"Die Welt ist in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten", formulierten die Veranstalter der Münchner Sicherheitskonferenz und: "Mehr als 80 Jahre nach ihrer Begründung befindet sich die vor allem von den USA geprägte Nachkriegsordnung im Prozess der Zerstörung." Mal schau'n, was Merz in München tut.
Ob Kanzler Merz vor seinem heutigen Auftritt bei der Münchner Sicherheitskonferenz jemand aufmerksam gemacht hat, was die folgende Grafik zeigt, ist nicht bekannt.

Also sprach Unions-Spahn, er könne sehr gut verstehen, „dass man Donald Trump mal so richtig die Meinung sagen“ wolle. Dann mahnte er, es bringe aber nichts, öffentlich zu eskalieren: „Wir sind nicht ohnmächtig gegenüber den USA, wir müssen klar kommunizieren, aber besonnen.“ Sodann sprach Spahn: „Viele Äußerungen und Entscheidungen des US-Präsidenten sind ärgerlich und inakzeptabel.“
Merz markiert rote Linien. Spahns „klar kommunizieren, aber besonnen“ fand gleich statt, wenn auch durch die Blume Süddeutsche Zeitung. Diese weiß, Kanzler Merz wappnet sich für Konflikte mit Präsident Trump und hat von seinen Beamten eine Liste, wo die US wirtschaftlich oder politisch besonders von Deutschland abhängig sind. Merz wolle handeln wie Trump, der die wirtschaftliche Stärke der US als Druckmittel einsetzt, um selbst Verbündeten Zugeständnisse abzupressen. Auch die EU-Kommission habe eine ähnliche Liste. Die Kanzleramtsliste enthalte u.a. Spezialmaschinen, Medizingeräte, Stahlprodukte, Baufahrzeuge, sowie Orte, die für die Vereinigten Staaten besonders wichtig sind wie der Flughafen Köln/Bonn, über den die großen US-Logistikkonzerne UPS, FedEx und Amazon große Teile ihres Europa-Geschäfts abwickeln, aber auch den US-Luftwaffenstützpunkt in Ramstein und das größte US-Militärkrankenhaus außerhalb der Vereinigten Staaten in Landstuhl. Die Süddeutsche weiß auch, die umfangreiche Liste soll nicht demnächst gezückt werden, sondern unter Verschluss bleiben, um Trump nicht unnötig zu provozieren. Merz wolle nach dem Grönland-Konflikt seine Druckmittel im Falle des Falles kennen. Ferner weiß die Süddeutsche, passe man sich in Berlin nur den amerikanischen und chinesischen Gepflogenheiten an. Der Chef der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Stefan Mair, findet es richtig, sich in Berlin wie Brüssel auf eine „robuste Agenda“ zu erständigen. „Trump ist jemand, der auf Druck reagiert“, habe der Fall Grönland gezeigt, sagte er der Süddeutschen: „Mein Eindruck ist, dass Merz rote Linien markiert.“ Allerdings: „Im Bereich der Sicherheitspolitik haben wir schlechte Karten. Wir sind bislang nicht in der Lage, uns alleine konventionell zu verteidigen.“
Die Botschaft von US-Rubio morgen bei der Sicherheitskonferenz in München (MSC) werden die Süddeutsche und andere als Antwort auf die veröffentlichte Verschluss-Sache werten, wenn sie es gar nicht ist. Von Druckwellen dieser Auftragsbotschaft der Süddeutschen auf Trump ist nicht auszugehen. Der kennt täglich Härteres.
Abrissbirnenpolitik. Der Veranstalter der Sicherheitskonferenz kannte Spahns Warnung nicht, in der Konferenz-Einleitung steht: »Die Welt ist in eine Phase der Abrissbirnenpolitik eingetreten. Die Devise umfassender Zerstörung statt inkrementeller Reform und sorgfältiger Kurskorrekturen prägt vielerorts den Umgang mit gewachsenen politischen Strukturen. An der Spitze derjenigen, die versprechen, ihr Land von den Zwängen der bestehenden Ordnung zu befreien und zu neuer Größe zu führen, steht ausgerechnet die aktuelle US-Regierung. Mehr als 80 Jahre nach ihrer Begründung befindet sich die vor allem von den USA geprägte Nachkriegsordnung im Prozess der Zerstörung.«
Das Mullah-Regime wurde nach der brutalen Niederschlagung der Proteste von der Münchner Sicherheitskonferenz ausgeladen. Der gleichnamige Sohn des letzten Schahs Reza Pahlavi wurde eingeladen. Er hat zugesagt und wird in München an der morgigen Demonstration teilnehmen, zu der bis zu 100.000 Teilnehmer erwartet werden. Pahlavi hatte zu dieser Demo wie zeitgleich in Los Angeles und Toronto aufgerufen. – In Deutschland leben 319.000 aus dem Iran stammende Bürger. Um 162.000 sind iranische Staatsbürger, um 160.000 sind eingebürgert. Die iranische Diaspora konzentriert sich in Städten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln, gilt als assimiliert und zählt viele Akademiker, Unternehmer, und Ärzte. – Der auf TE oft zitierte Exil-Iraner Mahyar Tousi, Betreiber von Tousi TV, wiill selbst aus München berichten.
