Vermisste Asylbewerber begehen jeden Tag Straftaten, zuletzt auch der Südsudanese Ariop A. in Hamburg, der sich nur kurz in einer staatlichen Einrichtung aufhielt. In Rheinland-Pfalz verschwanden im letzten Jahr über 900 Migranten. Doch das Bundesministerium des Innern verweigert jeden Gedanken an schärfere Gesetze.
picture alliance / Andreas Gora | Andreas Gora
Abgängige Asylbewerber, also Migranten, die das „Flüchten“ nicht sein lassen können, die auch vor ihren bundesdeutschen „Rettern“ noch die Flucht ergreifen, wurden in diesem Januar zum Thema. Fast 1000 Migranten wurden im letzten Jahr in Aufnahmeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz vermisst. Und zwischen den Zeilen hieß es, das seien ganz normale Zahlen. Wenn man die rheinland-pfälzischen Zahlen auf den Bund hochrechnet, dann ginge es um 20.000 abgängige Asylbewerber pro Jahr.
Ein weiterer Hamburger „Einzelfall“ ist auf traurige Weise bekannt geworden: Der 25-jährige Südsudanese Ariop A., der von der Bundesregierung ausgewählt wurde und im Rahmen eines Übersiedlungs-Programms (Resettlement) nach Deutschland kam, verabschiedete sich schon am zweiten Tag aus seiner Unterkunft in Hamburg-Hammerbrook. Sechs Tage später riss er eine 18-jährige Iranerin mit sich in den Tod im Gleisbett.
Man kann allerdings nur mutmaßen, um wie viele Fälle es bundesweit wirklich geht, weil hierzu nichts veröffentlicht wird. Der Sicherheitsmitarbeiter aus Rheinland-Pfalz, der die Informationen durchstach, indem er sie allen Landtagsabgeordneten schickte, wurde umgehend entlassen.
Ein Viertel der Abgängigen war polizeibekannt
Im Nachhinein stellte sich auch noch heraus, dass tatsächlich fast ein Viertel der verschwundenen Migranten aus Rheinland-Pfalz polizeibekannt gewesen war, wie tagesschau.de berichtet. Es ging hier also nicht – wie anfangs berichtet – um sieben, sondern um 208 von 923 vermissten Migranten (= 23 Prozent), die polizeibekannt waren. „Gegen diese Personen gebe es 638 polizeiliche Ermittlungsverfahren wegen unterschiedlicher Delikte“, heißt es nun, darunter vor allem Diebstahl und Gewaltdelikte. Es gäbe also doch einige Argumente für eine sorgsamere Verwahrung dieser vorgeblich „Schutzsuchenden“.
Doch die Bundesregierung denkt gar nicht daran, obwohl sie natürlich für solche Fragen zuständig wäre. Auf die Frage des bayerischen AfD-Bundestagsabgeordneten Peter Felser nach einer möglichen Verschärfung der „geltenden gesetzlichen Regeln im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG)“ macht das antwortende Innenministerium zuallererst die bekannte – aber triviale – Feststellung, dass Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz natürlich nicht mehr ausgezahlt werden, wenn ein Antragsteller vermisst wird.
Das ist zum einen selbstverständlich und einfach logisch. Zum anderen ist es nur ein schwacher Trost, dass kein Staatsgeld mehr fließt, wenn sich polizeibekannte Individuen zugleich frei im Lande bewegen können.
Dobrindts Ministerium ignoriert Fragen souverän
Weiter geht die neue Nicht-Antwort des BMI mit dem Hinweis darauf, dass es die Länder seien, die „für die Unterbringung von Asylbegehrenden und die damit einhergehenden Aufenthalts- oder Ordnungsmaßnahmen sowie eventuelle polizeiliche Maßnahmen zuständig“ sind. Also Behördenpingpong. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und der Antragsteller verschüttgegangen ist, dann sind freilich die Länderpolizeien dran mit dem Suchen. Wieder so eine triviale Aussage ohne Sinn und Gehalt.
Die Teilfrage nach gesetzlichen Konsequenzen aus dem offenbar chronischen Debakel überliest das Ministerium dagegen vollkommen. Eine Anpassung des Bundesgesetzes scheint so weit weg zu sein, dass Dobrindts Untergebene die Möglichkeit dazu nicht einmal erwähnen. Denkbar wäre ja durchaus, den Aufenthalt von Antragstellern in einer Aufnahmeeinrichtung durch überzeugendere Mittel zu erzwingen. Andere Staaten sind der Bundesrepublik da weit voraus. Aber daran denkt kein Bundesinnenminister, solange er mit Sozialdemokraten, mit Linken und Grünen regieren muss. Das würde vermutlich zu „hässliche Bilder“ erzeugen.
