Merz unter Druck: Operation Rettung Kanzleramt läuft an – und ist schon gescheitert

Merz trennt sich von seinem Büroleiter Jacob Schrot. Er hätte von Anfang an wissen müssen, wie sehr er seinen jungen und unerfahrenen Mitarbeiter überfordert. Schrot ist ein gerechtes Bauernopfer. Es wurde abberufen, wer niemals hätte berufen werden dürfen, nicht als Büroleiter des Kanzlers, schon gar nicht als Stabschef des Nationalen Sicherheitsrates.

IMAGO / dts Nachrichtenagentur
CDU-Chef Friedrich Merz mit seinem Stabschef Jacob Schrot, Berlin 05.05.2025

Eine kleine Meldung wirft ein Schlaglicht auf die Krise des Bundeskanzlers, die ihm in seiner Dimension nicht einmal bewusst ist. Merz feuerte gestern seinen Büroleiter Jacob Schrot. Offiziell hat man sich im gegenseitigen Einvernehmen getrennt. Um es in einem Wort zu sagen: Schrot ist ein gerechtes Bauernopfer. Es ist nicht Schrots Schuld, dass er überfordert war, sondern die seines Chefs, den jungen Mann in Funktionen zu berufen, denen er – wenig verwunderlich – nicht gewachsen war. Vor allem verrät die Personalie Schrot, in welch erbärmlichem Zustand die CDU ist, wer in der CDU befördert wird und wer nicht.

Die Karriere des 1990 geborenen Brandenburgers begann 2009 mit dem Sieg in der ZDF-Show „Ich kann Kanzler“, womöglich glaubte er es selbst von da an, zumindest, dass er es einmal können kann. Er studierte dann Politik- und Kommunikationswissenschaften und war von 2016 bis 2019 Mitarbeiter des CDU-Abgeordneten Stephan Harbarth, den Merkel mit aufgegangenem Kalkül zum Verfassungsrichter machte. Doch der Wechsel seines Chefs nach Karlsruhe dürfte für Jacob Schrot nicht von Nachteil gewesen sein, denn von 2019 bis 2021 jobbte er im Bereich Außenpolitik im Kanzleramt, um anschließend persönlicher Assistent des damaligen CDU-Vorsitzenden Armin Laschet zu werden. Im März wechselte er von Laschet zu Merz, wurde nun dessen Büroleiter. Nach der Wahl 2025 nahm ihn Merz mit ins Bundeskanzleramt. Da leitete er das Kanzlerbüro und wurde im August 2025 zudem Stabschef des Nationalen Sicherheitsrates.

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Man braucht sich über das Versagen der CDU in Berlin nach dem Terroranschlag vom 3. Januar nicht zu wundern, wenn so leichtfertig in der Partei mit wichtigen Funktionen umgegangen wird. Denn einen jungen Mann, der keinen Wehrdienst geleistet hat, über zu geringe Erfahrungen, über nicht hinreichende Kenntnisse von der wirklichen Welt verfügt, der nur Politikwissenschaft studierte und nur Tätigkeiten im Funktionärswesen der CDU ausübte, zum Stabschef des Nationalen Sicherheitsrats der Bundesrepublik zu machen, grenzt entweder an Realitätsblindheit, an grobe Fahrlässigkeit oder sträflichen Leichtsinn. Es mag sein, dass Merz und Schrot in etwas vernarrt sind, von dem sie offensichtlich wenig verstehen, in die Außenpolitik, die Merzens einziges Interesse als Kanzler gelten dürfte, denn er möchte so gern auf der internationalen Bühne mit den großen Jungs und Mädels mitspielen dürfen als der größte Friedrich Merz, den Deutschland je hervorgebracht hat. Doch erweist sich Merzens Außenpolitik als ein einziges Desaster, als eine kontinuierliche Abfolge von Pleiten und Pannen.

