Jahrzehntelang galt die Sozialdemokratie in Deutschland und Österreich als selbstverständliche Größe der politischen Landschaft – eine Partei der Arbeit, der Absicherung, der gesellschaftlichen Mitte. Heute fehlen Plan und Deutungshoheit. Die Umfragen zeichnen kein Stimmungstief, sondern einen Erosionsprozess.
Imago / Bernd Elmenthaler
In Deutschland liegt die SPD in den aktuellen Sonntagsfragen bei 12 bis 14 Prozent. Der PolitPro-Wahltrend weist 12,8 Prozent aus, ZDF-Politbarometer und ARD-Deutschlandtrend 13 Prozent. Selbst das etwas bessere Insa-Ergebnis von 14 Prozent bleibt unter dem bereits historisch schwachen Bundestagsergebnis von 16,4 Prozent aus dem Jahr 2025.
In Österreich ist der Absturz noch klarer: Die SPÖ kommt in den jüngsten Erhebungen von Lazarsfeld und OGM auf 15 Prozent, im PolitPro-Mittel auf 15,1 Prozent – nach 21,1 Prozent bei der Nationalratswahl 2024. Die FPÖ steht zugleich bei 37 bis 38 Prozent, beinahe so stark wie ÖVP und SPÖ zusammen. Die Grünen sind mit 13 Prozent dicht an der SPÖ.
Ausgerechnet in diesem Krisen-Szenario trudelt Österreichs Sozialdemokratie auch noch in eine Obmann-Debatte: Der glücklos agierende Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler, Ex-Bürgermeister der kleinen Gemeinde Traiskirchen bei Wien, ist angezählt – bei der Kanzlerfrage kommt er auf nur noch acht Prozent und soll auch deshalb abgelöst werden. Der Medienmanager und Multimillionär Gerhard Zeiler (71) lässt ihm über den ORF und über die Kronen Zeitung ausrichten, dass er den Parteivorsitz übernehmen möchte.
Neuer Kandidat für Parteivorsitz sorgt für noch mehr Probleme
Aufgrund der von Andreas Babler erlassenen neuen Fraktions-Statuten ist dies aber nicht so einfach, ein monatelanger Krieg um den Job des Parteichefs gilt als sicher. Und damit ist ebenso klar: Der innerparteilich unter massivem Druck stehende Vizekanzler wird wenig Zeit dafür haben, in einer Dreierkoalition mit den Konservativen und der liberalen Mini-Partei Neos mit guten Reformideen wieder irgendwann Punkte für die SPÖ zu sammeln.
Aber die innerparteilichen Querelen sind nur ein Grund von vielen für die Auflösungserscheinungen in der einst staatstragenden Sozialdemokratie: Beide Parteien – SPD und SPÖ – sitzen in der Regierung und zahlen dafür den Preis der Unsichtbarkeit. Die SPD ist Juniorpartner von Kanzler Friedrich Merz, die SPÖ von Kanzler Christian Stocker. Im ARD-Deutschlandtrend sind 84 Prozent mit der schwarz-roten Koalition unzufrieden. Beim Thema soziale Gerechtigkeit liegt die SPD in der Kompetenzfrage nur noch knapp vor AfD und Linken. In Österreich sagen bereits 72 Prozent, dass sie mit der Regierung unzufrieden sind. Die Krisenthemen Teuerung, Energiekosten und Massenmigration überlagern jede sozialdemokratische Botschaft.
Die Ursachen für den Abstieg von SPD und SPÖ sind über die Grenze hinweg ähnlich: Das alte Arbeitermilieu schrumpft, die verbliebene Stammwählerschaft altert. Als Juniorpartner tragen beide Parteien auch Reformen mit, die ihre eigene Klientel belasten – bei Pensionsplänen, bei neuen Steuerplänen, bei Gebühren-Erhöhungen –, ohne als große Gestalter der Zukunft wahrgenommen zu werden.
