Der grünen Schlacht für die Windkraft fallen Mensch, Natur und Wirtschaft zum Opfer

Die Ampel forciert die Windkraft – koste es, was es wolle. Die Opfer der Schlacht gegen die Naturgesetze stapeln sich. Die Kritik kommt mittlerweile von den eigenen Beratern der Bundesregierung.

IMAGO
Die Ampel kämpft für die Windkraft und somit gegen die Naturgesetze. Nun kämpft sie auch gegen den Windkraftausstieg Frankreichs: Präsident Emmanuel Macron setzt wieder auf Atomkraft, um Energie zu gewinnen – denn die ist günstig und emissionsarm. Die Ampel setzt hingegen auf „erneuerbare“ Energien wie die Windkraft. Sämtliche Atomkraftanlagen und mehrere Kohlekraftwerke in Deutschland sind abgeschaltet. So ist Strom in Deutschland nicht mehr sicher und nicht mehr günstig – nicht nur aus finanzieller Sicht. Die Ampel’sche Schlacht fordert viele Opfer.

Von der Ampel geopfert: Die Umwelt

Die Umwelt ist eines dieser Opfer: Die Windräder versiegeln die Böden, schreddern Vögel und töten Insekten sowie Fledermäuse. Zudem bestehen die Rotorblätter aus einem Materialmix von glasfaserverstärkten Kunststoffen und Kunstharzen, die kaum zu recyceln sind und bei Bränden Giftstoffe in die Atmosphäre und Umgebung abgeben. Bei starken Witterungen gelangen die feinen Partikel der Rotorblätter auf anliegende Äcker und Böden. Manchmal brechen die Rotorblätter sogar vollständig ab und stürzen aus ein- bis zweihundert Metern auf Äcker, wie erst im Februar im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg und im November in Prignitz, Brandenburg. So sieht die Landschaft nach solchen Unfällen dann auch tatsächlich aus wie ein Schlachtfeld.

Windkraft gefährdet Mensch und Tier

Wissenschaftler warnen, der Infraschall, den die Windräder produzieren, schade der Gesundheit von Mensch und Tier. Es handelt sich dabei nicht mehr bloß um einen Verdacht, denn mehrere Wissenschaftler forschen zu den kaum hörbaren, aber dennoch spürbaren Geräuschen der Windräder. Einer dieser Forscher ist der bereits verstorbene Biologe Wolfgang Müller: Der erklärte, dass die menschlichen Körperzellen mechanische Kräfte wie Infraschall erfassen und somit biochemische Vorgänge in Zellen anstoßen können. Das bedeutet laut Müller: Der Körper reagiert äußerst sensibel auf Druckereignisse, auch ohne dass der Mensch dies direkt merkt. Die Wirkungen machen sich auf längere Zeit bemerkbar. Die 200 Meter hohen Windräder überziehen das Land demnach mit einem deutlichen Schallteppich, der von der unteren Hörgrenze bis in den nicht hörbaren Bereich reicht. In der Luft kann sich der Infraschall laut Müller bis zu 20 Kilometer weit ausbreiten, Wände schirmen den Schall nicht ab.

Ebenso weist der Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie an der Universität Mainz, Christian-Friedrich Vahl darauf hin, dass dringend neue Untersuchungen zu den Auswirkungen von Windrädern gemacht werden müssen: Denn die Windräder von heute sind sehr viel größer als die vor 20 Jahren – und erzeugen somit entsprechend gefährlichere Auswirkungen auf Organe und Körperzellen: Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaf- und Herzmuskelstörungen sind nur wenige Beispiele von Beschwerden, über die Anwohner von Windkraftanlagen berichten. Sie müssen dem Kampf der Ampel also ein großes Opfer bringen: Ihre Gesundheit.

Gesundheit vor Windkraft

Der französische Staatsrat hat es jetzt offiziell gemacht: Dieses oberste Verwaltungsgericht sowie Beratungsgremium der Regierung in Rechtsfragen hat einer Klage des Umweltschutzdachverbands „Fédération Environnement Durable“ (FED) stattgegeben und die Genehmigung von Windrädern für illegal erklärt, auch rückwirkend. Der Genehmigungs-Stopp gilt, bis neue Protokolle definieren können, wie Lärmbelästigungen von Windrädern eingestuft werden sollen. In Frankreich müssen die Menschen ihre Gesundheit also erstmal nicht mehr für die Windkraft opfern.

