Die 2010-er in einer Szene: Merkel wirft die Flagge weg

Die Szene, als Merkel angewidert die deutsche Flagge wegwarf, steht für die 2010-er. Wofür werden die 2020-er stehen? Mein Wunsch: Die Bürger wenden sich von Propaganda und Öffentlich-Rechtlichen ab, denken selbst und hören auf ihren Verstand. Kann es klappen?

© Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Die Zeit eilt auf ihre eigene Weise, und wer sich Kinder zulegt, der kennt es, dass sich manche (nicht alle!) Tage ziehen und doch die Jahre vorbeifliegen. 2010 wurde unser zweites Kind geboren, der Herr Sohn, und kaum ein Augenzwinkern später ist es ein Jahrzehnt später.

Wenn ich meine Kinder sehe, dann sehe immer jeweils drei Kinder. Einmal der kleine, rosafarbene Säugling, der eben noch in unsere Welt kam, mal fröhlich glucksend und mal weinend, mal nach Baby und Hoffnung riechend, und mal nach vollen Windeln, bald brabbelnd und krabbelnd – erst bangt man ja, ob sie je reden werden, wann sie stehen und gehen werden, dann wäre man gern bereit, den Göttern des Olymp drei Ochsen, vier Schafe und eine Herde Ziegen zu opfern, wenn nur der Nachwuchs dafür für einen Augenblick die liebenswerte Klappe hält (und dann gehen sie auf Klassenfahrt und man findet die Stille im Haus erst erholsam und dann doch etwas bedrückend). Zugleich sehe ich, heute natürlich noch unscharf, aber doch in ersten Umrissen erkennbar, auch den Erwachsenen, der das Kind einmal sein wird – ich »mache« nicht den Erwachsenen aus dem Kind (und wenn ich das glaubte, würde ich es gewiss nicht zugeben), doch ich gebe mein Bestes, das werdende Kind daran zu hindern, ein Trottel zu werden. Und dann ist da noch die Gegenwart, so instabil und flüchtig sie auch sein mag, das Wesen also, das das Kind heute ist – das Kind! – und wir Eltern sind gut beraten, nicht den Szenenapplaus des Kindes zu suchen, nicht nachzugeben um des dummen Friedens Willen, und doch wollen und sollen wir für eine gute Kindheit sorgen, für eine Kindheit, auf welche das Kind dereinst gern zurückblickt – Erziehung zwischen »Nein!« und »Natürlich!«.

Beginnt ein Jahrzehnt mit der Null, wie Programmierer ihre Listen ja mit Null beginnen, oder beginnt es mit der Eins? Der Kinderreim beginnt ja auch »Eins, Zwei – Polizei«, nicht etwa »Null, Eins – Meins«. Wir hatten die Debatte ja schon ums Jahr 2000 (und 1997 schon bei Seinfeld, siehe YouTube). Wir werden uns jedoch gewiss schnell einig werden, dass das Land und damit unser Leben sehr anders sind als 2010.

Immer die Geschichte selbst

Unangenehmes wegklimatisiert
Neujahrsansprache: Angela Merkel fern jeden schlechten Gewissens
Wenn wir den Blick heben, von unseren Lieben zu unseren Großen, vom Wichtigen zum Einflussreichen, gibt es denn eine Szene, ein Bild, einen Moment, der stellvertretend für »die 2010-er Jahre« stünde? Wer, wie ich, noch immer stur an den Werten hängt, für die Deutschland mindestens gefühlt bis eben noch stand, dem hat sich das schreckliche Bild ins visuelle Gedächtnis eingebrannt, als die deutsche Kanzlerin sich nach ihrem Wahlsieg 2013 ehrlich machte, auf offener Bühne ihrem damaligen Generalsekretär die deutsche Flagge aus der Hand riss, diese fortwarf und dann ein angeekeltes Gesicht machte, als wäre die Flagge der Deutschen für sie wie gebrauchtes Toilettenpapier. Im Hintergrund stehen CDU-Parteifunktionäre, unter anderem die stets gut beratene Frau Dr. von der Leyen, und niemand hindert sie daran.

Die üblichen Gestalten, diese Leute mit »Haltung« wo unsereins ein Gewissen hat, verteidigten diese Szene, sie sei »aus dem Zusammenhang gerissen« und so, die üblichen Ausflüchte. Nun, der Zusammenhang politischer Handlungen ist natürlich immer die Geschichte selbst, und wir erkennen heute, dass Merkels angewidertes Fortwerfen der deutschen Flagge ein Menetekel der kommenden Jahre sein sollte.

