Wird Deutschland mit zunehmender Migration unsicherer?

Wegen Organisierter Kriminalität und krimineller Clans fürchtet das Bundeskriminalamt eine zunehmende Gefahr gewalttätiger Auseinandersetzungen von rivalisierenden Tätergruppierungen sowie ein erhöhtes Bedrohungspotenzial für die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die meisten Täter sind Migranten.

IMAGO / Reichwein

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat kürzlich in seinem „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität 2020“ Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung im Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) in Deutschland veröffentlicht. 2020 gab es 594 Ermittlungsverfahren gegen OK-Gruppierungen, womit die Zahl weiter gestiegen ist (2019: 579; 2018: 535). In seiner Pressemeldung vom 1. November 2021 benennt das BKA die wirtschaftlichen Schäden, die durch OK entstanden sind: „Der kriminelle Schaden betrug im vergangenen Jahr über 800 Millionen Euro. Bei den durch die Täter kriminell erlangten Vermögenswerten konnten über eine Milliarde Euro festgestellt werden.“

Die Gesamtzahl der Tatverdächtigen ist insgesamt zurückgegangen, gleichwohl wurde eine Zunahme an bewaffneten Tatverdächtigen festgestellt. Die Gruppierungen der Organisierten Kriminalität seien laut BKA zunehmend bereit, Menschen einzuschüchtern und Gewalt anzuwenden – sowohl gegen Aussteiger, Mitglieder verfeindeter Gruppierungen oder auch gegen Ermittlungsbeamte.

Fast zwei Drittel der Tatverdächtigen sind nichtdeutscher Herkunft

Will man mehr über die Herkunft der Tatverdächtigen erfahren, muss man den ausführlichen BKA-Bericht lesen. Danach ist die Anzahl der Tatverdächtigen im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 % (von 6.848 auf 6.529) gesunken. Im Bericht heißt es: „Während die Anzahl der deutschen Tatverdächtigen im Vergleich zum Vorjahr um 11,2 % zunahm, entwickelte sich die Anzahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen rückläufig (-12,6 %).“ Weiter heißt es, deutsche Tatverdächtige bildeten mit einem Anteil von 38,9 Prozent (2019: 33,3 %) unverändert den Hauptanteil aller OK-Tatverdächtigen.

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Diese Lesart ist richtig, wenn man die nichtdeutschen Tatverdächtigen nach ihrer Herkunft differenziert und den deutschen Tatverdächtigen gegenüberstellt. Vergleicht man aber den Anteil der deutschen Tatverdächtigen mit dem Anteil der nichtdeutschen insgesamt – was das BKA selbst tut, wenn es bei dieser Tätergruppe von einer rückläufigen Entwicklung spricht –, sieht es anders aus: Trotz rückläufiger Entwicklung beträgt der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger immer noch 61,1 % (3.992).

Und rechnet man bei den deutschen Tatverdächtigen die Zahl derer heraus, bei denen eine abweichende Geburtsstaatsangehörigkeit vorlag (unter anderem russisch, türkisch, libanesisch, polnisch und kasachisch), bleibt ein Anteil deutscher Tatverdächtiger von 35 % und dementsprechend ein Anteil von 65 % nichtdeutscher Tatverdächtiger. Dabei bilden die 657 türkischen Tatverdächtige – wie im Vorjahr – den Hauptanteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen, nämlich 10,1 % (2019: 10,9 %). Danach folgen Polen (353), Italiener (243), Libanesen (240), Albaner (230), Syrer (167), Rumänen (141), Serben (137), Niederländer (119) und weitere.

316 von 890 tatverdächtigen Zuwanderern sind seit 2015 eingereist

Der BKA-Bericht weist zudem die Anzahl der Zuwanderer unter den Tatverdächtigen aus: Von den insgesamt 6.529 Tatverdächtigen sind 890 Zuwanderer, das entspricht 13,6 %. Im Vorjahr waren es noch 505 Zuwanderer von insgesamt 6.848 Tatverdächtigen, was 7,4 % entspricht, als ein Anstieg um 6,2 Prozentpunkte. Die Bild schreibt dazu: „Neue Schock-Zahlen zu tatverdächtigen Zuwanderern – BKA verzeichnet extremen Anstieg von 7,4 auf 13,6 % bei den Tatverdächtigen – in nur einem Jahr.“

Bezogen auf die Anzahl der OK-Ermittlungsverfahren (594) waren laut BKA 182 davon „mit Zuwanderern“ (30,6 %) und 85 davon „durch Zuwanderer dominiert“ (14,3 %). Im Jahr 2019 betrugen die entsprechenden Anteile 17,6 % und 7,9 %, also auch hier ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Laut dem Bericht ist dieser Anstieg auf „präzisierte Erfassungsmodalitäten“ zurückzuführen.

