Lokomotivführer fordern Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr

"Es muss auch irgendwann mal gut sein", sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Die Menschen verweigerten sich zunehmend der Maskenpflicht.

DTS Nachrichtenagentur

Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Montagnachmittag über die Corona-Politik beraten. Die dort vermutlich zu besprechenden Forderungen nach einer Aufhebung der Maskenpflicht in Zügen, erhielten schon im Vorlauf Schützenhilfe von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Deren Chef Claus Weselsky spricht sich dafür aus, die Maskenpflicht im ÖPNV abzuschaffen. „Es muss auch irgendwann mal gut sein“, sagte er MDR Aktuell. Die Eisenbahn sei das einzige Verkehrsmittel, in dem die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr noch bestehe.

Während sich die Vorgabe in den „heißen Phasen der Pandemie“ noch bewährt habe, nehme sie mittlerweile „groteske Züge“ an. Die Mitarbeiter bei der Bahn seien die Einzigen, die sich noch strikt daran halten müssten, so Weselsky. „Ich nehme zunehmend wahr, dass die Menschen sich dieser Maskenpflicht verweigern“, fügte der Gewerkschaftschef hinzu.

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