Ohrfeigen für Ossis? Journalisten schreiben die Volksfront herbei

Der Spiegel wünscht sich offen eine "Volksfront" für Thüringen, denn: "der Gegner steht rechts." Die Zeit will den Osten durch Zuwanderung aufmischen und eine NDR-Redakteurin will einfach nur jedem fünften Thüringer "eine reinhauen". Journalisten sagen, was sein soll.

CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Ausgerechnet in der Empörung über den Wahlerfolg der AfD, der immer wieder sprachliche Entgleisungen vorgehalten werden, leisten sich auch Journalisten die eine oder andere. Vor allem aber sagen die medialen und politischen Eliten den Thüringern und dem Rest der Welt bei dieser Gelegenheit mal wieder deutlich, was man zu denken und künftig zu tun habe.

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Kommentare ( 101 )

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101 Kommentare auf "Ohrfeigen für Ossis? Journalisten schreiben die Volksfront herbei"

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Wenn die CDU mit der Linkspartei koaliert, wird das kein Linksruck sein. Die CDU ist schon links. Nur kapieren es dann auch die Langsamen unter ihren Wählern, die bisher noch nicht abgewandert sind.

Liebe Claudia Roth,
schön, dass Sie als Mitleserin („Stichwortgeber“ Tichy) hier den regen Meinungsaustausch derer verfolgen können, die der pöhsen Schwefelpartei zuneigen. Die Funktion dieser Partei besteht nämlich darin, den Altparteien wie der Ihrigen die Möglichkeit zu versperren, weiterhin Bequemlichkeitskoalitionen einzugehen. Wenn Anna „Kobold“ Lena sich ereifert, das Land werde unregierbar, dann ist das genau diese gewünschte Wirkung. Durch ungewollte Koalitionen wird dem Wahlvolk der Irrsinn unserer politischen Elite umso zügiger und unmissverständlicher vorgeführt.
MH

Wenn die CDU sich auf eine Koalition mit der Linken einlässt schmiert sie bei der nächsten Bundestagswahl gnadenlos ab.

Stimmt. Obwohl sich programmatisch wenig ändern würde. Das Ziel, den deutschen Nationalstaat auf Null zu bringen, ist bei beiden Parteien dasselbe. Nicht zu vergessen die extremen Deutschenhasser von SPD bis „Grün“.

Somit kann man nur hoffen, dass sie es tut.

Die AfD wurde in Deutschland schon immer gewählt, nur war sie seinerzeit ein Teil der CDU. Sich jetzt permanent künstlich zu aufzuregen und diese konservative Art des Denkens welches, die Bundesrepublik Jahrzehnte lang erfolgreich gemacht hat, halte u h für beschämend.

Stimmt teilweise. Bernd Lucke trat seinerzeit mit dem Ziel an, den Euro (und somit die Preisgabe der DM) zu verhindern. Das war schon das Gegenteil von dem was Kohl wollte.

In den einschlägigen Foren zum Wahlausgang gestern konnte man den Eindruck gewinnen, verbal zumindest habe der Bürgerkrieg bereits begonnen. Niemand hasst so giftig, hetzt so gallig wie diejenigen, die unablässig „Hass und Hetze im Netz“ bejammern. Wohlwollend geduldet von „Moderatoren“, die wohl vom selben ideologischen Kaliber sind. Die Antifa rüstet auf, je mehr die linksgrünen Hegemonen an Boden verlieren. „Jedem fünften Thüringer in die F… schlagen“ – und dies in einem Land, in dem bereits die harmlose Frage nach der Herkunft als „rassistische Mikroaggression“ gilt. Eindeutig gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, die natürlich legitim ist, wenn sie sich nur gegen die „Rechten“ (im… Mehr

Habe Twitter genau beobachtet. Nach Brandenburg und Sachsen war es definitiv weniger schlimm, trotz dem in Sachsen besseren Ergebnis. Bin der Meinung es liegt an zwei Dingen.

– Sie brauchen diesmal wirklich eine Parteienkoalition über den gesamten globalistischen Parteienraum (Es ärgert mich etwas, dass dies nicht schon in Brandenburg passiert ist.)
– Die Person Höcke, die man sich zum guten Teil selbstverschuldet jahrelang als Hassobjekt Nummer 1 selbst aufgebaut hat. Das gerade der die gleichen Ergebnisse wie alle anderen liefert lässt sie besonders schäumen.

Das Wort „Rechts“ und „,Radikal“ steht für das scheitern der Politik der Altparteien. Wer nur Rechts und Radikal die Schuld gibt…also sein Scheitern an 24.000 Rechtsradikalen und davon 12.000 Gewaltbereite festmacht, der hat die Realität schon längst ausgeblendet. Nicht einmal 1% der Bevölkerung gibt man die Schuld am Absturz seiner Zustimmungswerte.

Nochmals ohne Korrekturprogramm:
Würde Mohring mit der AfD koalieren und Merkel und der roten Systempresse eine lange Nase zeigen – würden diese wie Rumpelstilzchen toben. Mohring hätte den ersten Schritt gemacht, diesen Pharisäern zu zeigen, dass es in Deutschland trotz ihrer Hetze eine konservative Mehrheit gibt, und das Volk keinen Systemwandel möchte, den diese Journaille sich herbei wünscht.

