Correctiv hat den Prozess vor dem Landgericht Berlin verloren. Das Gericht untersagte die Behauptung von Correctiv, dass es in Potsdam um einen „Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger“ und um die „Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern“ gegangen sei. Zudem stufte es eine Äußerung des Correctiv-Kronzeugen Erik Ahrens als unzulässig ein.
picture alliance/dpa | Christophe Gateau
Ein weiteres Mal entpuppt sich Correctiv als Medium, das anscheinend Journalismus mit Verschwörungstheorien im Sinne knallharter rotgrüner Propaganda verwechselt. Wie die Prawda oder das Neue Deutschland nicht von der Frage, was ist, sondern von der Frage, was soll erreicht werden, ausgingen, so anscheinend auch Correctiv. Der Vorgang wirft ein grelles Licht auf die Bigotterie von Deutschlands politischen Eliten, die in ihrer Gesamtheit inzwischen rotgrün sind, bzw. den Rotgrünen sklavisch folgen wie Kanzler Merz und die Union. Die Union ist nicht in der Babylonischen Gefangenschaft, sie hat sich assimiliert, sie ist Babylon, zumindest ein Teil von Babylon.
Zur Erinnerung: Am 25. November 2023 fand in Potsdam ein Treffen einiger Privatleute statt, die über Fragen der Migration diskutierten und als Referenten auch Martin Sellner eingeladen hatten. Keine große Sache also, vor allem aber eine Privatsache. Kurz darauf fanden Massenaufmärsche in Deutschland statt, auf denen sich rotgrüne Protesttouristen, NGO-Aktivisten, alle Farben und Arten von Antifa, Leute, darunter viele ältere Frauen, die sich nach ihrem Eintritt ins Rentenalter langweilten und vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk und von anderen rotgrünen Medien in Angst und Schrecken versetzt wurden, versammelten. Vor allem waren die Aufmärsche wie stets in Deutschland für viele ein Mittel, um die eigene gute Gesinnung zu demonstrieren und mit dieser im Bekanntenkreis beim Kaffee oder anderen -kränzchen zu renommieren.
Die Chronologie weist auf folgenden Ablauf hin. Zur gleichen Zeit, als das Treffen der Privatleute stattfand, wurde die Regierung durch den Protest der Bauern erschüttert, dem viele Sympathien entgegenbrachten. Vor allem verloren die Rotgrünen eins ihrer wichtigsten Mittel in der totalitären Herrschaft über den öffentlichen Diskurs: die Straße. Diskursherrschaft der Rotgrünen, die mit Habermas an der Spitze 1986 durchgesetzt wurde, beinhaltet die Kontrolle des Kultursektors, des Mediensektors, des Bildungssektors und des öffentlichen Protestsektors, worunter auch die Straße als Manifestation rotgrünen Gutmenschenwesens im Sinne von „#wirsindmehr“ zählt.
Um die Straße zurückzugewinnen, benötigte man einen Aufreger. Ob auf Initiative des Verfassungsschutzes, der unter einem immer stärker in die Öffentlichkeit drängenden Chef Haldenwang immer mehr zur politischen Polizei wurde, oder nur mithilfe des Amtes, lässt sich nicht aufklären, weil Faeser und Haldenwang blockten. Über den Komplex Verfassungsschutz und Correctiv hatte ich auf TE geschrieben.
Kaum war die Räuberpistole von Correctiv veröffentlicht, brach eine wohlorchestrierte Empörung von Politikern und Medien über die Privatleute herein, die medial gejagt und medial „gelyncht“ wurden. Ein Herr Reese, der aus dem einst so bedeutenden Theater Berliner Ensemble einen Klub abgehalfterter Politiker machte, ließ ein plumpes Propagandastück bar jeder literarischen und bar jeder theatralischen Qualität von Schauspielern aufführen, die vor lauter politischer Wichtigkeit vor allem das Schauspielen vergaßen. Sie wurden auf den Brettern, die die gute Gesinnung bedeuten, zu ihrer eigenen Karikatur. Der zeitliche Konnex zwischen der Veröffentlichung des Verschwörungsplots auf den Seiten von Correctiv und der Premiere des Stückes wies auf eine Zusammenarbeit zwischen Correctiv und Reese schon vor Publikation des Verschwörungsplots hin.
