Prinz Reuß und die „Erdallianz“ aus dem Science-Fiction-Baukasten

Prinz Reuß berichtet im TE-Interview, dass er einer Verschwörungserzählung zum Opfer gefallen sei. Ein Zuschauer entdeckt eine verblüffende Spur. Sie führt zu einer Science-Fiction-Serie aus den 1990er-Jahren. Sind auch Deutschlands Top-Juristen, die Bundesanwaltschaft und Bundesministerien darauf reingefallen?

Am 12. Oktober veröffentlichte Tichys Einblick ein ausführliches Interview, das Roland Tichy mit Heinrich XIII. Prinz Reuß in der Justizvollzugsanstalt Frankfurt geführt hat. Der seit Dezember 2022 in Untersuchungshaft sitzende Unternehmer muss sich wegen des Vorwurfs verantworten, als führendes Mitglied einer terroristischen Vereinigung einen Staatsstreich vorbereitet zu haben; ein Urteil liegt bislang immer noch nicht vor. In dem rund 80-minütigen Gespräch schildert Reuß seine Sicht der Ereignisse und erklärt, wie er nach eigenen Angaben einer gigantischen Verschwörungserzählung aufgesessen sei.

Am späten Dienstagabend lieferte der X-Nutzer „Hydra Comics“ einen wichtigen Hinweis. Teile dessen, was Prinz Reuß im Interview über eine sogenannte „Erdallianz“ berichtet, erinnern auffallend an die Handlung einer Science-Fiction-Fernsehserie aus den 1990er-Jahren: „Babylon 5“. Eine genauere Gegenüberstellung offenbart erstaunliche Ähnlichkeiten, führt aber noch zu einer weitaus interessanteren Entdeckung. Vieles spricht dafür, dass der Prinz und Teile seines Umfelds einer im Internet verbreiteten Verschwörungsfantasie auf den Leim gegangen sind, deren Autoren sich ausgiebig im Fundus der Science-Fiction bedient haben könnten. Und für deren angebliche Wirklichkeit Reuß nach eigener Aussage sogar viel Geld bezahlte.

Eine Fernsehserie über geheimnisvolle Mächte

„Babylon 5“ lief von 1994 bis 1998 und gehört zu den ambitionierteren Science-Fiction-Produktionen ihrer Zeit. Der amerikanische Drehbuchautor J. Michael Straczynski entwickelte eine über fünf Staffeln fortgesetzte Geschichte über die politischen und militärischen Auseinandersetzungen verschiedener Zivilisationen im 23. Jahrhundert. Einer der zentralen Machtblöcke trägt ausgerechnet den Namen „Erdallianz“. Diese vereint die Erde und ihre menschlichen Kolonien unter einer gemeinsamen Regierung.

Im Laufe der Handlung gerät die „Erdallianz“ unter die Herrschaft des autoritären Präsidenten Morgan Clark, der nach der Ermordung seines Vorgängers Luis Santiago an die Macht gelangt. Clark errichtet einen Überwachungsapparat und verfolgt politische Gegner. Hinter den Kulissen wirken die sogenannten „Schatten“, eine uralte außerirdische Zivilisation, die andere Völker manipuliert und für ihre eigenen Zwecke gegeneinander aufbringt. Gegen diese Bedrohung formiert sich ein militärischer Widerstand unter Captain John Sheridan, der auf die Unterstützung technologisch überlegener außerirdischer Verbündeter zurückgreifen kann.

Schließlich gelingt es Sheridan, die Schatten zurückzudrängen und die Erde vom Regime Clarks zu befreien. Aus dem Bündnis verschiedener außerirdischer Völker geht die „Interstellare Allianz“ hervor, deren erster Präsident Sheridan wird. Die ursprüngliche „Erdallianz“ besteht als irdisches Staatswesen weiter und schließt sich der neuen Organisation an. Damit sind wichtige Rollen innerhalb der Serienhandlung verteilt: eine unterwanderte Erdregierung, eine außerirdische Macht im Hintergrund und ein Widerstandsbündnis, das die Menschheit befreien soll.

