E-Zigaretten: Linke und Grüne wollen Werbung verbieten

Linke und Grüne wollen Werbung nicht nur für Tabak- sondern auch für nikotinhaltige Ersatzprodukte verbieten. Alles andere wäre “Völkerrechtsbruch”. Am Montag tagt dazu ein Ausschuss im Bundestag. Aber was ist das? Volksgesundheitserziehung oder der Abstieg in so etwas, wie einen antikapitalistischen Nanny State?

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Husten hat jeder einmal. Nun klingt eine jahreszeitlich bedingte Erkältung anders, als ein veritabler chronischer Raucherhusten. Hörte jedenfalls der Arzt des Autors hier ziemlich schnell heraus. Herr Doktor stand damals kurz vor dem verdienten Ruhestand, konnte also auf lange Jahre Berufserfahrung als Heiler am Menschen zurückblicken. Umso mehr überraschte sein ziemlich modernes Rezept: „Herr Wallasch, steigen sie doch mal auf E-Zigarette um.“

Nachdem sich die Verwirrung ob solcher unkonventionellen Ratschläge gelegt hatte, kam die E-Zigarette. Und was klingt, wie aus einer ziemlich dreisten Werbung für solche Produkte, war erlebte Realität: Der Husten war nach drei Tagen spurlos verschwunden und mit ihm verschwanden diverse Sprays, Tabletten und Inhalatoren. Zugegebenermaßen blieb eine diffuse Angst, welche neuen Gefahren mit dem neuen Dampf in die alten Lungen gesaugt werden. Diese Phase währte seine Zeit, solange, bis nach Jahren ein erneuter hartnäckiger Husten auch das Dampfen endgültig beendete und zunächst einmal eine Gewichtszunahme sichtbares Zeichen der Veränderung wurde. Zumindest letztere werden die meisten abstinenten Raucher und Dampfer kennen. Ebenso übrigens wie Uraltwitze zum Thema nach dem Motto: „Rauchen macht schlank“.

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Eine Frage an jene Leser, die noch rauchen oder schon Mal geraucht haben, können Sie sich an ihre erste Kippe erinnern? War es wie bei den meisten, ein Erlebnis unter Jugendlichen, einer brachte heimlich eine Schachtel mit und dann kamen Neugierde und Gruppenzwang zusammen? Oder erinnern Sie sich viel mehr an Tabak-Werbung, die Ihnen so gut gefallen hätte, die so gute Stimmung verbreitete, dass Sie nun unbedingt auch der Malboro-Mann oder eine der coolen Gestalten aus der West-Werbung sein wollten?

Das jedenfalls scheinen die Linken und die Grünen so zu sehen, wenn sie am kommenden Montag jeweils einen Antrag in den Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung gegeben haben, der die Tabakwerbung komplett verbieten will. Aber nicht nur die Werbung für Tabak, sondern auch jene für Produkte wie Elektrozigaretten und andere Verdampfer. Die Linkspartei legt noch eine Schippe drauf, wenn sie der Bundesregierung wörtlich nicht weniger als „Völkerrechtsbruch“ vorwirft. Wie das? Deutschland hätte 2005 eine WHO-Konvention unterschrieben, die unter anderem Tabakwerbung ächtet und diese Konvention nicht eingehalten, würde also Völkerrechtsbruch begehen. Ach du je.

Nun gehört es zur antikapitalistischen Haltung linker politischer Kräfte, generell mit Werbung auf dem Kriegsfuß zu stehen. Die große linke Ikone, die kanadische Journalistin, Globalisierungskritikerin und politische Aktivistin Naomi Klein, schrieb zur Jahrtausendwende einen Weltbestseller mit dem Titel „No Logo“. Darin geht es in etwa darum, sich eine Welt vorzustellen ohne Werbung, ohne die Globalisierung von Marken. Was für die Kanadierin und viele Leser ihres Buches rund um den Globus faszinierend klingt, haben allerdings viele Westdeutsche erlebt, als die Mauer fiel und die Logo-freie DDR für alle begehbar wurde, mal von den politischen Plakatierungen auf rotem Hintergrund abgesehen. Wenn etwas diese gefühlte Tristesse am besten auszudrücken in der Lage war, dann doch die Abwesenheit der Attribute einer kapitalistischen Marktwirtschaft – der Wandel der Litfasssäule vom Polit- und Kulturanzeiger zur Produktwerbung nun auch in Mitteldeutschland.

