Immer wieder brennen Kirchen in Europa

Wieder brennt eine Kirche: die Vondelkirche in Amsterdam. Wieder wird in alle Richtungen ermittelt – und danach vermutlich einmal mehr betretenes Schweigen. Während christliche Symbole in Westeuropa systematisch angegriffen werden, ducken sich Politik und Medien weg. Feigheit ist Staatsräson.

picture alliance / ANP | Remko de Waal

Wieder ist eine Kirche angezündet worden. Wieder heißt es, die Brandursache wäre unbekannt. Die Polizei würde ermitteln. Der Brand der Vondelkirche in Amsterdam reiht sich in eine Kette von Anschlägen gegen Kirchen, Kapellen und Kreuze und andere christliche Symbolik. Prominentestes und symbolträchtigstes Beispiel ist Notre Dame in Paris.

Die tatsächliche Anzahl von Kirchenbränden und Kirchenschändungen werden offensichtlich nicht statistisch erfasst. Die Ursachen werden dabei immer verschämt verschwiegen. Eine Liste von Kirchenbränden der letzten Jahre hat brandwacht.bayern.de. Laut dieser Seite wurde fast die Hälfte aller Brände vorsätzlich gelegt. Die Zahlen aus Bayern kann man vermutlich auf Westeuropa extrapolieren.

Westeuropäische Nationen, die im verbalen Säbelrasseln ganz vorne dabei sind, können offensichtlich die Sicherheit im Inneren nicht mehr gewährleisten. Ja, deren Vertreter, die im Ukraine-Konflikt nie um scharfe Worte verlegen sind, sind zu feige, um hier Ross und Reiter zu nennen.

Anders als deutsche Medien, als Beispiel faz und tageschau, benennt der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance die Probleme der westlichen Mitgliedsländer der EU klar und deutlich. Vance warnt in einem Interview, dass die Masseneinwanderung und der Verlust nationaler Identität in Ländern wie Großbritannien und Frankreich dazu führen könnten, dass „islamistisch gesinnte oder dem Islamismus nahestehende Personen“ Einfluss auf nationale Politik gewinnen – mit dem Risiko, dass die zwei atomar bewaffneten Staaten zu einer Bedrohung für die USA werden.

In seinem epochalen Buch “Der Meiser und Margarete” lässt Michail Bulgakow in einem fiktiven Gespräch Jesus zu Pontius Pilatus sagen, dass die Feigheit die allergrößte Sünde wäre.

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