„Fakten sind hartnäckige Dinge“, sagte der zweite US-Präsident John Adams 1770 vor Gericht, um zu betonen, dass Gefühle, Wünsche oder politische Leidenschaften nichts an der Realität und den handfesten Beweisen ändern können. Daran hat sich bis heute nichts geändert, auch wenn grün-woke-linke Politiker glauben machen wollen, es sei nicht so.
Die Richtigkeit der zwei Axiome – dass man ein Industrieland nicht mit Sonne und Wind befeuern kann und dass ein Sozialstaat ohne Grenzen nicht funktionieren kann – wird immer deutlicher. Die ersten Jahrgänge von „Fridays for Future“-Absolventen lernen das gerade. Die Industrie wandert ab oder ist insolvent. Eingestellt wird kaum. Die Schulden steigen, der Wohlstand verschwindet.
Thomas Kolbe schreibt:
„Auch die Arbeitslosigkeit steigt, eine halbe Million Industriejobs wurden abgebaut – zahlreiche Familien im Land stehen vor existenziellen Problemen. An Sparen denken da die wenigsten. Inflationsbereinigt wird der Vermögensverlust noch sichtbarer: Indexiert in Preisen von 2010 fiel das Median-Nettovermögen zwischen 2021 und 2023 von 90.500 auf nur noch 76.000 Euro. Die Deutschen werden ärmer, und das wird von Monat zu Monat sichtbarer.“
Die großen Lebenslügen der woken Linken lassen sich immer weniger hinter noch so gedrechselter Schönfärberei und noch so aufwendiger Propaganda verstecken. Wer in Wohlstand leben will, braucht Energie. Ein Land, das seine Atomkraftwerke sprengt, um den so nicht mehr produzierten Strom dann aus Atomkraftwerken anderer Länder zu importieren, wird über kurz oder lang in Schwierigkeiten kommen.
Fritz Vahrenholt:
„Die deutsche Energiewendestrategie führt daher durch ihren immensen Rohstoffbedarf ins Absurde. Sie wird sich so nicht realisieren lassen.
Wenn weder fossile Energieträger noch Umgebungsenergien den wachsenden Energiebedarf allein sicherstellen können, kann die benötigte Energie nur aus Kernenergie – also Kernspaltung und Kernfusion – entnommen werden.“
Die andere große Lebenslüge ist die bunte und lebendige Vielfalt durch Migration. Nach Ansicht von grün-links-woken Selbstbelügern genügen Geld, Sozialarbeit, ein paar Teddybären und ganz, ganz viel guter Wille, um aus Menschen mit einem völlig anderen Kulturverständnis wertvolle Mitbürger zu formen, die später den einheitsgrauen oder vielleicht sogar einheitsbraunen Längerhierlebenden die Rente bezahlen. Das mit der Rente hat schon mal nicht geklappt, weswegen der, der es einst propagierte, jetzt fordert, dass die Einheitsbraunen doch ein wenig länger für diejenigen arbeiten sollen, die vorher ihre Rente finanzieren sollten.
Aber auch den Versuch, die Lebenslügen – trotz aller Wirklichkeitseinbrüche – noch ein wenig am Leben zu erhalten, gibt es noch. Boris Pistorius, der Milliarden für Fregatten ausgibt, die nie schwimmen werden, und für Hubschrauber, die nicht schießen können, übt sich in Zurückhaltung und stellt die Täterbeschreibung in Frage.
Erstaunlich ist allerdings, dass die Einheitsgrauen und Einheitsbraunen, die seit 30 Jahren in der Mehrheit stoisch genau diejenigen wählen, die diese Zustände zu verantworten haben und kontinuierlich weiter verschlimmern. Nun weiß man natürlich nie, ob andere es besser machen können. Aber selbst eine einstellige Wahrscheinlichkeit, dass es besser werden würde, wäre ja schon Hoffnung. Das andere ist die Sicherheit, dass alles nicht nur nicht so schlecht bleibt, wie es ist, sondern noch schlechter werden wird.


Aber das magische Denken von kleinen Kindern, dass Dinge verschwinden, wenn man die Augen ganz fest verschließt, hat Deutschland und die EU fest im Griff. Und so glauben sie, dass die Nachfrage nach einem Produkt verschwindet, wenn sie dessen Produktion einstellen. Sie können sich nicht vorstellen, dass sie einfach von jemand anderem gedeckt wird, von jemand, dem Umweltverschmutzung vollkommen gleichgültig ist?
— Smirkley (@Smirkley) November 1, 2026
Das Ende der Lebenslügen hat für Deutschland und die EU aber noch sehr viel drastischere Auswirkungen. Hoch qualifizierte Europäer verlassen ihre Heimat. Ingenieure, Wissenschaftler, Unternehmer und Fachkräfte suchen ihr Glück dort, wo Leistung belohnt statt bestraft wird. Europa droht ein verhängnisvoller Austausch: Die Leistungsträger gehen, die Sozialausgaben für Leistungsempfänger steigen.
Hohe Steuern, ausufernde Bürokratie und ein politisches Klima, das wirtschaftlichen Erfolg zunehmend als gesellschaftliches Problem betrachtet, treiben qualifizierte Arbeitskräfte und Unternehmer ins Ausland. Während andere Länder um die klügsten Köpfe konkurrieren, macht Europa seinen Leistungsträgern das Leben schwer. Wer viel arbeitet, Risiken eingeht und erfolgreich ist, wird mit immer höheren Abgaben und neuen Vorschriften konfrontiert.
Aber zumindest hier ist Deutschland Spitze …
Roland Tichy:
„Besonders schlimm: Es sind die unter 40-Jährigen. 37 Prozent wollen auswandern. Es ist die Generation derjenigen, die das Land wieder in Schwung bringen und am Laufen halten sollen – ihm aber am allerliebsten den Rücken kehren wollen. Sie geben auf. Dieses Aufgeben wird sich auch in ihrem Verhalten, ihrem Leben außerhalb von Beruf und Familie niederschlagen. Sie werden kein Haus mehr bauen, sich nicht mehr groß in der Gemeinde oder der Politik engagieren.“
Die Füllstände der Gasspeicher sind gerade einmal etwas mehr als 60 Prozent gefüllt. Deutlich weniger als in vorherigen Jahren. Etwa 9 Prozent wurden 2025 zur Stromerzeugung verwendet. An der gesamten Stromerzeugung hatte Gas im selben Jahr einen Anteil von etwa 16 Prozent.








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