Am kommenden Montag wird also eine Ausschusssitzung zu den Anträgen der Grünen und der Linken zum vollständigen Tabakwerbeverbot beraten. Aber die großen Tabakkonzerne sind längst selbst mindestens ambivalent eingestellt, was dieses Thema angeht. Beispielsweise die Phillip Morris GmbH schreibt in einer Pressemitteilung mit dem Titel: „Studie: Alternativen zur Zigarette können die Lebensqualität verbessern“ dazu: „Die Transformation der Tabakindustrie hin zu weniger schädlichen Produkten wird kommen, die Frage ist nur wie schnell. Politik hat entscheidenden Einfluss, ob die Raucherinnen und Raucher risikoreduzierte Alternativen akzeptieren oder nicht.“

Mit anderen Worten: Die nikotinverabreichende Industrie (als solche will man mittlerweile verstanden werden) gibt der Politik den Handschuh zurück und sagt: Wenn ihr uns keine Werbung für unsere weniger schädlichen Nikotinprodukte machen lasst, dann verhindert ihr, dass Raucher ihr Leben verbessern können hin zu weniger gesundheitsgefährdenden Produkten oder sogar irgendwann ganz weg davon.

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Aber was ist jetzt mit den eingangs erwähnten Weisheiten eines Arztes kurz vor der Rente? Das sind ja keineswegs allgemein anerkannte. Die Frage aller Fragen ist hier doch: Soll die Politik Werbung für Ersatzprodukte wie E-Zigarette und Verdampfer-Zigarette weiter zulassen und nur die sowieso schon eingeschränkte Werbung für die herkömmlichen Zigaretten endgültig verbieten? Oder kann beides weg? Das natürliche Interesse der Tabakindustrie ist klar: Sie wollen ihre neuen Produkte, die weniger schädlich sein sollen weiterhin bewerben dürfen. Sogar eine Studie wurde in Auftrag gegeben mit dem ausufernden Titel: „Die Zukunft der Tabakregulierung in Deutschland Teil III. Das Potenzial risikoreduzierter Tabakprodukte zur Verbesserung der Lebensqualität und Konsequenzen für die Tabakregulierung.“

Lassen wir hier ausnahmsweise einmal die Diskussion außen vor, wer die Studie beauftragt und wer durchgeführt hat. Laut besagter Pressemitteilung jedenfalls will diese Studie untersucht haben, wie stark sich die Krankheitslasten des Rauchens durch den Umstieg auf risikoreduzierte Produkte senken lassen. Konkret will man dort herausgefunden haben:

„Schadstoffreduzierte Alternativen zur Zigarette können Beeinträchtigungen durch rauchbedingte Krankheiten reduzieren und damit Lebensqualität erhöhen. Tabakerhitzer oder E-Zigaretten können die Lebensqualität der Raucher in Deutschland – je nach Szenario – um bis zu 51 Prozent deutlich steigern.”

Nun ist der Autor hier als ehemaliger Raucher und späterer Dampfer möglicherweise befangen. Immerhin kann er individuell bestätigen, was da herausgefunden wurde. Was er allerdings nicht kann, ist einhundertprozentig ausschließen, dass es nicht ganz neue Erkrankungen geben könnte, die durch die Alternativen zum herkömmlichen Rauchen entstehen, aber noch gar nicht bekannt sind. Der Autor hier musste für sich eine Entscheidung treffen, was er meint, was für ihn besser ist. Eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera? Nein, denn zunächst war es eine zwischen Husten und keinem Husten, zwischen Gesundheitsgefährdung und der Hoffnung auf weniger Gesundheitsgefährdung.