Noch immer bleiben den Sozialdemokraten Apparate, Mandate und kommunale Hochburgen. Was sich aber auflöst, ist die alte Funktion: als Mehrheitsbeschaffer der Mitte, als Stimme der Arbeitnehmerschaft, als glaubwürdige Kraft sozialer Sicherheit. Links von SPD und SPÖ nehmen Linke und KPÖ den moralischen Furor, rechts davon AfD und FPÖ die Sprache der Abstiegsangst. In der Mitte bleibt oft nur Verwaltung des Abstiegs. Auch neue Namen an der Spitze müssten eines mitliefern: eine glaubwürdige Erzählung, die Zukunftschancen verspricht.



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Die Fabianer sind tatsächlich der Abschaum der Menschheit. Vaterlandsverräter vom ersten Tag an. Tagediebe und Nichtsnutze durch die Bank. Das muss nicht nur verschwinden. Das muss hinter Gitter. Natürlich nur für die justiziablen Taten. Gnade ihnen Gott, dass Gitter reichen.
Dieser Prozess ist von der SPD selber in die Wege geleitet und fortgeführt worden. Auch wenn das Arbeitermilieu schrumpft, hätte die SPD punkten können als bodenständiger Interessenvertreter im Sinne der Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen, und trotzdem keine Reichtümer anhäufen.
Stattdessen macht die SPD-Funktionärsriege seit vielen Jahren Politik für das gehobene, städtische Milieu, dem sie sich selber zugehörig fühlen, und dessen Zustimmung ihnen wichtiger ist als die des Arbeiters, den sie nur für seltene Fototermine treffen, und dabei die gegenseitige Fremdheit realisieren.
..Einfach ärgerlich. Ich war dabei, Frau Esken endlich zu vergessen. Und nun wieder diese eskenesken Fotos und Erinnerungen…
Die Sozis in Deutschland haben sich bei der grünen Idiotensekte eingeschleimt und haben ihre einstige Stammwählerschaft dadurch vergrault. Ihnen wird es ergehen wie der FDP, die den gleichen Fehler beging. Die Union ist dabei den beiden Verliererparteien auf diesem Weg in die politische Bedeutungslosigkeit zu folgen.
Vergrault? Verraten. Und die haben es mit sich machen lassen, oder aber gar keine Repräsentanz mehr auf der Funktionärsebene.
Die Sozialisten aller Länder haben erkannt, dass ihr einstiger Erfolg, der auf dem Versprechen des sozialen Aufstiegs beruhte, ihr eigener Ruin ist. Deshalb machen sie seit Jahrzehnten eine Politik der sozialen Geiselnahme. Niemand soll mehr aus der Unterschicht entkommen und sein Dasein in Abhängigkeit von den Almosen der Sozis fristen. Aber der Erfolg der Vergangenheit ist unumkehrbar, es sei denn durch die Schaffung einer neuen Unterschicht durch Immigration Minimalbegabter. Arbeiter haben längst erkannt, dass die Sozis Politik gegen sie machen. Der Ex-SPÖ-Chef Kern hat es nolens volens auf den Punkt gebracht: „Ich wäre lieber der Kanzler derer, die um 6h… Mehr
Mit Verlaub Herr Schmitt, aber die Ursachenanalyse sehe ich ganz anders. SPD und SPÖ sind mittlerweile alles andere als „Mitte“, die sind schon längst in die linke Ecke abgedriftet und kommen mit Konzepten, die vor ein paar Jahren der Linkspatei zur linken Ehre gereicht hätte. Anders gesagt: die Sozen in D und AT machen Politik gegen die Bürger im Land und für Globalisten und Superreiche sowie Migranten, die die Sozen als neue Wählerbasis auserkoren haben. Die linken Parteien zerstören ihre Länder, und das sieht der Bürger tagtäglich. Er sieht es an seiner Rente, an den Mieten, an den Energiekosten, an… Mehr
Jahrzehnte lang war die SPD die Partei der Mitte, der Arbeiter und Angestellten. Das trifft doch vollkommen zu. So war es bis 2005. In diesem Jahr trat der letzte seines Amtes würdige Bundeskanzler Schröder ab und Merkel übernahm.
