Eine Mutter spricht

Tochter und Enkel von einem nordafrikanischen Zuwanderer erstochen: Marianne H. hat für TE den Schrecken des Mordes aufgeschrieben - und warnt vor den Folgen unterschiedlicher Vorstellungen über die Rolle von Mann und Frau.

Marianne H.’s 39-jährige Tochter und ihr vierjähriger Enkelsohn wurden vor etwas mehr als zwanzig Monaten vom aus Algerien stammenden Vater des Kindes mit einer Vielzahl von Messerstichen ermordet. Quasi alle großen Organe getroffen und das Küchenmesser soll – so der Obduktionsbericht – in den Wunden teilweise noch einmal gedreht worden sein, das Messer ließ der Mörder zuletzt im Kind stecken.

Marianne H. schafft es heute wieder Telefonate zu führen und über die Morde zu sprechen. Das einzige, was ihr helfe, sei reden. „Es gibt“, so sagt sie, „dafür keine Therapie“. Im Gespräch mit TE ist eine erstaunliche emotionale Aufgeräumtheit hörbar, die wohl dieser langen Zeit des Nachdenkens geschuldet sein muss. Direkt erfahrbar wird so, wie Marianne H. mit sich selbst gerungen haben muss, um zu so etwas wie einer Klarheit zu gelangen, um dieses andauernde gedankliche Kreisen um die Morde an Tochter und Enkelsohn irgendwie zu kanalisieren.

Aber noch spielt sie in Gedanken jeden Morgen gleich nach dem Aufwachen diese kaum auszusprechende Tat immer und immer wieder durch. Mariannes Tochter soll sich gewehrt haben, auch an den Händen gab es zahlreiche Schnitte von den Abwehrbewegungen gegen das Messer des Algeriers.

Heute hat Marianne H. den Wunsch, darüber zu sprechen. Zu warnen. Nicht immer nur nachzuerzählen, was passiert ist, sondern vor allem, wie es überhaupt dazu kommen konnte. Heute klagt sie an und mahnt: den Staat mit seinen Behörden und die Gesellschaft und ihre Institution.

Zu schildern, auf welche bestialische Art und Weise Tochter und Enkelsohn zu Tode kommen, das ist das eine; die Fragen, die für die überlebende Mutter daraus entstanden sind, das andere.

Als Marianne H. im Januar 2019 ein Interview mit der Flüchtlingsbegleiterin Rebecca Sommer las, wollte sie die von Sommer mitbegründete „Initiative an der Basis“ näher kennenlernen. In den Worten Sommers fand sie nach der langen Zeit zum ersten Mal so etwas, wie eine Entsprechung zu den Ergebnissen ihrer eigenen quälenden Gedanken. Dort war eine Mahnerin. Und mahnen und warnen wollte Marianne H. auch.

In der „Initiative an der Basis“ traf sie dann auf Menschen, die ihr Anliegen und ihren enormen Gesprächsbedarf teilen, auf „Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologinnen, Ärzte und Polizisten sowie säkulare und kritische Geflüchtete und Migranten“, wie es Rebecca Sommer auf einer Pressekonferenz in Berlin zusammenfasste, zu der auch Marianne H. gekommen war. Gemeinsam stellten sie mit der Initiative einen fast 50 Seiten langen Forderungskatalog vor.

Marianne H. ist keine Journalistin, sie ist bildende Künstlerin. Für TE hat sie jetzt erstmals aufgeschrieben, was sie seit den Morden bewegt:

Mein Name ist Marianne,

Im Jan. 2019 las ich ein Interview mit Rebecca Sommer und lernte so auch ihre „Initiative an der Basis“ kennen. Was Sommer sagte, hatte mich sofort angesprochen. Heute denke ich: Hätten wir schon viel früher solche kritische Stimmen gehört und ernst genommen, vielleicht hätten die Morde an meiner Tochter Anne ( 39 J. ) und Enkel Noah ( 4 J. ) im Jahr 2017 in Teningen bei Freiburg durch den Vater des Kindes, einen Algerier, verhindern werden können.

