Die „Letzte Generation“ bezahlt ihre Klima-Kleber als Angestellte

Die klimaextremistische Organisation "Letzte Generation" bezahlt Tätern, die mit ihren illegalen Aktionen Verkehr und Infrastruktur lahmlegen, den Lebensunterhalt. So entsteht eine Art von Berufsextremistentum, das nicht nur für den, sondern auch vom Extremismus lebt. Höchste Zeit einzugreifen.

IMAGO / Wolfgang Maria Weber
Anhänger der "Letzten Generation" blockieren eine Straße in München, 20.12.2022

Die „Letzte Generation“ bekommt von einem Verein namens „Wandelbündnis – Bündnis für den sozial-ökologischen Wandel“ (https://wandelbuendnis.org/schon-dabei/) seit einigen Monaten „sehr viel Geld“, so dass viele der „Aktivisten“ qua sozialversicherungspflichtiger 520€-Jobs oder Vollzeit- oder Teilzeit-Anstellung ihren Lebensunterhalt bestreiten können – etwa auch zum Zwecke der Aufstockung von BAFöG. Bis zu 1300 Euro pro Monat gibt es zu verdienen, wie die „Welt am Sonntag“ herausgefunden hat. Von derzeit „30 bezahlten Kräften“ im Alter von 20 bis 52 ist die Rede. Darunter Leute, auch Väter, die ihren bisherigen Beruf an den Nagel hängten, um sich ganz ihrem Vollzeitaktivismus zu widmen und sich damit auch noch in XING präsentieren. Außerdem werden vom Verein auch Bußgelder und Geldstrafen übernommen. Und vermutlich Rechtsanwälte bezahlt.

Vor den Augen der Polizei
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Einen Großteil ihrer Einnahmen erzielt die „Letzte Generation“ laut eigenen Angaben durch Spenden vom Climate Emergency Fund. Die kalifornische Stiftung will „disruptiven Aktivismus“ unterstützen. Das Stiftungsvermögen stammt von Philanthropen wie Aileen Getty, Enkelin des Erdöl-Tycoons Jean Paul Getty, und dem Filmregisseur Adam McKay. „Wir beziehen sehr viel Geld aus dem Fonds“, sagt ein Seminarleiter der Bewegung. Dass Getty Klimaradikale in Deutschland finanziert, ist bereits bekannt.  

Das Ganze ist straff organisiert und streng hierarchisch strukturiert. Laut internen Organigrammen besteht das Kernteam aus sechs Aktivisten, sieben weitere Aktivisten sind als Bindeglied zu den vielen AGs im Einsatz.

Barbarei und Armut:
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Aus diesen Strukturen heraus haben die in der Öffentlichkeit meist bagatellisierend „Aktivisten“ genannten Gesetzesbrecher mittlerweile in Hunderten von Fällen Straßen, Flughäfen, Gebäude blockiert oder wertvollste museale Exponate beschädigt, indem sie sich auf Straßen festklebten oder Gemälde mit Tomatensoße oder ähnlichem malträtierten. Allein in Berlin 276 Mal. In Berlin blockierten sie eine Straße, durch die nicht einmal mehr ein Rettungswagen rechtzeitig zu einem Unfallort vordrang. Möglicherweise steht auch der Tod einer verunglückten Fahrradfahrerin damit im Zusammenhang. Eine „AG Privilegiencheck und Awareness“ gibt sogar bekannt: „Wir versuchen das Spektrum des Aktivismus zu erweitern! Nicht Linksextrem werden! (also in der Außenwirkung – intern gerne)“

Laut Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) umfasst der „harte Kern“ der Gruppe in Berlin ungefähr 500 Personen, von denen etwa die Hälfte mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sei.

Und was tut die Politik? Sie tut nichts, oder sie schaut durch die „grüne“ Brille klammheimlich erfreut zu. Die für innere Sicherheit ganz oben verantwortliche Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte zwar – nachdem sie monatelang über die Blockadeaktionen schwieg: „Die Straftäter müssen schnell und konsequent verfolgt werden.“ Aber an ein entsprechendes Vereinsverbot hat sie offenbar noch nicht gedacht. Schließlich erfüllt die ganze Sache eigentlich den Tatbestand der organisierten Kriminalität im Wortsinne. Denn hier werden Straftaten im großen Stil organisiert und finanziert.

Von Faesers treuem Verfassungsschutzpräsidenten Thomas Haldenwang ist auch wenig zu erwarten. Er, dessen Dienst nicht in der Lage war, einen für Russland spionierenden Mitarbeiter innerhalb des Bundes-Nachrichten-Dienstes (BND) rechtzeitig auffliegen zu lassen, hat sich schon vor Wochen auf die Seite der „Aktivsten“ geschlagen. Anlässlich einer Podiumsdiskussion des SWR meinte Haldenwang am 16. November – moderiert vom unvermeidlichen Michel Friedman: Die „Letzte Generation“ sei nicht extremistisch; sie begehe zwar Straftaten, aber keinen Extremismus: Für eine Beobachtung der „Letzten Generation“ sieht Haldenwang dementsprechend und „derzeit“ keinen Anlass. Wörtlich: „Ich erkenne jedenfalls gegenwärtig nicht, dass sich diese Gruppierung gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung richtet, und insofern ist das kein Beobachtungsobjekt für den Verfassungsschutz.“ Und weiter: „Aber das Begehen von Straftaten macht diese Gruppierung jetzt nicht extremistisch.