Die deutsche Regierung hingegen scheint die Gefahren des Infraschalls zu ignorieren. Eine Sprecherin des Umweltbundesamtes betont gegenüber TE, diesem lägen keine Informationen vor, dass Frankreich nicht weiterhin auf Windenergie bauen sollte. Das klingt ganz nach dem Motto: Infraschall ist nicht hörbar, also kann es auch keine Wirkung haben. Die Sprecherin meint weiter, es gebe keine Evidenz für eine gesundheitliche Beeinträchtigung durch Infraschall: Das Umweltbundesamt würde „fortlaufend“ den „fachwissenschaftlichen Erkenntnisstand zu Infraschall“ analysieren und eigene Studien dazu vergeben, behauptet sie.

Schlachtfeld Unterwasserwelt

Dass Infraschall eine Wirkung hat, beweist jedoch allein schon ein Blick in die Unterwasserwelt: Beispielsweise verständigen sich Wale über mehrere Kilometer hinweg über Infraschall-Laute. Und die leiden erheblich unter den Offshore-Windparks, wie beispielsweise der „Naturschutzbund Deutschland“ (NABU) kritisiert: Demnach hat zum Beispiel der Schweinswal ein sensibles Gehör, das durch den Schall der Windräder beschädigt werden kann – ein weiteres Opfer der Ampel’schen Energiepolitik.

Besonders beschädigt wird das Gehör der Meerestiere während des Baus der Windräder: Die Fundamente der Windenergieanlagen – Stahlrohre mit einem Durchmesser von mehreren Metern – werden bis zu 30 Meter tief in den Meeresboden gerammt. Der Biologe Klaus Lucke macht darauf aufmerksam, dass diese Rammstöße unter Wasser so laut sind, dass mit einer „schweren Beeinträchtigung oder Schädigung des Gehörs bei den Tieren zu rechnen ist, falls diese sich in der Nähe der Baustelle aufhalten sollten.“ Jessica Weber und Johann Köppel schreiben in einem wissenschaftlichen Artikel für die Fachzeitschrift „Naturschutz und Landschaftsplanung“: „Eindeutig belegt ist, dass durch die Impulsrammung marine Säuger wie der Schweinswal von den Anlagenstandorten verdrängt werden.“

Aber auch diese Opfer der Unterwasserwelt sind den Ampel-Politikern offenbar egal: Sie planen 170 weitere Windkraft-Anlagen in der Nordsee und 53 weitere in der Ostsee, wie MDR informiert. So möchte die Bundesregierung ihr Ziel erreichen, bis 2030 eine Nennleistung von 30 Gigawatt auf der See zu installieren. Das hat sie in dem „Wind-auf-See“-Gesetz, das im Januar 2023 in Kraft getreten ist, festgelegt.

Nicht im Windkraft-Wahn: Bayern

In dem entsprechenden „Wind-auf-Land“-Gesetz legt die Bundesregierung noch höhere Ziele fest: 115 Gigawatt Nennleistung soll es bis 2030 auf deutschem Boden geben. Eng an der Seite der Ampel kämpft dabei Schleswig-Holstein: Dieses Bundesland hat laut MDR bereits eine „Windkraftdichte“ von 54,7 Megawatt Nennleistung pro 100 Quadratkilometer installiert – also mehr als 3.000 Windräder. Außerdem plant Schleswig-Holstein weitere 11,9 Megawatt pro 100 Quadratkilometer zu installieren. Im Vergleich: Bayern hat laut MDR eine „Windkraftdichte“ von 3,8 Megawatt Leistung je 100 Quadratkilometer. Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Energie standen Mitte letzten Jahres nur etwas mehr als 1.000 Windräder in Bayern herum. „Diese im Bundesvergleich relativ geringe Anlagenzahl ist den geographischen und topographischen Bedingungen in Bayern geschuldet“, schreibt das Ministerium auf der Website. Allerdings werden neuerdings auch in Bayerns windarmer Gegend wie im Chemiedreieck bei Burghausen Windparks gegen den massiven Widerstand der Bevölkerung genehmigt; sie wollen den Wegfalls des zerstörten Atomkraftwerks Isar 2 ausgleichen – eine reine Illusion.