Es ging also von Anfang an nicht um Journalismus, sondern um eine konzertierte Aktion, wobei das Theater den Vorteil bot, jede Lüge, jedes Framing unter dem Label Kunst und Kunstfreiheit schützen zu können. Doch kaum hatte Correctiv den Artikel veröffentlicht, musste Correctiv den Artikel im wesentlichen Punkt auch schon korrigieren. Spätestens am 28. Januar 2024 begann bei Correctiv das Correctiv-Korrekturfestival, als die stellvertretende Correctiv-Chefredakteurin, Anette Dowideit, im ARD-„Presseclub“ behauptete: „Wir haben auch nicht von Deportation gesprochen. Das wurde dann von denen, die es interpretiert haben, verwendet.“ Diejenigen, „die es interpretiert haben“, waren dann wohl auch der Bundeskanzler und auch die Bundesinnenministerin, die öffentlich-rechtlichen und andere rotgrüne Medien?
Denn der organisierten Empörung im Land, wie man sie als initiierte Begleitmusik von Schauprozessen, wie in Moskau, wie in Bulgarien, wie in Ungarn, wie in der Tschechoslowakei und aus China kennt, tat das keinen Abbruch. Auf der Straße und in den öffentlich finanzierten, grünen Medien herrschte nicht das Verlangen nach Wahrheit, sondern eine der unangenehmsten deutschen Eigenschaften, der Drang, sich erhabene Gefühle zu verschaffen.
Legal Times Online (LTO) brachte es damals auf den Punkt:
„Correctiv sagt also: Ja, es stimmt – in Potsdam wurde kein Plan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger vorgestellt oder diskutiert. Aber wir finden, die Ideen von Sellner laufen auf das gleiche hinaus, daher dürfen wir – als Bewertung – von einem Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger sprechen. Nach dieser Argumentation wären also all die Journalisten, die die Correctiv-Aussage für bare Münze nahmen, selbst schuld. Sie hätten den Correctiv-Bericht schlichtweg nicht sorgfältig genug gelesen, um die Nuancen zwischen Rechercheteil und Bewertung zu erkennen. Geht es nach Correctiv, hätten die Medien erkennen müssen, dass die Formulierung ‚Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger‘ nicht bedeutet, dass es in Potsdam tatsächlich um die Ausweisung deutscher Staatsbürger ging.“
Correctivs willige Helfer, Tagesschau, das ZDF heute-journal, der NDR erlitten vor dem Gericht Niederlagen, weil sie steif und fest behaupteten, was Correctiv selbst aus juristischen Gründen als Meinungsäußerung und plötzlich nicht mehr als Tatsachenbehauptung verstanden wissen wollte. Zwar urteilte die Pressekammer des Landgerichts Hamburg, dass „Correctiv“ weiterschreiben darf, es habe bei dem Potsdamer Treffen einen Masterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürger gegeben, doch eben nicht als Tatsachenbehauptung, sondern als Meinungsäußerung.
Doch jetzt fällt das Kartenhaus der Camouflage von Correctiv vollständig zusammen. Das Landgericht Berlin hat Correctiv untersagt, seine Behauptungen weiter als Meinung verbreiten zu können. Rechtsanwalt Ralf Höcker postete: „Komplettniederlage für Correctiv in Sachen der Potsdam-Legende! #Correctiv hat sich nach allen gerichtlichen Niederlagen bislang stets darauf zurückgezogen, immerhin die Kernaussagen des Berichts zum Potsdamtreffen seien nie verboten worden. Damit ist jetzt Schluss! Wir haben nun auch die Kernaussagen angegriffen und gewonnen! Das Konstrukt vom angeblichen ‚Deportations-Geheimtreffen‘ ist damit endgültig in sich zusammengestürzt. Schluss sein muss damit jetzt endlich auch mit der öffentlichen Förderung dieser Fake-News-Bude.