Eurobonds. Merz will umfangreiche Entscheidungen zu Reformen in der EU noch in diesem Jahr, sagte er am Donnerstag nach dem EU-Gipfeltreffen in Belgien: „Die Europäische Union muss schnell und entschlossen handeln, und dieser Wille ist heute von allen Teilnehmern ausnahmslos auch so unterstrichen worden … Wir haben eine umfassende und ambitionierte Agenda sozusagen in Auftrag gegeben.“ Die Kommission habe eine Roadmap zugesagt, eine „umfassende und ambitionierte Wettbewerbsfähigkeitsagenda“, die der EU-Rat am 19. März in Brüssel beschließen soll. Bis auf ein Thema habe es große Übereinstimmung gegeben. Bei gemeinsamen Schulden bliebe er aber hart: „Ich habe heute Morgen sehr deutlich gemacht, dass ich – auch wenn es dazu andere Meinungen gibt – einer Finanzierung von Vorhaben der Europäischen Union über Eurobonds zum Beispiel nicht zustimmen kann… Ich will das nicht, aber selbst wenn ich es wollte, ich könnte es nicht, denn das Bundesverfassungsgericht hat der deutschen Bundesregierung hier sehr klare Grenzen aufgezeigt.“ Die Finanzierung der EU käme in den nächsten Wochen und Monaten dran: „Es wird ein sehr schwieriges Unterfangen, aber hier steht der nächste mittelfristige Finanzrahmen dann zur Abstimmung im Laufe der nächsten Monate.“ Da gehöre das Thema Eurobonds hin. Beim informellen Gipfel jetzt habe es nur am Rande eine Rolle gespielt.
Schuldenbremse. Die Junge Union will beim CDU-Parteitag einen Beschluss gegen eine weitere Lockerung der Schuldenbremse. Die SPD kontert, „die Schuldenbremse so weiterzuentwickeln, dass notwendige Zukunftsinvestitionen möglich bleiben“, stünde im Koalitionsvertrag. Juso-Türmer warnt vor einem „krampfhaften Festhalten an der Schuldenbremse“. Die Erneuerung von Infrastruktur, Bildungssystem und Netzen sei nicht abgeschlossen, Investitionen müssten möglich sein. Türmer verweist auf das Sondervermögen für Infrastruktur über 500 Milliarden Euro und die Ausnahme für Verteidigungsausgaben, die Koalition habe die Schuldenbremse im Grunde bereits beerdigt. – So ist es, die Schuldenbremse gibt es nicht mehr, der Rest sind Scheingefechte. Was es nicht mehr gibt, kann man nicht weiter lockern.
Häuptlinge ja, Indianer nein. Zur Aufstellung der Bundeswehrbrigade an der Nato-Ostflanke in Litauen haben sich zu wenige Soldaten freiwillig gemeldet. „Freiwilligenbewerbungen sind nicht ausreichend“, heißt es in vertraulichen Statistiken des Heeres (Spiegel). Es geht um die Zahl der Soldaten für einen zweijährigen Einsatz bei Mannschaftsdienstgraden. – Die Bundeswehr steht nicht auf Merz‘ Druckliste für Trump.
Marco Rubio schickt seinem Auftritt in München eine Botschaft voraus: „Die Welt verändert sich rasant direkt vor unseren Augen. Die alte Welt ist verschwunden… Wir leben in einer neuen Ära der Geopolitik, und das wird von uns allen verlangen, dass wir neu überdenken, wie diese Ära aussieht und welche Rolle wir dabei spielen werden.“

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Unsere Untergangsregierung will also Druck machen auf Trump. Da wird er sich aber mächtig fürchten, der böse alte Mann im Weißen Haus. 🙂
…Die iranische Diaspora (…) gilt als assimiliert… Ja, das stimmt. Nur galten Iraner eigentlich immer schon zum Großteil zu den Menschen, die keine großen Probleme hatten, sich an zu passen. Was aber die Integration betrifft, so kann das allerdings auch nach hinten los gehen, denn mit der „erweiterten“ Assimilation steigen auch die Ansprüche, respektive werden auch all die negativen Eigenschaften so mancher Autochthonen ein zu eins übernommen und manifestieren sich. Von den aus der Heimat „mitgebrachten“ Problemen ganz zu schweigen. Ich kann mir vorstellen, daß ich jetzt wieder als Miesepeter gelte, aber ich schreibe lediglich aus täglicher Erfahrung. Wie sagt… Mehr
Alleine schon, dass statt J.D. Vance nur noch Minister Rubio kommt, ist eine Botschaft. Das einzige, was sich wirklich geändert hat, ist die Bedeutung der Sicherheitskonferenz.