Tja FDP und CDU Wähler… kann man mal wieder nur ganz besonders „Danke“ an euch sagen…

Bei all den Komentaren aus Politik und Linker Bourgeoisie, wird nun endlich klar was Deutschland braucht!
Gewaltige Förderungen (wenn man 200 millionen gegen Rechts fordert) für den Kampf gegen Links!
Hmmm? Ich sollte vieleicht ein gegenkonstrukt zu Frau Kahanes verein gründen.
Frau Giffey ist ja gerade dabei mit „Demokratie Leben“ den Kampf gegen alles was nicht Links ist zu starten!
Vieleicht sollte man dort ansetzen?
Hatte Herr Maassen also doch Recht mit seiner aussage von Linksextremen Kräften in der SPD!
Die Masken fallen und man ist ganz ungeniert dabei seinen Hass offen zur schau zu stellen!
Wird die Größte Gruppe der Wähler aufschrecken!
Die Nichtwähler!

DieLinke ist doch eine gute Partei. Sie ist die systemkritische Partei von Links. Dank ihrem DDR-Erbe ist sie garantiert antifaschistisch, denn in der DDR gab es keinen Faschismus (während in der BRD sogar SS-Offiziere ihre Karrieren ungehindert fortsetzten, wurden in der DDR alle Nazis aus öffentlichen Ämtern entfernt). Und v.a.: Die Linke ist die einzige Partei, die die AfD aufhalten kann. Die Systemparteien sind dafür zu schwach. Man hat also die Wahl zwischen DerLinken und AfD.

Na, wenn Sie meinen. Dann ist es doch klar. Entweder die Stasi-Verbrecher oder die Demokraten. Leichte Entscheidung.

Ja, in der DDR waren alle Antifaschisten ;-).
«Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‹Ich bin der Faschismus›. Nein, er wird sagen: ‹Ich bin der Antifaschismus›.» Das sagte Ignazio Silone schon 1988.

Ach nee klar. Die DDR war auch die einzig echte Demokratie. Ich erinnere beispielsweise, daß in der DDR verhältnismäßig wesentlich weniger „ehemaligen“ Nationalsozialisten der Przess gemacht wurde. Da gingen „etliche“ davon sang und klang los z.B. in die Stasi über. Auf dem Gebiet der DDR gab es nach Beurteilung der Machtausübenden der DDR fast keine böse Nationalsozialisten aus dem Dritten Reich die veruteilt werden mußten. Vor kurzem hat hier jemand geschrieben in den 50er und 60er wären tausende in der BRD asuf grund Ihrer Politischen Ansichten eingesperrt worden. War es nicht so, daß eine Partei verboten wurde und anhänger dieser… Mehr

Quelle? Können Sie denn einen Nazi nennen, der es in der DDR in höchste Ämter schaffte? So z.B. à la Kurt Waldheim, der Karriereoffizier in der Wehrmacht, Mitglied im Nazi-Studentenbund und in der SA war, und es trotzdem bis zum österreichischen Bundespräsidenten brachte?

Das ist meine Antwort auf Ihre hervorragende Komplexe Analyse: Ich wähle dann mal AFD. Und hoffentlich viele andere und immer mehr, denn ich bin begeistert wenn dann die bunten Politschauspielern, einschließlich den schwarzen, im Viereck springen und jeder zeigt auf den anderen, weil er Schuld habe – selbst aber keiner. Das gefällt mir. Auch die hyperventilierenden Schnappatmer danach im ARD und ZDF, von PlasiLanzWillReschLesch. Am liebsten gucke ich dann Stegner.

@Rüdi
Aber bitte, wir leben in einen freiem Land. Wählen Sie wen immer Sie möchten. Die AfD finde ich übrigens auch nicht schlecht. Hauptsache keine Systempartei.

„… wurden in der DDR alle Nazis aus öffentlichen Ämtern entfernt…“
Wer hat Ihnen denn den Unsinn erzählt? Unter Sozialisten lässt man sich doch nicht gegenseitig fallen.

@Sieber
Wie kommen Sie denn auf den lustigen Gedanken, die Nazis seien Sozialisten gewesen? Schafften Sie etwa das Privateigentum ab, verstaatlichen sie die Produktionsmittel, lösten sie das Bürgertum als Klasse auf, huldigten sie Marx und Lenin? Nein?
Vielleicht weil das S in NS für Sozialismus stand? Ja dann wäre ja auch die DDR demokratisch gewesen, weil das zweite D in DDR ja schliesslich für demokratisch stand.

Ein lustiger Gedanke ist das nicht, es ist Erkenntnis. Armut, auch geistige, Millionen Tote, ruinierte Völker der Ideologie geopfert, vereint und charakterisiert den Sozialismus.

@Siebert
Was Sie nicht sagen. Was ist denn mit dem Kolonialismus der Belgier, Franzosen, Engländer, Spanier und Portugiesen – hunderte Millionen Menschen brutal getötet. War das etwa auch Sozialimus? Oder im Ersten Weltkrieg, als sich Franzosen und Deutsche gegenseitig abschlachteten, kämpften da etwa das sozialistische Frankreich gegen das sozialistische Kaiserreich?