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Möglich war nun auch die Ermittlung des Zuwanderungszeitpunktes. Von den 890 zugewanderten Tatverdächtigen sind demnach 568 (63,8 %) bis einschließlich 2014 zugewandert, 316 Tatverdächtige (35,5 %) erst danach, davon 122 allein im Jahr 2015 (6 sind nicht bekannt/feststellbar). Das BKA schließt daraus, „dass die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 zumindest bislang keinen übermäßigen Einfluss auf die Beteiligung von Zuwanderer/Zuwanderinnen an OK-Gruppierungen zur Folge hatte“.

Differenziert man die tatverdächtigen Zuwanderer nach ihrer Staatsangehörigkeit, führen wieder Türken mit 17 % (151 Tatverdächtige), gefolgt von Libanesen (16,1 %), Syrern (13,5 %) und Albanern (12,7 %). Bei den Türken gab es dabei einen Anstieg von 9,7 Prozentpunkten im Vergleich zu 2019, bei Libanesen und Syrern einen Rückgang um 6,1 Prozentpunkte bzw. 5,1 Prozentpunkte, bei Albanern einen Zuwachs um 5,4 Prozentpunkte. Die Hauptdelikte  mit den höchsten Anteilen waren bei Zuwanderern Rauschgifthandel/-schmuggel (54,2 %), Schleusungskriminalität (17 %) und Kriminalität i. Z. m. dem Wirtschaftsleben (14,2 %).

BKA sieht große Gefahr für Gesellschaft

Von allen ermittelten OK-Tatverdächtigen waren 415 nachweislich bewaffnet, das entspricht einem Anteil von 6,4 % ( 2019: 5,2 %). Das BKA schreibt dazu: „Obwohl die Gesamtanzahl der Tatverdächtigen gesunken ist, wird relativ betrachtet eine Zunahme an bewaffneten Tatverdächtigen, überwiegend im Bereich der organisierten Rauschgiftkriminalität, festgestellt.“

Die drei Kriminalitätsbereiche Rauschgifthandel/-schmuggel (40,4 %), Kriminalität i. Z. m. dem Wirtschaftsleben (15,5 %) und Eigentumskriminalität (12,5 %) umfassen mehr als zwei Drittel aller im Jahr 2020 geführten OK-Verfahren. Im Vergleich zum Jahr 2019 ist vor allem der Rauschgifthandel/-schmuggel von 34,9 % auf 40,4 % (240) gestiegen.

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Seit 2018 werden als „Aktuelle Phänomenbereiche“ die Clankriminalität mit Beteiligung tatverdächtiger Zuwanderer sowie Verbindungen zwischen OK-Gruppierungen und Terrorismus/Politisch motivierter Kriminalität (TE/PMK) näher betrachtet. Bei Letzterem wurden im Jahr 2020 insgesamt „fünf OK-Gruppierungen festgestellt, die mutmaßlich Bezüge in den Bereich des Terrorismus/Politisch motivierte Kriminalität (TE/PMK) aufweisen oder aber selbst dem TE/der PMK zuzurechnen sind“. Bei der Clankriminalität ist trotz des Rückgangs der OK-Verfahren i. Z. m. Clankriminalität (von 45 im Jahr 2019 auf 41) die Anzahl der Tatverdächtigen um 5,3 % (von 836 auf 880) angestiegen. Dominierende Staatsangehörigkeiten sind hier Libanesen (29,3 %), gefolgt von Deutschen (22 %), Türken (19,5 %) und Syrern (7,3 %). Mehr als die Hälfte aller OK-Ermittlungen i. Z. m. Clankriminalität erfolgte in „Ländern, in denen sich kriminelle Strukturen der Clankriminalität in besonderer Weise verfestigt haben: Berlin, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen“.