Nicht zu wissen, dass ein bisschen Politik- und Kommunikationswissenschaften nicht ausreichen, sondern tiefere Einsichten in Geschichte, Wirtschaft und politische Philosophie (nicht mit Politikwissenschaften zu verwechseln) vonnöten sind, kann man Jacob Schrot nicht vorwerfen, der von fern ein bisschen als leider sehr deutsche Ausgabe von Maupassants „Bel Ami“ wirkt, die dann auch noch ins 21. Jahrhundert versetzt wurde, wodurch der Zauber des 19. Jahrhunderts auch noch verloren ging. Vorwerfen kann man das einzig und allein Friedrich Merz, der von Anfang an hätte wissen müssen, wie sehr er seinen jungen Mitarbeiter überfordert. Aufgrund der Überforderung ist die Demissionierung gerecht, schließlich wurde jemand abberufen, der niemals hätte berufen werden dürfen, nicht als Büroleiter des Kanzlers, schon gar nicht als Stabschef des Nationalen Sicherheitsrates.

Deutschland befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise, die deutsche Wirtschaft schmiert ab – und der sozialistische Koalitionspartner will noch Gas geben auf dem Weg nach unten, da hätte es in der Tat nicht eines engen Mitarbeiters bedurft, der von Wirtschaft nichts versteht. Dem will Merz nun Abhilfe schaffen, indem er Philipp Birkenmaier, den Bundesgeschäftsführer der CDU, als Chef des Kanzlerbüros beruft. Einmal hofft Merz dadurch, das gerissene Band zur Partei, vor allem zur Fraktion flicken zu können, zum andern die deutsche Wirtschaft zu beruhigen, denn um mehr geht es nicht als um Beruhigung. Eine Veränderung der Wirtschaftspolitik wird es nicht geben, nicht mit einer Union, die sich rotgrün eingemauert hat – und daher keine Machtoption besitzt, bzw. sich selbst ihrer Machtoption geradezu entleibt. Es wird um schöne Begriffe, um ablenkende Syntax, um irreführende Rhetorik und um Kosmetik gehen.

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Das Kunststück, allen vorzugaukeln, dass sich etwas ändert, obwohl sich nichts ändern wird, aufzuführen, wird Birkenmaiers Aufgabe sein, der früher einmal Geschäftsführer des Parlamentskreises Mittelstand innerhalb der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und Leiter der Stabsstelle Mittelstandsstrategie im Bundeswirtschaftsministerium war. Seit Friedrich Merz Kanzler geworden ist, erlebt der alte, fast vergessene Werbespruch „Raider heißt jetzt Twixx, sonst ändert sich nix“ einen späten zweiten Frühling. Nix, außer dass es immer mehr Geld kostet.

Ein Bauernopfer ist Jacob Schrot deshalb, weil an der kontinuierlichen Folge von Pannen und Pleiten im Kanzleramt, von der Wahl der Verfassungsrichter angefangen, der Wendung gegen Israel, der Rentenreform bis zur Klatsche von Brüssel, das vollständige strategische, kommunikative und auch technische Versagen des Bundeskanzleramtes nicht die Schuld von Jacob Schrot ist, sondern vom Kanzleramtsminister Thorsten Frey, der seiner Aufgabe nicht gewachsen ist.

Ein Kanzleramtsminister, von dem man nichts hört, nichts sieht, der sich in den Wandelgängen seines Amtes vor den täglich eintreffenden, im Übrigen zu einem Großteil selbst verschuldeten Hiobsbotschaften zu verstecken scheint, ein Bundeskanzler, der anscheinend ausgiebig seinem Hobby frönt, nämlich dem, was er Außenpolitik nennt, gehören beide nicht in schwieriger Zeit auf die Brücke des Staatsschiffes.

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Man hört, dass Herr Merz erst später in der Unions-Fraktion in der ersten Sitzungswoche des neuen Jahres erscheinen kann, weil er in Indien ist. In seinem Brief an die Fraktionsmitglieder schreibt er: „Ich habe mich über den Jahreswechsel intensiv darum bemüht, mit der Ukraine, mit unseren europäischen Partnern und mit der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika Schritte hin zu einem möglichen Waffenstillstand zu ermöglichen.“ Das mag sein, es mag auch sein, dass er alles getan hat, um einen Friedensschluss zu verhindern, doch am 3. Januar 2026 wurde die kritische Infrastruktur der Hauptstadt der Bundesrepublik angegriffen. Seither leben ca. 90.000 bis 100.000 Berliner in kalten, sich auskühlenden Wohnungen, ohne Strom, ohne Heizung.

