Ceuta – Gewalt an Europas Außengrenze

600 Migranten überrannten die Grenzsperren der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika und griffen die Polizei mit selbst zusammengesetzten Flammenwerfern und Branntkalk an und gingen "so brutal wie noch nie" vor. Ein Beitrag zu Marokko, Spanien und EU folgt gleich im Anschluss.

 

Mit brutaler Gewalt haben in der vergangenen Woche etwa 600 Migranten die Grenzsperren der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika überrannt. Dabei griffen sie die Polizei mit selbst zusammengesetzten Flammenwerfern und Branntkalk an und seien „so brutal wie noch nie“ vorgegangen, so die Aussage eines Polizeisprechers vor Ort. Das Video zeigt nicht, wie die Migranten die Polizei angriffen, sondern wie sie danach jubelnd durch die Straßen rennen.

Marokkos Tauziehen um Geld und Macht
Wie Marokko die EU mit Drogen und Migranten unter Druck setzt
Der Druck auf die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla und die Kanarischen Inseln steigt zuletzt immer weiter an. Der vergangene Donnerstag mit dem gewaltvollen Sturm auf die Grenzzäune von Ceuta durch 800 Afrikaner, die mit Molotov-Cocktails und anderen Mitteln nach Europa zu kommen versuchen, bildet einen neuen bisherigen Höhepunkt. 600 von ihnen schafften es, spanischen Boden zu betreten.

Welche Rolle Marokko in dem jüngsten Anstieg der Überquerungen nach Spanien spielt, können Sie im anschließenden Beitrag von Stefanie Claudia Müller lesen, die aus Madrid die jüngsten Entwicklungen für TE beschreibt.

Ein Video der Zaunüberquerung von Daily Mail UK:

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