Die Mehrwert-Steuerlüge

Dienstleister – das sagt bereits der Begriff – leisten einen Dienst. Das ist aller Ehren wert – nur schaffen sie eben weder einen Mehrwert noch ein Produkt. Es gibt nichts, was im Ergebnis dieses Dienstleistungsprozesses einen Mehrwert begründet.

IMAGO / Michael Gstettenbauer
Autotransport in Düsseldorf

Politische Kommunikation ist das Werfen von Nebelkerzen. Wenn ein Bundeswirtschaftsminister davon spricht, die Marktwirtschaft „lenken“ zu wollen, dann meint er damit nichts anderes als die marxistische Planwirtschaft, in der der Staat bestimmt, was und wie produziert wird. Nur nennt er es nicht so, denn er weiß: Spräche er von „Planwirtschaft“, würden sich bei manchen ideologisch noch nicht gebrainwashten Geistern unmittelbar die Nackenhaare aufstellen. Also nutzt der Marxist ein Wortversatzstück aus dem Sprachkästl der Bourgeoisie und setzt darauf, dass die wenig Reflektierenden ihm aufsitzen – was sie auch artig tun.

Der intendierenden Begriffsverwirrung ist keine Schranke gesetzt. Und sie beginnt zumeist dort, wo sie einen Sachverhalt im Sinne eines Nutznießern vernebeln soll. Weshalb an dieser Stelle nur ein einziger Begriff der näheren Betrachtung unterzogen werden soll: Die Mehrwertsteuer.

Wo ist er Mehrwert bei der Mehrwertsteuer?

Otto Normalverbraucher hat sich an die sogenannte Mehrwertsteuer gewöhnt wie an die Tatsache, dass es morgens hell und abends dunkel wird. Er zahlt sie zumeist unbemerkt auf alles, was er in irgendeiner Weise erwirbt – und zahlt er sie nicht, wie beispielsweise beim Porto der Deutschen Post, dann merkt er es nicht einmal.

Die Mehrwertsteuer ist eine geniale Erfindung. Zumindest für jemanden, der wie der proletarische Staat ständig mehr konsumiert als er produziert. Womit wir dann auch schon bei der dem Begriff innewohnenden Lüge sind. Eine Lüge, die sich im deutschsprachigen Wikipedia wie folgt liest: „Die Mehrwertsteuer (abgekürzt MwSt., auch Mw.-St., in der Schweiz MWST, englisch value-added tax VAT) ist eine auf mehreren Stufen der Wertschöpfung erhobene Steuer, für deren Festsetzung die Einnahmen von Unternehmen mit Ausgaben der Unternehmen verrechnet werden.“

Eingeführt wurde diese Mehrwertsteuer in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1968 – als Melkmaschine des Bürgers sollte sie derart erfolgreich sein, dass um das Jahr 2000 bereits rund 120 Staaten sich dieses Instruments der Kapitalabschöpfung bedienten. Womit wir nun auf die damit verbundene Lüge zurückkommen – und den Ursprung derselben.

Eine Steuer für die Veredelungsgewerke

Tatsächlich war die Idee der ursprünglich vom Industriellen Carl Friedrich von Siemens angedachten Mehrwertsteuer durchaus nachvollziehbar und zweckmäßig. Siemens ging davon aus, dass in den industriellen Prozessen über die jeweilige Veredelung ein Mehrwert entstand. Als simples Beispiel: Ein Hüttenwerk bekommt Roherz und Kohle und macht daraus Industriestahl. Dieser Stahl erringt im Verkauf einen höheren Erlös, als die Summe aller in der Produktion eingesetzten Materialeinkäufe und Arbeitsschritte ausgemacht hat. Also hat das Hüttenwerk einen Mehrwert produziert. Der Stahl geht an die Automobilindustrie, die unter Hinzufügung zahlreicher anderer Komponenten ein Kraftfahrzeug produziert, für das wiederum die Summe aller Aufwendungen unter dem erzielten Verkaufserlös liegt. Auf diesen „Mehrwert“ erhebt der Staat die Mehrwertsteuer – und damit der Staat nicht bei jedem „Mehrwertprozess“ entsprechend den vollen Steuersatz kassiert, kann der zwischengeschaltete Wertverbesserer jene von ihm bei Ankauf und Produktion bereits gezahlte Steuer von jener abziehen, die er beim Verkauf gleichsam treuhänderisch für den Staat eingenommen hat. Damit – so die Idee – lastet der gesamte Mehrwert steuerlich auf dem, der als Endverbraucher den finalen Nutzen aus der Produkionskette zieht.