Eine kosmische Föderation soll Deutschland befreien

Nun zu den Aussagen von Reuß. Auf die Frage Roland Tichys, was es mit der ominösen „Erdallianz“ auf sich habe, berichtet er, ihm sei deren angebliche Existenz 2018 bekannt geworden. Er habe erfahren, dass es eine „Erdallianz“ als „Appendix einer kosmischen Föderation“ geben solle. Ihr Ziel sei die weltweite Wiederherstellung souveräner Staaten gewesen, beginnend mit Deutschland. Dahinter hätten Angehörige verschiedener Nationen gestanden, darunter amerikanische und russische Militärs. Die hätten sich nach der Ermordung John F. Kennedys zusammengeschlossen, um gegen einen geheimen Machtapparat vorzugehen, der angeblich für das Attentat verantwortlich gewesen sei.

Diese „Erdallianz“ habe über eine technisch weit überlegene Macht verfügt und ihre Unterstützung von Zivilisationen außerhalb der Erde erhalten. Es existiere ein belebter Kosmos, in dem andere Zivilisationen der Menschheit technologisch voraus seien. Reuß erläutert sogar, dass die angeblichen Mitstreiter des irdischen Geheimbündnisses im Auftrag dieser „Erdallianz“ und mit kosmischen Verbindungen gehandelt hätten. Das klingt bereits verdächtig nach einem Drehbuchentwurf, bei dem die Autoren ihre Science-Fiction-Vorbilder mit Erzählungen aus dem Internet wild vermengt haben.

Es gibt dabei einen wichtigen Unterschied zur Fernsehserie. In „Babylon 5“ bezeichnet die „Erdallianz“ die offizielle Regierung, gegen deren autoritäre Führung sich der Widerstand richtet. In den Erzählungen, die Reuß erreichten, trägt ausgerechnet die geheime Befreiungsorganisation diesen Namen. Auch die „Schatten“ tauchen als solche im Interview nicht auf. Ihre Rolle als verborgene Manipulatoren erinnert allerdings an das, was im heutigen Verschwörungsmilieu gewöhnlich als „Deep State“ bezeichnet wird. Die Übereinstimmung der Begriffe und Motive ist in der Form zwar bemerkenswert, eine direkte Übernahme der Serienhandlung lässt sich daraus bislang nicht ableiten.

Die „Erdallianz“ geisterte längst durchs Internet

Noch aufschlussreicher wird es bei einem Blick in die Vorgeschichte dieser Erzählungen. Bereits am 26. Oktober 2017 erschien im Internet die Niederschrift eines Gesprächs zwischen dem amerikanischen UFO-Autor Michael Salla und weiteren Vertretern der sogenannten Exopolitik-Szene. Dort ist ausdrücklich von einer „Earth Alliance“ die Rede, die gemeinsam mit russischen und anderen militärischen Kräften gegen dunkle Mächte vorgehe. Sogar geheime Raumfahrtprogramme und angeblich hochentwickelte Militärtechnik spielen darin eine Rolle.

Die Geschichte wurde öffentlich verbreitet, bevor Reuß nach eigenen Angaben 2018 erstmals von der Existenz einer solchen „Erdallianz“ erfuhr. Ob seine späteren Gesprächspartner diese konkrete Veröffentlichung kannten und aufgriffen, ist offen. Die angebliche Organisation existierte jedenfalls bereits als ausführlich beschriebenes Gebilde in jener Internetwelt, aus der sich die späteren Geschichten speisten.

Im März 2021 taucht eine noch erstaunlichere Variante auf. In einem veröffentlichten Gespräch zwischen Michael Salla und der französischen UFO-Erzählerin Elena Danaan ist die „Erdallianz“ ausdrücklich ein militärisches Bündnis zwischen Teilen des irdischen Militärs und einer „Galactic Federation“. Gemeinsam sollen sie geheime unterirdische Anlagen auf der Erde räumen. Die angeblichen außerirdischen Helfer würden die Menschheit dabei unterstützen, ihre Souveränität wiederzuerlangen.

