Die Silvesternacht 2015/16: Der Kontext ist bitter!

Jeder Flitzerblitzer auf der Landstraße, jedes Reifenteil auf der Autobahn wird dem Kunden gemeldet. Warum fehlten in der Silvesternacht, wo die Eskalation zehn Stunden lang anhielt, die Hinweise der Medien in Echtzeit? Wo waren die sonst so bildergeilen Kamerateams? Und wo war eigentlich der WDR, von dessen Gebäude aus man direkt auf die Domplatte sehen kann?

Wieso wird Vergewaltigungs- und sexuelle Belästigungsgefahr am Hauptbahnhof nicht gemeldet?

Wo waren eigentlich all die Medien, öffentlich-rechtliche und private, nicht am Tag NACH den Ereignissen, sondern in Echzeit? Wo waren die Kamerateams von allen Sendern, als die Gewalteskalation ablief, die doch schon ab 18/19 Uhr Uhr deutlich sichtbar wurde? Wieso gibt es von einer ganzen Nacht im Zentrum Kölns, am Hauptbahnhof und auf der Domplatte nur ein paar spärliche wackelige Privatvideos von Handys.

Die Medien haben die Ereignisse genauso wie die Polizei und die Politik in Echtzeit ignoriert und befanden sich bereits im allgegenwärtigen Ignoranzmodus.

Haben Opfer von Einwanderergewalt verdient, von der Gesellschaft zusätzlich für Dumm verkauft zu werden mit dem Hinweis, dass ihre Opfer tolerabel wären, weil Rechtsradikale sonst ihre Verletzungen ausschlachten würden? Immerhin: Der Staat darf nicht Straftaten verfolgen. Er muss Straftaten, ob die Täter dem Beamten ins Konzept passen oder nicht, verfolgen. Außerdem ist die herrschende Politik auch eine Verarschung der rechtstreuen Einwanderer.

Und eine Frage, die sich stellt, lautet: Wieviele Opfer wären bei der gebotenen und sonst auch üblichen Berichterstattung vor Ort, die auch die Polizei und die Politik zwangsweise noch in der Nacht auf den Plan gerufen hätte, nicht Opfer geworden?

Die Medien, die sonst jedes Krümelchen zum Anlass nehmen, ihre Konsumenten vor einem sogenannten Flitzerblitzer, einem Miniaturstau, seltenen Vögeln oder Reifenteilen auf der Autobahn in Echtzeit zu warnen, hatten in der Silvesternacht auf dumpfe Ignoranz geschaltet: Sie haben nicht spätestens abends um 22 Uhr, 23 Uhr oder später die offenbar arglosen Silvesterbesucher massiv mit Eilmeldungen davor gewarnt, den Kölner Hauptbahnhof und den Domplatz zu betreten, zu besuchen, anzufahren. Wenn die Polizei in einem Polizeibericht vermerkte, dass es auf dem Domplatz bereits lange vor Mitternacht so eskalierte, dass es auch Tote hätte geben können, hätten aber die ganze Nacht Eil-und Warnmeldungen rausgegangen sein müssen.

Wer einmal den riesigen Gebäudekomplex des WDR, des größten deutschen öffentlich-rechtlichen Senders mitten in der Innenstadt von Köln, von innen kennengelernt hat, der weiß, dass es regelrechte Logensitze im WDR gibt, von denen aus man das fröhliche Treiben auf dem Domplatz beobachten kann. Dass der WDR also über die Kölner Ereignisse nicht in Echtzeit aus eigener Wahrnehmung informiert gewesen wäre, ist eine realitätsfreie Annahme. Wo war der WDR am Silvesterabend? Wo war die öffentlich-rechtliche Pflicht zur sofortigen Berichterstattung und wo war die Pflicht zur Warnung? Wievielen Frauen wären schwere Traumata und schreckliche Erlebnisse erspart geblieben, wenn der WDR seine öffentlich-rechtliche Pflicht erfüllt hätte.

Wieso musste der Polizeipräsident in Köln gehen? Wieso nicht auch die Intendanz des WDR?