Heute sind SPD und SPÖ beide an den linken Rand gewandert und die vormals Konservativen (Union und ÖVP) sind sehr viel linker als die SPD damals unter Helmut Schmidt und Gerhard Schröder.
Igitt, Schmidt mit dem Familiennachzug und Schröder mit der Turboeinbürgerung!
Die waren noch nie „Mitte“. Der Begriff Mitte allein ist Dummpulver. Die sind Satanisten. Teilen, spalten und herrschen ist das Ziel. Das endet gerade, weil die xte Generation der Fabianer schlicht zu dumm ist oder weil das Gute endlich wieder die Oberhand gewinnt.
Das sind die Parteien der Faulenzer, heute im Focus: “ Es geht um die Grundsicherung, die vorher Bürgergeld und davor Hartz IV hieß. Es geht um rund 47 Milliarden Euro und rund 23 Milliarden davon, die an Menschen ohne deutschen Pass gehen. Die größte Einzelgruppe sind Ukrainer.“
Aber bei Rente, Pflege und Krankenversicherung sparen und Steuern erhöhen. Das Frau Schwesig überhaupt noch in den Spiegel gucken kann. Die arbeitende Bevölkerung wird vernichtet und Müßiggänger werden bezahlt.
Die arbeitende Bevölkerung sollte Mal aufwachen, den sie zählt die Rechnungen.
Die wählen diese Schwachmaten sogar in Serie. Da wacht nichts mehr auf – wie denn auch. Dummheit sediert jede Intelligenz.
Dass die Wähler von Frau S überhaupt noch in den Spiegel kucken können ? „Linksbunt“ sein ist für mich ein asozialer und parasitärer Geisteszustand inkl Entwicklungsdefizit … siehe Bumbskoppcity
Gerade diese Verteilung dessen was die in Deutschland arbeitenden Menschen erwirtschaftet haben, an Menschen aus fremden Ländern, und der meinem Eindruck nach vorhandene Unwille, Missbrauch in diesem Bereich einzudämmen, das hat mir Klarheit verschafft.
Robert Michels „Ehernes Gesetz der Oligarchie“ von 1911:
Große Organisationen führen zu BürokratieBürokratie führt zu MachtkonzentrationMachtkonzentration führt zu Korrumpierung
Siehe auch CDU, EU, FIFA, UN, WHO, etc.
Perle des Wissens: Michels formulierte sein Gesetz anhand seiner Erfahrungen mit der damaligen SPD. Die Tote Tante kehrt also nur zu ihren alten Wurzeln zurück.
Wir werden von einer Kaste intellektuell kastrierter Polit-Parasiten ausgeplündert, die dieses Land mit bösartiger Debilität im Rekordtempo vernichtet.
Diese verlogenen Hochstapler besitzen weder das Rückgrat einer Führungspersönlichkeit noch die Hirnkapazität einer Amöbe.
Ihr einziger Instinkt besteht darin, das eigene Schmarotzertum in Talkshows als moralischen Sieg zu verkaufen, während sie vor jeder Tatkraft wie feige Würmer im Dreck kriechen❗
Ob die Leute eine Erzählung hören wollen ? Ich glaube nicht.
Leider fehlt den Volksparteien glaubwürdiges Personal und Deutschland ist auf dem Weg nach Österreich – in Richtung Operettenstaat.
In Österreich ist das überdeutlich. Eigentlich wird Kickl für zu leicht eingeschätzt. Der Beliebtheitsaufstieg kommt zum einem Großteil aus der Unglaubwürdigkeit der Mitbewerber.
Kickl ist eine recht schlauer, schlagfertiger und vor allem auch integrer und damit vertrauenswürdiger Mann – seine Argumente sind stets treffend. Das macht ihn so beliebt. Das liegt nicht nur an der Dummheit und Unfähigkeit seiner politischen Gegner.