die Schuld nicht bei denen, die Silvester ausnutzen, sondern bei den sich selbständig machenden Böllern und Raketen, deren Verkauf dringend verboten werden muss. Es ist immer das gleiche Muster. Nach Vorkommnissen, die zu einem hohen Prozentsatz von Migranten und von Deutschen mit Migrationshintergrund verursacht worden sind, werden zur Ablenkung Verbote erlassen.
Von Notz kommt zu der richtigen Feststellung: „Viele Menschen, die friedlich und unbeschwert feiern wollen, fühlen sich auf den Straßen und Plätzen in unserem Land oft nicht mehr sicher.“ Er vergisst nur hinzuzufügen, warum das so ist und übrigens nicht nur zu Silvester dank der auch von den Grünen vorangetriebenen drastischen Veränderung Deutschlands.
Bekämpfen will das von Notz natürlich nicht mit der Reform der Turbomigration in die deutschen Sozialsysteme, auch nicht mit einer gerechten Verurteilungspraxis von Verbrechen, die von Tätern aus dem muslimischen Kulturkreis begangen werden, die nur zu oft von Gerichten als eigentliche Opfer angesehen werden, wenn ihnen plötzlich aus psychischen Gründen keine oder eine verminderte Schuldfähigkeit attestiert wird.
Von Notz, inmitten seiner Verbotslibido, kommt zu dem Schluss: „Aus unserer Sicht ist es vollkommen unverständlich, dass Bundesinnenminister Dobrindt nicht vor der zurückliegenden Nacht die Städte und Gemeinden in Deutschland unterstützt und rechtlich abgesichert hat, damit Menschen in der Silvesternacht angemessen geschützt werden können.“
Die CDU blinkt wie häufig rechts, um dann rasant nach links abzubiegen, sonst würde sie ja mit der Brandmauer kollidieren: „Die zunehmende Hemmungslosigkeit und Heimtücke von Gewalttätern, die nicht nur unsere Einsatzkräfte mit Böllern und Raketen angreifen, sind Ausdruck einer inakzeptablen Verrohung und wird nicht mit Achselzucken beantwortet werden“, sagte der CDU-Innenpolitiker Alexander Throm der „Welt“. Gut gebrüllt Löwe, möchte man spotten, und noch besser gebrüllt kündigt Throm „mehr Polizei auf den Straßen, konsequente Strafverfolgung, schnellere Verfahren und klare Grenzen statt Wegschauen und Relativierung“ an. Auch Throm versteckt sich hinter der Aufzählung von Symptomen – und was er als Lösung vorschlägt, sind Sprenkel für die Drosseln. Es wird darauf hinauslaufen, dass sich auf dem Hermannsplatz nichts ändern wird, während vier Polizisten einen Familienvater kontrollieren werden, der vor dem Haus zur Freude seiner Kinder fünf Raketen zünden will.
Martin Hess von der AfD schätzt die Ereignisse der Silvesternacht ein als Ergebnis einer „jahrzehntelangen, realitätsfernen Politik“ und plädiert für eine kompromisslose Null-Toleranz-Strategie. „Wer als Ausländer unsere Werte und Gesetze mit Füßen tritt, muss abgeschoben werden. Dass der Staat beides nicht mehr sicherstellt, ist ein politischer Skandal und Ausdruck des sicherheitspolitischen Bankrotts der politisch Verantwortlichen.“ Hinzuzufügen ist, dass die Gewalt und die Brutalität zu Silvester auch von Linksradikalen ausgehen, die anscheinend unter dem Schutz des Staates stehen.
Silvester – und deshalb darf man die volltönenden, aber letztlich ablenkenden und im Ergebnis verharmlosenden Statements der Brandmauerparteien nicht ernst nehmen, zeigt nur auf besonders krasse und konzentrierte Weise, was eigentlich das ganze Jahr über geschieht in diesem Land als Verlust der inneren Sicherheit.





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Satire:
Nur leider ist in Berlin kein Sahnegrundstück freigeworden wie in Amsterdam, wo der Abbrand der Vondelkerk eine Grundstücksexploration in allerbester Sahnelage ermöglicht. Scheiss auf historisches Kirchengebäude, wir brauchen Kohle.
Möglich? Wer weiss das schon…
In Berlin ist doch eh alles egal. Die alten Allianzen zwischen verblendeten Linken und Arabern & Türken/Kurden funktionieren schon seit den 80ern. Aber Kay hatte doch sowieso keine Zeit, mußte er nicht seine SPDlerin betreuen?
Nicht wenige Berliner nennen Wegner neuerdings auch ….
……“ Kai ’ne AHNUNG „…..
Und davon hat er ja nun mehr als genug.
„Wir sind nett zu Euch, dann seid Ihr nett zu uns“, dieses Motto funktioniert nicht gegenüber Einwanderern aus dem islamisch-arabischen Raum. Es ist Zeit, hier andere Saiten aufzuziehen.