Auf das Wegwerfen der Flagge folgten, unter anderem, offene Grenzen, Millionen von Euro in propaganda-artige Programme (mit so zynischen wie orwellschen Gegenteil-Namen wie »Demokratie leben«) und ein verfassungswidriges Zensurgesetz. Wir können froh sein, dass Merkel die Flagge »nur« fortwarf.

Warum sind sie nicht eingeschritten?

Was für eine Zeit diese 2010-er doch waren! In Japan explodierte es 2011 in einem Atomkraftwerk, als Folge der Überschwemmungen durch einen Tsunami, deshalb schaltet Deutschland aus Angst vor Pazifik-Flutwellen moderne Atomkraftwerke ab – und importiert Atomstrom aus den Atomkraftwerken der Nachbarn. Ein US-Immobilien-Unternehmer wollte etwas Werbung für seine TV-Show machen, so erzählt man, und das geriet etwas aus dem Ruder, und jetzt ist er der mächtigste Mann der Welt (und ja, ich hätte ihn gewählt). Ein schwedisches Mädchen wollte, so wird gemunkelt, etwas unternehmen, um sich von ihren Depressionen und anderen seelischen Herausforderungen abzulenken, also beschloss sie »für das Klima zu streiken« (was als Konzept noch immer schräg ist), und jetzt ist sie das berühmteste Mädchen der Welt und hilft Deutschland bei der PR-Arbeit für höhere Steuern. Das ergibt alles keinen Sinn, da ergibt sich nur der Verstand. Irre Zeiten fürwahr.

Kein Kind sucht sich aus, in welche Zeit es geboren wird. Wir Erwachsene suchen uns unser Zeitalter auch nicht aus, und doch will ich die sture Hoffnung nicht aufgeben, dass ich an der Zeit, in die ich geboren wurde, etwas ändern kann – gewiss nicht allein und zum Glück nicht nach jeder meiner Vorstellungen, aber etwas muss doch möglich sein.

Meine Eltern brachten mich in das Deutschland Helmut Kohls (erstmal etwas Schmidt, aber bis wir uns einigermaßen eingelebt haben, hatte die Ära Kohl begonnen). Es war eine Zeit, in der man glaubte, dass wer sich anstrengt, arbeitet und spart, auch ein gutes Leben haben wird. Meine Kinder wurden in eine Zeit geboren, in welcher die Kanzlerin angewidert die Flagge fortwirft, in der das Sparen bestraft wird und nicht mehr Leistung und Charakter zählen, sondern »Haltung« und (etwa an Universitäten) immer mehr, der »richtigen« »Minderheit« anzugehören (selbst wenn diese tatsächlich eine lokale Mehrheit stellt). Warum sind die Männlein um Merkel herum nicht empört eingeschritten, als sie die Flagge wegwarf, sondern klatschten unterwürfig grinsend ihre Patschehändchen aneinander? Ach ja… wer für etwas Anstand auch seine Karriere zu riskieren bereit wäre, würde der in die CDU gehen? Das müssen die CDU-Politiker selbst vor dem Bürger und auch dem eigenen Gewissen beantworten. Aus der CDU kommen ja immer wieder »Signale der Hoffnung« – und auf dem nächsten Parteitag gibt es dann wieder stehende Ovationen für die zitternde Zerstörerin.

Tag um Tag, Argument um Argument

Ein Jahresrückblick
2019 – das Jahr der Unbelehrbaren
Die Zeit eilt auf ihre eigene Weise, um uns herum und mit uns darin. Wenn ich Deutschland betrachte, wenn ich mich selbst betrachte, dann sehe ich drei Deutschlande, drei Menschen. Ich sehe das kluge Deutschland, in Verantwortung vor seiner Geschichte und vor der Zukunft gleichermaßen, jenes Deutschland also, in das meine Eltern mich brachten. Ich sehe das Deutschland der Gegenwart, wo die Debatte von Journalisten und Gutmenschen angeführt wird, so dumpf wie unklug und verlogen. Mit einem Betrunkenen am Sonntagmorgen in der Dorfkneipe, kurz bevor dieser sich seinen Mageninhalt wieder durch den Kopf gehen lässt, um sich draußen auf dem Gehsteig schlafen zu legen, lässt sich ein klügeres Gespräch führen als mit einem, der glaubt, was der Staatsfunk ihm erzählt. Das ist unsere Gegenwart. Und dann sehe ich das Deutschland der Zukunft, ich sehe uns selbst in der Zukunft. Die Umrisse sind noch unklar, und also will ich vorsichtig sein mit den Ausdeutungen – gewiss gibt es mehr als eine Möglichkeit.