Möglicherweise hätten auch die Institutionen wie Polizei, Jugendamt, Gericht und Anwälte anders reagiert und die Lebensgefahr für meine Tochter und ihr Kind als solche einstufen können.

Das Ereignis ist mittlerweile fast zwei Jahre her. Für mich jedoch hat jede Nacht, jeder Tag einen sich ständig wiederholenden Gedanken: Warum konnten wir Anne und Noah nicht schützen? Warum musste der Tod, der sogar angekündigt war, passieren?

Anwälte, Gericht, Jugendamt, Frauenhaus – sogar ein Mediator wusste um die Situation von Anne. Die Polizei war eingeschaltet mit einer Anzeige wegen der ausgesprochenen Bedrohung „es wird Blut fließen. Ich werde deiner Familie Schaden zufügen!“ Anne war ungefähr drei Monate vor dem Mord mit verdeckter Adresse verzogen. Die involvierten Stellen hätten ihr dringend und nach der Trennung von dem Mann raten müssen, weit weg in die Anonymität zu gehen.

Auch mir als Mutter drohte er: „Ich schlachte dich ab wie einen Hasen, wenn du dich mir und meinem Sohn näherst!“. Ich sah das Kind nach der Geburt nur zwei Mal heimlich in dreieinhalb Jahren. Anne durfte ihre Freude und Sorgen mit dem Kind nicht mit uns teilen. Ich war für den Vater des Kindes ein Stressfaktor, da ich mich wiederholt erkundigte, warum er nicht arbeiten würde. Er war Krankenpfleger, und Jobs gab es ja genug.

Wie sehr freuten wir uns nach Annes Trennung, sie und Noah endlich mit der Familie, mit ihren Geschwistern, Tanten, Onkeln und alte Freunden zusammenbringen zu können.

Aber Noahs Vater war ja nicht weg, er hatte begleitetes Umgangsrecht vom Gericht zugesprochen bekommen. Nach Selbstbekunden war sein Ehrgefühl schwer verletzt (Äußerung gegenüber Psychiater) darüber, dass Anne vor Gericht das gemeinsame Kind zugesprochen wurde, er das Kind also nicht selbst bestimmt sehen durfte, wann er wollte. Auch war es ihm wohl unerträglich, zuzulassen, dass Anne ihre Eltern mit dem Sohn besuchen kommen wollte.

Zwei Tage vor dem geplanten Besuch, tötete er Anne im Auto mit mindestens fünfzehn Messerstichen auf dem Hof vor ihrem Wohnblock. Anwohner mussten die Taten mit ansehen. Den kleinen Noah trafen zwei Messerstiche in dem Moment, als ihn Herbeigeeilte noch retten wollten. „Noah ist mein Sohn, kein Mensch auf der Welt kann mir Noah nehmen.“, so der Vater. Also lieber ein totes Kind, als es anderen zu überlassen? Das Messer blieb in Noah stecken, als er das Auto verließ. Ein Ritualmord? Nach seinen Worten vor Gericht sollte es eine Entführung werden. Eine Entführung mit zwei langen Küchenmessern im Gepäck.

Der Täter sitzt mittlerweile lebenslänglich hinter Gittern. Er kam 2002 mit 37 Jahren aus Algerien nach Deutschland. Seine Asylanträge wurden immer wieder abgelehnt. Vor seiner anstehenden Ausweisung Ende des Jahres 2002 fand er eine deutsche Frau, einige Jahre älter, geschieden mit drei Kindern, die ihn heiratete. Die Trennung erfolgte nach ca. eineinhalb Jahren, die Scheidung erst, als er die deutsche Staatsangehörigkeit besaß.

