Zahl der illegalen Einreisen auf der Belarus-Polen-Route steigt sprunghaft

Allein in den ersten 11 Tagen des Oktober kamen mehr Migranten illegal über die polnisch-deutsche Grenze als im gesamten Vormonat.

Matthias Nikolaidis
Erstaufnahmeeinrichtung in Eisenhüttenstadt

Über Belarus und Polen sind seit August bereits mehr als 4300 Menschen unerlaubt nach Deutschland eingereist. Das erklärte laut Medienberichten die Bundespolizei gegenüber der DPA. Sie stammten vorrangig aus dem Irak sowie aus Syrien, Jemen und Iran. Betroffen sind die davon die an Polen grenzenden Bundesländer Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

In den Monaten Januar bis Juli 2021 seien insgesamt 26 Personen mit Bezug auf die Weißrussland-Route registriert worden. Im August seien es hingegen 474 und im September bereits 1914 Personen gewesen. Im Oktober wurde diese Zahl schon jetzt übertroffen: Zum 11. Oktober stellten Bundespolizisten 1934 Menschen fest, die unerlaubt über Weißrussland und Polen nach Deutschland eingereist waren.

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Kommentare ( 27 )

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TschuessDeutschland
2 Tage her

So wie die EU – unter teutscher Führung – derzeit mit Polen umgeht, könnte ich mir gut vorstellen, daß auch die Polen die Neu-Ankömmlinge mittlerweile lächelnd durchwinken.

Oliver Esterl
3 Tage her

Eventuell sollte man mal verbreiten, dass in D-Land bald nichts mehr zu holen ist. Die Wirtschaft kollabiert, die Inflation galoppiert, die 15 Millionen Netto-Steuerzahler, die den Laden leidlich am Laufen halten werden bald in Ruhestand gehen (Baby Boomer) oder tun es gerade mit Vorruhestandsregelungen im produzierenden Gewerbe. Die Automobilindustrie bereitet Massenentlassungen gut bezahlter Arbeitnehmer vor, die zu den Nettosteuerzahlern gehören. Ohne wertschöpfende Industrie geht nix mehr. Kein Sozialstaat, kein Gesundheitssystem, keine Infrastruktur, kein Bildungssystem, keine Kultur, keine NGOs funktionieren ohne (Steuer-) Einnahmen der wetschöpfenden Menschen und Firmen im Lande. Und wir bekommen eine Regierung, die weiter massiv Schulden machen wird… Mehr

Roland Mueller
3 Tage her

Über Belarus wandert nur ein kleiner Bruchteil der „dringend benötigten Fachkräfte“ ein. Über neunzig Prozent der Schutzsuchenden kommen über andere Länder. Wozu die Aufregung?

Hieronymus Bosch
3 Tage her

Man lese den entsprechenden Artikel über dieses Thema bei FOCUS-Online! Das ist wie in einem Märchenbuch. Nur, dass Hänsel und Gretel dort Hasssan und Mohammed heißen und vornehmlich aus dem Irak kommen. Hier wollen sie ein besseres Leben. Ja, und dann ist da natürlich der Telekommunikations-Ingenieur aus dem Jemen, der in München seine Zukunft sucht. Für Schlepperdienste werden bis zu 10.000 Dollar gezahlt. Keine Frage, woher die Schutzsuchenden überhaupüt soviel Geld haben? Wer wieder einmal richtig lachen will, sollten den Artikel nicht verpassen!

country boy
3 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

FOCUSonline hat doch auch der Grünen, die mit der Aussage von sich reden machte, dass es bei uns eine eklige weiße Mehrheitsgesellschaft gäbe, ein Erster-Klasse-Zeugnis ausgestellt. Das ist Journalismus für den Spam-Ordner.

StefanB
3 Tage her

Merkel hat doch gesagt „Wir schaffen das“ – sie meinte natürlich die Umvolkung, der guten Tarnung halber neudeutsch auch Resettelment genannt.

PM99
3 Tage her

Ich verstehe gar nicht, warum da jetzt so auf Lukaschenko geschimpft wird. Der macht doch nichts anderes als die Evangelische Kirche mit ihren Schiffen im Mittelmeer. Er hilft Tausende „Flüchtlinge“ nach Deutschland zu bringen. Da sollten wir ihm danken, denn das ist doch ausdrücklich erwünscht. Gewiss wird er von Steinmeier noch das Bundesverdienstkreuz bekommen, keine Frage.

Hieronymus Bosch
3 Tage her
Antworten an  PM99

Lukaschenko macht einfach einen guten Job! Er öffnet seine Tore, damit wir die Schutzsuchenden willkommen heißen können! Da die bei ihm kostenlos durchreisen können, brauchen sie noch nicht einmal ein Ticket!

Oneiroi
3 Tage her

Da das Deutsche Rentensystem im Prinzip ein Ponzischeme ist, bei dem die zuletzt gekommenen die Zeche für die eher gekommenen Zahlen ist es nur logisch, wenn staatlicherseits nicht wirklich etwas gegen die Zuwanderung unternommen wird, da sonst der Schwindel schneller auffliegen würde. Die Maximierung der Zuwanderung ist momentan der einzige Stellhebel der Regierung um das Ponzischeme noch ein wenig am laufen zu halten. Das diese Leute nicht wirklich Rentenbeiträge zahlen fällt erst in 20-30 Jahren auf…bis dahin sind alle heutigen Entscheidungsträger lange aus dem Geschäft. Sobald die Ersten in 20-30 Jahren feststellen, dass das mit dem generationenbasierten Rentensystem mit dem… Mehr

TschuessDeutschland
2 Tage her
Antworten an  Oneiroi

Nicht nur die Rentenversicherung, die komplette deutsche Gesellschaft ist mittlerweile ein Ponzi-Schema. Man gucke nur mal, wer die Jobs (Reinigungskräfte, Paket-Zusteller, Imbißbuden, „Security“) macht, auf die die Deutschen mittlerweile keinen Bock mehr haben, weil Hartz-IV geht ja auch.
Blöderweise haben diese Herrschaften andere Vorstellungen.