In seiner Gesamtbewertung kommt der BKA-Bericht zu der Einschätzung: Aus dem hohen Anteil bewaffneter Tatverdächtiger „ergibt sich eine zunehmende Gefahr gewalttätiger bzw. bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Tätergruppierungen und vor allem ein erhöhtes Gefahren- und Bedrohungspotenzial für die Sicherheit im öffentlichen Raum“. Von der Organisierten Kriminalität gehe weiterhin ein hohes Schadens- und Bedrohungspotenzial für die Gesellschaft aus, und die Bekämpfung der Organisierten Kriminalität stelle nach wie vor eine große Herausforderung dar.

Angesichts der Migrationsströme in Richtung Deutschland sind das keine sehr beruhigenden Aussichten. Deutschland wird immer unsicherer.

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Kommentare ( 60 )

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Nibelung
9 Tage her

Dazu muß man die Tatverdächtigen nur zu Deutschen machen und dann zählen sie statistisch zu den Nicht-Tatverdächtigen und die Zahl der ausländischenTatverdächtigen wird geringer, was ja im Interesse dieser Politkamarilla liegt und das könnte mit ein Grund sein, warum sie gerade dabei sind sovielen Fremden die deutsche Staatsbürgerschaft aufzudrängeln, eben aus diesem Grund und in Bezug auf zukünftige Wahlen, wo sie sich dabei deren Stimmen erhoffen.

Dagmar
18 Tage her

Wen wundert es, wenn der Schuldkult tief verankert ist, man etwas gutmachen will? Die Deutschen wurden als allein verantwortlich für den 1. und den 2. WK gemacht, „das Tätervolk“, das wird überall in der Welt gelehrt. Die Sieger schreiben eben die Geschichte! Inzwischen darf man über die gleiche Mitschuld anderer Länder offen sprechen, was nicht heißt, dass das gängiger Duktus geworden ist. Die Zeit liegt lange zurück, die Generation, die den 2. WK erlebte, ist großteils verstorben. Aber die Kriegsschuld der Deutschen, besonders in der Ära Merkel, wird immer wieder herbei zitiert, wenn man Deutsche zu etwas verpflichten will, wie… Mehr

Neo-Realist
18 Tage her

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, dem empfehle ich folgendes:

Man gehe zu Besuchszeiten zum Gefängnis oder zum UG um zu beobachten, wer als Besucher ein und aus geht. Dann kann man sich locker ausrechnen, wer drin sitzt.

Oder man geht ins Gerichts-Gebäude und sieht sich die Namen der Parteien an, die an der Tür angeschlagen sind. Natürlich nicht im Familiengericht, denn dort steht Müller gegen Müller oder Schmidt gegen Schmidt.

Diese eigene „Recherche“ ist aufschlußreicher als die durch Verklausulierung und durch überzogene Differenzierung verharmlosende BKA-Statistik.

ABER: Immerhin darf das BKA noch diese Statistiken veröffentlichen.

Wie lange noch???

teanopos
17 Tage her
Antworten an  Neo-Realist

Die angelsächsischen Länder haben das durch ihre Nachkriegsdoktrin für Deutschland genau so gewollt. Die zwangsweise auszudünnende Bevölkerung wurde bis zur Selbstverleugnung umerzogen, und die Effekte davon werden nun langfristig auch auf die Verursacher zurückfallen. Die angelsächsischen Trolle erhalten darüber ihre gerechte Strafe.
Leider jedoch nicht alle geisteskranken Verursacher, die fleißigen Umerzieher(was unterscheidet diese eigentlich von den Nazis? Mal abgesehen von den Methoden) dürften bis dahin alle verstorben sein.

Last edited 17 Tage her by teanopos
IJ
18 Tage her

Wir Deutsche besitzen nur noch in seltenen Fällen einen starken Selbsterhaltungstrieb, einen unbedingetn Überlebenswillen sowie eine nationale und kulturelle Identität. Ich gehe davon aus, dass ein derartig dekadentes und morbides Volk wie wir Deutschen zwangsläufig aus dem angestammten Siedlungsgebiet in Mitteleuropa vertrieben wird. Wahrscheinlich blüht uns Deutschen ein ähnliches Schicksal wie den Juden, die ebenfalls über Jahrhunderte aus ihrem urspünglichen Siedlungsgebiet vertrieben wurden und erst durch die zionistische Bewegung wieder zu einem eigenen, überlebenswilligen Staatsgebiet gekommen sind. Anders als in früheren Jahrhunderten droht diese Entwicklung jedoch viel schlagartiger einzusetzen, wenn man sich die Dynamik der Vertreibungen und Genozide während der… Mehr

Last edited 18 Tage her by IJ
teanopos
18 Tage her

„Fun“fact:
Eine relativ gut verdienende Familie aus meinem Umfeld – Ausdrückliche Migrationsbefürworter! – installieren gerade Kameras auf ihrem Hof.
Kannste dir nicht ausdenken.