Der Brief von Friedrich Merz stammt vom 4. Januar 2026, in dem Merz schreibt: „Die Ukraine erlebt den vierten Kriegswinter, und über das Weihnachtsfest hat Präsident Putin nicht etwa die Waffen schweigen lassen, sondern im Gegenteil die bisher schwersten Angriffe auf die zivile Infrastruktur, vor allem auf die Energieversorgung des Landes befohlen.“ Davon, dass die „schwersten Angriffe auf die zivile Infrastruktur, vor allem auf die Energieversorgung“ des Südwestens von Berlin von Linksextremisten ausgeführt worden waren, schreibt Merz nichts. Weder im Brief, noch äußert er sich dazu, es interessiert den Bundeskanzler auf Reisen einfach nicht. Er hätte anweisen können, dass Kräfte des Bundes helfen, dass Notstromaggregate zur Verfügung gestellt werden, doch die hat die Bundesregierung in die Ukraine geschickt, zumindest 1.700 von ihnen.

Nicht Jacob Schrot hätte entlassen werden müssen, sondern der Bundeskanzler und dessen Kanzleramtsminister. Die Operation Rettung des Kanzleramts ist angelaufen – mit einem Bauernopfer und mit Durchhalteparolen, eine Operation, die eigentlich schon gescheitert ist. Aber vielleicht ist der Brief von Merz an die Abgeordneten der Bundestagsfraktion von CDU/CSU im Grunde nur der Versuch, sich selbst einzureden, nicht auf ganzer Linie gescheitert zu sein. Merz fordert Vertrauen ein, wo er hätte Resultate liefern müssen.

Gäbe es ein Kind im Kanzleramt würde es dem Bundeskanzler sagen: Es gibt keine erfolgreiche Außenpolitik ohne eine erfolgreiche Innenpolitik. Deine Aufgabe lautet Deutschland, erfüll sie oder geh.


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Kommentare ( 78 )

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78 Comments
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KoelnerJeck
1 Tag her

Gäbe es ein Kind im Kanzleramt würde es dem Bundeskanzler sagen:

„Der Kaiser ist ja nackt.“ – und alle würden ihn auslachen 😉

gernot69gernot
1 Tag her
Antworten an  KoelnerJeck

Das Erschreckende ist ,die Polit Eliten fühlen sich offenbar als Könige und Kaiser in Erbfolge,dabei sind wir eine Demokratische Bundesrepublik und sie nur die Angestellten des Souveräns. Dieser sollte enmdlich mal seiner Verantwortung gerecht werden und unfähiges Personal feuern .Haltung zeigen:Liberté, Égalité, Fraternité
Und das ist meine Meinung

NochNicht2022
1 Tag her
Antworten an  gernot69gernot

Sorry: Der blutige Revolutionskrampf von 1789 hat mit uns genau nichts (!) zu tun. Das klingt ja ein woker und linksgrün-versiffter 68er-Slogan.

Deutsche
1 Tag her
Antworten an  NochNicht2022

Also gegen Freiheit, Gleichheit und von mir aus „Brüderlichkeit“ ist doch nicht wirklich etwas zu sagen.
Die drei Begriffe in die 68 Ecke zu verorten und quasi „verbieten zu wollen“ erinnert doch stark um den Eiertanz um irgendwelche Formulierungen, die da vor 80 Jahren von den „Falschen“ gebraucht wurden, diese zu tabuisieren und vor Gericht zu zerren.
Eine Tabuisierung von Worten und damit auch Gedanken.

Sagen was ist
1 Tag her
Antworten an  gernot69gernot

Leider widersprechen sich „Freiheit“ und „Gleichheit
Der „Widerspruch“ zeigt sich in jeder konkreten Debatte:
Steuerpolitik, Sozialleistungen, Quoten, Demonstrationsrecht, Sicherheitsgesetze –
stets geht es darum, wie viel Freiheit zugunsten von Gleichheit bzw. wie viel Ungleichheit zugunsten von Freiheit akzeptiert wird.

