Lokomotivführer fordern Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr

"Es muss auch irgendwann mal gut sein", sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Die Menschen verweigerten sich zunehmend der Maskenpflicht.

DTS Nachrichtenagentur

Die Gesundheitsminister der Länder wollen am Montagnachmittag über die Corona-Politik beraten. Die dort vermutlich zu besprechenden Forderungen nach einer Aufhebung der Maskenpflicht in Zügen, erhielten schon im Vorlauf Schützenhilfe von der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL). Deren Chef Claus Weselsky spricht sich dafür aus, die Maskenpflicht im ÖPNV abzuschaffen. „Es muss auch irgendwann mal gut sein“, sagte er MDR Aktuell. Die Eisenbahn sei das einzige Verkehrsmittel, in dem die Maskenpflicht im Nah- und Fernverkehr noch bestehe.

Während sich die Vorgabe in den „heißen Phasen der Pandemie“ noch bewährt habe, nehme sie mittlerweile „groteske Züge“ an. Die Mitarbeiter bei der Bahn seien die Einzigen, die sich noch strikt daran halten müssten, so Weselsky. „Ich nehme zunehmend wahr, dass die Menschen sich dieser Maskenpflicht verweigern“, fügte der Gewerkschaftschef hinzu.

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Kommentare ( 29 )

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Michael W.
1 Monat her

Hallo Claus Weselsky, fordern Sie doch einfach von der Bahn, dass die Maskenpflicht aufgehoben wird. Ob dann der Vorstand in den Knast kommt, wenn die Schilder an den Bahnhöfen und Zügen entfernt werden? Wohl kaum!
Andere Aufhetzen ist nämlich genua das Prinzip unserer Politiker, zu denen ich Gewerkschafter mittlerweile auch zähle. Also: Selbst aktiv werden, die eigenen Mitglieder auffordern, sich der Maskenpflicht zu widersetzen, z.B. durch Krankmeldung, und der Bahnverkehr ruht. Dann wird der Mist ganz schnell abgeschafft!

Biskaborn
1 Monat her

Gute Forderung! Einfach dafür streiken wäre mein Tipp!
Wir sollten aber nicht außer Acht lassen, zuletzt bei Civey: 50% wollen weiter die Maskenpflicht im ÖPNV, bei den über 65jährigen sogar über 60%. Es gibt immer noch viele Coronagläubige und Lauterbach Fans!

Fulbert
1 Monat her

In Bulgarien wurde die Pflicht nach kürzester Zeit aufgehoben. Warum? Weil die Bevölkerung nicht mitgemacht hat. Überflüssig zu erwähnen, dass auch in Bulgarien die Welt trotz schlechterer medizinischer Rahmenbedingungen nicht zusammengebrochen ist. Hut ab vor den Bulgaren.

beccon
1 Monat her
Antworten an  Fulbert

In Italien interessiert das auch keinen. Weder in der S-Bahn noch im Fernzug braucht man einen (deutschen) Kaffeefilter vor der Nase.
Auf Malle – im woken Catalunya – mußte man in Sommer noch apathisch mit Maske im Bus fahren und konnte dann aber ohne mit tausenden anderen im Megapark und dem Ballermann die Sau herauslassen.

Last edited 1 Monat her by beccon
Johann P.
1 Monat her

Daß sich dieser gesundheits- wie rechtswidrige Maskenzwang in Bussen und Bahnen so lange halten kann, liegt weniger an den „politischen“ Rädelsführern, als an dem willenlosen, unselbständigen Untertan, der es aufgegeben hat, seinen gesunden Menschenverstand zu gebrauchen. Wäre der eingeschaltet, gäbe es diese perverse Maßnahme, wie in den meisten anderen Ländern, längst nicht mehr!

Manuela
1 Monat her

Welche „heißen Phasen der Pandemie“? In Deutschland? Die gab es nie. Und ja, wir haben – lange vor dem Klimaunsinn – im Urlaub gerne längere Radltouren mit Kindern, Fahrrädern und Bahn in Deutschland gemacht. Der Fahrradtransport war da auch noch irgendwie zu bezahlen. Solange aber der Maskenblödsinn weiterbetrieben wird, werden wir unsere Radltouren eben von hier aus oder mit dem Auto machen.

G
1 Monat her
Antworten an  Manuela

Ich habe mir nach 35 Jahren wieder ein Auto zugelegt und fahre nicht mehr Bahn.

Edwin
1 Monat her
Antworten an  Manuela

Ich habe die Bahn ebenso früher gerne genutzt wie Sie. In 2020 habe ich dann allerdings bereits meine BahnCard 25 gekündigt und heute fahre seitdem zumeist mit dem Auto.

Emsfranke
1 Monat her

So lange dieser Unfug als politisches Symbol der Unterwerfung, dieser „Gesslerhut“, nicht gänzlich abgeschafft ist, werde ich kein öffentliches Verkehrsmittel nutzen.
Der einzige Nutzen dieser Maskerade waren die monetären Gewinne aus selbstlosen Beschaffungsorgien gesundheitsschädlicher Lappen aus chinesischer Produktion, die so mancher hochdosiert mit Moralin geschwängerter Strolch (incl. Klüngelbande) ohne Gefühl von Recht oder Unrecht für sich generiert und gezogen hat.

Julischka
1 Monat her

Ein gutes hatte die Maskenpflicht in der Bahn aber, denn ich weiß jetzt endlich was „Schleierfahndung“ bedeutet! 😉

MariaundJosef
1 Monat her

Maskenzwang nur für den einfachen Bürger….Vergesse nie den G 7 Gipfel in Wales… Verar…..ung des Steuerzahlers in aller Welt: ….Begrüßen mit Ellenbogen-Touch und später im engsten Kreis gefeiert, natürlich ohne Maske. Mittendrin, das Ding aus Brüssel..und Merkel..

fatherted
1 Monat her

Lokführer….sitzen doch eh entweder alleine in der Lok oder in einer Kabine eines Triebwagens….also isoliert….da müssen die doch gar keine Maske tragen. Es geht hier wohl eher um die Fahrkartenknipser die natürlich nur bei der autochtonen Klientel die Fahrkarten kontrollieren….der Rest hat ja einen „Zettel“…..die sollen nur schön weiter Maske tragen.

Andreas aus E.
1 Monat her

Es gibt viele Gründe den öffentlichen Regionalverkehr zu meiden. Unsicherheit, teuer, Verspätungen, verdrecktes rollendes Material, vergammelte Bahn- und Busstationen usw. – Das entscheidende Ausschlußkriterium aber ist für mich, der nicht zwingend darauf angewiesen ist, diese schreckliche Maske. Darum bloß schnell weg damit.