Nun also die entscheidende Frage: Warum sollten die Tabakkonzerne nicht wenigstens für ihre alternativen Nikotinverabreichungsprodukte werben dürfen? Dafür spräche, wenn tatsächlich Raucher von herkömmlichen Glimmstengeln durch solche Werbemaßnahmen zur E-Zigarette oder Tabakerhitzern wechseln würden.

Für ein Komplettverbot der Werbung für nikotinhaltige Produkte aus gesundheitspolitischen Aspekten spräche beispielsweise, wenn Nichtraucher von dieser Werbung dazu verführt werden würden, diese neuen Produkte auszuprobieren in der Annahme, sie wären so etwas, wie gesunde Zigaretten, was sich allerdings selbst aus Sicht der Tabakindustrie nicht sind. Behauptet wird hier lediglich: „Die Lebensqualität der Raucher könnte deutlich erhöht werden, wenn Raucher in großer Zahl auf schadstoffreduzierte Alternativen umsteigen.“

Aber vielleicht sollte ja am Montag in besagtem Ausschuss ein viel grundsätzlicherer Ansatz diskutiert werden, wenn es darum geht, die Anträge der Grünen und der Linkspartei zu besprechen. Nämlich die Frage, ob wir wirklich wollen, dass sich das Land mittlerweile in so etwas, wie einen Nanny State verwandelt. Im Mai 2017 sprach Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft an der Technischen Universität auf dem Berliner Symposium mit anderen über diese Gefahr. Moderiert wurde diese Veranstaltung der Ludwig-Erhardt-Stifung https://www.ludwig-erhard.de/termin/berliner-symposion-muendiger-buerger-marschiert-deutschland-in-den-nanny-state/von Roland Tichy.

Norbert Bolz hielt das Impulsreferat mit dem hier so passenden Titel: “Von der Betreuung durch Besserwisser” https://www.ludwig-erhard.de/erhard-aktuell/standpunkt/von-der-betreuung-durch-besserwisser/. Halten wir uns gar nicht lange mit der Herleitung auf, wenn uns doch das Fazit von Bolz den so passenden Schlussatz für diese kurzen Überlegungen Pro oder Contra Werbung für nikotinhaltige Ersatzprodukte liefert:

“Bald wird eine Schwelle erreicht sein, an der sich die Leute das nicht mehr bieten lassen. Das gilt genauso für das Parallel-Phänomen der Political Correctness. Auch da gibt es mittlerweile Widerstand, und die Leute lassen sich nicht mehr jeden Wahnsinn bieten. Es muss ja nicht zu einer Kulturrevolution führen, aber es gibt präzise Sabotageakte gegen diese Politik der Überregulierung. Und ich denke, sie werden zunehmen.”

Was also werden unsere Politiker am Montag im Ausschluss beschließen, wenn es darum geht, die Anträge der Grünen und der Linken zu besprechen? Was glauben Sie?

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Kommentare ( 41 )

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41 Kommentare auf "E-Zigaretten: Linke und Grüne wollen Werbung verbieten"

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Vielleicht sollte man Werbung für Sachen verbieten, die hochsüchtig machen also zum Beispiel Nikotin haltige Produkte? Andererseits könnte man ja auch Heroin oder Kokain legalisieren und dann Werbung dafür schalten lassen. Wie hält es die Redaktion eigentlich mit „Werbung für Abtreibung?“, finde das auch antikapitalistisch bevormundend wenn man als Arzt nicht seine Leistungen anpreisen kann.