Last edited 18 Tage her by teanopos
Dorn
18 Tage her

„Wird Deutschland mit zunehmender Migration unsicherer?“ *SatireKommentar! Wie kommt man auf die Frage? Das ist ja Häresie! Deutschland ist ein Land in dem man gerne lebt und es ist das beste Deutschland das es jemals gegeben hat. Dies hat Dr. Angela Merkel höchstpersönlich festgestellt, verkündet und damit ist dies innerdeutsche Staatsräson geworden. Jeglicher Versuch dies in Frage zu stellen oder gar zu behaupten das es nicht so ist, ist als Staatszersetzend zu betrachten und muss mit aller Härte bestraft werden. Alle angeblichen Probleme mit Menschen mit Migrationshintergrund gehen nur von Menschen mit Nazihintergrund aus. Das ist gegenwärtig leider noch nicht… Mehr

Hieronymus Bosch
18 Tage her

Wenn wir erst die links-grüne Scheinregierung haben, wird uns die Kriminalität überrennen! Straftaten von Migranten werden dann erst recht kleingeredet, kriminelle Clans aus dem politischen Bewusstsein ausgeblendet. Eine Politik, die sich nur um Umweltprobleme und Elektroaustos kümmert, degradiert die Kriminalität zum gesellschaftlichen Radnphänomen! Ob Messerstecherei, Taschendiebstahl oder Vergewaltigung: alle Delikte ausländischer Straftäter werden als psychische Probleme deklariert und nach Möglichkeit von der Justiz ferngehalten. Wir werden hier unser blaues Wunder erleben, das grüne haben wir ja schon!

Bernd W.
18 Tage her

Stimmt doch alles gar nicht, wir leben schließlich im „besten Deutschland, das es jemals gegeben hat“! Sagt ja immerhin unser „Präsident“. Und um die Wirklichkeit zu sehen, sollte man sich einfach mal einige Tage die Mühe machen, so viele deutsche Krimis wie möglich im TV zu verfolgen: Die Übeltäter sind immer weiß und biodeutsch; Migranten führen die Ermittel*nden😁 höchstens kurzfristig auf die falsche Fährte und sind ansonsten immer sympathisch, ehrlich und integer.
Das muss doch so langsam mal in die Köpfe auch der letzten widerspenstigen „Rechten“ zu kriegen sein, also echt!!

Gottfried23
18 Tage her
Antworten an  Bernd W.

Und sie wereden durch unseren Rassismuss in die Kriminalität getrieben!

Kruemelmonster
18 Tage her

Immerhin existiert mit dem BKA noch eine Bundesbehörde, welche organisierte und internationale Kriminalität bekämpft. Aber wie sieht es mit dessen Zukunft aus? Wie soll das BKA funktionieren, wenn die Rückendeckung aus der Politik wegbleibt – siehe Verfassungsschutz? Und wer soll den Job überhaupt noch machen, wenn sich unsere Gesellschaft zu einer Versorgungsgemeinschaft entwickelt, in der alle nur noch happy sein wollen?

Paul Brusselmans
18 Tage her

Blick nach Frankreich: https://www.valeursactuelles.com/clubvaleurs/politique/aix-en-provence-face-a-la-aux-dealers-et-aux-islamistes/

Aix en Provence stürzt ab: Immigration, Islam, Drogen. Hängt alles zusammen.

Lyon auch: https://www.valeursactuelles.com/clubvaleurs/societe/la-guillotiere-antichambre-de-la-france-de-demain/

Ein französischer Freund und Exkollege half seiner studierenden Tochter in Lyon beim Umzug. Zwischen Uni und abgebrannter! Polizeistation ein Sozialviertel. Keine Weissen, Schwarze, nur arabische Männer, Drogendealer vor der Apotheke, die ihn, der 5 Minuten parkte, als potentiellen Polizeispitzel beäugten. Hier hilft nur noch Le Pen oder besser noch E Zeymmour.

