Hohe Wohnungskosten sind vom Staat gemacht, wie fast alle Probleme im Land. Massenzuwanderung und Klimaideologie verschärfen das Problem. Die Zahl der Neubauwohnungen hat ein Rekordtief von unter 200.000 erreicht.
picture alliance/dpa | Sebastian Gollnow
In Deutschland fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) spricht von einem neuen Tiefpunkt beim Wohnungsneubau. Insgesamt ist die Zahl an Neubauwohnungen auf unter 200.000 gefallen. Damit würde derzeit nur etwa halb so viel gebaut, wie eigentlich nötig wäre, um den Wohnraumbedarf zu decken, erklärt der Chef der IG BAU, Robert Feiger, gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Der Wohnraum wird immer knapper; wenn schon heute nur noch halb so viel gebaut wird wie nötig, wird die Lücke Jahr für Jahr weiter wachsen. Die Folgen tragen vor allem arbeitende Menschen, die das System aufrechterhalten. Sie müssen sich dann fragen, wie sie die ohnehin schon hohen Preise an der Tankstelle und die dank Heizhammer steigenden Energiepreise noch stemmen sollen. Wenn dann noch höhere Mieten hinzukommen, wird Wohnen zunehmend zur Belastung.
Von 23 Millionen Mieterhaushalten haben absurde 11 Millionen einen Anspruch auf eine Sozialwohnung. Das entspricht etwa der Hälfte der gesamten Mieterhaushalte in ganz Deutschland. Es gibt bundesweit jedoch nur rund eine Million Sozialwohnungen.
So ist es Folge des aufgeblähten Sozialstaats, dass jeder vierte Haushalt in Deutschland eine Sozialwohnung beziehen soll. Das ist nicht leistbar.
Ein weiteres Problem mit den Sozialwohnungen: Einmal eingezogen müssen die Bewohner nie wieder einen Einkommensnachweis leisten und sind unkündbar. Langfristig sind Sozialwohnungen oftmals also nichts anderes als Subventionen für Menschen, die eigentlich keine Hilfe mehr brauchen. Für diese Personen ist sie faktisch eine billige, von anderen bezahlte Eigentumswohnung.
Weiter gibt es nicht genügend Neubauwohnungen für junge Menschen, die eine Familie gründen wollen, oder ältere Menschen, die gern in eine kleinere Wohnung umziehen würden. Trotzdem haben rund die Hälfte aller Mieterhaushalte Anspruch auf eine Sozialwohnung, obwohl diese nicht in ausreichender Zahl verfügbar sind.
IG-BAU-Chef Robert Feiger sieht neben dem Mangel an Sozialwohnungen vor allem einen generellen Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Ist ja auch klar: Wenn Deutschland immer mehr Menschen aufnimmt, müssen diese auch irgendwo wohnen. Der Wohnungsmarkt in Deutschland ist schlicht nicht für die Menge der Migranten ausgelegt, die im letzten Jahrzehnt aufgenommen wurden. Doch Massenmigration kann, so die einhellige Meinung von „UnserenDemokraten“, natürlich nicht die Ursache des Wohnungsmangels sein.
Die Folgen der Wohnungskrise wirken sich direkt auf die Wirtschaft aus. „Jeder siebte Arbeitsplatz und jeder siebte Euro in der Bruttowertschöpfung hängt mit dem Wohnungsbau zusammen“, erklärt Robert Feiger. Damit die Wirtschaft wächst, müssten mehr Wohnungen gebaut werden. Die Bundesregierung müsste, um ihre versprochene Wirtschaftswende umzusetzen, endlich in die Gänge kommen und die tatsächlichen Probleme im Land angehen. Etwa, indem sie die CO₂-Steuer abschafft, Bauvorschriften reduziert, Genehmigungsverfahren beschleunigt und Ideologien endlich beiseitelegt.
In Deutschland gilt ein undurchsichtiges System aus über 20.000 technischen Normen, etwa zu Schallschutz, Wärmedämmung, Lüftung, Brandschutz oder Barrierefreiheit. Dazu kommen 16 verschiedene Landesbauordnungen mit jeweils eigenen Vorgaben zu Abstandsflächen, Gebäudehöhen, Stellplätzen und Brandschutz, die das Bauen verteuern und verlangsamen.