Soweit so scheinbar sinnvoll und nachvollziehbar. Vorausgesetzt, es handelt sich, wie die Bezeichnung es will, tatsächlich um produktive Prozesse, bei denen ein Vorprodukt durch Veredelung einen höheren Wert bekommt.

Die Debatte um die postindustrielle Dienstleistungsgesellschaft

Tatsächlich nun fiel die Einführung der Mehrwertsteuer mehr oder weniger zeitgleich in die gesellschaftliche Diskussion über die De-Industrialisierung der post-modernen Gesellschaft. Da war beispielsweise davon die Rede, die Industriegesellschaft durch eine Dienstleistungsgesellschaft zu ersetzen.
Ich muss zugeben, dass ich diese Idee schon damals nicht so recht nachvollziehen konnte. Wenn der Bauer eine Kuh melkt und die Molkerei daraus unterschiedliche Lebensmittel schafft, dann entsteht nicht nur ein Mehrwert, sondern auf ein Produkt, das einen realen Nutzen hat. Gleiches gilt eben auch für jenes bereits benannte Beispiel der Eisenerzveredelung zum Automobil. Wo aber ist dieser Mehrwert und die Produktveredelung beispielsweise bei einem Friseur? Wo sind sie bei einem Künstler oder einem Steuerberater? Wenn der Friseur dem Steuerberater die Haare schneidet und der wiederum dem Friseur die Steuerklärung macht, dann haben wir hier zwei Dienstleistungen. Aber: Wo ist dabei der Mehrwert?

Dienstleister schaffen keine Produkte

Dienstleister – das sagt bereits der Begriff – leisten einen Dienst. Das ist aller Ehren wert – nur schaffen sie eben weder einen Mehrwert noch ein Produkt. Es gibt nichts, was im Ergebnis dieses Dienstleistungsprozesses einen Mehrwert begründet. Bei einem Künstler – nehmen wir einen Maler – entsteht der Mehrwert erst durch den Kunstmarkt. Die Mehrwertsteuer, die der Künstler beim Erstverkauf seines Werks einzuziehen hat, hat daher mit Mehrwert nichts zu tun. Sie wäre bestenfalls als Quellensteuer zu bezeichnen, weil sie aus der Quelle des Kreativen schöpft – letztlich eine Form der Strafsteuer dafür, dass sich jemand hinsetzt, in seinem Kopf etwas erdenkt und es mit seinen Fähigkeiten in etwas umsetzt, was zu einem handelbaren Produkt wird. Die Begründung hierfür: Leinwand und Farbe sind Vorprodukte, die durch die Tätigkeit des Künstlers veredelt werden. Noch fragwürdiger wird eine Mehrwertsteuer bei Licht- und anderen Installationen, sie null Mehrwert produzieren. Womit wir dann bei diesem ekelhaften und sozialistischen Begriff des „Kunstschaffenden“ sind. Einer Person, die ohne kreativen Output gleich dem Fließbandarbeiter Dekoratives schafft, welches als „Kunst“ zu einer Ware wird.

Noch deutlicher wird der Unsinn des Mehrwertsteuerbegriffs bei jenen klassischen Dienstleistungen, wie sie bereits als Friseur benannt wurden. Ein Friseur schafft null materiellen Mehrwert. Das qualifiziert seine Arbeit nicht herab – ganz im Gegenteil, denn wie die Welt ohne Friseure aussähe, ist beim Blick auf manchen alternativen Ökojünger als vage Erinnerung an unser Bild vom Homo neanderthalensis problemlos nachzuvollziehen. Dennoch bleibt es dabei: Am Ende des Friseurbesuchs gibt es kein Produkt, das über einen Mehrwert gegenüber einem Vorprodukt verfügt. Es sei denn, wir wollten – wie es die Steuerverwaltung letztlich tut – einen Weg finden, durch die Verwendung von veredelten Produkten wie Schere, Shampoo oder Haarfestiger irgendwie doch noch einen mit dem industriellen Veredelungsprozess vergleichbaren Mehrwert zu konstruieren.

