WerteUnion: Die Linke kann kein Koalitionspartner für die CDU sein

Wächst da zusammen, was zusammen gehört? Sind die DDR-Strukturen so nachhaltig?

© Ralph Orlowski/Getty Images

Nicht wenige Leser kommentierten den Bericht von Klaus-Rüdiger Mai über das Liebäugeln der CDU Brandenburg, mit der SED-Nachfolgerin Die Linke eine Koalition einzugehen, sarkastisch mit: „da wächst zusammen, was zusammen gehört“.

Wir dokumentieren die Erklärung der WerteUnion:

Linke kann kein Koalitionspartner sein

WerteUnion widerspricht Ingo Senftleben deutlich

Die WerteUnion, der Zusammenschluss konservativer und wirtschaftsliberaler Kräfte innerhalb von CDU und CSU, antwortet auf die Überlegungen des brandenburgischen Fraktionsvorsitzenden der CDU, Ingo Senftleben, nach den Landtagswahlen auch Koalitionsgespräche mit der Linken führen zu wollen.

Alexander Mitsch, Vorsitzender der WerteUnion: „Gespräche über eine Regierungsbeteiligung mit den Linken verbieten sich sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Es ist absolut geschichtsvergessen und ein Schlag ins Gesicht der Bürgerrechtler, die gegen die SED gekämpft und nach der Wende die CDU in den neuen Bundesländern wieder nach vorne gebracht haben. Die Linken, ehemals PDS, haben sich aus unserer Sicht inhaltlich und personell doch überhaupt nicht von ihren historischen Wurzeln losgesagt.“

Gegen eine Zusammenarbeit mit der Linken in einer Regierung sprechen nicht zuletzt aber auch die aktuellen Herausforderungen, vor denen Deutschland steht: „Innenpolitisch haben wir massiv mit den Problemen einer verfehlten Einwanderungs- und Integrationspolitik zu kämpfen. Außenpolitisch ste- hen Fragen von Krieg und Frieden wieder ganz oben auf der Agenda. Wer dann auf die Idee kommt, mit einer Partei zusammenarbeiten zu wollen, die alle Grenzen öffnen und die Bundeswehr am liebsten abschaffen will, verstehen wohl nur die wenigsten CDU-Mitglieder.“

Die WerteUnion ist der am 25.03.2017 gegründete bundesweite Zusammenschluss zahlreicher Mitgliederinitiativen innerhalb von CDU und CSU mit derzeit 15 Landesverbänden. Ziel ist die Schärfung des konservativen und wirtschaftslibera- len Profils der Unionsparteien.

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