Und wenn das alles nicht hilft, um das Bauen zu verhindern, findet sich bestimmt noch ein bedrohter Salamander.
Die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE) e.V. Kiel fand heraus, dass 40 Prozent der Baukosten staatlich verursacht sind.
Doch statt Kosten zu reduzieren, will die Regierung Merz-Klingbeil den Bürgern mehr Geld in Form von Steuern abziehen. Geplant ist die Abschaffung des Ehegatten-Splittings. Außerdem möchte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent erhöhen, was auch Wohnungsbau noch einmal teurer macht.
Statt Verantwortung zu übernehmen und die Probleme anzugehen, wälzt die Regierung ihre Probleme einfach wieder auf die ohnehin schon arbeitenden Bürger ab. Und wer Teilzeit arbeitet, soll natürlich einfach seine Arbeitszeit auf Vollzeit erhöhen – damit für den Staat noch mehr abfällt.
Damit hätte die Regierung zumindest wieder genügend Geld, das sie verschwenden kann.
Wie bei dem „Sondervermögen“, wie es die Regierung bezeichnet. Dieses ist letztlich nur eine neue Anhäufung von Schulden, die der Staat aufgenommen hat, um sich Prestigeprojekte, vor allem im sozialen Bereich, zu finanzieren. Statt das Geld in marode Infrastruktur oder den Bau neuer Wohnungen zu stecken, baut die Regierung bevorzugt Spaßbäder im Saarland.
Die Zuwanderung, die sich vor allem auf Großstädte konzentriert, wo die Mieten ohnehin bereits entsprechend hoch sind, verstärkt das Problem.
Wie Marc Bernhard, baupolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, im Interview mit Tichys Einblick erklärte:
„Diese Krise ist kein Zufall, sie ist politisch gemacht. Auf der einen Seite eine Massenzuwanderung, die den Wohnungsmarkt systematisch zerstört. Jedes Jahr strömt eine Großstadt wie Hannover zusätzlich ins Land. Seit 2013 sind über 7,5 Millionen sogenannter ‚Fachkräfte‘ in unsere Sozialsysteme und das „Stadtbild“ eingewandert. Wohnraum wächst nicht im selben Tempo wie die Zuwanderung. Für die Folgen werden die Bürger zur Kasse gebeten mit steigenden Mieten, mit wachsender Verdrängung und Verwahrlosung besonders in den Ballungsräumen.“
Der Wohnungsbau kommt demnach nicht den hohen Einwanderungszahlen hinterher. Im Jahr 2024 wurden in Deutschland weniger als 252.000 Wohnungen fertiggestellt, deutlich weniger als in den Jahren zuvor und weit entfernt vom politischen Ziel der 400.000 Wohnungen pro Jahr. Gleichzeitig ist die Nachfrage weiter gestiegen: Die Nettozuwanderung betrug 430.000 Menschen. 2023 lag die Nettozuwanderung sogar bei rund 663.000 Personen. Hinzu kommt, dass seit 2024 rund 1,69 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert sind.
Während also jedes Jahr Hunderttausende Menschen zusätzlich Wohnraum benötigen, wird deutlich zu wenig gebaut – die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage wächst weiter.
Die Mieten steigen jährlich um fünf bis zehn Prozent, und bei Neubaukosten von über 5.000 Euro pro Quadratmeter sind Kaltmieten von 20 Euro pro Quadratmeter für die Refinanzierung erforderlich, so Bernhard. Seit 2020 seien die Baukosten um 30 Prozent gestiegen.
Statt einer neuen Mietwohnung bietet sich also in Zukunft vielleicht ein netter Platz auf der Parkbank an. Wenn man das dann noch Zukunft nennen kann.






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Dieser Problemkomplex wurde im Bundesland Hamburg bereits angegangen:
200 Experten aus Planungsbüros, Bauindustrie, Handwerk und Verwaltung trafen sich regelmäßig zu Workshops, wie man die Herstellungs- und Betriebs-Kosten bei Neubauten drastisch reduzieren könnte, ohne den „Wohnwert“ zu verschlechtern. Dabei kam heraus, dass 30% bis 40% der Kosten eingespart werden können.