Tatsächlich aber ist sich die Steuerverwaltung – und damit die Fiskalpolitik – dieser, nennen wir sie Mogelei durchaus bewusst. Kein Betriebsprüfer – das sind jene Beamte, die in die Unternehmen gehen, um dort zu kontrollieren, ob die Abgabe der Steuererklärung auf korrektem Wege erfolgt ist – spricht von Mehrwertsteuer. Für sie lautet der Begriff „Umsatzsteuer“. Denn genau das ist diese Abgabe, mit der sich der Staat die Kassen füllt. Sie machte allein für den Haushalt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2021 rund 251 Milliarden Euro und damit recht exakt ein Drittel der von den Fiskalbehörden vereinnahmten Steuern aus.

Der Geldfluss darf nicht aussetzen

Es ist nachvollziehbar, dass eine Politik, die ständig neue Empfängergruppen für soziale Wohltaten schafft und sich mit einem Umfeld aus ideologiefördernden und staatsgeförderten, sogenannten „Nichtregierungsorganisationen“ umgibt, auf eine solch bedeutende Finanzquelle nicht verzichten wird. Ganz im Gegenteil werden beständig Diskussionen darüber angefacht, diese „Mehrwertsteuer“ um ein paar Prozentpunkte zu erhöhen – regierungspolitische Misswirtschaft bedarf nun einmal des ständigen Zuflusses von noch mehr Kapital. Genommen werden kann das am besten jenen, die sich nicht wehren können, weil der Kapitalabfluss bei jedem Umsatz, vom Brötchen bis zu Friseur, automatisch und zwangsläufig erfolgt. In dieser Hinsicht ist sie ebenso staatsgenehm wie die Lohnsteuer, gegen die sich der Leistungswillige ebenfalls nicht zur Wehr setzen kann.

Im Ergebnis: Die Konsumsteuer

So ließe sich daher sogar darüber nachdenken, ob eigentlich selbst der Begriff „Umsatzsteuer“ den Sachverhalt zutreffend beschreibt. Ehrlicher als der Begriff „Mehrwertsteuer“ ist er allemal. Und doch wäre es noch ehrlicher, von der „Mehrwertsteuer“ als von einer „Konsumsteuer“ zu sprechen. Denn in der Konsequenz ist sie genau das. Die steuerliche Rechnung für den gesamten „Wertschöpfungsprozess“, den wir besser als Umsatzkette begreifen sollten, liegt beim Endverbraucher, der alle Werte und nichtwerte Dienstleistungen konsumiert. Nur klingt „Mehrwertsteuer“ eben einfach hübscher als „Umsatzsteuer“ oder gar „Konsumsteuer“. Denn Mehrwertsteuer suggeriert einen wertverbessernden Produktionsprozess auch dort, wo ein solcher beim besten Willen nicht zu finden ist. Der in die Irre geleitete Bürger schluckt es, nimmt es hin und zahlt.

Dabei – begänne er, einmal über dieses staats- und gesellschaftspolitische Framing ernsthaft nachzudenken – müsste ihm sogar bewusst werden, dass er im Ergebnis des „Produktionsprozesses“ doppelt geleimt wird. Beispielsweise dann, wenn er Haushaltsplastik sammelt und in die Wertstofftonne steckt, für deren Entleerung er dann von dem zuständigen, zumeist kommunalen Betreiber zusätzlich zur Kasse gebeten wird.

Denn im Sinne von Wertschöpfungsketten betrachtet, liefert der Konsument jenen Teil des von ihm konsumierten, welcher tatsächlich eine industrielle Wertschöpfungskette durchlaufen hat, nun ja wieder bei jenem ab, dem er dafür bereits eine Steuer gezahlt hat. Folgerichtig haben wir hier von einer Wertminderung zu sprechen – denn für den Konsumenten als jenes letzte Glied der Kette ist mit der Weitergabe des Plastikmülls keinerlei Mehrwert verknüpft. Ganz im Gegenteil mindert die Abgabe dieses Produkts durch die nun verlorene Investition den Eigentumssockel des Abgebenden. Er nimmt folglich einen Kapitalverlust hin, wenn er ohne Gegenleistung seine Wurstverpackung aus dem Supermarkt ohne Gegenleistung im Wertstoffbehälter entsorgt – und wird gegebenenfalls sogar noch zusätzlich entreichert, wenn ihm diese Entsorgung beispielsweise durch eine Erhöhung der städtischen Müllgebühren durch die Hintertür aufs Auge gedrückt wird. Was übrigens für die Müllentsorgung in Gänze zu gelten hätte: Welcher Mehrwert entsteht beispielweise dadurch, dass Hausmüll verbrannt oder sonst wie weiter verwertet wird, wenn dadurch auf welchem Wege auch immer ein Nutzen entsteht?