Er wollte gerne „Deutscher“ werden, sagte er, hatte aber seinen algerischen Pass behalten. Im Trennungsjahr von meiner Tochter, beantragte er einen neuen algerischen für sich und Noah. Seinen hatte er schon, Noahs Passfoto wurde bei der algerischen Botschaft beanstandet, die Aushändigung hier sollte noch dauern. Eine Unterschrift von der deutschen Mutter für den Kinderpass wurde von der Botschaft nicht gefordert.

Anne und wir lebten in ständiger Angst vor einer Entführung, denn er hatte auch den deutschen Kinderausweis an sich genommen und nicht herausgegeben. So hätte er ganz einfach mit dem Kind über die Grenze gekonnt, erklärt mir später eine Polizistin am Flughafen.

Am Tag vor den Morden wurde ihm noch ein gerichtliches Annäherungsverbot zugestellt. Seiner damaligen Anwältin gegenüber äußerte er sich „enttäuscht über die deutsche Justiz“ und mit der Ansage: „Ich werde handeln“. Eine fatale Verkettung, allerdings auch eine ohne große Brüche. Die Taten waren quasi angekündigt, aber keine verantwortliche Stelle hat mit Kompetenz und Umsicht oder gar Konsequenzen reagiert. Wir alle waren zu unwissend und zu naiv, die wirkliche Gefahr zu erahnen oder zu denken.

Anne selber spürte die Gefahr. Einer Freundin gegenüber äußerte sie wenige Monate vor ihrem Tod, dass sie bei unnatürlichem Tod verbrannt werden möchte, ansonsten hätte sie gerne eine Erdbestattung. Gedanken einer 39 jährigen Frau. Hoffnung ohne Hilfe?

Annes Angst ist zu Ende. Meine Unfassbarkeit, mein Entsetzen, meine Hilflosigkeit, meine nächtlichen Schweißausbrüche, ein Gefühl des Verrats der Gesellschaft an Anne durch eine Nichtwahrnehmung einer Gefahrensituation bleiben. Ein ständiges Gefühl das Messer in der Brust zu sehen, es physisch zu spüren, begleiten mich seitdem.

Für mich wurden Anne und Noah auf dem Altar der Toleranz geopfert, mit der sich diese Gesellschaft schmückt.

Aber die Sorgen, Ängste und Bedenken, die ja da sind, dürfen nicht immer wieder nur mit Fremdenfeindlichkeits-Etikett oder mit der Anmerkung, dass „auch deutsche Männer morden“, oder mit „ein Einzelschicksal“ ( die Einzelschicksale häufen sich! ) abgetan werden. So lassen wir Schutzbedürftige sprichwörtlich ins offene Messer laufen, wenn wir die Gefahren missachten, dass Frauen bei Männern aus muslimischer Kulturen nicht den gleichberechtigten Stellenwert haben, wie wir westlichen Frauen ihn mit unserem freiheitlichen Entwicklungsstatus der letzten Jahrzehnte für uns erreicht haben.

Der Mörder hatte sich übrigens in der Zeit vor der Trennung intensiver seinem muslimischen Glauben zugewandt. So hatte er sich auf seinem Smartphone eine Gebets-App eingerichtet.

Ich frage also: Wie kann man diese Männer ins Land lassen und dann überhaupt keine weitere Aufklärungen über die Unterschiede des Religiös-Kulturellen bei unseren jungen Frauen und Mädchen veranlassen? In den fünfzehn Jahren in Deutschland schaffte es der Mörder meiner Tochter und meines Enkels es immer wieder Kritik an seinem Verhalten mit Rassismus- und Diskriminierungsargumenten zu seinen Gunsten abzuwehren. Die Toleranz der Gesellschaft hat es ihm hier besonders leicht gemacht. Beim Auszug aus der gemeinsamen Wohnung waren zehn Personen, einschließlich Anne und zwei Polizisten, anwesend. Er, der spätere Mörder, konnte sie alle nach seiner Vorstellung steuern, wollte sie zunächst gar nicht in die Wohnung lassen. Dank der Polizei war es dann aber doch möglich.