Die Meldungen aus Politik und Staatsfunk sind – zum Glück!! – nicht die einzigen Meldungen, die ich in den vergangenen Jahren gehört habe!

Jeden Tag schreiben mir Leser, wie wichtig es ihnen ist, selbst zu denken, alles zu prüfen – und sich schlicht einzugestehen, dass das wahr ist, was sie mit eigenen Augen sehen (das ist keine Selbstverständlichkeit, wenn die Realität als solche zu benennen einen die Existenz kosten kann). Immer mehr Leser nehmen es ernst, selbst ihre »relevanten Strukturen« zu bestimmen und ihre »Kreise zu ordnen«. Und ja, einige Leser bauen an ihrem »Innenhof«.

Neunzehn und Dreiundzwanzig

Die Kanzlerin, die angewidert die Flagge ihres Landes wegwirft, und die Gestalten an ihrer Seite, die unterwürfig klatschen statt selbstbewusst einzuschreiten, das ist die Szene, die symbolisch für das Deutschland der 2010-er-Jahre steht.

Welche Szene wird dereinst für die 2020-er stehen? Die Drehbücher sind (hoffentlich) noch nicht geschrieben und die Szenen noch nicht gespielt, doch ich habe einen Wunsch, wofür die kommenden Jahre stehen sollen – oder: stehen müssen, wenn wir nicht endgültig vor den Klippen untergehen wollen, an denen wir nun schon länger entlangschrammen.

Ich wünsche mir, dass die 2020-er die Jahre werden, in denen die Menschen sich von Staatsfunk und Propaganda abwenden, ebenso angewidert wie Merkel die deutsche Flagge fortwirft.

Ich wünsche mir, dass eine kritische Zahl von Menschen den Mut aufbringen wird, sich ihres Verstandes zu bedienen und all den Gutmenschen und Großmoralisten ins Gesicht zu lachen.

Ich wünsche mir, dass Sie und ich den Mut und die Kraft beibehalten, weiter gegen den Irrsinn zu kämpfen, ein Argument und einen Tag nach dem jeweils anderen. In zehn Jahren sind meine Kinder nicht mehr neun und dreizehn Jahre alt sondern neunzehn und dreiundzwanzig. Gänsehaut läuft meine Arme herunter, während ich dies schreibe, und meine Kehle schnürt sich ein wenig zu. Lasst uns kämpfen – meine Motivation könnte nicht größer sein!


Dieser Beitrag erschien zuerst auf dushanwegner.com

Dushan Wegner (geb. 1974 in Tschechien, Mag. Philosophie 2008 in Köln) pendelt als Publizist zwischen Berlin, Bayern und den Kanaren. In seinem Buch „Relevante Strukturen“ erklärt Wegner, wie er ethische Vorhersagen trifft und warum Glück immer Ordnung braucht.

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Kommentare ( 64 )

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der Doc
1 Jahr her

Waffenruhe… naja.
Aber nach dem „tiefen Eindruck“, den „Mutti und ihr Heiko“ auf alle Konfliktparteien gemacht haben dürften, schmeissen die ab jetzt bestimmt nur noch mit rosa Wattebäuschchen! … oder mit Teddybärchen.

Nibelung
1 Jahr her

Die Bürger denken selbst und hören auf ihren Verstand. Damit habe ich so meine Probleme, denn bei den gleichaltrigen vor einigen Tagen, anläßlich einer Geburtstagsfeier haben diese Anwesenden mehrheitlich ganz andere Dinge geplagt als die politische Schräglage. Da stand an erster Linie, Golf, Tennis, Urlaubsbuchung und die Sorge mit den neuen Zahnimplantaten ganz vorne, danach kamen die Kinder, die ja was ganz tolles hinter dem Bankschalter geworden sind und überhaupt, Merkel ist in Ordnung, wer soll es denn besser machen und wieder ist der Beweis erbracht, daß eine ganze Generation sich immer noch der Wolllust im konsumieren ergibt und damit… Mehr

Epouvantail du Neckar
1 Jahr her

Vielleicht fehlte dieser in die Ecke gepfefferten Tricolore einfach das zentrale Medaillon mit Lorberkranz, Hammer und Sichel?

Karl Heinz Muttersohn
1 Jahr her

Merkel wird uns noch eine weitere Legislatur erhalten bleiben, das ist meine Prognose für die 20er Jahre! Die Installierung einer noch unfähigeren Nachfolgerin war kein Zufall, sondern von langer Hand geplant. Mutti wird sich bedrängen lassen, das Land und ihre Partei nochmal vier Jahre zu retten.