Unseriös arbeitende Aktivisten, die Hunderttausende in die Irre führen und sie mit einer konstruierten Quatsch-Geschichte „gegen Rechts“ auf die Straße treiben, dürfen nicht mit Steuergeldern alimentiert werden.“
In einem Rechtsstaat und in einer funktionierenden Demokratie würde, um die ungeheuerliche Kumpanei von Staat und Medien mit dem Ziel der Indoktrination zu untersuchen, ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss eingesetzt werden. Man wird sehen, wie ernst es unserer Demokratie mit der Demokratie ist.
Werden wir in dieser Angelegenheit etwas Selbstkritisches vom Bundespräsidenten hören, der 28 Stunden am Tag und neun Tage in der Woche aufopferungsvoll unsere Demokratie verteidigt?




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Das Urteil ist beschämend und traurig. Und zwar weil es erst angestrengt werden musste und es sich bei Correktief um eine staatlich bewusst alimentierte Organisation handelt.
Beschämend sollte doch -auch- dieses Urteil in erster Linie für alle die bei den Relotius- und „Qualitätsmedien“ (inkl ARD/ZDF-Staatsfunk) tätigen Hofberichterstatter sein.
Denn mit Blick auf deren schreibende („journalistische“ kann man hier ja nicht verwenden) Tätigkeit, sind doch sie alle auf die eine oder andere Art und Weise ein Stück weit „Correctiv“ und somit auch von dem Urteil betroffen.
Es wird Zeit, dass in Deutschland solche und andere Lügenportale wie Correktiv für alle Zeiten verboten werden. Dito die Antifa, die Linke, die SPD und die Grünen.
Dito die Lügenpartei die von Merz/CDU geleitet wird. Ein Verbot ist kaum genug. Die Brandmauerparteien sollte man mit ihren eigenen Vorschlägen belegen: aktives und passives Wahlverbot.
Ich habe kürzlich in einem Kommentar Correctiv als Lügenportal bezeichnet,
sofort antwortete mir jemand daß ich doch irre, Nius und Apollo würden Fake-News verbreiten. Und noch immer gibt es Personen, die diesen Schwindel immer noch glauben und ihn weiter verbreiten.
Von den Qualitätsmedien erfolgreich vergiftet.
„…Denn der organisierten Empörung im Land, wie man sie als initiierte Begleitmusik von Schauprozessen, wie in Moskau, wie in Bulgarien, wie in Ungarn, wie in der Tschechoslowakei und aus China… ? “ Welche Schauprozesse in welchem Jahr? Doch nicht der Freiheit von Russland? Ungarn befreite sich faktisch von der sowjetischen Kontrolle 1989, als das kommunistische Regime zusammenbrach und das Land den Übergang zu Demokratie und Marktwirtschaft einleitete. Der vollständige Abzug der sowjetischen Truppen erfolgte 1991. Soll obige Aufzählung inklusive Ungan denn auch für heutige Verhältnisse gelten? Auch die Tschechen würden sich heute energisch „bedanken“ wenn ihnen heute angelastet würde, „Schauprozesse“… Mehr
Die ÖRR haben sich als Propagandasender entlarvt. Bis heute finde ich keine Meldung über das aktuelle Urteil weder in ARD und ZDF – lediglich eine ganz dürre Meldung im Deutschen-Links-Funk, hinter vorgehaltener Hand. Sie haben alle mitgemacht, an der Hetze und das (dumme) Volk genötigt und für politische Zwecke mißbraucht und dazu Demonstrationen generalstabsmäßig geplant. Jetzt hätte gerade dieses o.g. Urteil als Aufmacher ( so wie damals ! ) beim ZDF stehen müssen. Mit großer Entschuldigung. Wo sind Lanz, Reschke, Maischberger, Illner und die Kontraste-iologen ? Funkstille. Der Lügenfunk in dieser Form gehört abgeschafft. Wir brauchen keine Goebbels – Schnauze… Mehr
Jetzt steht leider nur Correctiv am Pranger. Für mich wäre es interessant zu wissen, wer eigentlich den Auftrag für die Kampagne gab. Dass die Kampagne Monate nach dem Treffen im Potsdam genau dann losgetreten wurde, als die Bauernproteste für die Regierung unangenehm wurden, deutet doch stark darauf hin, dass hier das Kommando aus dem Kreis der Regierung kam. Die Typen, die aufgrund der Fake-News damals auf die Straße gingen, kann und darf man nicht ernst nehmen. Das sind alles dumme Lemminge, die man ignorieren sollte. Aber für mich persönlich ist es einfach unangenehm, wenn die Regierung über mit ihr verbandelte… Mehr
Alle Medien, die die Lügen von Correktiv verbreitet und sich an der Hetzjagt gegen die AfD beteiligt haben, sollten Gerichtlich gezwungen werden in ihren Hauptsendungen eine offizielle Gegendarstellung zu verbreiten. Nicht in den Nachrichten Nachts 1:00 Uhr sondern in der Primetime. Allen voran die ARD und ZDF, in der Tageschau und den heute Nachrichten. Denn wie sie immer darauf bestehen, daß Lügen keine Meinungen sind sollten sie ihre Lügen öffentlich zu geben. Etwa so: „Wir haben am Morgen, am Abend und in der Nacht gelogen“ ehemaliger ungarischer President. Jeden Einzelnen, der damals seine „Meinung“ in jedes Mikrofon und jeder Kamera… Mehr
Bitte Ihre Zitatesammlung hier verlinken, falls möglich.