Dazu wurde ein transparentes Baukastensystem von Maßnahmen als „Hamburger Standard“ entwickelt und öffentlich zur Verfügung gestellt sowie bereits in Pilotprojekten umgesetzt. Hier Quellen dazu:
https://www.bezahlbarbauen.hamburg/
https://www.dabonline.de/berufspolitik/hamburg-standard-guenstiger-bauen/
https://www.dabonline.de/baukultur/wohnungen-einfach-bauen-hamburg-standard
„Die Zahl der Neubauwohnungen hat ein Rekordtief von unter 200.000 erreicht.“ ***** Ja gut. Aber wie verteilte sich der Bedarf an NEUbauwohnungen über die letzten Jahrzehnte? Benötigte man vor dreissig-vierzig Jahren auch jährlich 200.000 neue Wohnungen? Mein Bedarf an Pizza mit doppelt Hummer ist auch groß. Aber bis dahin tun es auch die vorhandenen Nudeln mit Ketchup… Also was denn nun. Sterben die Deutschen aus, oder wurde der Bedarf an Wohnungen unverantwortlich in die Höhe geschraubt? Man wird doch wohl noch fragen dürfen, oder? Ach eines noch: schon rein aus Platzgründen wüsste ich gerne, wann dieser Bedarf eine ganz natürliche… Mehr
Je Mehr Wohnungen gebaut werden, desto mehr Natur(fläche) geht verloren und für wem das alles, für die uferlose Zuwanderung
Die Probleme der Massenzuwanderung waren seit 2015 absehbar und erstrecken sich auf jeden Bereich unseres Lebens. Die Losung „Wir schaffen das“ baut allein eben keine Wohnungen. Trotz alledem wird fleißig weiter an der Migration geschraubt, argumentiert mit fehlenden Fach-und Arbeitskräften. Die Arbeitslosenstatistik wird einfach ignoriert.
Die Massenzuwanderung schuf die Wohnungsnot, Klimaideologie verschärft das Problem.
Nach dem 2. WK wusste Kanzler Adenauer, dass die Wohnungsnot sozialer Sprengstoff ist, seit Merkel wissen alle Kanzler, dass die Bevölkerung alles stoisch erträgt. Die SPD verwaltet den Mangel mit Mietpreisbremsen, die Linke plappert der SPD nach. Den Jungwählern gefällts.
Die „Zuwanderung“ hat auch bedauerliche Konsequenzen für die Wohnungssituation in Kleinstädten. Immer mehr Wohnungs- und Hausbesitzer vermieten mittels Jobcenter oder Sozialamt an „Zuwanderer“.
Die Mieten, die sie so erhalten, liegen deutlich über dem Mietspiegel, die Renovierungskosten werden großzügig gewährt und ein Mietausfall ist nicht zu befürchten.
Die Längerdeutschen schauen in die Röhre oder freuen sich umüber das zunehmend buntere nachbarschaftliche Treiben.
Wer ist den die Dame auf dem Bild? Ah, Frau Hubertz. Noch nie gehört oder gesehen. Was macht die den? Upps, ist ja unsere Bauministerin. Wir können froh sein, dass wir von solchen Granaten mit Durchsetzungsvermögen, Willen, Moral und Charakter „geführt“ werden. Und führen tun sie. Nicht so wie wir das kennen. Nein, sie führen uns geradewegs zur Schlachtbank. Und auf dem Weg dahin hat man viele Stationen aufgebaut. Hier kann man alles abgeben, was man dann ja eh nicht mehr braucht. Vermögen, Immobilien, Gold, Autos, Versicherungen. Alles.
Die Deutschen wollen es genau so! Oder sagen wir 80% der Wähler wollen es genau so! Also aufhören zu motzen, wer zu den 20% gehört die es nicht wollen muss leider das Land verlassen denn es wir nicht besser werden! Die 80% Wähler wollen dieses Land abwracken und wählen darum immer wieder die Abrissbirnen an die Macht die kräftig weiter zugrunde richten….
Nein wer sich hier wundert oder sich beschwert hat bereits die Kontrolle über sein Leben verloren, denn all das ist seit Jahrzehnten bekannt! Es ist KEIN neues Phänomen! Die Klimalüge existiert seit Jahrzehnten!!!!