Freiheit führt zur Ungleichheit
Gleichheit führt zur Unfreiheit
Ein unauflösbarer Widerspruch

ThomasTT
19 Stunden her
Antworten an  Sagen was ist

Mit Gleichheit ist die vor dem Gesetz gemeint, nicht die Gleichheit der Menschen. Die Menschen sind Individuen und frei in ihren Entscheidungen haben aber die gleichen Rechte, so zumindest die Idealvorstellung.

Aegnor
13 Stunden her
Antworten an  ThomasTT

Stimmt. Ein wunderbares Beispiel wie eigentlich glasklar gemeinte Dinge von der Politik in ihrer Bedeutung verdreht werden. Anderes Beispiel ist die Familie, die ja laut GG unter besonderem Schutz steht. Und zwar weil die Familie die Grundlage der Zukunft des Staates ist. Auch das wird einfach umgedeutet, so dass jedes Schwulenpaar jetzt auch als Familie gilt, obwohl dieses Nichts zur Zukunft der Gesellschaft beiträgt und damit auch keinem besonderen Schutz bedarf (zugegeben genauso wenig wie Hetero-Beziehungen ohne Kinder). PS: Wenn ein Kind den Bundeskanzler auslachen würde, stünde keine zwei Tage später das SEK morgens um 6 Uhr in der Wohnung… Mehr

Klaus Uhltzscht
1 Tag her
Antworten an  KoelnerJeck

Erst würden sie sich scheu umschauen, ob auch die anderen Kader lachen. Erst wenn alle lachen, würden sie mitlachen. Und zwar besonders laut.

Andres
1 Tag her
Antworten an  KoelnerJeck

Das wäre aber nicht ungefährlich. Es gibt ja schließlich §188 StGB.

DDRforever
21 Stunden her
Antworten an  KoelnerJeck

Sie lachen bereits, überall auf der Welt wo es den Innlandsgeheimdienst der BRD nicht gibt und man somit nicht eingesperrt werden kann.

wegmitdenaltparteien
19 Stunden her
Antworten an  KoelnerJeck

Kinder sind von Natur aus weder asozial noch i.d.R. völlig bescheuert, daher verbietet sich dieser Vergleich. Kein Kind würde freiwillig der CDU nahe stehen, das tun nur Asoziale und Vollidioten.

Montesquieu
11 Stunden her

Sie nehmen die Besten. Die da sind.

Karl Renschu
12 Stunden her

Ein Kind würde „Geh, du beraubst mich meiner Zukunft“ sagen. Oder einfach schreien und heulen…

Richy
12 Stunden her

In den Parlamenten und Regierungen sitzen sogenannte „Parteisoldaten“, die sich überwiegend in keinem echten Beruf bewähren mussten. Und wenn sie tatsächlich mal einen Beruf erlernt haben, dann werden sie meist „artfremd“ eingesetzt, weil z. B. beruflich passende Ämter von „verdienten“ Parteigenossen bereits besetzt sind. Und diese Leute sollen ein 85Mio-Volk regieren und über Milliarden bzw. Billionen von Volksvermögen entscheiden. Bestes Negativ-Beispiel eine gewisse Frau Bas: Hauptschulabschluss; angeblich 80 Bewerbungen für die Ausbildung einer technischen Zeichnerin, jedoch keine Stelle bekommen, weil keine Damentoiletten vorhanden (oder lag es doch an mangelnder Qualifikation); und jetzt verantwortlich für den größten Batzen Geld im Bundeshaushalt… Mehr

WGreuer
12 Stunden her

Beim allgegenwärtigen Zustand der Bundesregierung, weiter Teile des Bundestags und der oberen Behörden und Institutionen muss man sich fragen, wer von diesen Leuten dieser Aufgabe gewachsen ist? Die kurze Antwort: keiner. Es ist nicht nur der Zustand von CDU und CSU, sondern im Besonderen auch der von SPD, den Linken und den Grünen un din Teilen leider auch schon von AfD. Es ist der Zustand der Altparteien (die AfD beginnt sich hier anzupassen, leider), der Fakt, dass auf die Pöstchen ohne Ausnahme nur völlig befähigugslose Leute kommen, die durch die Negativauslese (n. Krall) nach oben gespült werden. Opportunisten, Dummschwätzer, Politikstudenten,… Mehr

CasusKnaxus
12 Stunden her
Antworten an  WGreuer

Ist das was Neues?