Die eigentliche Schande in unserem Rechtsstaat bleibt: Diese Aussagen haben über diverse Medien einen Riesenskandal verursacht. Und lösen sich still und heimlich in Luft auf. Solange alle Medien, die die Nachricht verbreitet haben, nicht automatisch dazu verurteilt werden, die Falschnachrichten in Schlagzeilen – gleiche Stelle wie Originalnachricht und über den gleichen Zeitraum – zu wiederrufen, ist das ganze wirkungslos.
Wen juckt das jetzt noch, über zwei Jahre später
? Wen jucken heute noch irgendwelche „Corona“- Gerichtsverfahren, ob diese oder jene Maßnahme rechtmäßig war oder nicht? Die Würfel sind längst gefallen.
Der „Masterplan“ hieß und heißt Manipulation. Und es hat funktioniert. Linke lesen Tichy’s nicht. Und auch andere „rechte“ Medien nicht. Geht raus und fragt einen dieser Dummköpfe, wie er dieses Urteil findet. Ich wette, die haben nicht einmal davon gehört. Tut mir leid, es sagen zu müssen: die Correctiv-Kampagne war ein voller Erfolg. Und deshalb bekommt Correctiv, nach wie vor, jede Menge Kohle in den Hintern geschoben. So wie all die anderen Organisationen, die ungehindert denunzieren und Lügen verbreiten. Da braucht es mehr als ein noch nicht einmal gültiges Gerichtsurteil, um diesem Spuk ein Ende zu bereiten.
Das Blöde ist, dass die ÖRR Gucker Tichy für eine rrrächte Zeitschrift halten, die man nicht liest…
Erst wenn es diesen alten Wohlständlern an die Pension oder den ererbten Wohlstand geht, dann geht denen womöglich ein Licht auf.
Dass Correctiv strafrechtlich davon kommt, ist die eine Seite – was aber ist mit den Öffentlich Rechtlichen Anstalten, die bis zum Schluss von einer „Tatsachenbehauptung“ sprachen? Mich würde hier interessieren, ob gegen die Verantwortlichen nach den §§ 186 („üble Nachrede“) und 187 („Verleumdung“) StGB Strafanzeigen gestellt wurden und was dabei herauskam?
Das sogenannte „Gericht“ des Besatzerkonstruktes BRD (https://www.youtube.com/watch?v=hIu80oSC728 ab Minute 3:25) fällte ein sogenanntes „Urteil“ aufgrund einer Fehlannahme: Es ging in Potsdam mitnichten um „[…] Ausweisung deutscher Staatsbürger“ und um die „Ausbürgerungsidee von Staatsbürgern“ […]“, sondern um die Frage, wie man diejenigen Ausländer, die seit 1949 die BRD in die Heimat des Deutschen Volkes lotste, zurückführen kann, da das Besatzerkonstrukt BRD keine sogenannte „deutsche Staatsangehörigkeit“ vergeben kann, da hierzu lediglich ein Staat berechtigt ist!