Grundsätzlich gilt im derzeit linksgrünen Zeitgeist: Es gibt gute und böse Dinge.
Z.B. sind Zigaretten böse. Zucker auch. Marihuana und Haschisch gelten dagegen als gut.
Diesel galt vor ein paar Jahren als gut, heute als böse.
D.h. gut und böse können sich ändern. Und es ist auch nicht immer logisch. Aber der linksgrüne Kampf gut gegen böse währet ewig. Und dank toller linker medialer Dauerpropaganda weiß praktisch jeder, was aktuell als gut oder als böse gilt. Wieso weiß er vielleicht nicht, aber das ist nicht nötig.
Das ist alles eine sehr effektive der Menschenkontrolle.

Lieber Martin, ich habe noch nie von einem Grünen gehört, dass er wenn Gras legalisiert wäre sofort geworben werden müsse damit. Andererseits, ist es nich bevormundend wenn man harte Drogen wie Kokain oder Heroin verbietet, kann doch jeder selbst entscheiden was er konsumieren möchte.

Ich nin kein ausgesprochener Fan von Linken und Gruenen, aber E-Zigaretten Werbung verbieten, da bin ich dabei. Warum nicht? Wenn sich ein Raucher zugrunde richtet zahlt am Ende die Allgemeinheit – d.h. auch ich. Also, von wegen Nanny-State – reiner Selbstschutz

Mit Verlaub, ein prinzipieller Denkfehler, der leider allzuoft anzutreffen ist. Sie erinnern sich sicher an die Einführung des Nichtraucherschutzes, besonders relevant in Kneipen und Bars. Selbstverständlich waren schon damals die meisten Restaurants bzw. Speiselokale mit rauchfreien Zonen ausgestattet bzw. Rauchen ganz verboten. Damals, wie Sie heute jubelten viele Bürger, mir schwante Ungemach, denn ich empfand es als einen Testballon für das was noch folgen würde, die Büchse der Pandora war geöffnet. Heute diskutieren „wir“ nunmehr sogar Fahrverbote für vormals rechtmäßig be- und erworbene Fahrzeuge, das ist die logische Konsequenz. Nein, exakt diese Naivität, die Bürokraten jeden Schlages aus der Versenkung… Mehr

Wieder der Bezug auf die totale ökonomische Selbstverantwortung. Ist das eigentlich kein klassisch neoliberales Argument, welches hier doch auch Zustimmung finden könnte?

Dann bitte auch alle Fette und alle Zucker verbieten.
Und Sport macht krank, so viele Muskelrisse etc. Und Motorradfahren, Ski fahren – alles gefährlich – muss ich auch alles mitbezahlen.

die angeblich gesunde Lebensweise sollte überhaupt verboten werden. In mewinem Bekannten-, Verwandzen- und Freundeskreis sind nämlich alle! die so gesund lebten an schweren Krankheiten erkrankt und brauchen dauerhaft Medikamente.
Depression, Herz-Kreislauf, und Krebs.

Es geht nicht darum es zu verbieten, sondern dafuer WERBUNG zu machen.
Sie koennen gerne mit Schwarzwaelder-Kirsch Torte und ohne Helm Motorrad fahren – aber machen sie keine Werbung dafuer.

Und Trampolinspringen (Annalehnchens Sport) ist hochgefährlich!

Komisch, wenn unter 1000 Neuzugängen einer mit Bombengürtel ist, dann muss man das humanitär in Kauf nehmen, aber wenn unter 1000 Dampfern einer doch krank wird ist das inakzeptabel?

Die Grünen sollten dich in „Die Nudging-Partei“ umbenennen.

Im Gegenteil, ich würde weitergehen und das Verbot jeglicher Werbung befürworten. Werbung verhindert das Denken, schädigt den Geschmack und versucht nur ständig uns von den wichtigen Dingen im Leben abzulenken. Muß es denn sein, daß wir in einem Wirtschaftssystem leben, das nur aufrecht erhalten werden kann, indem es immer wieder neue völlig überflüssige bis hin zu geradezu blödsinnigen Bedürfnisse erzeugt? Wie wäre es wenigstens mit der Einführung einer saftigen Werbesteuer, deren Höhe bemessen wird nach dem gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Schadenspotential eines Produktes. Übrigens, daß der Staat eine Straßenverkehrsordung nicht nur erlassen hat sondern sogar deren Einhaltung überwacht, betrachte ich… Mehr

Was die „wichtigen“ und was die „blödsinnigen“ Dinge im Leben sind – bestimmt dann wer? Leute wie Sie? Auweia.