Wer im arabisch-islamischen Raum Respekt haben will, muss respektgebietend, also machtvoll und strafbereit auftreten. Wer sich betrügen lässt wie die deutsche Gesellschaft, gilt als Loser, den man ausbeuten und fertig machen kann. Wer die Einwanderer aus dieser Weltgegend integrieren will, muss sich dieser Psychologie entsprechend verhalten. Deutschland tut es bisher nicht.
Das wäre aber dann toxisch-männlich. Daher geht das nicht.
Ich lese daraus Ihre Zustimmung? Nämlich die Aussage, dass das Gerede über die toxische Männlichkeit gefährlicher Unsinn ist?
Tim Kellner zeigt in seinem aktuellen Video Bilder von Silvester in Berlin 2014. Hunderttausende feiern dicht gedrängt und friedlich vor dem Brandenburger Tor. Bilder aus einer vergangenen Zeit aus einem scheinbar ganz anderen Land. So wird es hier nie wieder sein.
Danke Angie, Dank an die Kartellparteien, die uns das sehenden Auges eingebrockt haben. Und die keinen Quadratmeter ihres La La-Lands preisgeben. Werde mich bei jeder Gelegenheit an der Wahlurne erkenntlich zeigen. Nie wieder Kartellpartei!
Schenkt ihnen kein Geld mehr und laßt sie Woche für Woche 40 Stunden für ihren Lebensunterhalt, Miete und Krankenversicherung arbeiten. Mal sehen, ob sie nach 365 Tagen dann vielleicht zu müde und zu geizig sind Silvesterkriegsmaterial zu kaufen und bei Clankriegen abzubrennen.
Wir haben keine Jobs für ungelernte Unwillige. Wir haben demnächst nicht einmal mehr Jobs für echte Fachkräfte.
Was sollen die machen? Autobahnen mit dem Spaten bauen?
und am Ende kassieren die Gesetzestreuen die Verbote, nicht die Gewalttäter…..das ist doch bei fast allem so auch wenn es nicht um verbote oder gewalt geht. Wer zb gesetzestreu seine steuern zahlt muss wegen der kriminellen steuerhinterzieher extra auflagen erfüllen wie zb registrierkassenpflicht*. Würde man hier entsprechend hart durchgreifen würde der gesetzestreue steuerzahler nicht zusätzlich wegen dieser kriminellen „bestraft“. Eins habe ich im leben gelernt – alles was mit ehrlichkeit, treue, pflichtbewußtsein, moral usw – zu tun hat ist nur dummes gelaber weil sich im grunde keiner wirklich dran hält. Und solche gewaltausbrüche/gewalttäter kommen ja nur von denen die keine… Mehr
Das mit der sog. Steuerhinterziehung hat mindestens zwei Gründe. Die einen machen es mit kriminellem Vorsatz und die anderen aus purer Notwehr.
Böller auf Menschen zu werfen zähle ich bei aller unterstellten „Folklore“ nicht dazu.
Mein Eindruck ist, dass die Blockparteien in Berlin erfolgreich sind, weil sie Volkes Stimme wiedergeben, und nicht etwa, weil sie sie ignorieren. Wie fast alle großen westlichen Metropolen ist Berlin von dem, was man eine „bürgerliche Mittelschicht“ nennen kann, weitgehend aufgegeben worden. Die sind ins Umland gezogen. Das trifft insbesondere für jüngere Alterskohorten zu. Wenn es noch ein klassisches Bürgertum in der Stadt gibt, dann ist es durchweg deutlich älter als 60 Jahre. Es ist demzufolge alt, schwach und ängstlich. Genau das drückt das Wahlverhalten der Berliner aus. Bzw. derer, die wahlberechtigt sind. Die Wähler der Linkspartei, der Grünen, der… Mehr
Klar war Krawalle in Neukölln und Kreuzberg. Und sie meinen die alte klassische Mittelschicht, die noch denken kann, die nicht links ist oder sich dem ergeben will, ja, die ist rausgezogen. Aber die rotgrüne neuere Mittelschicht, die aus der linksradikalen Zeit der 80er Jahre kommt, die suhlt und ahlt sich in Berlin.
Glückliche Mädchen und Frauen! Meiner Erfahrung der letzten Jahre zufolge waren und sind es vorwiegend Mädchen und Frauen, die diese Buntheit und Diversität, diese südländische Lebensfreude doch wollen.
Ist doch schön und lehrreich, wenn man die eigene Medizin zu schmecken bekommt!
Das ist nicht wahr. Seit 10 Jahren ist es normal.
Man kann förmlich darauf warten, daß, statt Silvesterraketen, die erste Bazooka auf berliner Einsatzkräfte abgefeuert wird. Wetten, in welchem Jahr das geschieht, werden noch angenommen.
Wenn Raketen und neuerdings auch Batterie-Feuerwerk nicht, bestimmungsgemäß, vertikal nach oben abgeschossen wird, sondern horizontal und zumeist zielgerichtet auf Personen und Gegenstände, dann herrscht Krieg auf der Straße. Dem muss der Rechtsstaat mit aller Härte begegnen.
Ganz was Neues. Seit Ende der 80er Jahre Realität.