Hannibal Murkle
1 Jahr her

@“Ein schwedisches Mädchen wollte, so wird gemunkelt, etwas unternehmen, um sich von ihren Depressionen und anderen seelischen Herausforderungen abzulenken …“

Siehe etwa hier:

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228022575/Svante-Thunberg-Aktivismus-hat-Greta-gluecklicher-gemacht.html

„… Sie sprach nicht mehr … sie ging nicht mehr zur Schule“, irgendwann habe sie sogar mit dem Essen aufgehört …“

Damit ein Teenager happy wird, sollen Milliarden Leute möglichst hohe Steuern wie auch Billionengewinne für die Klimaindustrie blechen. Millionen davon könnten von all den Lasten und Entsagungen depressiv werden. Ein schlechter Tausch für die Menschheit.

FZW
1 Jahr her

Wenn ich Anfang der 80er, während meines Wehrdienstes die deutsche Flagge irgenwohin geworfen hätte, wären die nächsten 4 Wochenenden wahrscheinlich noch das kleinere Übel gewesen.

fatherted
1 Jahr her
Antworten an  FZW

mir ist die Fahne beim Abhaengen als Torwache mal in den Dreck gefallen….gab zwar kein Distzi….aber die naechsten 6 Wochen kam ich nicht mehr heim…naja….eigentlich kam ich in den 15 Monaten eh nur selten heim….lag aber nicht an der Flaggensache sondern an vielen anderen….aehh….Dingen….ja der Bund….heute sieht man das nostalgisch.

Anne W
1 Jahr her

Diese Frau ( ich nenne sie bewusst nicht Polikikerin oder Regierende – da immer nur maßvoll und unsinnig auf Ereignisse reagiert wurde) – Visionen oder was fürs Deutsche Volk Gutes tun wollen, scheint dieser Person fremd (sie hätte sich auch in jeder anderen Partei nach der Wende „anbieten“ können) – Sie kennt nur sich und die Macht, die sie missbraucht ( und scheut vor keiner Lüge und Verdrehung von Fakten zurück). Ich bezweifle aufgrund des einfachen Sprachwortschatzes – der dümmlichen Phrasen und Stupiditäten im Ausdruck ( dass diese Frau kaum hat Physik studieren können – strunzdoof komm sie rüber) –… Mehr

Christian S.
1 Jahr her

Ich denke das in vielen Ländern der/die Regierungschef/in sofort von Medien und anderen Politikern eine Entschuldigung,
wenn nicht zum Rücktritt aufgefordert, bevor es zu Protesten der „schon länger dort Lebenden“ kommen würde sollte die Flagge auch nur auf den Boden „fallen“ würde… aber der Michel schläft und schläft und wählt weiter so.

Der nachdenkliche Paul
1 Jahr her

„… dem hat sich das schreckliche Bild ins visuelle Gedächtnis eingebrannt, als die deutsche Kanzlerin sich nach ihrem Wahlsieg 2013 ehrlich machte, auf offener Bühne ihrem damaligen Generalsekretär die deutsche Flagge aus der Hand riss, diese fortwarf und dann ein angeekeltes Gesicht machte, als wäre die Flagge der Deutschen für sie wie gebrauchtes Toilettenpapier.“

Hier als Beweismittel der von Ihnen, Herr Wegner, beschriebenen Szene.
https://www.youtube.com/watch?v=uZEcT6OsJg4

Lichtenberg
1 Jahr her

Merkels angeekelte Miene ist unvergesslich; aber das während des gesamten Vorgangs verzerrt grinsende, unterwürfige, immer mehr entgleisende Mienenspiel des Generalsekretärs ebenso. Ein derartig unwürdiges Spektakel ist in keinem anderen Staat denkbar.

Alf
1 Jahr her

…das kleine Fähnchen ist selbst gesprungen. Das Bild der Kanzlerin, die angewidert die Flagge unseres Landes wegwirft, wird uns auch die nächsten Jahre begleiten. Es ist das Markenzeichen einer Person, die unser Land und die Symbole unseres Landes abgrundtief haßt. Allein die Zumutung, dem Volk zu beschreiben, welche Randbedingungen erfüllt sein müssen, damit es ihr Land sein könnte. Hallo. Unser Land, mein Land und das Land unserer Kinder hat in den Händen einer solchen Person nichts zu suchen. Vielleicht haben wir das Bild auch falsch interpretiert und das kleine Fähnchen ist selbst gesprungen. Die Zwanzigerjahre können gute Jahre werden, wenn… Mehr