Gorleben, G20 und der Hambacher Forst

Sie stehen für Konflikte, bei denen der Begriff „Demonstration“ pervertiert gebraucht wird. Gemeinsamkeiten dieser Konflikte sind die Aushöhlung des Rechtsstaats und teils insgeheim sympathisierende oder feige Behörden.

PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Die gegenwärtige Auseinandersetzung im Hambacher Forst hat das Zeug zu einer veritablen Bürgerunruhe. Ein erstes Todesopfer ist bereits zu beklagen. Nach dem tödlichen Absturz eines Bloggers beeilte sich die Polizei, ihre Abwesenheit vom Unfallort zu beteuern. Den Vorwürfen der „Aktivisten“ entging sie damit natürlich nicht. Das folgende „Moratorium“ der weiteren Beräumung sogenannter Baumhäuser nutzten die Öko-Kriminellen zur Materialbeschaffung für Barrikaden und zur weiteren Aufrüstung gegen die Polizei. Fast niemand thematisiert, dass diese „Baumhäuser“ illegal und gefährlich sind. Die jahrelange Duldung dieser Bauten erweist sich heute als hinderlich für eine zügige Lösung.

Eine lasche Laschet-Regierung in NRW scheint überfordert. Eine ehemalige Entscheidungsträgerin wie die heutige Bundesumweltministerin Schulze handelt in tagespolitischem Opportunismus und verblasster Erinnerung an ihre Tätigkeit in NRW. Die Grünen, die einst den Fortgang des Hambacher Tagebaus mit beschlossen, versinken in kompletter Charakterlosigkeit. Das Fähnlein im Wind der vermeintlich siegenden Ökokrieger verheißt kurzfristigen politischen Erfolg. Der Ruf des Wirtschaftsstandorts Deutschland hingegen wird massiv beschädigt. International wird sehr wohl wahrgenommen, dass Beschlüsse und Genehmigungen bei uns nur sehr eingeschränkt verlässlich sind.

Heute steht die Braunkohle auf der Abschussliste, nachdem sich die Grünen mit dem Kernenergieausstieg einen Pokal in die Vitrine stellen konnten. Es wird keinen Frieden geben, bis auch Steinkohleverstromung, Autoindustrie, Chemieindustrie, Metallurgie und andere ins Visier genommen werden. Eine Minderheit strebt mit tatkräftiger Unterstützung der Medien nach der Macht. Die töpfernde, mit bedingungslosem Grundeinkommen versehene Gesellschaft eines postindustriellen Landes ist das wahre Ziel der „Aktivisten“ und der von ihr in Teilen vereinnahmten Politik. Die große Mehrheit der Bevölkerung möchte das nicht – wie auch diese Petition.

Respekt und Anerkennung gebührt der Bundespolizei und der Polizei in NRW für ihre Arbeit, die sie im Schatten ständigen Verrats durch die Politik leisten müssen.

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Kommentare ( 41 )

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Zwischen der Realität (hier dem Hambacher Forst) und dem Bürger stehen die Medien. Sie bestimmen die Wahrnehmung des Bürgers und damit den Spielraum der Politik. Und unsere selbsternannten Qualitätsmedien, allen voran das Gebühren-TV, vermitteln ein komplett Rot/Grünes Weltbild. Da werden klar Kriminelle einfach zu sympathischen Aktivisten, Umweltschützern und Öko- Kriegern umgeschrieben. Leute, die aus ihren illegal selbsgebastelten Baumhäusern fallen, werden zu Opfern der Staatsgewalt. Das Kernproblem in Deutschland ist, dass unsere Medien eine Rot-Grüne Haltung haben und Politik machen wollen, anstelle darüber zu berichten.

Hätte es sich um einen Windpark gehandelt, wäre der Wald schon längst unter grünem Maxilmaljubel Klimasiegesgesängen abgeholzt. Vielleicht sollte der Konzern öffentlich zerknirscht den Plan ändern und Windräder zu bauen vortäuschen mit umgebender Seenlandschaft. Dazu muß man auch tief graben. Mit Rotoren könnte man auch die Schlote der Kraftwerke tarnen und qualmende Windräder soll es ja auch schon gegeben haben. Und blöd genug, das nicht zu merken, sind die Grünen allemal.:-)

Orden und sonstige Anstecknadeln werden verliehen. Laschet & Co. haben sowas kistenweise zu Hause.

