Jagd auf Polizisten in Leipzig

Linksextreme machten diesmal regelrecht Jagd auf Polizeibeamte. Diese wurden mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beschossen. Feuer wurden gelegt. Der sächsische Innenminister Roland Wöller spricht von gezielter Gewalt und von organisierten Angriffen.

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Symbolfoto

In der Silvesternacht ist es in der Linksextremistenhochburg Leipzig-Connewitz erneut zu schweren Ausschreitungen gekommen. Bereits längere Zeit sind dort vorwiegend nachts bürgerkriegsähnliche Zustände zu beobachten, Polizisten werden wiederholt angegriffen, öffentliche Gebäude und Straßenzüge verwüstet, Fahrzeuge angezündet. Die überregionale Öffentlichkeit berichtet davon wenig bis gar nichts.

Im September 2019 hatte die Polizei bei einem Einsatz klein beigegeben und sich von Demonstranten kontrollieren lassen. Diese gut gemeinte aber schlecht gemachte „Deeskalation“ musste langfristig eskalierend wirken, auch weil sie meiner Ansicht nach gegen Einsatzgrundsätze verstoßen hatte. Vollzieht die Polizei in Leipzig zukünftig keinen untertänigen Rückzieher, ist die Eskalation nicht mehr abzuwenden. Ein schwerer Fehler mit Langzeitwirkung, der punktgenau eintrat:

Linksextreme machten diesmal regelrecht Jagd auf Polizeibeamte. Diese wurden mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern beschossen. Feuer wurden gelegt. Der sächsische Innenminister Roland Wöller spricht von gezielter Gewalt und von organisierten Angriffen. Das liest sich für mich, als wenn in Leipzig Menschenjagden von Linksextremen auf Polizeibeamte stattgefunden haben.

Einem Beamten wurde der Schutzhelm vom Kopf gerissen, anschließend wurde er schwer attackiert und sackte daraufhin auf der Kreuzung besinnungslos zusammen. Um sein Leben zu erhalten, musste der 38-jährige im Krankenhaus notoperiert werden. Inzwischen hat das sächsische LKA wegen eines Mordversuchs die Ermittlungen an sich gezogen, da das Mordmerkmal der Heimtücke erfüllt sei.

Außerdem wurden weitere Polizeibeamte verletzt. Mehrere Personen wurden wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und schwerem Landfriedensbruch vorläufig festgenommen bzw. die Identitäten festgestellt.

Die Landtagsabgeordnete der umgenannten SED Juliane Nagel: „Uff. Cops raus aus #Connewitz gewinnt nach diesem Jahreswechsel ne neue Bedeutung. Ekelhafte Polizeigewalt, überrennen unbeteiligter, wirre Einsatzmanöver, kalkulierte Provokation.“ Die Linksradikale ist außerdem Mitglied in der vom Verfassungsschutz beobachteten und erwähnten „Roten Hilfe“.

Angriff auf Polizisten
Leipzig: Mordversuch durch Linksextreme
Übereinstimmend berichten die althergebrachten Medien über die Vorfälle in Connewitz von „Linksautonomen“ wenn nicht gleich üblicherweise manipulierend von „Aktivisten“ geschrieben wird. Personen, die Menschen vorsätzlich schwer verletzen, deren Tod in Kauf nehmen oder gar vorsätzlich töten wollen, sind keine harmlosen Linken oder „Autonome“. Hier ist teilweise der Verbrechenstatbestand erfüllt. Die Bezeichnung „Kriminelle“, besser „Schwerkriminelle“ würden der medialen Wahrheitsfindung bessere Dienste erweisen als dieses betreute Lesen.

Allein die Tatsachen, dass Linksextremisten schwere Gegenstände und Explosionkörper auf andere Menschen geschossen – sowie einen brennenden Einkaufswagen in eine Zugformation der Bereitschaftspolizei hingeschoben haben, lassen auf eine regelrechte Menschenjagd schließen: Angriffe mit einem Adrenalinausstoß, muskuläre Anspannung, Tunnelblick und Jagdfieber um „Polizeibüttel“, die man vorher mit Agitation und Propaganda entmenschlicht hat, zu verletzen oder zu töten.