Ich würde mir wünschen, dass meine Erfahrung mit diesem grausamen Tod meiner Tochter und Enkel präventiv genutzt würde. Mit der tragischen Geschichte möchte ich warnen und auf Gefahren, Missstände, Versagen, Falschannahmen hinweisen.
Hier hoffe ich auch in der „Initiative an der Basis eine Plattform und gleichgesinnte Gesprächspartner gefunden zu haben.

Marianne H.

Aktuell möchte die grüne Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz eine Grundsatzdebatte über Sexismus und Gewalt junger männlicher Flüchtlinge starten. Sie fordert, wer dauerhaft in Deutschland leben wolle, müsse sich von einem herabwürdigenden Rollenverständnissen lösen. Ist das die Wende hin zu mehr Schutz für Mädchen und Frauen? Hat sich Deligöz mit den Forderungen und Erfahrungen der „Initiative an der Basis“ auseinandergesetzt, weiß sie überhaupt davon?

Oder wird es doch wieder nur bei der Ankündigung bleiben, wenn Deligöz ausführt: „Wenn etwas passiert, erlebe ich oft eine gewisse Ratlosigkeit. Manche haben Angst, Missstände zu thematisieren aus Angst, den falschen Stimmen Argumente zu liefern. (…)Es geht uns nicht um „die“ Muslime. Es sind Einzelne. Es ist egal, woher sie kommen, welche Religion oder Motive sie haben.“

Mindestens das allerdings sieht die Basis-Initiative von Sommer und Harms-Metzger ganz anders, hat sich die Initiative doch auch aus dem Grund formiert, um darauf aufmerksam zu machen, dass es eben keine Einzelfälle sind.

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Kommentare ( 208 )

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MartinS
5 Jahre her

Zu glauben die Behörden hätten irgendetwas unternommen, wenn sie mehr Informationen gehabt hätten ist naiv. Die Drohungen waren bekannt, er hatte den Ausweis des Kindes, den herauszugeben er sich geweigert hat. Zudem sollte sich das Islamische Recht und das „Ehrgefühl“ der in diesen Kulturen sozialisierten Migranten zwischenzeitlich auch bei Behörden und Gerichten herumgesprochen haben. Was also noch? Nein es ist eine Frage der Prioritäten. Selbst wenn die Behörden und Gerichte genau gewusst hätten was passiert, sie nichts unternommen um es zu verhindern. Die meisten der Verantwortlichen vielleicht ncht einmal, weil sie nicht wollen, sondern einfach weil legal nicht dürfen. Der… Mehr

maru
5 Jahre her

Von wem beendet? Welchen Beitrag leisten Sie dazu?

Albert Pflueger
5 Jahre her

Ja, das kann sein. Ich habe einen mir aus Kindertagen bekannten Heroinabhängigen nach dem ersten Entzug gefragt, wie es denn sein könne, daß er sich auf etwas eingelassen habe, was so dermaßen tödlich und riskant ist. Er sagte mir, er habe geglaubt, daß er anders sei als diese Elendsgestalten, die hielt er für Versager, er meinte, er habe geglaubt, er selbst hätte sowas im Griff, er sei nicht so einer. Es war nicht sein letzter Entzug, er wurde keine 30 Jahre alt.

Regenpfeifer
5 Jahre her

Tja.. alles jene angeblichen „Einzelfälle“, welche die Politik nach dem 3-Affen-Prinzip weder hören, sehen noch etwas sinnvolles dazu sagen will. Geschweige denn, dagegen etwas _tun_.
Einziger wirklicher Ausweg? -Auswandern! Das meine ich ernst..

Boudicca
5 Jahre her

Mein herzliches Beileid an die Marianne H. und ihre Angehörigen.