Die Politiker aus Bayern scheinen der Realität noch ins Auge zu sehen, jedenfalls bislang – und die Ampel somit zu verraten: In Bayern windet es kaum, also drehen sich halt auch keine Windräder. In dem angrenzenden Bundesland Baden-Württemberg war es mal ähnlich windarm wie in Bayern, aber dann hat das Umweltministerium einen neuen Windatlas in Auftrag gegeben. In dem wurde die „mittlere Windgeschwindigkeit“ von der „mittleren Windleistungsdichte ersetzt und plötzlich weht dort der Wind, wo früher kein Wind wehte – und ein paar hundert Meter weiter in Bayern auch heute noch kein Wind weht. Das haben Professor Michael Thorwart, Doktor Detlef Ahrborn und Jörg Saur in einer Studie „Der Windatlas Baden-Württemberg 2019 im Realitätscheck“ festgestellt. Auf Grundlage des neuen Windatlas plant die schwarz-grüne Landesregierung von Baden-Württemberg ein Windrad nach dem anderen. Das grüne Musterland bleibt der Ampel treu.

Aber egal wie viele Windräder die einzelnen Bundesländer aufstellen: Wenn der Wind nicht weht, produzieren die Windräder keinen Strom. Und, wie man im täglichen TE-Wecker hören kann, kämpft der Wind nicht auf der Seite der Ampel: Der häufigste Zustand eines Windrades ist demnach der Stillstand. Zudem haben die „erneuerbaren Energien“ wie Sonne und Wind eine sehr viel geringere Energiedichte als konventionelle Energieträger, wie Michael Thorwart,  Physikprofessor von der Universität Hamburg, erklärt: Und zwar einhundert mal kleiner als Öl, Gas sowie Kohle und eine Million mal kleiner als Atomkraft. Dementsprechend benötigten die „Erneuerbaren“ sehr viel mehr Platz und Ressourcen, um annähernd gleich viel Strom zu erzeugen wie konventionelle Kraftwerke. Dabei steigt die Leistungsrate der Windräder noch nicht einmal linear mit der installierten Leistung. Zu diesem Schluss sind Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie gekommen. Demnach bremsen die Turbinen den Wind – und das macht sich vor allem bei einer sehr hohen Dichte installierter Windkraftleistung bemerkbar – also beispielsweise in Schleswig-Holstein.

Thorwart betont, dass konventionelle Kraftwerke, die mit Kohle und Gas arbeiten, parallel laufen müssen, um einen „Blackout“ zu vermeiden. Entsprechend sänken die Treibhaus-Emissionen kaum, obwohl die „Erneuerbaren“ massiv ausgebaut würden. Hinzu kommt, dass Deutschland, seit die Regierung die letzten Atomkraftwerke abgeschaltet hat, Strom aus dem Ausland importieren und dafür viel Geld zahlen müsse. Wie Holger Douglas im täglichen TE-Wecker berichtet, kommt der Strom dann häufig aus französischen Atomkraftwerken. Aber Hauptsache Deutschland selbst produziert keinen Atomstrom. Für den erfahrenen Kernkrafttechniker Manfred Haferburg ist es ein Problem, wenn sich Deutschland derart von seinen Nachbarländern abhängig macht: Wenn das Ausland mal keinen Strom liefern kann, drohten Flächenabschaltungen in der Bundesrepublik, sagt er gegenüber TE.

Rechnungshof schießt gegen Ampel

Der Bundesrechnungshof hat die deutsche Energiepolitik analyisiert. Das Urteil der neutralen Experten ist verheerend für die Ampel: „Die Versorgungssicherheit ist gefährdet, der Strom ist teurer und Auswirkungen auf Landschaft, Natur und Umwelt kann die Bundesregierung nicht umfassend bewerten“, urteilen die Finanzkontrolleure. Die Energiewende sei „bei der Stromversorgung nicht auf Kurs.“ Vor allem, weil die Regierung auch das Heizen und das Fahren mit Auto, Bus oder Bahn elektrifzieren möchte. Dementsprechend steigt der Energiebedarf in Deutschland bis 2030 von 565 auf 750 Terawattstunden, rechnet der Bundesrechnungshof vor. „Die Energiewende stellt daher eine Herausforderung für die Deckung des Strombedarfs dar“, lautet das Urteil weiter: Besonders, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht.