Kein negatives Wort über Einwandererkriminalität …

Ganz viele Wörter über Anti-Einwandererkriminalität mit der Erzeugung eines latenten Generalverdachtes gegen die deutsche Bevölkerung mit deutschem Hintergrund: Schon die Kriminalstatistiken vor der jetzigen “Einwanderungskrise” waren manipuliert und zwar massiv auf allen Ebenen. Dieses Phänomen hat sich seit der Zunahme der nicht-pass-deutschen Menschen mit ausländischem Hintergrund noch einmal verstärkt.

Vor kurzem wurde de Maizière öffentlich fertig gemacht, weil er von einer zu hohen Zahl von Menschen ausging, die keine Syrer sind, aber gefälschte syrische Pässe besäßen, de Maizière sprach von 30% Fake-Syrern. Da sich zwischenzeitlich ein philosyrischer Rassismus etabliert hat, beeilen sich jetzt viele Medienmenschen zu behaupten, dass die Täter der Silvesternacht häufig Menschen mit gefälschtem syrischen Pass, sprich also keine Syrer wären. (Auch ein Attentäter der Terrornacht in Paris hatte einen syrischen Pass, der schnell als ein Pass, der auch gefälscht sein könnte, kommuniziert wurde.) Aber, aber, aber!

Auf die komischen Seiten der Manipulatorengilde und deren Auftritte soll hier nicht weiter eingegangen werden. Wohl aber bleibt die Tatsache hervorzuheben, dass die Vertuschung des Fehlverhaltens vieler Einwanderer zum Beispiel in den Krankenhäusern, aus denen schon lange übergriffiges Verhalten gemeldet wird, in den Supermärkten, in einigen Wohnorten und im täglichen Leben durch Nicht-Thematisierung dazu führt, alle Einwanderer pauschal für besonders wertvoll, unangreifbar, besonders gesetzestreu und dem Gemeinschaftswohl verpflichtet zu

Und dies im Gegensatz zur deutschen Gesellschaft, die lauter rechtsradikale Rassisten produzierte. Es gibt im öffentlichen Diskurs nur einen Störenfried und das sind die offenbar schwer bewaffneten gesellschafts- und staatsgefährenden massenhaften Kohorten der Rechten, die das Land, den inneren Frieden und das Leben aller nicht deutsche Menschen gefährden. Aber am deutschen Wesen muss die Welt genesen. Auch Aber-Reschke weist auf die rechtsradikalen Fehlentwicklungen außerhalb Deutschlands in Europa hin.

Wie ist die Prognose?

Zurück zur “Überraschung”, dass es überhaupt angehen könnte, dass Einwanderer europäische Frauen sexuell angreifen könnten:

David Cameron stellte im Frühjahr 2015 – von Merkel komplett ignoriert – fest, dass die “Schändung” zu Lasten von Kindern, gemeint sind 11- bis 25-jährige Mädchen, in Großbritannien zu einer “nationalen Bedrohung” geworden und ”industrielle Dimensionen” angenommen habe. Gemeint war und ist die sexuelle Versklavung von englischen Mädchen mit englischem Hintergrund in den Rotherhams, Oxfordshires und Birminghams durch erwiesenermaßen migrantische Einwandererbanden und das alles im Reiche der britischen Monarchie.

Wenn Anja Reschke von der Nacht von Köln spricht, die am öffentlichen Diskurs nichts ändern dürfe, und gleichzeitig Aufklärung fordert, dann schneidet sie die Aufklärung der Nächte von Hamburg, Stuttgart, Bielefeld usw. im ersten Gang gleich schon selber einmal ab, sowie andere Fälle, wie zum Beispiel die Vergewaltigungen in Weil am Rhein und andern Orts. Sie findet es “falsch”, dass die Polizei zu feige ist, den Migrationshintergrund der Täter in Köln zu benennen, qualifiziert in ihrem eigenen Stück aber ihrerseits die Täter nicht hinreichend.