Michael Theren
5 Jahre her

Damit soll das Verbrechen keineswegs beschönigt werden, aber es ist nun einmal trotz allem feministischen Gerede eine Tatsache daß sich in der Xenogamie (ob es nun eine Thailänderin mit einem Deutschen oder eine Deutsche mit einem Afrikaner ist) die Frau in dem Rechtskreis des Mannes begibt und sich ihm unterwirft. Vermutlich gibt es in Afrika nicht soviel letale Gewalt, dafür sorgt im Zweifel die Familie der Frau, aber dafür ganz andere „Unterdrückungsmechanismen“ die in Deutschland eben nicht greifen, sodaß nur der Gewaltexzeß bleibt. Wie in der ganzen Einwanderungsfrage liegt das Problem (neben der Masse) im Wahn der „friedlichen“ Koexistenz, Einwanderung… Mehr

Wilhelm Cuno
5 Jahre her

Die Leute wollen die Probleme nicht zur Kenntnis nehmen, also lernen sie es halt auf die harte Tour. Vermutlich brauchen wir wenigstens zehntausend Mariannes, bis die Realitätsverweigerer in Politik, Gesellschaft und Medien anfangen anzuerkennen, dass der osteuropäische Skeptizismus gegenüber bestimmten Migrantengruppen vernünftig ist, auch wenn er leider im Einzelfall ungerecht sein kann. Vorher werden die Skeptiker weiterhin Nazis genannt werden. Wichtig ist, dass die Mariannes den Mund aufmachen. Wer sein Kind oder Enkel verloren hat, kann mit Milde des Mainstreams bei seinen politischen Ansichten rechnen; wir anderen, die nur davor Angst haben, leider noch nicht. Kommt noch, aber vermutlich zu… Mehr

Kassandra
5 Jahre her
Antworten an  Wilhelm Cuno

Zwischen erkennenden Mariannes stehen dann halt aber auch immer noch viele voll überzeugte Ladenburgers, gar Bedford-Stroms, die versuchen, die Michel bei der Stange zu halten:
„Vielleicht wäre sie noch am Leben, wenn sie aus dem Mißtrauen heraus gelebt hätte“, gab der EKD-Chef zu bedenken, um dann jedoch zu fragen: „Aber wäre das das bessere Leben gewesen?“

Reinhard Schroeter
5 Jahre her
Antworten an  Wilhelm Cuno

Herr Cuno, Sie sprechen von „der Milde des Mainstreams“, ich denke es ist noch mehr als das, nämlich so wie „Auf dem Feld der Ehre gefallen“. Eine Studentin wurde in Freiburg im Breisgau, nicht etwa in Freiburg an der Unstrut , von einem illegalen Einwanderer sexuell missbraucht und dann ermordet. Die Eltern des Mädchens, selbst erklärte Befürworter der sogenannten Willkommenskultur, der Vater , ein Beamter bei der EU, sind mit irgendeinem Preis für ihre Haltung nach dem Mord an ihrem Kind bedacht worden und haben den sogar entgegen genommen. Ich bin fassungslos, wie wenig müssen diese Leute ihr eigenes Kind… Mehr

Albert Pflueger
5 Jahre her
Antworten an  Reinhard Schroeter

Da haben Sie etwas falsch verstanden. Die Eltern haben ihr Kind vermutlich sehr geliebt. Es ist nur so, daß, wenn man sein Kind für eine Sache verloren hat, dann hilft es, nicht zu erkennen, daß das Opfer sinnlos war. Je größer das Opfer, desto fester der Glaube an die Sache. Das gilt natürlich besonders dann, wenn man durch Erziehung die Aufopferung begünstigt hat. Eltern von gefallenen Kriegshelden fühlen auch oft so. Mein Großvater hat sich dieser Haltung verweigert, als sein Sohn im WKII fiel. Er hat die Nazi-Fahne vom Mast geholt, als die Parteiversammlung in seinem Gasthaus tagte. Kurze Zeit… Mehr