Es wäre höchste Zeit, dass der Rechtsstaat jetzt sofort einschreitet.

 

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Kommentare ( 37 )

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Johann Thiel
25 Tage her

Das Bild zu dem Artikel sagt eigentlich alles.
„Darf ich dir etwas bringen?“
„Geht es euch auch gut?“
„Wehe einer packt die an“.

Siggi
25 Tage her

Aus dem selben Grund werden ja auch nur Geldstrafen ausgesprochen. Diese werden von den Hintermännern bezahlt, die Täter können sofort wieder auf die Straße. Die Politik und die Justiz sitzt mit auf der Straße und das Volk schaut machtlos zu.

Hannibal Murkle
25 Tage her

@„ Die klimaextremistische Organisation „Letzte Generation“ bezahlt Tätern, die mit ihren illegalen Aktionen Verkehr und Infrastruktur lahmlegen, den Lebensunterhalt. So entsteht eine Art von Berufsextremistentum“

Das ist nicht neu – bereits über Extinction Rebellion wurde berichtet, dass großer Teil der Typen*Innen bezahlt wird – ich glaube, auch in TE? Man sollte sich wohl intensiver mit jenen befassen, die all das bezahlen (sicherlich nicht nur Habecks Klima-Ministerium oder der Climate Emergency Fund).

Last edited 25 Tage her by Hannibal Murkle
Biskaborn
26 Tage her

Wer sich darüber wundert oder gar echauffiert ist ziemlich naiv. Die sogenannte „ Letzte Generation „ ist ein Erwerbsunternehmen , eine Vorfeldorganisation der Grünen. Die Leute, die dort tätig sind, sind Aussteiger, Dauerstudenten, Faulenzer, bildungsferne junge Menschen die zumeist auf dem Arbeitsmarkt nie eine Chance hätten und sich wohl auch gar nicht den Mühen einer geregelten Arbeit unterziehen wollen. Die werden rekrutiert fürs Klima zu kämpfen! Deshalb fasst man sie auch mit Samthandschuhen an!

Hieronymus Bosch
26 Tage her

Ja, das bedeutet eine völlige Neudefinition des Begriffes „Arbeitsvertrag“!Dadach bekommt man von seinem Arbeitgeber für kriminelle Gewalttaten noch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung inkl. späteren Rentenansprüchen! Da macht Arbeit natürlich Spaß, wenn selbst der Klebstoff nicht aus eigener Tasche bezahlt wird! Man merke: In Deutschland hat der Wahnsinn mittlerweile Methode!

flo
26 Tage her

Nicht nur „Wandelbündnis – Gesamtverband für den sozial-ökologischen Wandel e.V.“ und dessen Freunde finanzieren die Neu-Erwerbstätigen. Auch der Staat und wir Steuerzahler zahlen wohl mit, denn als e.V. dürfte die Organisation als gemeinnützig gelten und steuerbegünstigt sein. Laut Satzung auf der Website „(verfolgt) Der Verband … ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S. d. Abgabenordnung, Abschnitt ‚Steuerbegünstigte Zwecke‘.“ Der Website von Extinction Rebellion zufolge stellt das Wandelbündnis Nachweise über Spenden für das Finanzamt aus.

Protestwaehler
26 Tage her

Da kursierte doch dieses Video auf youtube…
„Vorher war ich als Graphikdesignerin tätig, jetzt arbeite ich als Klimaaktivistin“. Fragt der Interviewer: Wieso arbeite, erhältst du dafür ein Gehalt?
Aktivistin: Ja.
Interwiewer: Und wie viel?
Aktivistin: Das will ich nicht sagen:
Interwiewer: Und wer bezahlt dir das gehalt?
Und dann nennt die irgendeinen „Klimaverein“ aus den USA der von Blackrock u. der Bundesregierung gesponsert wird.
Da gibt sicher viele Strohmänner über den diese Spinner finanziert werden.

jansobieski
26 Tage her

Das „Eingreifen“ sieht man auf dem Bild. Es wäre ein Leichtes die Verrrückten einfach herunterzuzerren. Die meisten Autofahrer würden dabei gerne mithelfen. Auf dem Gehweg dürfen sie dann demonstrieren, die Fahrbahn bleibt offen. Das passiert aber nicht. Wegen Komplizenschaft von Polizei und Politik.

Berliner Type
26 Tage her

Das sind die gleichen Menschen welche die extrem Nationalisten in der Ukraine unterstützen, welche auch nur dem USAKapital dienen.
Jetzt stellt sich die Frage warum unterstützen Journalisten diese Nationalisten in meinen Augen Nazis und wettern hier gegen die Günen Sturmtruppen, Zusammenhang nicht erkannt?

Graf Geo
26 Tage her

Die Kipp-Punkte-Apologeten vom PIK und anderen Institutionen sowie ihre medialen Begleiter haben ganze Arbeit geleistet und die Klebe- und Klimaaktivisten sind Ihnen in Scharen auf den Leim gegangen. Statt sich mal kundig zu machen – etwa bei Horst Malberg (Meteorologie und Klimatologie), der sagte, Klimawandel sei immer, oder Manfred Hendl et al. (Lehrbuch der Physischen Geographie) -, wie komplex das Wechsel- und Zusammenspiel natürlicher Kräfte ist und wie gering die Möglichkeiten des Menschen sind, dagegen etwas zu unternehmen, lassen sie sich voller Inbrunst und für ein bißchen Geld vor einen Karren spannen, der von Leuten gezogen wird, die ihre eigenen… Mehr