„Nur noch“ Rubio? Immerhin ziehen die an einem Strang – und das scheint nicht der um den Hals des Souverän!
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Wir hier haben komplett an „Wert“ verloren.
> Wir leben in einer neuen Ära der Geopolitik, und das wird von uns allen verlangen, dass wir neu überdenken, wie diese Ära aussieht und welche Rolle wir dabei spielen werden. Können sich Rubio&Co vorstellen, dass die weltbeherrschende Rolle vorbei ist? Dagmar Henn glaubt woanders, dass die aktuellen Antionen eh nur für kurze Übergang-Periode gedacht sind – bis die Blase platzt und ein paar Oligarchen sich reale Werte sichern. > „… Es sind vermutlich zwei Faktoren, die diese auf den ersten Blick irrationale Aggression erklären. Der erste: Die Variante der ökonomischen Erpressung, wie sie über die Zölle versucht worden ist,… Mehr
Corona Wiederaufbaufond – anfängliche Widerstände wurden schnell fallen gelassen, nachdem Merkel zusagte, dass Deutschland für 2/3 bürgt. Ukraine Bonds – Widerstände wurden fallen gelassen, nach Ungarn, Tschechien und die Slowakei nicht mit bürgen brauchen. Und so wird es auch mit Macrons neuen Gemeinschaftsschulden: Merz wird merkeln und Deutschland zahlen. Und die Deutschen? Applaudieren zu Forderungen nach Rentenkürzungen von überversorgten Abgeordneter, Wirtschaftsweisinnen und Top Ökonomen mit Professur „Der Corona-Wiederaufbaufonds sollte die Wirtschaft der EU aus dem Pandemie-Tief holen. Doch die 700 Milliarden Euro fließen ohne richtige Kontrolle – ein offenes Geheimnis in Brüssel. Dennoch soll der Fonds als Vorbild für den… Mehr
Merkels NudgingAuftritt macht mehr als Sinn! . Spanien soll die Grenzen geöffnet haben und hier spricht einer von Religionskrieg: The news that Spain’s borders are open is spreading throughout Africa. They are rushing to enter Spain and receive Legalization documents plus free welfare benefits. Then they will be able to travel anywhere in the European Union, inflicting chaos everywhere. https://x.com/WallStreetMav/status/2022045032753283441 Many boats full of undocumented Muslims have left North Africa to invade Europe through Pedro Sanchez’s Spain. We are in a religious war, many have not yet understood this. In Spanien sind sie aber wenigstens auf den Straßen: Volume on: „Pedro… Mehr
> Die Bundeswehr steht nicht auf Merz‘ Druckliste für Trump. Die uniformierten Trump-Schlägerbanden werden auch eher nur dann eingesetzt, wenn es vorab abgesprochen wurde. Rainer Rupp: > „… Morgens ein wenig bombardieren, Iran schlägt nicht zurück, am Nachmittag bombastisch den Sieg verkünden – das waren Trumps Vorstellungen vom nächsten Iran-Krieg. Das Problem: Iran weigert sich mitzuspielen. Damit hat sich Trump in eine Ecke manövriert, aus der er ohne Schaden nur schwer herauskommt. …“ So etwas haben die Iraner dem Trumpigsten im Juni gegönnt – würde es was bringen, würde er nicht wieder kommen. Also nicht mehr – wieso eigentlich „muss“… Mehr
> „Viele Äußerungen und Entscheidungen des US-Präsidenten sind ärgerlich und inakzeptabel.“
Hier müsste man schon sagen, welche genau. Der eine (Globalist) mag den Ausstieg aus dem Klimagedöns „inakzeptabel“ finden, der andere, dass Trump auf Weltmeeren piratiert, um den weltweiten Energiehandel zu kontrollieren. Übrigens mit fossilen Energien, welche der Globalist verteufeln lässt (durch bezahltes Gehüpfe und so).
Die derzeitige Weltlage ist nicht mehr zum lachen, in China ist intern der Teufel los, was man dort bekannterweise nicht an die große Glocke hängt, während die Amis mit einem weiteren Flugzeugträger im Golf von Oman drohen um die Iraner zu beeindrucken und eine Rakete mit entsprechender Trefferrate ausreichen würde um das längst schon überholte Spielzeug für immer zu versenken. Da ist die Bedächtigkeit der Russen geradezu beruhigend, sofern man nicht von unserer Seite auch in Europa durch Kriegsgeschrei alles aufwirbeln will und sämtliche beschriebenen Vorgänge tragen unberechenbare Imponderabilen in sich und wenn wir nicht aufpassen geht der Laden weltweit… Mehr
„Merz wolle handeln wie Trump…“
😂
You don’t have the cards right now, Fritz!