Sachsen-Anhalt braucht massive Polizeihilfe von anderen Ländern für den Wahlabend

Ein bisher einmaliges Aufgebot an Sicherheitskräften muss heute vor allem das Parlamentsgebäude in Magdeburg schützen. Das Innenministerium rechnet mit Übergriffen gewaltbereiter Linksextremisten.

IMAGO / HMB-Media

Noch nie in der Geschichte der Bundestagswahl musste eine Landtagswahl mit einer derart großen Polizeipräsenz geschützt werden wie heute in Sachsen-Anhalt. Nach Informationen von TE verfügt das Land selbst nur über vier Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei, die für den Abend vollständig mobilisiert sind. Dazu kommen sechs Einsatzhundertschaften aus anderen Bundesländern und vier Einsatzzüge der Bundespolizei. Ursprünglich forderte die Landesregierung nach Informationen von TE sogar 15 Einsatzhundertschaften von außerhalb an, erhielt aber nur die Zusage für insgesamt zehn Einheiten. Zu einer Einsatzhundertschaft gehören regulär 124 Beamte.

Mit diesem Aufgebot sichern also mehr als doppelt so viele Polizisten den Wahlsonntag ab, wie sie das Bundesland selbst aufbieten kann. Die Polizeiführung rechnet im Fall eines AfD-Siegs damit, dass Linksextreme durchbrechen und das Landtagsgebäude besetzen oder blockieren könnten. Zurzeit sammeln sich Linksextreme aus mehreren Bundesländern unter anderem in einem „Antifa-Camp“ in Bitterfeld. Als Orte mit der höchsten Gefährdungsstufe gelten die Landeshauptstadt Magdeburg und Halle.

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Kommentare ( 38 )

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38 Comments
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wegmitdenaltparteien
1 Monat her

“  Zurzeit sammeln sich Linksextreme aus mehreren Bundesländern … „

Ein Offenbarungseid des Staates, der Demokratie und der Gesellschaft. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Supersilent
1 Monat her

Die RAF ist wieder da, sie nennt sich nur heute anders und wird indirekt auch noch vom Staat unterstützt. Könnten Andreas Baader und Ulrike Meinhof dieses sehen, sie würden Jubeltänze in ihren Gräbern aufführen.

Johny
1 Monat her

Wenn der deutschen Polizei mal erlaubt würde im Fall extremistischer Gewalt ihren gesamten Bestand an Abwehrmitteln einzusetzen, statt sich immer in Ringkämpfen mit der Antifa zu verschleißen, bräuchte man nur sehr wenige Beamte, um Ruhe im Karton herzustellen.

Last edited 1 Monat her by Johny
Manfred_Hbg
1 Monat her

Zitat: „Ursprünglich forderte die Landesregierung nach Informationen von TE sogar 15 Einsatzhundertschaften von außerhalb an, erhielt aber nur die Zusage für insgesamt zehn Einheiten.“ > Das #bestedeutschland ist im Merkelischen Jahre 11 nach 2015 der Welt mal am zeigen, wie „Demokratie“ und „Gespräche auf Augenhöhe“ gehen. Bravo – Bravooo! Man mag es kaum noch glauben: nicht nur das bei einer normalen demokratischen Wahl überhaupt ein solch Polizeiaufgebot aufgeboten und herangekarrt werden muß, Nein, dann muß selbst noch fremde Polizei aus anderen EU-Staaten in Masse herangekarrt werden. Unsere die letzten 20 bis 30 Jahre in Berlin herrschende grünwokelinke „Polit- und Reg.-Elite“… Mehr

Else Schrammen
1 Monat her

Die Befürchtung ist also groß, dass die Linksextremisten gewalttätig werden, wenn denen das Wahlergebnis nicht gefallt (obwohl, die Antifa kann das auch einfach so)? Der Innenminister hat vorsorglich etliche Hundertschaften aus anderen Bundesländern erbeten, um mit den Radikalinskis fertig zu werden. Das ist der, der den Ernst der Lage erkannt. Der Einzige, der das nicht sehen will, ist der noch amtierende MP Schulze, der es auch weiterhin bleiben will, das ist der mit der rosa-roten Brille auf der Nase. Das ist der, der mit diesen Linken regieren will. Das ist der, der von den meisten seiner CDU/CSU Genossen in dem… Mehr

Michael Palusch
1 Monat her

Das muss nicht unnbedingt damit zusammenhängen, das man in Sachsen-Anhalt nicht in der Lage wäre, die Sicherheit zu gewährleisten.
Es war schon zu Corona-Zeiten Usus, das vornehmlich Polizisten aus anderen Bundesländern den Montagsspaziergängern rüde entgegentraten und „Einheimische“ nur die Demo-Begleitung und Absperrungen übernahmen. Macht sich halt nicht so gut, wenn der nette Nachbar plötzlich Kraft seines Amtes zeigt, dass er auch ganz anders kann.

Johny
1 Monat her
Antworten an  Michael Palusch

Genau, gegen die friedlichen Demonstranten haben die sich getraut, die hatten ja auch keine Pflastersteine und Brandsätze.

Siggi
1 Monat her

Die Sachsen-Anhalter brauchen keine Polizei, die können sich selbst dieses Pack vom Hals halten. Sollten die heute Abend gewalttätig werden, gibt es Aua.

Ich freue mich schon sehr darauf, den Merz heulen zu sehen. Das kann das Weichei besonders gut.

Privat
1 Monat her
Antworten an  Siggi

Das dumme links/grüne Pack, der extremistische Pöbel gehört immer wieder grün und blau geschlagen.

Siggi
1 Monat her

Bei den Umfragen vor den Wahllokalen zeigt sich ein überwältigender Sieg für die AfD bereits ab. Das könne wohl nur noch die Wahlleiter ändern. Aus informierten Kreisen hört man es sei bereits die 50 % Marke überschritten.

Ein Sieg für die AfD wäre ein Sieg für Deutschland und die Deutschen. Nach über 10 Jahren linken Terror, haben wir uns eine Korrektur wahrlich verdient.

Die Linken werden, sofern sie Ärger machen, gleich vor Ort belehrt!

Alf
1 Monat her

Unglaublich, was die Figuren „unserer Demokratie“ aus unserem Land gemacht haben.
Die schämen sich nicht einmal.

Wuehlmaus
1 Monat her

Wird der Landtag nicht von einem einzelnen fernsehbekannten Polizisten verteidigt wie der Reichstag? Dann wird es wohl keine Sondersendungen geben.