Auch hübsch: eine Fahrt tagsüber durch Brüssel Molenbeek.

Last edited 18 Tage her by Paul Brusselmans
kuester
18 Tage her
Antworten an  Paul Brusselmans

Wozu in die Ferne schweifen, das Ungute liegt doch so nahe! Ich lebe seit 32 Jahren in Berlin- und habe mich als Frau auch bei Nacht-und Nebel Fahrten durch die Stadt nie gefürchtet. Einerlei, ob mit Bahn, Rad oder per Pedes. Seit der sogenannten „Fluchtbewegung“ aber ist es um die innere Sicherheit, speziell der von Frauen bös bestellt. Selbst bereits mittleren Alters, wurde ich vor 2 Jahren von zwei jüngeren Männern mit Migrationshintergrund massiv belästigt und verfolgt. Diese Erfahrung war mir eine Lehre und seither nehme ich nur noch das Auto. (Das passiert Frau Jarrasch natürlich nicht!). All dies in… Mehr

kasimir
18 Tage her
Antworten an  kuester

@kuester: Kann ich (Berlinerin, auch „mittelalt“) nur bestätigen. Habe viele Jahre im Wedding gearbeitet, ich hatte dort einen sehr guten Job (sonst wäre ich schon eher geflüchtet). Geht man die Badstraße oder die Müllerstraße hinunter, bekommt man es mit der Angst zu tun. Gott sei Dank, haben wir am Stadtrand Berlins gelebt, da ging es noch einigermassen. Aber alles in allem ist die Stimmung angespannt. Man bekommt den Eindruck, bis auf ein paar Studenten und Hipster, gibt es gar keine Bio-Deutschen mehr. Ich wurde auch 2x massiv belästigt, einmal auf der Straße und einmal in der U-Bahn, wo ein „Mann“… Mehr

kuester
18 Tage her
Antworten an  kasimir

Auch mein Mann und ich haben uns weitestgehend aus Berlin zurückgezogen. Wir leben jetzt quasi mitten im Wald, in der Schorfheide. Dennoch…, ich habe Berlin geliebt und es tut mir immer wieder in der Seele weh, wie diese Stadt von unfähigen, dummen Politikern und Vollblutkriminellen an die Wand gefahren wird. Überall in Europa ist es das gleiche Bild: Der „indigene“ Einwohner überaltert, oder ist zu verweichlicht, um es mit diesen Männern, die es gewohnt sind, Konflikte mittels Gewalt zu lösen, aufzunehmen. So müssen wir uns wohl damit abfinden, das diejenigen, die es sich halbwegs leisten können, aus den Städten fliehen.… Mehr

kasimir
18 Tage her
Antworten an  kuester

Ja, mir blutet auch das Herz und ich vermisse das „alte“ Berlin, mit dem ich aufgewachsen bin. Aber ich weiß auch, daß es sicherlich nie mehr so werden wird…
Vor einigen Tagen waren wir in Ljubljana und total irritiert: es gab so gut wie keine Moslems oder dunkelhäutige Menschen in der Stadt. Die ehemaligen Ostblockländer werden vielleicht die einzigen in Europa sein, die das unbeschadet überleben.

kuester
17 Tage her
Antworten an  kasimir

Polen, Tschechien, die Slowakei und andere Länder des Ostens, die ich schon häufig besuchte, haben Deutschland eines voraus: Sie besitzen noch Nationalbewusstsein. Auf meinen Reisen durch diese Länder habe ich wenige Menschen aus muslimischen Ländern gesehen. Ich gestehe: Die verhüllten Frauen haben mir nicht wirklich gefehlt. Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit der Haltung, dass wir in diesem Land (noch) eine Geschlechtergleichheit erkämpft haben! Die Vollverschleierung von Frauen und Mädchen, sowie die Einreise von afghanischen Männern mit ihren 12 jährigen „Frauen“ aber ist schlicht pervers. All dies unerträglichen „Anpassungen“ zugunsten einer Multikulti-Republik. Menschen, die ebendiese Entwicklung so… Mehr