Felser (AfD): Untätigkeit der Bundesregierung ist erschreckend und verantwortungslos
Peter Felser meint zur Antwort der Bundesregierung: „Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. In Rheinland-Pfalz kommt heraus, dass knapp 1000 Asylbewerber nicht in ihren zugewiesenen Unterkünften – und somit schlicht ‚verschwunden‘ – sind. Vermutlich ist dies nur die Spitze des Eisbergs. Umso erstaunlicher ist, dass die Bundesregierung hier keinerlei gesetzlichen Verbesserungsbedarf sieht.“
Deutlich kritisiert Felser das Abladen der Verantwortung bei den Ländern: „Wieder einmal begnügt sie sich mit einem Verweis auf die Länderkompetenz. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn für das Asylrecht sowie das Aufenthaltsrecht ist tatsächlich der Bund zuständig. Somit auch für die Regelung, dass Asylbewerber, die ihre Unterkunft ohne Abmeldung verlassen, erst nach sieben Tagen als abgängig gemeldet werden müssen.“
Felser mahnt eine „drastische Verkürzung dieser Frist“ an. Das sei „das absolute Maßnahmen-Minimum“, um einen weiteren Kontrollverlust durch abwesende Asylbewerber zu vermeiden. Felser erinnert an die sich aktuell häufenden Gewaltverbrechen durch Asylbewerber: „Die Untätigkeit der Bundesregierung ist hier aus meiner Sicht einfach nur erschreckend und verantwortungslos“, schließt der Allgäuer Abgeordnete.


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Wer an diesen Schwarzen glaubt, unterliegt mit alle seinen Gesinnungsgenossen einem Irrglauben, denn von diesen Typen ist nichts zu erwarten, weil sie ins Merkel`sche System der deutschen Einheitspartei eingebunden sind, einschließlich ihrer inthronisierten Statthalterin in Brüssel und solange dieser Verbund nicht nachhaltig gestört wird, wird sich auch nichts ändern, im Gegenteil, von Brüssel aus wurde ja schon bekannt gemacht, daß im Falle einer Mehrheit der AFD, diese Wahl rückgängig gemacht wird, wie in Rumänien und da kommt die alte Merkel vor, wie in Thüringen mit Kemmerich, mit der Aussage, das muß wieder rückgängig gemacht werden. Solange diese unsägliche Frau immer… Mehr
Hauptsache das Geld fließt weiter: an die „abgängigen“ Asylbewerber, die Betreiber der Einrichtungen / Unterkünfte und die Kommunen. Sind ja nur Steuergelder
Wenn man über Ariop P. liest bekommt man Angst und Bange was für ein gefährliches Pack sich im Land befindet, man kann jederzeit und überall Zufallsopfer werden. Aber etwas ändern im historisch, moralisch überlegenen Staat? Nie werden wir das erleben. Immer weiter ins Verderben, darin ist Deutschland einmalig.
Das wesentliche Problem ist der schwache Rechtsstaat.
Und das erkennt das importierte Problemklientel sehr schnell….
Einspruch, Euer Ehren! Die linksradikale CDU/CSU-Nachfolgepartei CDU/CSU braucht keine Linksextremen wie die SPD, Grünen oder Linken, um ihre kommunistische, deutschenfeindliche Politik durchzuziehen, das schaffen die auch ganz alleine. Angefangen beim Landrat Marco Prietz (CDU), der rein weibliche Dienstbezeichnungen eingeführt hat, über Alexander Dobrindt (CSU), der die Bundesmittel an die linksextremistische Amadeu-Antonio-Stiftung erhöhte (!) bis hin zu Daniel Günther (CDU), der in aller Öffentlichkeit die Zensur alternativer Medien fordert.
Gibt es außer Nebelkerzen auch noch hellere Leuchten in dieser sog. Regierung? Scheint inzwischen Voraussetzung zu sein, dass man in einem vollkommenen realitätsfernen und -fremden Raum lebt. Sozusagen in einem Paralleluniversum.
Es wäre schön zu erfahren, wie viele der Abgängigen Bürgergeld bekommen?
wäre auch schön zu erfahren, ob die Kommunen weiter Geld vom Bund erhalten.
Die Bundesregierung wird auch untätig bleiben, weil der Zustrom aus uns kulturfremden Ländern gewollt ist, man muss nur so manchen Äußerungen der Politik zuhören. Die erschütternden Übergriffe der letzten Tage, durch die wieder zwei Menschen ihr Leben verloren haben, sind, wie wir u.a. erstaunt vernehmen durften, Einzelfälle, und am liebsten würden die Qualitätsmedien darüber gar nicht berichten, dummerweise aber sind sie so spektakulär, dass das nicht möglich war.
Schon der Begriff „Resettlement“ was bedeutet das man traumatisierte, gewalterfahrene Menschen aus allen Shithole Staaten einfach zu uns umsiedelt und die Bevölkerung dann das Überleben „täglich neu aushandeln“ kann.
Niemand hat die Absicht, illegale Einwanderer aufzuhalten.
Herr im eigenen Lande.
Das werden wir bald bei dieser unfähigen Politik nicht mehr sein….
Ich hoffe die abgängigen Weltenbummler bekommen ihr ihnen zustehendes Bürgegeld weiter überwiesen.die cdu kämpft für die entrechteten