Hier passt eine ganze Reihe auffälliger Einzelheiten zusammen. „Erdallianz“ und galaktische Föderation sind miteinander verbunden, militärische Spezialkräfte kämpfen im Geheimen und die Menschheit soll von einem verdeckten Machtapparat befreit werden. Genau diese Konstellation schildert Reuß im Interview. Die Geschichte hatte sich gegenüber der von „Babylon 5“ weiterentwickelt und bestand inzwischen aus einem regelrechten Baukasten unterschiedlichster Erzählungsmythen.

Im Oktober 2021 veröffentlichte Salla eine weitere Geschichte über einen angeblichen geheimen Krieg in unterirdischen Militäranlagen. Diesmal treten Spezialkräfte der „Erdallianz“ gemeinsam mit Angehörigen der galaktischen Föderation gegen eine außerirdisch beeinflusste „Deep-State“-Allianz an. Als Quelle wird unter anderem ein angeblicher außerirdischer Kommandeur namens Val Nek angeführt, dessen Informationen durch eine Kontaktperson übermittelt worden seien.

Wer diese Geschichte ernst nahm, erhielt damit gleich die nächste Folge eines vermeintlichen Befreiungskrieges, einschließlich angeblicher Informationen aus der militärischen Führung der Außerirdischen.

Fan-Fiction für Gläubige

Das Verfahren erinnert an eine längst etablierte Form der Internetliteratur. Unter dem Begriff „Fan-Fiction“ schreiben Fans bekannter Bücher, Filme oder Fernsehserien eigene Geschichten fort, führen deren Figuren durch neue Abenteuer oder verändern die ursprüngliche Handlung, erweitern und ergänzen. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden ist dieses Phänomen bei populären Welten wie „Harry Potter“ oder „Twilight“. Die Autorin E.L. James entwickelte mit ihrer Form von Fan-Fiction/Adaption sogar ein Milliardengeschäft über ihre „50 Shades of Grey“-Trilogie. Im Internet entstehen daraus bisweilen ausgesprochen umfangreiche Erzählungen mit eigenen fiktiven Fortsetzungen, neuen Entwicklungen und zusätzlichen Figuren.

Die Geschichten rund um die „Erdallianz“ lassen sich nun durchaus teilweise auch als eine Art Scifi-Fanfiction verstehen. Bekannte Motive aus der Science-Fiction werden um zeitgenössische politische Verschwörungstheorien ergänzt. Historische Ereignisse wie das Kennedy-Attentat dienen als vermeintliche Beweise, während sich die fantastischen Akteure zunehmend in die reale Gegenwart hineinbewegen. Was im ursprünglichen Unterhaltungsformat als erfundene Geschichte erkennbar bleibt, wird anschließend als geheime Nachricht aus einer angeblich verborgenen Wirklichkeit präsentiert.

Ob jemand die „Erdallianz“ tatsächlich gezielt aus „Babylon 5“ übernommen hat, wäre erst durch eine sehr viel detailliertere Untersuchung der frühen Veröffentlichungen zu klären. Auch andere Science-Fiction-Erzählungen kennen galaktische Bündnisse und geheime außerirdische Mächte. Die inzwischen belegbare Verbindung von „Erdallianz“, galaktischer Föderation und angeblichen militärischen Befreiungsaktionen zeigt, dass der Kern jener Geschichte, von der Reuß spricht, längst in einer ausgesprochen fantasiebegabten Internetgemeinde verbreitet wurde. Auffallend ist allerdings, wie viele Bezüge zur Serie, Mythen und Verschwörungstheorien hier zusammengemischt wurden.

50.000 Euro für die Befreiung aus Tunneln

Für Reuß blieb die Sache nicht auf der Ebene dubioser Internetgeschichten. Im Interview berichtet er, dass die angebliche „Erdallianz“ auch Kinder aus unterirdischen Tunnelsystemen habe befreien wollen. Dort würden Minderjährige gefangen gehalten und missbraucht. Die Rede ist von sogenannten DUMBs, einer Abkürzung für „Deep Underground Military Bases“, also tief gelegene unterirdische Militäranlagen.

