IS-Kämpfer auf dem Weg nach Westen?

Mit einer verstärkten Zahl von Terroristen, die als Flüchtlinge getarnt nach Deutschland und Europa kommen, muss nach neusten Erkenntnissen gerechnet werden.

© Christof Stache/AFP/Getty Images

Die BBC enthüllt eine unglaubliche Geschichte. Die aber so gründlich belegt ist, dass die Beschuldigten sie inzwischen zugeben müssen. Die US- und UK-geführte Koalition zusammen mit den Kurdisch-geführten Streitkräften in Raqqa hat Hunderte IS-Kämpfer samt Familien (etwa 4.000 Personen) in für sie sichere Gebiete bringen lassen, innerhalb von Syrien und Nachbarländern bis hin in die Türkei.

Diese Nachricht und ein älterer Bericht des Focus (aus 2016) sollten überall alle Alarmglocken läuten lassen: „Ein Jahr nach den Anschlägen von Paris mit 130 Toten ist der mutmaßliche Bombenbauer weiterhin auf der Flucht. Eingereist waren die Attentäter allesamt als Flüchtlinge getarnt. Eine Strategie, für die der IS seine Kämpfer gezielt trainiert, befürchtet der Bundesnachrichtendienst.“

Wenn unsere Behörden schon nicht erkennen, wer von denjenigen tatsächlich Syrer ist, die sich als solche ausgeben, sind alle Tore offen für Terroristen, für IS-Kämpfer, die auf Asylbewerber-Verfahren im Unterschied zu ihren Gesprächspartnern auf Behördenseite professionell vorbereitet sind.

 

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