Doch auch diese komplexe und komplizierte Fragestellung verlöre jegliche Bedeutung, wenn statt von „Mehrwertsteuer“ von einer „Konsumsteuer“ die Rede wäre. Denn in diesem Fall wüsste der Endverbraucher als Konsument, dass er der steuerpolitische Depp ist, der am Ende allein die Rechnung zahlt und nichts zurückbekommt. Das ist er zwar faktisch auch heute schon – nur merkt er es nicht, solange er glaubt, eine „Mehrwertsteuer“ abzudrücken. Weil eben „Mehrwert“ irgendwie positiv klingt, wenn scheinbar nur von einem solchen abgeschöpft wird. Dass der konsumierende Bürger bei jeder Zahlung zusätzlich durch den Staat entreichert wird, fällt dabei nicht so deutlich auf.
Und so wird auch künftig jeder „Umsatz“ und jeder Konsum als etwas mit „Mehrwert“ verkauft werden – und der Steuermichel wird ohne Murren zahlen, weil schließlich damit die Kohorten der staatstragenden NGO, Berater, Beauftragter und sonstiger Nutznießer der Planwirtschaft gefüttert werden müssen.

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Kommentare ( 38 )

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MajorTOm
1 Monat her

Dieser Staat lebt davon, dass der Großteil seiner Bewohner wirtschaftlich komplett ungebildet ist. Ich durfte neulich meinen Großeltern erklären, wie viele Steuern es mittlerweile allein auf Benzin gibt und dass der Staat an einer hohen Inflation kräftig mitverdient, weshalb er auch kein Interesse an einer Steuersenkung hat. „Halt du sie dumm, ich halt sie arm.“ – so ungefähr ging das doch. Und wenn dann mal ein paar Almosen verteilet werden ist die Schafsherde völlig aus dem Häuschen ob der Großherzigkeit und Güte ihrer Schäfer.

Mikmi
1 Monat her

Ich war der Meinung, Steuern aufs Benzin werden erst beim tanken fällig, jetzt kommt die Ausrede, die Lager sind noch voll, deshalb kann der Spritpreis nicht gleich gesenkt werden. Nach dieser Logik sollte der Spritpreis in 4 Monaten immer noch niedrig sein.

MajorTOm
1 Monat her
Antworten an  Mikmi

Ja, ja. Und wenn’s das nicht ist, dann ist es der angeblich steigende Verbrauch in China, weil die Lockdowns gelockert werden. Was heißt, dass während der Lockdowns der Ölpreis hätte sinken müssen, was nicht der Fall war. Aber jetzt kommt ja erstmal das Öl-Embargo der EU gegen Russland. Also wenn der Tankrabatt nichts bringt, dann liegt das nicht am Öl-Embargo. Merken Sie sich das bitte gleich.

Franjo
1 Monat her

„Weshalb an dieser Stelle nur ein einziger Begriff der näheren Betrachtung unterzogen werden soll: Die Mehrwertsteuer.“
Viel besser: ABGEORDNETEN „DIÄTEN“

thinkSelf
1 Monat her

Staaten wurden erfunden als die Räuberbanden entdeckt haben das das permanente schweren der Schafe einträglicher ist als es einmal zu schlachten. Und Politik ist nichts anderes als die ständige Erfindung skuriller Begründungen dafür das der Staatsraub irgendwie in Ordnung ist.
Wobei der eigentliche Trick darin besteht den Beraubten einen kleinen Teil zurück zu geben, weshalb sie in der Mehrheit dann glauben das sie zu den Gewinnern zahlen.

Merke: Die Schlauen leben von den Dummen und die von der Arbeit. Und zum Glück für die Schlauen stehen jeden Tag jede Menge Dumme erneut auf.