Atomkraft: Fast 800-mal effizienter

Eine sicherere und günstige Energieversorgung wünscht sich auch die Industrie. Die Deutsche Handels- und Industriekammer (DIHK) kritisiert, dass es zur Zeit keine Planungssicherheit gibt und Energiekosten zu hoch sind. Die Ökonomen vom DIHK betonen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland immer mehr an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Die Folge: Unternehmen und Industrien wandern ins Ausland ab.

Aber die Ampel geht über die Warnungen der Experten hinweg, dass die Wirtschaftskraft Deutschlands geopfert würde. Die Bundesregierung macht keine Anstalten, zu einer sicheren Energieversorgung zurückzukehren – oder zumindest die Türen für Zukunftstechnologien offenzuhalten: Die Kernkraft der vierten und fünften Generation zum Beispiel. Diese Technologien nutzen Atommüll, um Strom zu produzieren, wie beispielsweise Stephan Gottlieb, der Chief Operating Officer von „Dual Fluid“, sagt. Dieses „High-Tech-Unternehmen“ forscht zu einer Atom-Technologie der fünften Generation und betont deren Effizienz: „Es liefert im Vergleich zu anderen Energien ein Vielfaches an Energie“, heißt es auf der Website. Das Verhältnis zwischen Investition und erhaltener Energie von Dual Fluid beträgt nach eigenen Angaben achthundert – oder sogar mehr. Dasjenige von Wind und Solar hingegen nur sieben. Der Präsident von Dual Fluid, Armin Huke meint: „Dual Fluid wird emissionsarme Energie im Überfluss liefern. So können humanere, modernere und wohlhabendere Gesellschaften entstehen.“

Die Ampel versperrt allerdings den Weg für eine solche „emissionsarme Energie im Überfluss“: Sie lässt die Elektronik in den Kernkraftwerken verschrotten, wie Haferburg gegenüber TE berichtet. Das Personal, das in den Kraftwerken gearbeitet hat, sowie die entsprechenden Ausbilder würden sich umorientieren und die deutschen Hersteller würden verlernen, Teile von Kraftwerken zu bauen. Noch hält Haferburg die Rückkehr zur Atomkraft aber für möglich.

Transparenz? Fehlanzeige

Die Ampel wehrt sich aber dagegen, zur Atomkraft zurückzukehren. Stattdessen will sie ihre „Klimaschutzziele“ mit den „erneuerbaren“ Energien erreichen. Und dafür soll jedes Bundesland bis 2032 auf 2 Prozent seiner Landesfläche Windräder pflanzen – die Wünsche der Bürger sind dabei egal: Immerhin gibt es unzählige Initiativen, die gegen die Windkraft kämpfen – viele davon sind auf einer Karte der Bundesinitiative „Vernunftkraft“ eingetragen. Die Initiativen veranstalten Informations-Abende, verteilen Flugblätter oder stellen Plakate und Banner auf. Außerdem sammeln sie Briefe der Bürger an die Landesregierung, in denen sie Einspruch gegen die Ziele und Pläne erheben und ihre Sorgen ausdrücken. Gerti Stiefel vom Verein „Mensch und Natur“ berichtet, die Politik und Energiekonzerne würden häufig über die Köpfe der Anwohner hinweg über die Windräder entscheiden. Viele Windkraft-Gegner kritisieren demnach, dass es in Sachen Windkraft-Ausbau an Transparenz und demokratischem Mitspracherecht fehle.

Grüne Energiepolitik ist sinnlos

Die Bundesregierung verliert mittlerweile jeglichen Zugang zur Realität, um den Kampf für die Windkraft zu gewinnen: Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist überzeugt, dass die Energiekrise beendet ist, wie er auf einer Energiekonferenz im März sagte. Zwar beziehe Deutschland immer noch 90 Prozent seiner fossilen Energien aus dem Ausland – aber die stünden auf sicheren Beinen. Wie die „Welt“ berichtet, zeigte sich der Minister auch zuversichtlich, das Ziel einer 80-prozentigen Energieversorgung aus „Erneuerbaren“ bis 2030 in Deutschland verwirklichen zu können.