Respekt muss man sich verdienen. Laschet & Co. hindern Ordnungskräfte daran, zu tun, wofür der Steuerzahler geschröpft wird…

Für mich persönlich sind diese Ökos keine Demonstranten sondern schlichtweg Terroristen.

Unser Problem ist, daß sich die grünen Marxisten mit ihren Unterorganisationen einen außerparlamentarischen Raum geschaffen haben, indem sie versuchen das umzusetzen, was ihnen parlamentarisch zur Zeit nicht gelingt und diese Methode ist tatsächlich mehr als fragwürdig, denn Proteste ja, aber wer dabei ist Beschlüsse der Ordnungsorgane mit Gewalt zu verhindern, verhält sich nicht nur antidemokratisch, sondern es hat auch zum Teil kriminelle Züge und das kann man keinesfalls hinnehmen und es ist schon interessant wie mit unterschiedlichen Ellen gemessen wird, da sind die linken Bürgerbewegungen und die Antifa, die machen können was sie wollen und bei rechten Vergehen, erscheint die… Mehr

Diese sogenannten „Vernunftsiege“ müssen nicht gefeiert werden. Wenn man hier ein paar AKW´s abschaltet, dann sind weltweit immer noch 450 in betrieb, und weitere 500 geplant. Attackiert man hier die Autoindustrie, so werden diese an anderen Standorten gebaut, und der Bestand verdoppelt sich in 20 Jahren, auf 2 Milliarden PKW. Das ganze Theater zuzulassen, oder noch zu feiern, ist ein völlig durchgeknallter Blödsinn. Wenn man den Wald räumen will, dann soll man gleich mit Staatsanwalt und Richter dort anrücken. Aber das ist in einer wohlstandsverblödeten Überschussgesellschaft nicht möglich.

Es gibt unglaublich gute Motorsägen, und der Winter steht vor der Tür. Also bleiben wir doch gelassen und lassen die grünen Spinner frieren und hungern.
„Es kommt der Tag, da will die Säge sägen“, da bin ich mir ganz sicher.
Ach und noch etwas, je weniger Medienrummel umso besser.

Hmmm, wie würden das wohl die Chinesen lösen…

„Es wird keinen Frieden geben, bis auch Steinkohleverstromung, Autoindustrie, Chemieindustrie, Metallurgie und andere ins Visier genommen werden.“ Ihre Aussage ist die präzise Beschreibung des Programms der kommenden Jahre. Das Irre ist, dass mit den Sympathisanten dieser Aktivisten eine rationale Diskussion nicht möglich ist. Es herrscht der nicht wahrgenommene Widerspruch zur „ceteris paribus – Formel“: alles böse Technische und (Natur)Wissenschaftliche verschwindet, aber alles bleibt, wie es ist: wo kämen wir auch hin, wenn wir nicht mit Autos und Bussen zu dem angesagten Ort der Empörung fahren könnten…..Deutschland 2018: offene Psychiatrie.

Autos brennen, Läden werden geplündert, allgemeines Chaos – Globalisierungsgegner und Kapitalismuskritik. Leute verschanzen sich, IED´s, beschießen Polizisten, wahlweise mit **** oder Stahlhgeschossen – Umweltaktivisten, Klimaretter. Bekannte „Unbekannte“ zerschneiden Kabel (Cyberattacke 0.5) – Abschiebungsgegner, Menschenrechtsaktivisten. Alles in Allem also nicht so wild wenn ich die Berichterstattung richtig verfolgt habe. Das muss ein Rechtsstaat aushalten.

Ein paar extraordinär Verwirrte heben die Hand zum Gruße, rufen „national“ – das Ende der Demokratie ist da. Maximale Reaktion auf allen Ebenen.

Man kommt nicht umhin am Rechts- und Demokratieverständnis von so manchem „Journalisten“ zu zweifeln.