Sonny
1 Monat her

Wer ernsthaft vorhätte, die Fleißigen zu belohnen und die Schmarotzer und Faulen eben nicht, der würde kurzerhand die Umsatzsteuer abschaffen oder extrem senken. Am schlimmsten von allen: Eine Umsatzsteuer auf Lebensmittel ist eine Lebenssteuer, die die Menschen bezahlen müssen. Denn ohne Essen können sie nicht überleben. Für mich ist die Umsatzsteuer auf Lebensmittel eigentlich nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Und bedenkt man, wer diese Milliarden an Steuern in die Finger bekommt und was damit angestellt wird – es gibt erdachte Steuern für praktisch alles -, ist das eigentlich nichts anderes mehr als der Rauzug der Politik quer durch die Gesellschaft.… Mehr

Last edited 1 Monat her by Sonny
ReneKall
1 Monat her

Wie auch immer man es nennt, Steuer ist staatlich organisierter Raub. Wenn sich der Staat auf seine Kernaufgaben, innere und äußere Sicherheit, sowie funktionierende Infrastruktur konzentrieren würde, käme man mit weniger als einem Zehntel der Einnahmen aus. Deutschland würde florieren und wäre international konkurrenzfähig.

giesemann
1 Monat her

Der Begriff „MwSt“ ist lediglich ein Euphemismus, wohl entlehnt aus dem Englischen „VAT“ – „value added tax“. Es handelt sich um gemeine Besteuerung jeglichen Umsatzes, daher besser USt. Wie hinterziehen? Ganz einfach: Du machst keinen Umsatz und machst alles selber – vor allem Dienst. Dann haben sie keine Grundlage für das Prozentchen, oder? Beispiel Restaurant: Geh da nicht hin, denn du zahlst auf alles 19% an den Fiskus, auf das Futter selbst, den Service, die Gehälter, die Miete der Kneipe, einfach alles. Ein wahres Festmahl für den Finanzminister.

Th. Nehrenheim
1 Monat her

Der Mehrwert, den ein Dienstleister erbringt ist, dass er das Tagesgeschäft in den mittleren Phasen des Produktlebenszyklus dem Kunden abnimmt, damit letzterer sich auf die Entwicklung weiterer Prozesse, Nachfolgerprozesse und Höherwertigem widmen kann. Darüber hinaus ist der Dienstleister im Prozess der kontinuierlichen Verbesserung eingebunden. Zu seinen Pflichten gehört auch, den Prozess nicht nur am Laufen zu halten, sondern Mängel und Verbesserungsoptionen aufzuzeigen, vor Risiken zu warnen usw. Dazu erzeugt er Statistiken mit Messgrößen, die mit dem Kunden zur Überprüfung seiner Leistung vereinbart worden sind.

egal1966
1 Monat her
Antworten an  Th. Nehrenheim

Ach so, darum gehen heutzutage viele Geräte, wie z.B Waschmaschinen, Kühlschränke, Staubsauger und andere elektrische Geräte, „pünktlich“ nach Ablauf der Garantie kaputt.

Das nenne ich mal „kontinuierliche Verbesserung“….

Harald Kampffmeyer
1 Monat her

Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert.
Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du festgenommen.
Wenn du dich der Festnahme widersetzt, wirst du niedergeknüppelt.
Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen.
Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“

(Edward Paul Abbey)

Werner Geiselhart
1 Monat her

Würden all diese Steuern z.B. für den Bau und Erhalt von Infrastruktur, von Schulen und Unis, für eine schlagkräftige Armee, aber auch zur Unterstützung von Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind usw. verwendet, hätte ich absolut keine Probleme. Wenn das Geld aber verschleudert wird für die Zerschlagung einer sicheren und günstigen Energieversorgung, das Vergraulen der wertschöpfenden Industrien, das Erzeugen von PseudowissenschaftleriX an teuren Lehr(Leer)stühlen, die dann wieder für teures Geld auf eigens geschaffene Stellen gesetzt werden, die gewollte Einwanderung von angeblichen Flüchtlingen ins Sozialsystem, dem Kampf gegen Räächts mithilfe von finanziell bestens ausgestatteten Organisationen usw. undsoschlecht, dann hört meine… Mehr

mlw_reloaded
1 Monat her
Antworten an  Werner Geiselhart

Exakt. Die Nachkriegsgeneration-Wessis haben stets unbesorgt die hohe Steuerlast getragen – dafür gab es Soziales Netz, Rente, Infrastruktur, Bildung, und das auf Weltklasseniveau.