Was Habeck nicht erwähnt: Bereits jetzt stehen in Deutschland knapp 31.000 Windräder mit einer Nennleistung von insgesamt rund 70.000 Megawatt. Aber Nennleistung ist ungleich der Einspeise-Leistung: Denn Windräder haben das Problem, dass sie nicht stabil und regelbar sind, sondern vom Wetter abhängen und somit schwankend Strom ins Netz bringen – entweder zu wenig oder zu viel. Wenn die Windräder mehr Strom produzieren, als in dem Moment benötigt wird, hat Deutschland ein Problem: Es mangelt an Speicherkapazitäten für den Strom. Bis dato kann man die elektrische Energie, die Windräder produzieren, nicht in den Mengen speichern, in denen sie benötigt wird. Abgesehen von „Pumpspeicherkraftwerken“ sind keine Speichermöglichkeiten in Sicht. Und in Deutschland gibt es zu wenige Berge, um genügend solcher „Speicherkraftwerke“ zu bauen: Die speichern nämlich Energie, indem sie Wasser in höher gelegene Stauseen pumpen. Sobald die Energie benötigt wird, treibt das Wasser dann Turbinen an, die mechanische Energie in elektrische Energie umwandeln.

Entsprechend muss Deutschland die Energie aus den „Erneuerbaren“ größtenteils sofort verbrauchen. Wenn der Wind jedoch zu Zeiten weht, in denen Deutschland wenig Energie braucht, muss Deutschland zuweilen andere Länder bezahlen, damit diese den überschüssigen Strom abnehmen. Solange es zu wenig Speicherkapazität gibt, ist der Ausbau der Wind- und Solarkraft also sinnlos. Aber das ist der Ampel offenbar egal. So sieht die Energie-Politik der Ampel aus: Fernab von Realität und Innovationsoffenheit kämpfen sie für eine Technologie, für die sie Mensch, Tier, Natur und Wirtschaft opfert.

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Kommentare ( 35 )

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hoho
24 Tage her

Grünnpolitik ist gar nicht sinnlos – das ist eine Verallgemeinerung. Sie ist gut für die Leute, die sich damit beschäftigen und für die Firmen die dann die Subventionen abkassieren. Für alle andere ist sie schädlich, wobei der Wunder dieser Politik ist, dass die Massen der Idioten, sie gut finden.

thinkSelf
24 Tage her

„Solange es zu wenig Speicherkapazität gibt, ist der Ausbau der Wind- und Solarkraft also sinnlos.“
Das ist auch mit Speicherkapazitäten völlig sinnlos. Aber einfachste physkalische Zusammenhänge überfordern natürlich eine völlig verblödete Bevölkerung total.

Der Ingenieur
25 Tage her

Eine Lernkurve gibt es bei den Grünen nicht, die waren immer schon die Handlanger der USA:

Die Grünen hatten Deutschland und Europa in einen völkerrechtswidrigen Krieg in Jugoslawien hineingezogen, der nur US-Interessen diente.

Kaum waren sie wieder an der Macht, haben sie wieder einen Krieg für US-Interessen befeuert und es wird unsere Wirtschaft im US-Interesse deindustralisiert. Die „Energiewende“ ist ein Baustein dabei.

Peter Pascht
25 Tage her

Ganz unbemerkt und heimlich tüffteln Finanzhaie eine sogenannte „Taskforce für internationale Klima-Besteuerung“ auf der aktuellen Weltbankkonferenz, an einer großen Welt-Klimasteuer.
Darum geht es, um den schnöden Mammon, nicht um Klimarettung !