Braumueller
5 Jahre her

Politiker sind Angestellte des Staatsvolkes, welche unter anderem dafür bezahlt werden, ihre Arbeitgeber vor Gewalt soweit möglich zu schützen. Nur so macht das Gewaltmonopol des Staates Sinn. Diesen Vertrag hat die etablierte Politik nicht nur einseitig aufgekündigt, sie setzt ihre Arbeitgeber, die Bürger offensichtlich absichtsvoll zusätzlichen, importierten Gewalttätern aus, schränkt deren Gegenwehrmöglichkeiten durch permanent verschärfte Waffengesetze, um die sich natürlich die Solingenfans nicht im Ansatz scheren, immer weiter ein, und hetzt zu allem Überfluss dann gegen die Bürger/ Arbeitgeber, sofern diese es wagen hieran Kritik zu üben (rechtsradikal, „Nazi“ etc) Europawahl 26.Mai 2019!

Boudicca
5 Jahre her
Antworten an  Braumueller

Die Ignoranz der Politiker sich den ändernden Verhältnissen in unserem Land zu stellen, ist das Hauptproblem. Das Gewaltmonopol rutscht ihnen aus den Händen. Statt ihre Pflicht zu erfüllen, gewähren sie Menschen von deren Kultur sie keine Ahnung haben eine Art von Nachsicht, die im Grunde nur noch als Verachtung für den hier lebenden und sie finanzierenden Bürger interpretiert werden kann.

Kassandra
5 Jahre her
Antworten an  Boudicca

Das alles ist volle Absicht und unsere deutschen Gesetze interessieren gar nicht – wenn man wirklich hin schaut, kann man erkennen, was sie beständig tun und eben auch nicht tun.

Boudicca
5 Jahre her
Antworten an  Kassandra

In aller erster Linie kann man die Unterlassungen erkennen. Den Mangel an Verantwortung den Wählern und Steuerzahlern gegenüber.

Job Killer
5 Jahre her

Gemäß der Expertise der Neurologiewissenschaftler sind Gehirne mit 17 Jahren endgültig entwickelt. Es ist dümmlich naiv, anzunehmen, nach diesem Alter könne man Menschen noch ändern. Strunznaive Menschen wie die genannte Ekin Deligöz sind Teil des Problems.

Sharkeen
5 Jahre her
Antworten an  Job Killer

Ein menschliches Hirn ist erst mit 25 voll entwickelt. Allerdings ist die Sozialisierung (gut/böse Schema, Wertesystem etc) bereits mit 12 zu 98% abgeschlossen. Bereits mit 5 Jahren sind ca 80% fix und können kaum noch verändert werden. Wer mit fünf denkt, Frauen sind weniger wert, denkt dies auch noch mit 50. eine Änderung des Wertesystems ist nur sehr schwer möglich.

Kassandra
5 Jahre her
Antworten an  Sharkeen

Veränderung verlangt, dass man es selbst möchte. Dann ist auch vieles in höherem Alter noch möglich.
Einen Wunsch nach Veränderung kann ich bei der ins Land gebrachten Klientel zumeist jedoch nicht erkennen – zumal das Reflektionsvermögen des muslimisch sozialisierten Individuums praktisch nicht ausgebildet ist, wie auch Motivation und das Streben nach Zielen.
Sie scheinen beständig Oper der Umstände und drücken das dann auch durch Gewaltmaßnahmen gegen andere aus.

butlerparker
5 Jahre her

Die eigentliche Ursache wird hier leider ausgeblendet. Wir haben in den letzten 40J, seit der 68er Generation, die jetzt das Sagen hat) einen enormen Mentalitätswandel erlebt. Den Wandel von einem Nachtwächterstaat in einen Wohlfahrts-und Versorgerstaat. Nicht mehr der einzelne ist „seines eigenen Glückes Schmied“ sondern der Staat soll es regeln. Und wenn es nicht klappt, dann ist der „Staat“ auf einmal verantwortlich für alles. Dabei wird vergessen, dass wir alle „der Staat“ sind. Wenn wir dem Staat erlauben, für uns zu denken, für uns umzuverteilen, für uns zu enteignen, für uns Entscheidungen zu treffen und das dann noch goutieren und… Mehr