Mutmaßlich wird man diese Begrifflichkeiten im Gegensatz zu Chemnitz aus opportunistischen Gründen der Doppelmoral nicht verwenden, unabhängig davon, ob es in der sächsischen Großstadt „Menschenjagden“ tatsächlich gegeben hat oder nicht. Das Kanzleramt wird sich nicht empört äußern, in der 20:00 – Tagesschau konnte sich bereits die Kommunistin Juliane Nagel mit einem Statement über die bösen polizeilichen Repressionsorgane in eine Opferrolle begeben. Wird auch dieses Mal der Mainstream „bestenfalls“ auf Dauerempörung gegen die „rechtsextreme“ Polizei umschalten, aber auf keinen Fall zugunsten unserer Väter und Mütter, Söhne und Töchter in Uniform?  Offensichtlich wiegt das Leben eines Polizeibeamten oder engagierten Feuerwehrmannes in der öffentlichen Bewertung weniger als das anderer. Deshalb werden zu Ehren des lebensgefährlich verletzten Polizeibeamten keine Sonderkonzerte stattfinden, niemand wird hierzu kostenlose Busse bereitstellen und Essen und Getränke verteilen.

Die letzte Innenministerkonferenz hat den Schwerpunkt auf Rechtsextremismus gelegt, von Linksextremismus ist diesbezüglich nichts an meine Ohren oder Augen gedrungen. 600 zusätzliche Stellen werden locker gemacht, auch, um den Öffentlichen Dienst, einschließlich der Polizei nach „Rechten“ (was auch immer damit konkret gemeint ist) zu durchkämmen. Betreffs Linksextremismus scheint das nicht notwendig zu sein, weil nur harmlose „Aktivisten“, die nur spielen wollen? Eine Klarstellung sollte erfolgen in jeder Hinsicht erfolgen.

Was Linksextremisten wollen, sind rechtsfreie Räume, darin sind sie kriminellen Clanmitgliedern ähnlich. Deshalb setzen sich Linksextreme immer wieder für die von der Polizei verfolgten Clans ein, Brüder im Geiste, Brüder im Klassenkampf gegen den gemeinsamen Feind – die Polizei als Vertreter des Staates. No-go-Areas sollen erzeugt werden, in die sich die Staatsmacht nicht mehr hineinbegibt, weil dort die Gesetze von Kriminellen und Autonomen herrschen, mit einer großen Ausnahme: staatliche Alimentationen werden gern entgegengenommen und nachhaltig eingefordert. Diese müssen fleißige Bürger erarbeiten, die in deren Augen „Rechte“ sind. Und wehe, das passiert nicht.


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Kommentare ( 156 )

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156 Kommentare auf "Jagd auf Polizisten in Leipzig"

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Linksextreme Gewalt darf nicht klein geredet werden – das ist richtig. Die Vorfälle in Connewitz will ich auch in keiner Weise „klein reden“, die Gewalt war verheerend ohne das man „aufbauschen muss“. . Dennoch sollte man schon bei der Wahrheit bleiben:“Update vom 4. Januar: Verwirrung um Silvesternacht-Angriffe in Leipzig-Connewitz: Wie war es denn nun wirklich? Die Leipziger Polizei hat jetzt klargestellt, dass der attackierte Polizist keiner Not-OP im engeren Sinne unterzogen wurde. Polizeisprecher Andreas Loepki sagte mehreren Medien am Freitag, eine lebensbedrohliche Verletzung habe nicht vorgelegen – der Eingriff sei aber dringlich erforderlich gewesen. Das sei eine Not-OP im weiteren… Mehr

Unerträglich der Bericht zu Leipzig heute Morgen in den NTV-Nachrichten.

Wer kommt denn nun alles zum Konzert gegen LYNKS?

Haben Herbert G. (der kommt sicher mit der Bahn) und die Toten H. schon zugesagt?

Als die RÜCKGRATLOSE CDU in Sachsen-Anhalt Rainer Wendt ins Innenministerium holen wollte, haben sich SPD und Grüne umgehend zur moralischen Hochinstanz Deutschlands verklärt… woraufhin die CDU sofort zu Kreuze kroch.
WO ist diese verlogene Moral heute, WO die CDU, wenn eine linksextremistische Grüne Justizministerin in Sachsen werden soll ???
Wie tief liegen die Steine inzwischen, unter der sich die CDU verkrochen hat, in diesem linksextremistischen rot-grünen Sumpf. Und dieser jämmerliche Haufen wagt es noch sich Volkspartei zu nennen, ekelerregend.

+1000 Daumen hoch. Die große Krankheit unserer Zeit. Eine kranke, verlogene, zerstrittene sich anbiedernde CDU. So sehr ich mir Wünsche, dass Maaßen als Gegenkandidat in Thüringen zu Ramelow antritt, so sicher kann man sein, dass die es die CDU selbst ist, die den Linken gegen den eigenen Mann unterstützt; abgesehen von ein paar versprengten Wertunionern. Was für ein katastrophaler Zustand.