Diese Vorstellung stammt aus dem Umfeld der QAnon-Verschwörungsmythologie. Hiernach betreiben geheime Eliten unterirdische Einrichtungen, in denen Kinder systematisch missbraucht werden. Teilweise werden die Geschichten um reptilienartige Außerirdische erweitert. Auch nach Erkenntnissen und Recherchen von Ermittlern kursierten entsprechende Vorstellungen in Teilen der später angeklagten Reuß-Gruppe.

Reuß räumt gegenüber Tichy ein, 50.000 Euro zur Verfügung gestellt zu haben, um die angebliche Befreiung solcher Kinder zu unterstützen. Das Geld sei über den früheren Bundeswehroffizier Maximilian Eder an zwei Schweizer Brüder weitergeleitet worden, die nach den damaligen Vorstellungen entsprechende Anlagen aufspüren sollten. Es handelte sich laut Reuß um eine Zahlung zur Beobachtung eines angeblichen Standorts in der Schweiz. Als Eder im Januar 2022 weiteres Geld von ihm verlangt habe, habe er sich geweigert, weil keine Ergebnisse vorgelegen hätten. Erst im Strafverfahren habe er vom wesentlich größeren Umfang der Zahlungen anderer Beteiligter erfahren.

Die Geschichte bekommt ständig neue Folgen

Zu dieser Erzählwelt gehört offenbar auch ein ständig wechselnder Zeitplan. Reuß berichtet, dass die „Erdallianz“ angeblich im Zusammenhang mit dem NATO-Manöver „Defender 2020“ aktiv werden sollte. Als die angekündigte Machtübernahme ausblieb, verbreiteten sich weitere Spekulationen über großflächige Stromausfälle und kosmische Ereignisse. Auch Sonneneruptionen, die das Erdmagnetfeld beeinträchtigen sollten, gehörten dazu.

Später sei im Internet verbreitet worden, dass nach dem Tod der britischen Königin Elisabeth II. eine große Aktion beginnen werde. Reuß bestreitet im Interview, diese Erwartung selbst geteilt zu haben, bestätigt allerdings, entsprechende Anrufe erhalten zu haben. Sein angeblicher Kontakt zur „Erdallianz“ bestand ohnehin aus Informationen anderer Personen. Einen direkten Zugang zu den geheimen kosmischen Akteuren habe er selbstverständlich nie besessen.

Das Prinzip solcher Geschichten lässt sich leicht erkennen. Wenn die angekündigte Befreiung ausbleibt, gibt es einen neuen Termin. Scheitert auch der, liefert die Erzählung eine weitere Erklärung und so weiter und so weiter und so weiter. Ein bißchen ähnlich wie bei angekündigten Reformen der Regierung Merz. Das Geschehen kann sich dann über Jahre fortsetzen, weil die angeblichen geheimen Operationen naturgemäß jeder Überprüfung entzogen sind. Die Leser erfahren stets nur so viel, wie der jeweilige Erzähler preisgeben möchte. Irgendwann wird aus der nächsten Folge einer grenzenlosen Fantasiegeschichte eine neue Zahlungsaufforderung. Ein nicht endenwollender Cliffhanger.

Reuß selbst spricht inzwischen von Betrug

Im Interview findet Reuß deutliche Worte über die eigenen Erfahrungen. Die Geschichten seien das Ergebnis gezielt verbreiteter Desinformation gewesen. Er fragt ausdrücklich, wer den „Desinformationsterrorismus im Netz“ betrieben und welches Interesse hinter der Verbreitung gestanden habe. Er räumt schließlich ein: „Ich bin eindeutig reingefallen, habe es aber sehr spät erkannt.“ Erst sein Strafverteidiger habe ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er es nach dessen Einschätzung mit einer Betrugsorganisation zu tun gehabt habe.