Die Polizei war in Köln hochgerüstet und hochaktiv, was Manpower und Equipment anbelangt, als es um die Pegida -und Anti-Pegida-Demonstrationen vor dem Kölner Dom am 9.1. 2016 ging. Und in der Silvesternacht in der sich die Eskalation langsam, aber stetig anbahnte, fehlten ihr alle Kräfte? Naja, das Bauernopfer ist gebracht. Der Kölner Polizeipräsident wurde zum Schutze des umstrittenen NRW- Innenministers Rolf Jäger schon einmal in die Wüste geschickt. Aber auch Jägers gebotener Rücktritt, den Christian Lindner, FDP, gerade anmahnte, wäre nur ein Bauernopfer für die Hauptverantwortliche Hannelore Kraft, die sich beredt aus allem heraushält. Das scheint das Ministerpräsidentenprivileg zu sein.

Doch sowohl Ralf Jäger als auch Hannelore Kraft geraten unter Druck. Wie glaubwürdig ist, dass Jäger und Kraft erst am 1. Januar gegen 14 Uhr, wie sie jetzt einräumen, von den Taten der Silvesternacht in Köln erfahren haben? Und wieso hüllten sie sich dann bis zum 5. Januar in Schweigen?

Wie sieht die Prognose aus? Haben die Hassprediger und die unregistrierten Desperados die Friedenspfeifen angezündet? Wird der Familiennachzug, von dem Sigmar Gabriel und Familienministerin Schwesig fabulieren, die Täter von Hamburg, Stuttgart, Bielefeld und Köln usw. beruhigen? Wird der sogenannte Fachkräftemangel kurzfristig der Geschichte angehören? Was ist mit den Behördenberichte, dass die jungen Einwanderer keine Ausbildung machen, sondern sofort Geld verdienen wollen – ein altbekanntes, klassisches Unterschichtenproblem? Werden die Einwanderer, wie Sigmar Gabriel schwadronierte, uns die Kinder gebären, die die Zukunft der deutschen Pensionäre sichern?

Nach den Anschlägen von Paris tönten alle Vertreter der Bundesregierung und des politischen und medialen Establishments: jetzt erst recht. Jetzt gehen wir in die Cafés, auf die Boulevards und leben unseren westlichen, freien Lebensstil, und lassen uns keine Konzerte und kein Vergnügen, kein Fussballspiel, keine freizügige Kleidung und keine Party vermiesen und verbieten. Jetzt erst recht. Und nun? Jetzt steht fest, dass die Regierung die Frauen, die zu schützen sie offenbar weder in der Lage noch willens war, fahrlässig ins Silvestervergnügen geschickt hat und über 10 Stunden nicht in der Lage war einzuschreiten, Warnungen heraus zu geben oder irgendwie sonst die Geschädigten, die Opfer, zu schützen. Das ist er, der Kollateralschaden manipulierter Kriminalstatistiken und manipulativ unterdrückter Berichterstattung über Kriminalität.

Was soll das oft aggressive Getöse der vielen Stimmen, die selber keinen Faktenbeitrag leisten und auch selber den eigenen wertenden Standpunkt vertuschen, aber ganz groß darin sind, das klare Geschehen der Silvesternacht zu verniedlichen, zu relativieren, zu beschönigen und sich darauf konzentrieren, sich an jedem abzuarbeiten, der durch Recherche oder Analyse sich um einen seriösen Blick auf die Realität bemüht. Damit meine ich: unlauter ist es unterschiedliche Straftaten unterschiedlicher Täter zu unterschiedlichen Zeiten gegeneinander aufzurechnen. Allein der Aufrechnungsversuch offenbart schon die böse Absicht, die Kölner Taten, welche immer es waren, wieder aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Attitüde unliebsame Beiträge unter Rassismusverdacht zu stellen, entlarvt diesen medialen Tätertypus selbst.

Die durchgegenderte deutsche Gesellschaft hat in fataler Weise begonnen, sexuelle Übergriffe auf Frauen zu verniedlichen. Wie sieht die Zukunft aus? Gemeint ist, wie sieht die reale Zukunft aus? Aufklärung und Aufarbeitung beginnen schleppend.

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