Last edited 25 Tage her by Peter Pascht
Querdenker_Techn
25 Tage her

Mir fehlt hier eine ganz wichtige Tatsache: Windräder bremsen den Wind, haben somit Einfluss auf die Luftbewegungen und damit auf Wetter (und Klima). Sie sind also nicht Klimaneutral, wie immer behauptet wird. „Dabei steigt die Leistungsrate der Windräder noch nicht einmal linear mit der installierten Leistung. Zu diesem Schluss sind Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie gekommen. Demnach bremsen die Turbinen den Wind – und das macht sich vor allem bei einer sehr hohen Dichte installierter Windkraftleistung bemerkbar – also beispielsweise in Schleswig-Holstein.“ Wo bleibt denn da der, der die Energie erneuert? Oder ist das alles eine Mär? Denn wenn hinter… Mehr

Peterson82
25 Tage her

Frankreich „setzt“ nicht auf Atomkraft. Sie stehen vor einem Scherbenhaufen aus völlig veralteten Meilern die eine Sicherheitsmeldung nach der anderen produzieren und wollten sich mit ihrem neuen Reaktortyp ein Denkmal schaffen. Die Kosten sind völlig explodiert genauso wie die angepeilte Inbetriebnahme. Die ehemaligen kompetenten Mitarbeiter gehen sukzessive in Rente und selbst wenn die neuen Kraftwerke jetzt bald in Betrieb gehen ist das bestenfalls ein erhalten des „Status Quo“ im bereich der prozentualen Beisteuerung durch AKW. Tendenz eher fallend, wenn man jetzt bald gezwungen ist die älteste Serie an Meilern außer Betrieb zu nehmen.

Georg J
25 Tage her

In einer rein ideologisch geprägten politischen Debatte spielen Fakten und Argumente eben keinerlei Rolle, was zählt ist allein die politische Gesinnung. Grüne Politik muss man sich leisten können, daher ist es nur eine Frage der Zeit bis der Laden endgültig zusammenbricht. Und dann ist es wieder niemand gewesen.

bumo111
25 Tage her

Bei TE geht es nur um die Windräder. Die EU will aber bis 2040 aus allen fossilen Brennstoffen bei der Wärmeversorgung aussteigen. Das bedeutet, dass 98.000 km neue Verteilnetze nach dem Bundesrechnungshof gebaut werden müssen für die Wärmepumpen. Wie solll das gehen? Die sind völlig irre.

Last edited 25 Tage her by bumo111
elly
25 Tage her

Letztes Jahr wurde die Neiddebatte losgetreten
Südliche Bundesländer lehnen höhere Strompreise als im Norden abEine Aufteilung Deutschlands in Strompreiszonen kommt für mehrere Bundesländer nicht infrage.“
Aus Sicht von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sind unterschiedliche Strompreiszonen in Deutschland eine Antwort auf den Rückstand beim Ausbau der Windenergie im Süden Deutschlands. „
https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-05/strompreis-bundeslaender-spaltung-strompreiszonen-windkraftausbau
Dass das sonnenreiche Bayern mit großem Abstand das Bundesland mit der meisten Nennleistung von Photovoltaikanlagen ist, wird ignoriert.

Peterson82
25 Tage her
Antworten an  elly

na wenn Bayern soviel günstigen Strom produziert, dann dürften sie ja auch keine Angst vor Strompreiszonen haben.

Stefan Z
25 Tage her
Antworten an  elly

Als Ausgleich, könnte Bayern ja aus dem Länderfinanzausgleich aussteigen. Der billige Strom, sollte Berlin und Co ja zur höchsten Blüte verhelfen.

Werner Geiselhart
26 Tage her

Es ist bisher nicht gelungen, selbst in kleinen, abgegrenzten Gebieten, die nach besten meteorologischen Voraussetzungen ausgesucht und mit gigantischen Geldmitteln ausgestattet wurden, ein „erneuerbares“ System aufzubauen, welches auch nur annähernd Energieautarkie erreichte. Ich denke da an die Kanareninsel El Hierro, welche von den MS-Medien als erstes vollautarkes Gebiet gefeiert wurde, basierend auf Windrädern und einem riesigen Speichersystem. In der Realität werden im Schnitt 50% Autarkie erreicht, man konnte selbst für dieses Minigebiet mit besten Windvoraussetzungen nicht berechnen, welche Kapazitäten notwendig wären, beim Speicher hat man sich um das Zwanzigfache! vertan. Selbst die grüne Wikipedia muss das zugeben https://de.m.wikipedia.org/wiki/El_Hierro siehe Energieversorgung.… Mehr