Wo sind denn da die Polizei Chefs und die Gewerkschaften? Wann machen die denn den Politikern klar, dass die Antifa, siehe unter Indymedia, Endlich als terroristische Vereinigung eingestuft wird? Wann? Beim ersten toten Polizisten? Schaut euch auf Indymedia. de an, was dort ganz offen und ungehindert abgeht. Wann wird die Rote Flora und in Berlin was unternommen? Wann? Dem Verfassungsschutz kann man von vom Sofa aus eine Mail schreiben oder dem Bundesverfassungsgericht, wenn die Politik dies weiter duldet! Und dann noch Demo morgen und übermorgen in Köln gegen die GEZ. Da kommt dann auch die Antifa, um sich für den… Mehr

So isses, die Stütze muß immer fließen…

Gerade die Aktuelle Kamera um 20 Uhr in der ARD gesehen. Stehe tatsächlich noch unter Schock! Eine einzige Verharmlosung und Relativierung der linksterroristischen Gewalt, als ob die Sendung live aus einem besetzten Haus in Connewitz ausgestrahlt würde! UNFASSBAR, was hierzulande mittlerweile los ist! Am Ende des Berichts bleibt beim unbedarften Beobachter der Eindruck hängen, die Polizei habe Connewitz provoziert und die braven Bürger des Stadtteils sich nur gewehrt. Und die schwere Verletzung des Polizisten wurde dadurch relativiert, dass er noch nicht einmal notoperiert werden musste. Als ob dieser Mordversuch eigentlich nicht der Rede wert sei! Und das alles muss ich… Mehr

Ich sehe es wie Sie und ordne es unter durchschaubaren Versuchen des ÖRR ein, die einem genehme Seite des Klientels (Linke) möglichst aus der Schusslinie zu nehmen. Überdeutlich wird dies auch durch den gleichzeitigen Verweis auf Rechtsradikale. Gezielt gesetzte Ablenkungen, heute wohl auch „Framing“ genannt.

Die Unterwanderung von Politik begann mit Joschka Fischer: „Joschka Fischer und das große Schweigen – Er war Revoluzzer, Aushängeschild der Grünen und Vize-Kanzler. Jetzt ist er Unternehmer. Ein Polizist, der bei einer Demo lebensgefährlich verbrannt wurde, sagt: „Fischer hat mein Leben zerstört“. https://www.stern.de/politik/deutschland/65–geburtstag-der-gruenen-ikone-joschka-fischer-und-das-grosse-schweigen-3018554.html Seine Vita zeigt, dass selbst so undiplomatisches Verhalten wie Steinwürfe, Molotowcocktails, Kontakte zu Terroristen und Körperverletzung den Weg an die Spitze der Diplomatie bahnen. Den Bundestagspräsidenten als A….loch zu betiteln, ist auch kein Problem. Der Terrorist Christian Klar wurde Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Dieter Dehm. Christian Ströbele ist ein weiterer Problemfall. Das Landgericht Berlin urteilte: „Ohne die festgestellte… Mehr
Hinzu kommt Sachsens neue Ministerin für Justiz und Demokratie (!!!). Bei einem Auftritt der Spitzenkandidaten im MDR war sie von der Kamera fokussiert in der Mitte mit unübersehbaren langen Beinen. Sollte das jenes, was die verbal absonderte, bei der Männerwelt überdecken? Das gleiche 2014 bei Koch-Mehrin: auf dem Plakat von Männern umgeben, lange Beine zentral, eindeutig Ablenkung von eigenem Blabla. Das konnte ich noch nie leiden, erst recht nicht bei den eigenen Leuten. Was Meier damals von sich gab, verleitete mich, ganz allein in meiner Wohnung, zu nicht druckbaren Kommentaren Richtung Rotfront und Schalmeien. Und jetzt will sie, wenn ich… Mehr

Wir bräuchten soetwas wie früher die Pfefferkolonien der Franzosen oder Australien der Briten, also gleichsam den ausbruchssicheren Arsch der Welt, tausende Meilen fernab von jeder Zivilisation mit maximal ungemütlichem Klima und widrigsten Lebensbedingungen, wohin man das ganze Gesocks, welches nicht in der Lage oder Willens ist, sich den elementarsten Grundregeln zivilisierten Zusammenlebens unterzuordnen und unserer Gesellschaft nur Stress bereitet, ganz einfach auf Nimmerwiedersehen expedieren könnte.
Soviel effektiver Einsatz von Steuergeldern sollte uns unser Staat schon noch wert sein.