Für diese Darstellung spricht zumindest der Umstand, dass die von ihm beschriebenen Vorstellungen nachweislich schon vor seiner Beteiligung in entsprechenden Internetkreisen kursierten. Ihre Urheber und Vermittler konnten auf einen längst vorhandenen Vorrat fantastischer Geschichten zurückgreifen. Reuß selbst erklärt, dass die Teilnehmer seines sogenannten zivilen Gesprächskreises vielfach von anderen Personen zu ihm gebracht worden seien. Die angebliche Verbindung zu einer geheimen Befreiungsorganisation habe dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Damit eröffnet das Interview eine Möglichkeit zur Neubewertung eines Teils der Vorgänge. Sollten Reuß und weitere Beteiligte tatsächlich an eine solche „Erdallianz“ geglaubt haben, stellt sich die Frage, welche Personen ihnen die angeblichen Informationen vermittelten und ob dabei bewusst falsche Tatsachen vorgespiegelt wurden. Wer die Geschichte erfunden hat, wer sie wie weiterverbreitete und wer möglicherweise wirtschaftlich davon profitierte, wäre eine eigenständige Untersuchung wert.

Dass jemand einer abstrusen Verschwörungserzählung aufgesessen ist, beantwortet für sich genommen noch keine Frage nach der möglichen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung. Die Ermittler müssen die konkreten Vorwürfe belegen. Auch eine noch so groteske Vorstellungswelt ersetzt diesen Nachweis nicht.

Es bleibt eine geradezu absurde Vorstellung: Ein deutscher Prinz beschäftigt sich jahrelang mit einer angeblichen „Erdallianz“, die unter dem Schutz außerirdischer Zivilisationen den Planeten befreien soll. Der mögliche Ursprung dieser Geschichte führt über die Verschwörungsszene zurück zu einer Science-Fiction-Welt, deren bekannteste Figuren aus den 1990er-Jahren stammen. Ausgerechnet die vermeintlichen Befreier der Erde könnten sich dabei als die einfallsreichen Erfindungen anonymer Internetautoren entpuppen. Für eine Fernsehserie wäre das eine reichlich überdrehte Handlung. Im Fall Reuß kostete der Glaube daran bisher vier Jahre Haft ohne Urteil.

Besonders peinlich: Der Generalbundesanwalt hat gegen die Gläubigen der „Erdallianz“ 3.000 Polizisten in Gang gesetzt. Zwei Dutzend Verdächtige sitzen seit rund vier Jahren in Untersuchungshaft. In Stuttgart und München finden Terrorprozesse statt, in Frankfurt wurde extra ein neues Gerichtsgebäude gebaut. Und alles wegen einer aus dem Ruder gelaufenen Science-Fiction Story?

Manche Zuschauer des Interviews mit Prinz Reuß machen sich über eine Vielzahl seiner geäußerten Phantasien lustig. Nur: Sind die in das Verfahren verwickelten Bundesministerien des Inneren und der Justiz, die Bundesanwaltschaft und die Gerichte, also alle wie sie da sind, nicht in der Lage, das zu durchschauen? Sie alle halten an der Fiktion eines angeblich geplanten Staatsumsturzes fest. Das würde bedeuten: nicht nur Prinz Reuß und seine angebliche Verschwörertruppe sind etwas leichtgläubig – auch die Top-Juristen und Kriminalbeamten Deutschlands machen sich gerade nicht wenig lächerlich.

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Kommentare ( 2 )

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Siggi
39 Minuten her

Dieser Fall wird Deutschland noch viel Geld kosten; und Faeser die Freiheit.

Kraichgau
45 Minuten her

Meiner Meinung nach ist der Mann,nach 30 Jahren Streit mit dem Staat um seine Restitutionsansprüche,und rund um die wirre Merkelpolitik,auf eine Internet-Halbseidene Betrügergruppe reingefallen,etwas,was älteren Menschen gar nicht so selten passiert(und womit zehntausende zb in der Ukraine ihr Geld verdienen).
DAS als ernsthafte Bedrohung des Staates zu werten,ist absolut absurd,der Hintergrund seines Martyriums dürfte die Restitutionsgeschichte sein,in der es einerseits um richtig Geld geht und andererseits um den Völkerrechtlichen Status der BRD,der,wie er zurecht sagt,nicht abschliessend geklärt ist,der 2+4 Vertrag hat das eben gerade nicht getan