Peter Triller
12 Stunden her

Wie schon mehrfach gesagt, aber Merz toppt in seiner Großmäuligkeit, Inkompetenz und Deutschlandverachtung sogar Scholz und Merkel. Er wird als größter Versager-Kanzler in die Geschichte des untergehenden BRD-Staates eingehen. Er ist auch der letzte Sargnagel der nach Verwesung riechenden CDU.

Aegnor
13 Stunden her

Es wird sich trotzdem auch im Wahlverhalten nichts ändern, weil die MSM das alles vertuschen. Und solange die Renten/Pensionen, sowie ÖD-/Beamtengehälter pünktlich jeden Monat fließen, werden die ca. 55% ÖD und Ü60-Wähler – deren Anteil jedes Jahr steigt und die zudem eine höhere Wahlbeteiligung haben – weiterhin Altparteien wählen. ME wird erst die Kombination aus kollabierender Wirtschaft und Verteilungskämpfen zwischen Rentnern/Pensionären/ÖD und Merkels Gästen hier wirklich zu einem Umdenken führen.

Nibelung
14 Stunden her

Sein Studium ist für so manchen Betrachter auch eine der vielen Pseudo-Wissenschaften, wo man sich nach der Notwendigkeit dieses Fachs fragen muß, denn allein was da über viele Jahre produziert wurde, überzeugt in der Praxis auch nichts und viele können auch außerhalb dieses studierten Wissens mithalten, denn wie alles im Leben ist es nur eine Frage des Interesses und das kann sehr vielseitig sein und nur der Könner mit allen Befähigungen besticht, von fachlichen und zugleich handwerklichen Gegebenheiten, mal ganz davon abgesehen, wo das erlernte Wissen spezifisch unumgänglich ist. Der Titel ist dem Schein nach reine Formsache und längst keine… Mehr

humerd
15 Stunden her

Jacob Schrot verkörpert den Politikernachwuchs perfekt. Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal, keine Ahnung von irgendwas aber davon viel, siehe Baerbock, Habeck …
Die Personalentscheidung von F. Merz Jacob Schrot zum Büroleiter zu machen, entspricht dem Berater(un)wesen. Es hätte funktionieren können, da Jacob Schrot ja nicht alleine den Job machen musste. Er muss seine Mitarbeiter verärgert haben, sonst hätten diese ihn nicht gegen die Wand laufen lassen. Ich finds gut, wenn Mitarbeiter ihre unfähigen Chefs gegen die Wand laufen lassen, passiert leider selten.
Merz kennt nur noch Ukraine, Ukraine, Ukraine … der Schauspieler Selenskyi spielt seine Rolle wirklich gut.

Vallis Blog
21 Stunden her

Nach dem heutigen Wahnsinn in Paris kann man wirklich nur noch am Verstand dieser Vollidioten zweifeln.

alteDame
22 Stunden her

Politiker ist ja, meines Wissens, der einzige Beruf neben Hilfsarbeiter, der keine Qualifikation braucht. Nun kann man wohl auch im Politikgeschäft lernen, Learning on the Job, sozusagen. Das kann ganz gut passen. Nur, und jetzt das „Aber“: in den höchsten Rängen sollte doch eine nachgewiesene Führungsqualität gefordert sein. Gleich wo, ob in der Wirtschaft, wenigstens Abteilungsleiter, Chefarzt, Meister eines Betriebes, etc, oder eben politisch als Bürgermeister, Landrat, Ministerpräsident. Auch das würde nicht vor Ausreißern schützen, aber das Risiko eines Versagens an Führungskompetenz wäre doch etwas abgeschwächt. Ein Verhältnis zu Verantwortung für das Land und zur Liebe zu dem Land und… Mehr