Dass Sie diese abwegige Meinung hier kundtun können, verdanken Sie ausschließlich dem Wirtschaftssystem, das „immer wieder neue überflüssige Bedürfnisse“ erzeugt.

Lassen Sie mich raten: Sie leben auf dem Niveau der Jungsteinzeit, sind also sesshaft und ernähren sich von Subsistenzlandwirtschaft- mehr braucht ja schließlich niemand. Nur wie sind Sie ins Internet gelangt? Fragen über Fragen…

Wurden Sie, gestatten Sie die Ironie, durch Werbung etwa zu einem sinnerfülltes Dasein geführt?
In wie fern ich der bloßen Art der Wirtschaftens, insbesondere in seiner heutigen Form, die Meinungsfreiheit verdanken soll, ist mir leider unklar. Es mag ja einen Zusammenhang zwischen beiden geben, dieser ist aber so offensichtlich nicht, sondern würde der Begründung bedürfen.
Aber danke, daß Sie Ihre Gedanken dazu geäußert haben.

Ein komplettes Verbot von Werbung fände ich zwar auch gut, denn es würde alle Produkte um 10 bis 40% verbilligen. Allerdings hätten wir dann auch eine Massenarbeitslosigkeit.

Vorschlag: Machen Sie eine Firma auf und produzieren einfach alles, was die anderen überteuert (weil beworben) anbieten, ohne Werbung – also 10-40 % billiger. Dann werden Sie doch sicher reich werden!

Sicherlich werden die Grünen und Linken damit durchkommen und nach der Abstimmung geht es erstmal nach draussen, auf eine Zigarette „danach“…;-)

Das ist ja wieder vollkommen Sinnfrei. Abtreibungswerbung erlauben, sprich töten von Menschen bewerben, und dann Zigarettenwerbung verbieten. Na das ist eine Logik die will ich gar nicht verstehen.

Lieber Herr Wallasch! Danke für diesen Artikel. Ich dampfe bereits seit Ende 2010 und seitdem erlebe ich den Kampf des Staates, gegen die E Zigarette. Ich verwende dieses Begriff übrigens nicht mehr, für mich sind es „Dampfgeräte“. Klingt sperrig, aber mit Zigaretten haben diese Geräte nichts zu tun. Der Staat betreibt, getrieben durch die Tabakindustrie, vor allem aber durch Pharmaindustrie, die ein großes Interesse daran hat, dass weiter geraucht wird (Entwöhnungsmittel), seit Jahren eine Desinformationskampagne. Und diese wirkt, denn ich habe mir schon etlichen Unsinn angehört, die Leute nachplappern. Von Seiten der Dampfer wurde alles versucht, um aufzuklären. Aber auch… Mehr

Ich stimme Ihnen vollumfänglich zu, dass Interesse der Pharmalobby betrifft allerdings nicht in erster Linie die Nikotinersatzprodukte sondern den Rückgang der unzähligen, durchs Rauchen verursachten Krebserkrankungen. Das ist der wahre Grund für den beispiellosen, weltweiten Kampf gegen die eZigarette.

Grüne Logik: Werbung für legale Genussmittel verbieten und gleichzeitig verbotenes
legalisieren (Cannabis).

Ja wie jemand einen Kampf gegen das führt, was dann zu 3/4 mit reingedreht wird, das kapiert doch keiner.

Bitte nie wieder „Grüne“ und „Logik“ in einer Konstellation verwenden, Danke !