Hieronymus Bosch
3 Tage her

Da von jeder Moschee aus bald ein Muezzin ruft, herrscht auch dort eine erhöhte Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften. Der Vorteil wäre hier, dass die dafür benötigten Fachkräfte keine besondere Einarbeitungszeit benötigen. Sie könnten sofort ins Berufsleben einsteigen und dabei helfen, unsere Sozialkassen zu füllen! so schaffen wir endlich die längst versprochenen blühenden Landschaften im Osten!

Kraichgau
3 Tage her

und jeder einzelne wird monatliche 450€ abgreifen,dazu bezahlte Wohnung und Krankenversicherung….und DANN kommt der Familiennachzug 🙂 Einfach mal ausrechnen für die Oktober“flüchtlinge“….
und der GAG,nach §16 Absatz2 wäre D absolut nicht zuständig und könnte diese Gauner nach Polen zurückweisen und diese wiederum die Flüchtlinge gen Belarus

Innere Unruhe
3 Tage her
Antworten an  Kraichgau

Jemand hatte mal geschrieben „Wer sich verantwortlich fühlt, macht sich erpressbar“.
Vielleicht sollten alle Eltern sich beim Abendessen mit den Kindern über das Thema Verantwortung unterhalten. Dabei wäre darauf zu achten, woran man merkt, ob Verantwortung praktiziert wird.

josefine
3 Tage her
Antworten an  Kraichgau

Warum machen wir das mit? Die Menschen sind über etliche demokratische Länder gekommen, nach unsere Gesetzen hätten sie längst woanders Asyl beantragen müssen.
Täglich werden zig-fach Gesetze gebrochen, und wir werden überrannt mit 1.000en von Kostgängern.
Warum nur Unternehmen unsere Politiker nichts? Wahrscheinlich zahlen wir noch die horrenden Schleppergebühren.
Weshalb machen wir unsere Politiker nicht aufmerksam auf Ihre Pflicht, für das Land zu arbeiten? Wenn wir nichts machen, wird sich nichts ändern, und die Grenzen sind noch in 10 Jahren offen für jeden, auch für Straftäter und Terroristen.

Hieronymus Bosch
3 Tage her

Wo ist das Problem? Wir haben doch hier eine „Willkommenskultur“! Ich verstehe das so, dass jeder kommen kann, der will! Außerdem brauchen wir ja dringend Fachkräfte; da kann es doch nur hilfreich sein, wenn endlich Nachschub von außerhalt kommt. Zudem laufen unsere Integrationsprogramme auf Hochtouren; Moscheen werden gebaut und Religionsfreeiheit wird gepredigt. Da kann man doch nur frohen Mutes sein, oder?

Hannibal Murkle
3 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Da sie alle in Brandenburg landen, werden die bestimmt nach Berlin ziehen. Da die Stadt eh schon verloren ist, kann man dort genausogut eine Dritte-Welt-Megacity in Europa ausprobieren – ich erinnere mich noch an den exotisch-morbiden Charme der heruntergekommenen Viertel in Catania, Palermo, Neapel. Bald muss ich dafür nicht weit in den Süden fliegen, ein paar Stunden mit der Bahn reichen – cool!

BTW: Der öde Kasten am Hauptbahnhof bekommt vermutlich Minarette und wird zum Sitz des Emirs samt Harem?

Last edited 3 Tage her by Hannibal Murkle
Hieronymus Bosch
3 Tage her
Antworten an  Hannibal Murkle

Das triff es auf den Punkt! Herrlicher Kommentar, ich bin begeistert!

Oneiroi
3 Tage her
Antworten an  Hannibal Murkle

Zumal jede Nation ihre ganz eigene Ausprägung von sozioökonomisch Schwachen Region mit ihrer spezifischen Kultur haben. In den USA die Trailerparks und Slums, in Brasilien die Favelas, in Südafrika die Townships in Asien Kapselwohnungen. In Berlin könnte ich mir hippe TinyhouseGhetos gut vorstellen…quasi als nachverdichtende Maßnahme.

Hannibal Murkle
3 Tage her
Antworten an  Oneiroi

Glücklicherweise wurde das Tempelhofer Feld nicht bebaut, damit gäbe es genügend Platz für Favelas. Ich stelle mir etwas Ähnliches wie Hongkonger Walled City (inzwischen abgerissen) vor, mit der höchsten Einwohnerdichte der Geschichte – nur viel größer. Damit könnte man Bereicherungen zumindest ganz Germoneys an einem Ort unterbringen – die stets RRG wählenden Berlinenden*Innen müssten begeistert sein.

Hieronymus Bosch
3 Tage her
Antworten an  Hannibal Murkle

Die BerlinerInnen sind vor allem begeistert von Gouvernante Giffey. Nein, nicht weil sie so gut abschreiben kann – das können andere noch besser -, sondern weil sie das Herz auf dem rechten Fleck hat. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass der Köpi – für Nicht-Berliner: von Linksautonomen besetztes Gebiet in der Köpenicker Straße – als Modell für ganz Berlin dienen könnte. Keine Mieten und kein Gesetz! Was will der Berliner mehr?

Noergel Jo
3 Tage her
Antworten an  Hieronymus Bosch

„Was will der Berliner mehr?“
Nur eines: mehr Geld aus dem Länderfinanzausgleich. Denn irgendwoher muss das Geld dafür ja kommen.